2 Jahre alt und noch nie durchgeschlafen, wer noch????

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von dodo28 02.03.10 - 13:22 Uhr

Bitte nur die Mamis, die auch schon am Stock gehen und mit dem Schlafverhalten ihres Juniors am Ende sind....2 Jahre und keine Besserung in Sicht. Eher hat es sich zur Zeit verschlimmert: Vollmond, Zähne, Schübe...Kiga Verarbeitung...wir nehmen alles mit #schock

Wer noch und was habt Ihr alles probiert? Wir ALLES, es gibt nichts, was wir ausgelassen haben. ohne Erfolg.

Beitrag von tyson07 02.03.10 - 13:34 Uhr

HAllo,

meine kleine is noch nicht ganz zwei am ersten juli wird sie 2 ...!!!

Wenn ich mir das so durchlese was du schreibst könnte ich denke das es von mir kommt ...!!!

Mir geht es hagenau so wie du es beschrieben hast ...!!!

Ich kann dir leider nicht weiterhelfen nd bis jetzt konnt e mir auch keiner einen tipp geben....!!!

SORRY

Beitrag von celi98 02.03.10 - 15:36 Uhr

hallo,

wir. allerdings stimt das nicht ganz, sarah hat mal von der 5 woche bis zum 5 monate und 1 monat letztes jahr vor weihnachen durchgeschlafen. gerade jetzt habe ich gedacht, jetzt haben wir es, abe r fehlanzeige. sogar bei uns im bett wird mehrmals aufgewacht und teils sogar schlimm geweint. neues mode bei sara ist mit mama kuscheln (d.h unter meine decke auf mein kopfkissen). kannst dir ja vorstellen, wie ich da schlafe.

tipps habe ich leider keine.

sonja und sarah (2 jahre 4monate)

Beitrag von mellilo1981 02.03.10 - 18:06 Uhr

Oh ja,

uns geht's auch so.
Mein Sohn wird im August 3 und die Naechte sind die Hoelle.
Seit ca. 2 Monaten ist es sogar so,dass er Nachts immer wieder aufschreit, so richtig, und ich nicht weiss was los ist.
Er kommt auch jede Nacht zu uns ins Bett.
Wenn's schlecht laeuft schon um 11 Uhr, wenn's gut laeuft gegen 2 Uhr.
Und dazu kommt noch, dass ich einen 9 Monate alten Sohn habe. Der schlaeft zwar besser als der Grosse, aber es gibt genuegend Naechte wo auch er sehr oft wach wird (zahnen, erkaeltet,...).
Ich bekomme oft nicht mehr als 1h Schlafam Stueck.
Die Naechte sind bei uns dann auch schon um 6 Uhr vorbei.

Ich brauche auch Hilfe!!!!! Der Arzt meint nur, ich solle ihn schreien lassen, dann geht's irgendwann vorbei. Er wolle nur die Mama. SUper!!!!! SUper Rat

Liebe Gruesse

Beitrag von angelinchen 02.03.10 - 21:22 Uhr

Hallo
es geht alles vorbei! Das kann ich dir mit absoluter Sicherheit sagen!
Ich habe 2! Kinder dieser Sorte bekommen, der Große war schon "schlimm", die Kleine hat damals alles bisher gekannte noch getoppt!
was ich NIE (naja, 2-3 mal VERSUCHT) gemacht habe ist schreien lassen---bei beiden! das hätte keinem geholfen, obwohl ich seeehr oft darüber nachgedacht habe, muss ich gestehen!
Was hat geholfen? Naja, als erstes mal meine Einstellung. Das funzt zumindest wenn man "nur" 1 Kind hat. Mein Sohn hatte damals von 9-etwa 18 Monate durchgeschlafen und ist allein eingeschlafen, ein Traum. dann von einer Nacht auf die nächste war all das vorbei. Er schrie nachts dauernd auf, und wir sind von einer schlechten Phase in die nächste geschlittert, am schlimmsten war der Nachtschreck und Albträume. er wollte immer bei mir/uns sein, also durfte er das dann auch irgendwann, nachdem auch neben seinem Bett liegen nix half. aber er wurde auch in unserem Bett schreiend wach, aber man konnte ihn da schneller trösten...auch einschlafen ging nur mit Begleitung. zum Schluss schlief er ein indem ich seinen Rücken streichelte, das war seeeehr schön---für uns beide. das war "unsere" Zeit, da war die Kleine dann auch schon da...kurz vor seinem 4. Geburtstag schlief er dann von einem Tag auf den andern allein ein (alle Versuche vorher scheiterten) und auch durch, und so ist es bis heute, mal von schlechten Träumen abgesehen (da hilft ihm jetzt ein Traumfänger ;) )

Bei der Kleinen wars ganz schlimm, sie war ein Schreikind die ersten Monate! Es ging nachts bis 8 Monate im 1-3-Stundentakt, als ich abstillte ging es etwas besser. Wir hatten mal fast 3 Wochen durchgeschlafene Nächte, kurz vor ihrem 2. Geburtstag letzten Oktober. Einschlafbegleitung brauchte sie bis vor etwa 5 Wochen, das dauerte eeeeewig. Seitdem schläft sie allein ein, und auch fast durch (von 20.30-5 und nach der Flasche bis 6/7 weiter)....

Ich hatte über ein Jahr "Doppelbelastung", ich war mehr als einmal völlig überfordert und verzweifelt (die Kleine wollte/will nachts ausschliesslich MAMA)----und ich lebe noch ;-)
Man schafft soooo viel, und die Zeit rennt nur so dahin, man mag es immer nicht so sehen, aber glaub mir, wenn diese intensive (positiv wie negativ gesehn) Zeit vorbei ist, wird es dir nicht mehr sooooo schlimm vorkommen.

Nunja, nach all diesem #bla#bla#bla will ich dir nur sagen, halte durch, du tust ALLES für dein Kind. irgendwie geht es immer weiter...

LG und alles alles Gute
Anja mit Arian (5) und Adelina (2,4)

Beitrag von wolke151181 02.03.10 - 22:42 Uhr

Oh Gott! Ihr macht mir nicht gerade Hoffnung!
Unsere Maus ist jetzt 17 Monate alt. Seit kurz vor ihrem ersten Geburtstag erleben wir jede Nacht mit viel Geschrei.
Oft müssen wir bis zu 10 mal aufstehen und zu ihr gehen, sie beruhigen usw.
Sicher, sie bekommt Zähne. Aber ich glaub, sie tut sich schwer den Tag zu verarbeiten. Sie schläft ruhig und ohne Probleme ein. Aber nach ca. einer Stunde gehts los.

Wir wissen auch nicht mehr, was wir machen können. Der Osteopath hat uns auch kaum geholfen....

Und ich bin jetzt wieder im 7. Monat schwanger. Ich hoffe es wird bald besser!

Das wünsche ich euch auch!#klee

Beitrag von henja 03.03.10 - 12:20 Uhr

Hallo dodo28,

so ganz am Stock gehe ich nicht, wenn ich auch dein Problem kenne. Meine Tochter wird nächsten Monat 2 und die Nächte die sie durchgeschlafen hat ohne ein einziges Mal spät abends oder nachts aufzuwachen kann man an 2 Händen abzählen. SIe schläft immer noch Mittags mindestens 1 Stunde und braucht abends Hilfe beim Einschlafen. Sie möchte immer meine Hand halten und spielt mit meinen Fingern, bis sie eingeschlafen ist, das dauert bis zu 45 min, öfters kürzer, manchmal aber auch länger.

Wir haben jetzt unter ihrem Kinderbett eine Klappmatratze liegen, die abends hervorgeholt wird und wenn sie wach wird, legen wir uns (meistens ich *g*) neben sie und warten, bis sie wieder eingeschlafen ist. Manchmal wacht sie jedoch schreiend und weinend auf und lässt sich nicht beruhigen, auch wenn wir sie aus dem BEtt nehmen. Meistens hilft da nur Ortswechsel (anderes Zimmer) und Licht an. Sie ist dann meistens nicht ansprechbar und weint nur.

In letzter Zeit kam das jedoch nicht mehr so oft vor, eben nur das nächtliche Aufwachen und nur mit Hilfe wieder einschlafen können. Sie mag auch nicht mehr gerne bei uns im Bett schlafen, da hilft meist wirklich nur neben sie legen und warten, bis sie wieder eingeschlafen ist. Da auf der Klappmatratze eine BEttdecke und ein Kopfkissen liegt, ist es dann so, dass ich da auch manchmal einschlafe und erst morgens wieder mit ihr zusammen aufwache. Das ist auf Dauer für den Rücken nicht so toll, aber irgendwie fällt mir auch keine bessere Lösung ein...

Schreien lassen kommt für mich nicht in Frage, auch wenn ich ebenfalls schon mehrmals nahe dran war. Denn tagsüber lass ichsie ja auch nicht schreien, wenn sie weint, wieso dann nachts, wenn alles still und dunkel ist?

So, ich seh schon, ich bin nicht alleine! Wenn ich mit meiner älteren Schwester rede (2 Kinder), dann kommt nur: "Wie, sie schläft nicht durch? Aber du musst doch auch mal schlafen?!?! Das muss sie dann lernen"
Ja, aber wie bringt man einem Kind das Schlafen bei, dass so wirre Träume hat und so nähebedürftig ist?

Liebe Grüße,
henja

Beitrag von samcat 03.03.10 - 19:54 Uhr

Oh je. Ich hoffe das bleibt uns erspart#schock
Alles Gute !!!

Beitrag von nico.tin 03.03.10 - 22:04 Uhr

Solange die Kinder letztlich auf diese Weise dann doch zum Schluss alles mögliche bekommen was sie wollen - warum sollten sie dann auch damit aufhören? Was ein Kind will ist eben auch nicht zwangsläufig was ihm gut tut. Mal abgesehen von der Gewohnheit, die ihr ja scheinbar mit trainiert und so unterstützt.
Ihr verbiegt euch, schlaft auf Pritschen oder Luftmatratzen, rankt eure ganze Nacht darum, es den Kindern recht zu machen sozusagen. Das finde ich auch echt übertrieben. Und um das klar zu stellen: ich rede hier nicht von Säuglingen, sondern von Kindern, die die Zusammenhänge schon verstehen.
Ich denke, die Kinder lernen in diesem Alter, dass sie andere z.B. nicht hauen oder beißen dürfen, sie lernen, dass andere auch Gefühle haben oder Bedürfnisse. Ich denke, das dürfen sie über ihre Eltern auch wissen - dass sie schlafen wollen und das eben im eigenen Bett oder alleine im eigenen Bett.
Und ich sehe es so, dass ab diesem Alter einem Kind auch die Möglichkeit gegeben werden kann sich selbst zu beruhigen. Was Kinder bei diesem Verhalten auf Dauer lernen ist: wenn es mir nicht gut geht, dann kann nur die Mama mich beruhigen. Ich selbst kann das nicht, ich kann mir nicht selbst helfen.

So allmählich sollte man dann auch schonmal Grenzen ziehen und z.B. sagen: wenn du weinst, dann komme ich nach ein paar Minuten, ich bin ja da. Ich gehe dann aber auch wieder in mein Bett.

Kinder erleben Frust in dieser und vielen anderen Situationen und ich glaube einfach nicht daran, dass es ein Gefallen für ein Kind ist jeden Frust von ihm fern zu halten. Es muss auch lernen dürfen, dass es Frust händeln kann und dass er vorbei geht.

Beitrag von henja 04.03.10 - 09:37 Uhr

Danke für deinen Beitrag! Es tut gut, mal nicht mit plattem: "Dann lasst sie doch schreien" konfrontiert zu werden sondern mit einer ausführlichen, gedankenvollen Erklärung, die nur helfen will! #freu ich werde mit Sicherheit drüber nachdenken, wie wir das bei unserer Tochter realisieren können, auch wenn es sicher schwierig wird, denn Gewohnheit spielt bestimmt eine Rolle!

Ja, du hast recht, wenn du sagst, Kinder können lernen, sich selber zu beruhigen! Ich sehe das an meiner Tochter tagsüber, dass, wenn sie zum Beispiel hinfällt und sich nur erschreckt hat, ich nur sagen muss: "Komm, steh wieder auf!" Und die Tränen bleiben wo sie sind, sie steht auf und reibt sich die Hände sauber. (Weiß nicht, ob dieses Beispiel passt, oder ob ich dazu zu viel interveniere und sie zu doll aktiv beruhige ;-)...)

Bei uns ist die Situation nachts jedoch anders. Ich glaube meine Tochter verarbeitet den Tag ganz intensiv im Schlaf. Sie wacht nachts öfter mit einem Schrei und einem Kreischen auf und ist lange nicht zu beruhigen. Das passiert in letzter Zeit immer weniger, aber doch wacht sie öfter noch auf und ruft erst Mama und fängt an zu schluchzen. Wenn wir nach 1 Minute kommen, hat sie sich meistens schon selber wach geweint. Und dann ist das alleine wieder einschlafen für sie total schwierig.
Ich finde es schwer die Grenze zu erkennen, wann meine Tochter mich wirklich braucht, weil es ihr nicht gut geht und wann sie mich einfach nur an ihrer Seite will, weil das für sie schöner ist.

Hast du einen Tip, wie sie alleine einschlafen lernt? Ich könnte mir vorstellen, dass sie dann vielleicht auch nachts wieder schneller und leichter einschläft. Zumindest, wie man sie ohne krasse Umstellund daran gewöhnt. (damit meine ich das "von-heut-auf-morgen-ändern-wir-dein-Einschlafritual" umstellen...
Sie tagsüber wach zu lassen haben wir schon versucht, aber dann knackt sie gegen 15:30h spätestens weg und ist abends überhaupt nicht müde (verständlicherweise).

Liebe Grüße,
henja