Arbeitsweg ,wie weit würdet

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von gesichtsulf 01.03.10 - 23:21 Uhr

Ihr fahren, also wieviele KM würdet Ihr auf Euch nehmen um eine Stelle anzunehmen?

Würdet Ihr für eine Teilzeitstelle 60 KM fahren hin und zurück ?
Einmaliger Weg also 30 KM.

Ich habe grad hin und her gerechnet, wenn ich die Stelle nehme dann bleibt mir nicht mehr viel Geld übrig durch Benzinkosten.
Ich würde dann nicht mal mehr das Geld haben was ich jetzt an ALG 1 habe, aber ich wäre vom Amt weg #schwitz

Wisst Ihr wie das meine ?
Unterstützung für irgendwas bekomme ich nicht, da mein LAG zuviel laut Brutto verdient.Dazu kommen dann noch Kinderkrippengebühren.

Ich bin froh wieder arbeiten gehen zu dürfen und mein eigenes Geld zu verdienen, aber wenn es dann nicht reicht und man nur für Kosten geht ist auch doof #schmoll

Beitrag von bianca1988 01.03.10 - 23:25 Uhr

kommt auf den verdienst an...
Kannst du nicht auch mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, oft ist eine Monatskarte viel billiger als spirtkosten

Beitrag von gesichtsulf 01.03.10 - 23:30 Uhr

Es bleiben mir Netto ungefair 600 Euro und ich muß meine Kinder ja wegschaffen zu den Tagestätten und da ich nie pünktlich feierabende habe ist das mit den öffentlichen schwierig

Beitrag von susannea 01.03.10 - 23:32 Uhr

Ich fahre jeden Tag 38 km einfach, mein Mann ähnlich, einfach weil wir außerhalb von Berlin wohnen.

Die Strecken sind hier normal.
Verdienst bleibt mir jeden Monat für 50% ca. 250 Euro übrig.
Für 25% warens ca. 100 Euro.

Beitrag von julia2809 01.03.10 - 23:50 Uhr

Ich bin jeden Tag 47 km gefahren-einfache Strecke.
Und Du solltest auch daran denken, daß Du etwas für Deine Rente tust, daß es beim nächsten Job sehr motiviert wirkt, wenn Du so etwas auf Dich nimmst....
Außerdem bin ich der Ansicht, daß man natürlich ein Recht auf Unterstützung durch die Allgemeinheit hat, wenn man keine Arbeit hat, aber daß die Allgemeinheit auch ein Recht darauf hat, daß Du arbeiten gehst, sobald Du die Möglichkeit dazu erhälst.

Beitrag von gesichtsulf 02.03.10 - 00:05 Uhr

Ich bin nicht Arbeitsfaul,wirklich nicht.Ich habe jetzt einen 165 Euro Job den ich versuche weiter zu behlaten trotzder neuen Arbeit.Es ist eben nur so das man Arbeiten geht und dann nichts in der tasche bleibt #schmoll

Ich war bis jetzt nicht viel Arbeitslos ;-)

Beitrag von julia2809 02.03.10 - 00:54 Uhr

Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, daß Du vielleicht etwas in Deiner Nähe findest!
lg Julia

Beitrag von rosaundblau 02.03.10 - 06:45 Uhr

Wenn Du nicht gerade ein Spritschleuder fährst kommst Du für diese Strecke mit max. 100 EUR Tankgeld aus. Bleiben bei 600 EUR netto noch 500 EUR über. Die Kindergartengebühren werden immer anfallen, egal wie weit oder nah der Arbeitsplatz ist.

Beitrag von danae-z 02.03.10 - 00:23 Uhr

Ich bin mal 1,5 Jahre täglich 120 km (einfache Strecke) gependelt. War aber eine Vollzeitstelle.
War eine harte Zeit, hat sich aber doch gelohnt und dank der Pendlerpauschale gab es auch gut wieder etwas zurück.
Meine Tankstellenbesitzer haben mich geliebt und immer angestrahlt, wenn ich alle 2 Tage vollgetankt habe.;-)
Morgens ging es auch immer gut, aber abends saß ich öfter im Stau--da dauerte der Rückweg auch mal 3-4 Stunden, ätzend.
Für eine Teilzeitstelle hätte ich so einen Aufwand sicher nicht gemacht. Ach ja, Kinder hatte ich auch nicht!
Na ja, die Geschichte kann ich dann später wenigstens meinen Enkelkindern erzählen, anstatt "10 Stunden durch den Schnee, ohne Schuhe..." eben "3 Stunden auf der Autobahn, ohne Klimaanlage, ohne CD Player und das Radio war auch kaputt!"
;-)

Beitrag von julia2809 02.03.10 - 00:52 Uhr

Na ja, die Geschichte kann ich dann später wenigstens meinen Enkelkindern erzählen, anstatt "10 Stunden durch den Schnee, ohne Schuhe..." eben "3 Stunden auf der Autobahn, ohne Klimaanlage, ohne CD Player und das Radio war auch kaputt!"
...und Du kannst es dann prima mit Vorwürfen verbinden:"Und IHR schafft es nicht einmal die Küche zu fegen und mir Kaffee zu bringen, undankbares Gesindel!";-)

Beitrag von yvonnechen72 02.03.10 - 08:55 Uhr

>"3 Stunden auf der Autobahn, ohne Klimaanlage, ohne CD Player und das Radio war auch kaputt!"<

#schock#schock#schock#schock

Da hätte ich doch glatt mal einen Tag blau gemacht und vom gesparten Benzingeld ein neues Autoradio gekauft!;-)

LG Yvonne

Beitrag von emmy06 02.03.10 - 05:55 Uhr

Ich bin bis Ende Februar für eine 1/2 Stelle 80km gefahren, also 40km eine Strecke...
Und sicherlich hat es sich gelohnt, allein schon aus der Sicht, das ich mein Geld selbst erwirtschaftet habe.

Nun fahre ich seit gestern 20km eine Strecke für einen Vollzeitjob #huepf




LG

Beitrag von rosaundblau 02.03.10 - 06:42 Uhr

Guten Morgen!

Ich zahle für diese Strecke mit einem spritsparenden Modell (super bleifrei) je nach Preis im Monat 80-100 EUR. Inkl. aller anderen Fahren wie Einkauf, Kind hin und her fahren, etc...

Eine Kollegin zahlt mit öffentlichen Verkehrsmittel (ca. 35 km einfache Strecke) 85,- EUR für die Monatskarte bei der KVB.

Selbst wenn es Dir dauerhaft zu kostenintensiv ist bist Du erstmal wieder auf dem Arbeitsmarkt untergekommen. Weiterbewerben kannst Du dich dann immer noch.

vg rosaundblau

Beitrag von jacky 02.03.10 - 07:19 Uhr

Kommt drauf an. Ich würde wahrscheinlich annehmen und ergänzend ALG II, Wohngeld, Kindergeldzuschlag etc. beantragen und mich dann weiter bewerben. 30 km ist, denke ich, noch im Rahmen. Mehr würde ich nicht fahren, wenn eh nix dabei rum kommt. Könntest du vielleicht 3 anstatt 5 Tage arbeiten? So könntes du ja auch Sprit sparen. Wenn es in deinem erlernten Beruf ist,würde ich auf jeden Fall zugreifen. Dann sammelst du Berufserfahrung und hast nicht so das Risiko, nicht mehr rein zu kommen.

Beitrag von mamavonyannick 02.03.10 - 07:42 Uhr

Hallo,

um wieder einen Fuß ins Berufsleben zu bekommen, würd ich es sicher machen. Und mich dann nach einiger Zeit nach etwas anderem umschauen.

vg, m.

Beitrag von vwpassat 02.03.10 - 07:49 Uhr

Du solltest es machen.

Weiter bewerben und damit u.U. etwas besseres finden kannst Du doch paralell weiter.

Einen Tipp noch: Stell beim Jugendamt einen Antrag auf Beihilfe zur Kinderbetreuung. Die Grenzen dafür sind meist wesentlich höher als für ALGII und Fahrtkosten etc. werden als Freibeträge angerechnet.

Beitrag von anja676 02.03.10 - 08:25 Uhr

Hallo,

ich würde den Job wahrscheinlich auch annehmen und hoffen, dass man aus einem Arbeitsverhältnis heraus vielleicht "leichter" einen Job bekommt.

Auf der anderen Seite ist halt noch die Frage, wie lange Du noch ALG1 bekommst. Läuft das in zwei Monaten aus, würde ich den Job sofort annehmen.

LG Anja

Beitrag von marion2 02.03.10 - 08:27 Uhr

Hallo,

mach das.

Ich fahre für eine Teilzeitstelle noch weiter. ;-)

Du machst das nicht nur für die Kosten, sondern auch für:

DICH.

LG Marion

Beitrag von yvonnechen72 02.03.10 - 08:52 Uhr

Hallo,

ich finde 30 km jetzt nicht sonderlich weit.Ich bin selber eine ganze zeitlang ca. 30 km zur Arbeit gefahre´n.Da war ich gerade mal 20-30 min unterwegs.

LG Yvonne

Beitrag von gr202 02.03.10 - 08:52 Uhr

Ich arbeite durchschnittlich 20 Stunden in der Woche und fahre am Tag 100 km (eine Strecke 50 km).

Ich arbeite allerdings ganze Tage, d.h. eine Woche 2 Tage, die nächste dann 3 Tage. So spare ich schon einiges an Spritkosten und Verschleiß. Vielleicht kannst Du das auch machen???

Allerdings verdiene ich auch sehr gut, also überlege ich gar nicht erst, ob die Strecke zu weit ist. Ich fahre normalerweise ca 35 Minuten - fast nur Autobahn- war bei Schneefall aber auch schon mal 4 Stunden unterwegs.

Gruß
GR

Beitrag von manavgat 02.03.10 - 09:09 Uhr

Die Frage ist: wie ist die Arbeit verteilt?

Ich würde 3 x 7,5 Stunden arbeiten, aber 5 x 4 Stunden wäre mir zu stressig. Zumindest wenn 60 Kilometer bedeuteten würde 1,5 Stunden morgens im Stau...

Gruß

Manavgat

Beitrag von valentina.wien 02.03.10 - 09:38 Uhr

Ich würde es von einigen Faktoren abhängig machen:

Wieviel verdienst du in diesem Job?
Wie schaut der Arbeitsweg aus (Autobahn, Landstraße usw.) bzw. wielange brauchst du den Weg?
Inwieweit seid ihr angewiesen auf das Geld?
Inwiefern würde es euer Familienleben beeinflussen?
Wieviel bleibt dir nach Abzug der Fahrkosten übrig?
Wie ist das für ein Job? Hast du in dem Bereich Zukunftsperspektiven?

Beitrag von merline 02.03.10 - 10:07 Uhr

da ich eh nicht weit Auto fahren kann, weil ich es körperlich einfach nicht gut vertrage, sind für mich 30 km für eine Strecke das absolute Maximum. Hätte ich dieses Problem nicht, würde ich für einen Teilzeitjob 40 km und für einen Vollzeitjob max. 80 km fahren.

LG Merline

Beitrag von diewildehilde 02.03.10 - 12:10 Uhr

Ich bin jeden Tag gute 3 Stunden (hin und rück) unterwegs.

Beitrag von steinchen80 02.03.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

ich habe jetzt Glück einen nur sehr kurzen Arbeitsweg zu haben.
Aber, früher bin ich 45 km eine Strecke gefahren.
Mein Mann fährt jeden Tag 50 km eine Strecke.

Aus eine Anstellung herraus lässt sich immer leichter etwas neues finden ;-)

Liebe Grüsse und alles Gute !

Steinchen

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