Wann in die Loslösegruppe

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von tosse10 02.03.10 - 11:18 Uhr

Hallo ihr Lieben,

unser Kleiner (fast 17 Monate) geht derzeit mit mir in 2 Mutter-Kind-Gruppen und wir treffen uns auch privat noch mit Gleichaltrigen. Bisher habe ich mir wenig Gedanken gemacht, ob eine Loslösegruppe sinnvoll sein könnte. Ich dachte halt immer, es gehe erst mit 2 los. Nun wurde ich aber angesprochen, hier im Dorf ist ein Platz frei. Den kann ich für ihn haben. Nach den Osterferien würde es dann los gehen. Es ist eine kleine Gruppe. Eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin und 6 bis 8 Kinder. Jetzt überlege ich mir, eine der beiden Mutter-Kind-Gruppen sausen zu lassen, dort gefällt es uns eh nicht so gut. Dem Kleinen traue ich das zu dort zurecht zu kommen. Er ist recht offen anderen gegenüber und fasst auch leicht Vertrauen. Da er so jung ist, dürfte ich auch wirklich ggf. auch über einen längeren Zeitruam die ganzen 2,5 Stunden dableiben. Wobei ich mich immer weiter zurück ziehen müsste.

Wie sind so eure Erfahrungen. Oder ob ich lieber warten sollte? Wir könnten auch im September starten. Es ist nicht wegen der Betreuung, sondern weil ich ihm die Möglichkeite geben möchte, vielfältige Erfahrungen zu machen und Kontakt zu anderen Kinder zu haben. Die Gruppe genießt auch einen guten Ruf.

LG

Beitrag von line81 02.03.10 - 12:16 Uhr

Hallöchen...

...was es nicht alles gibt, Loslösegruppe #kratz

Hab ich noch nie gehört. Scheint aber so zu sein, dass sich da die Eltern vom Kind lösen müssen und nicht umgekehrt. Versteh gar nicht die bedenken...

es gibt so viele Kinder die schon viel früher in eine Kita oder zu einer Tagesmutter gehen müssen. Meine waren beide 14 Monate und nach der Eingewöhnung von 3 Wochen waren Sie täglich für 9-10 Stunden in der Kita. Und noch scheinen es ganz normale kleine Menschen zu sein.

Ich denke um so früher um so besser ist es für die Kinder (ab nem Jahr) und Kontakt zu anderen Kinder ist sehr wichtig, ebenfalls zu anderen Erwachsenen sprich den Erziehern.

Also los gehts :-D

Beitrag von annih 02.03.10 - 12:32 Uhr

Echt witzig - ehe ich Deine Antwort las hab ich aber wirklich haargenau das Gleiche gedacht.
Gruß!
Britta

Beitrag von annih 02.03.10 - 12:35 Uhr

Hallo,
mach es!
Ich finde dass ein Kind ab ca. einem Jahr mehr und mehr unter Kinder gehört und einen geregelten Ablauf benötigt. Wir haben unsere Tochter mit ca. 14 Monaten zu einer Tagesmutter gegeben. Dort ist sie täglich von 8 bis ca. 16.30 Uhr. Es geht ihr gut, es tut ihr gut .. für mich war immer klar dass ich wieder arbeiten gehen werde. Das was Kinder unter sich erleben, lernen und ausprobieren kann ihnen kein Erwachsener bieten. Also lass auch Du los und mach es :-)
Alles Gute!
Britta

Beitrag von fuzzie1 02.03.10 - 12:43 Uhr

Hallo,
bei uns im Dorf gibt es auch solch eine Gruppe. Ist an zwei Vormittagen in der Woche für jeweils 2,5 std. und dort können die Kids mit knapp 3 Jahren hin. Ich hab meinen Sohn (20 Monate) jetzt für den nächsten Sommer angemeldet....find ich so als "Vorstufe" für den KIGA ganz sinnvoll. Für beide Seiten#rofl Mama und Kind......dann kann man sich langsam dran gewöhnen die Kleinen "loszulassen". Bislang machen wir es genauso wie du, haben zwei Krabbelgruppen wo wir andere Kids treffen und natürlich auch noch so privat. Aber zu so einer Gruppe gehen die ja dann mal allein ohne Mama und da denke ich reicht es wenn er knapp 3 Jahre alt ist. auch wenn hier immer viele der Meinung sind möglichst früh den Kiga zu nutzen?! Muß ja zum Glück jeder für sich und sein Kind selbst entscheiden. Ich finde es toll wenn man die Zeit hat und sich selbst um sein Kind kümmern kann, die Zeit vergeht so schnell.....
Lg

Beitrag von lulu06 02.03.10 - 13:35 Uhr

Hallo,

wenn man dir die Möglichkeit gibt, dann nutze sie doch. Das ganze ist ja nicht verpflichtend. Du bezahlst dafür und wenn es nicht sofort klappt, bleibst du einfach da. Und außerdem MUSST du ja NICHT jedes Mal hin.

Wir sind mit 2 angefangen, das war völlig ok. Andere früher und andere später. Die einen haben Theater gemacht, die andere nicht. Das lag viel an den Kindern.

LG lulu

Beitrag von fbl772 02.03.10 - 13:44 Uhr

Von Loslösegruppen habe ich noch nie gehört ...

Unser Kleiner geht seit seinem 5./6. Lebensmonat in eine Krippe, wobei wir natürlich eine Eingewöhnungsphase hatten und die Betreuungszeit langsam gesteigert haben. Jetzt ist er 20 Monate und täglich für 7 Stunden in der Krippe für 0 - 3- Jährige, und das mit großer Begeisterung. Wenn ich ihn abhole und er gerade spielt, ist es einfach schön zu sehen, dass er sich als Individuum erkennt und nicht als Mamas Anhängsel.

In meinen Augen ist es wichtig, dass die Kleinen ohne Mama miteinander sein können. Man glaubt gar nicht, wie "anders" die Kleinen ohne Mama sein können und wie schnell sie voneinander lernen können. Das kann nur ein Vorteil sein.

VG
B