Arge.....muss noch jemand,trotz SS in eine Maßnahme....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 13:23 Uhr

Hallöchen....
leider bekomme ich noch zur Zeit Geld von der Arge, was sich aber gott sei Dank bald ändert.
Hatte vorher einen sehr lieben Arbeitsvermittler, der mich untergekriegt hat in einer Maßnahme als Familienhelferin/Seniorenbetreuerin..Ich hatte ein 6 wöchiges Praktikum, in einem Altersheim gemacht was mir sehr viel Spass bereitete.
Jetzt ging es mir gesundheitlich die ersten 4 Monate in der SS sehr schlecht, meine FÄ hat mich dann auch krankgeschrieben....
In dieser Zeit hat sich mein Arbritsvermittler gewechselt, jetzt bin ich bei einem ziemlichen A****** gelandet...
Der hat mir dann im Krankenschein angedroht das Geld zu kürzen usw... was ja nicht in Ordnung ist, hat sich aber nach dem gestrigen Termin erledigt.

Nun hat er mich trotz, dass ich schon im 6 Monat schwanger bin, in eine Maßnahme gestopft für Jugendliche die jung Mutter werden???????????
Da soll ich dann hauswirtschaftliche Sachen machen usw.....
Ich dachte ich spinne, hallo ich werde in diesem Monat 24 Jahre und habe bereits einen Sohn von 4 Jahren....
Naja was soll ich nun machen, kann ja schlecht sagen ich gehe da nicht hin, muss ja.....
er hat mich bis ende August in die Massnahme gesteckt, obwohl ich am 22. Juli ET habe... darauf meinte er nur, ja da sind auch Mütter die gerade entbunden haben......Häää darf der das denn??

Sorry wurde etwas lang aber musste mal raus...

Beitrag von heike011279 02.03.10 - 13:26 Uhr

Hallo,
also ich glaube schon, dass er Dich jetzt noch vermitteln darf, natürlich nur für Arbeiten, die auch im Rahmen des Mutterschutzgesetzes legitim sind.
Aber ich denke, die 8 Wochen Mutterschutz nach der Entbindung gelten für alle, also auch für Menschen, die von der ARGE abhängig sind.
Da würde ich mich noch mal genauer erkundigen.
Mal schauen, vielleicht weiß es hier jemand auch noch ganz genau!

LG
Heike

Beitrag von kruemlschen 02.03.10 - 13:28 Uhr

Hallo,

ich würde mich schriftlich beim SB beschweren und ihm sachlich die logischen Gründe aufzählen warum solch eine Maßnahme in Deinem Fall nicht angebracht ist.
Besteht er weiterhin auf diese Geldverschwendung würde ich den selben Brief an seinen Vorgesetzten schreiben.

Im Übrigen hast Du auch im ALGII-Bezug einen Anspruch auf die MUTTERSCHUTZFRIST, d.h. die Maßnahme würde ohne hin mitten drin abgebrochen werden denn im Anschluss auf den Mutterschutz hast Du ein Anrecht auf Elternzeit und es wäre ja noch unsinniger die Maßnahme für mehr als 3 Jahre zu unterbrechen um sie nach Ende der Elternzeit fortzusetzen.

Gruß
Krüml

Beitrag von nadi-25 02.03.10 - 13:29 Uhr

hallo!!!
kenne das...meine sachbeabeiterin wollt mich auch noch in eine maßnahme stecken.... da hab ich ihr gesagt das ich risikoschwanger bin un höchstwarscheinlich im april oder mai nicht mehr arbeiten gehen kann.....
da hat sie erst doof geguckt aber dann eingesehen das das dann kein sinn macht!!
ich würd einfach nochmal mit ihm drüber reden....
aber ob die das dürfen weiß ich leider nicht.

Lg nadi

Beitrag von lulu06 02.03.10 - 13:30 Uhr

Hallo,

also Mutterschutz gilt in ganz Deutschland. 6 Wochen vorher und dann 8 Wochen nachher. In der Zeit musst du nicht gehen.

Die Art und Weise ist bestimmt nicht glücklich gelaufen, da ist noch gesprächsbedarf. Aber du regst dich jetzt nicht auf, dass du arbeiten musst, oder???

LG Lulu

Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 13:43 Uhr

Nein um gottes Willen, bin immer schon gerne arbeiten gegangen...habe eine Ausbildung als Hotelfachfrau....danach habe ich meinen ersten Sohn bekommen und leider in der Gastronomie nichts gefunden, ist halt schwierig wieder in die Gastronomie einzusteigen wenn man noch ein kleines Kind hat, wegen der betreuungszeit und da man ist man eben nicht sehr flexibel.....in dieser Zeit habe ich als Inventurhelferin gearbeitet und bin auch putzen gegangen, dafür bin ich mir nicht zu schade....
Es ist ja auch schwierig als schwangere wieder arbeit zu finden....
aber solche Maßnahmen finde ich eben sinnlos.....
LG

Beitrag von babylove05 02.03.10 - 14:17 Uhr

Hallo

ich denk auch das arbeit und so ne Massnahme 2 verschiedene dinge sind ... Massnahmen sind meist reine schikanen und bringen absoult nix, ausser das die Arbeiteslosen zahl runter geht....


Das einzige was ich an den Massnahmen die ich bisher gemacht hab gemocht hab war mal wieder aus dem Haus zusein , und mal unter Menschen ..... aber ich glaub schwagner find ich den mist auch sooo unsinnig...

Also entweder du machst Augen zu und durch , oder du versuchst nochmal mit ihm zureden , Im notfall wenn es garnicht geht vorallem gesundheitlich , dann lass dich nochmal Krankschreiben

lg Martina

Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 14:24 Uhr

Danke für deine Antwort, ich denke er lässt da nicht mit sich reden...hab ich ja gestern schon versucht.....
Was soll man machen, mal schauen.....
die einzige Maßnahme die ich super gerne gemacht habe, war im Altersheim......
Das ist eben rein nur wegen den Stastiken....

LG

Beitrag von flatjani 02.03.10 - 13:32 Uhr

Ich denke auch das er das darf, aber sicher nicht bis August, wenn Du am 22.07. ET hast. Geht ja gar nicht. 1. hast Du ja die 6 Wochen vorm ET Mutterschutz und dannach bist ja sicher in Elternzeit.

LG und alles Gute
Jani#liebdrueck

Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 13:45 Uhr

Ja danke so sehe ich das auch, er aber irgendwie wohl nicht, naja ich werde versuchen nochmal mit ihm darüber zu sprechen, ich meine Gesetz ist gesetz..........

Beitrag von linagilmore80 02.03.10 - 13:51 Uhr

Genau, rede mit ihm. Mir steht noch so ein Gespräch bevor und ich bin mal gespannt, wie die Dame da reagiert.
LG und alles Gute,
Lina

Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 13:53 Uhr

Oje dann drück ich dir mal die Daumen............
LG

Beitrag von yale 02.03.10 - 13:54 Uhr

Als erstes würde ich nochmal mit dem SB reden und Ihm klar machen das du keine 16 bist und das nicht dein erstes kind ist und somit keine geeignete Maßnahme für dich ist.

Sollte er es nicht einsehen,würde ich ihn bitten den Abteilungleiter dazu zuziehen,mal sehen was der dazu meint.

Wenn du es nicht annimmst und er sich nicht darauf einlässt dir etwas anderes geeineteres anzubieten,wird er mit einer Sanktion drohen udn die evtl. auch durchsetzten wegen nicht Annahme eine Arbeitsmaßnahme.

Wieviel das genau ist musst du mal Googlen das wobei mehr als 30 % dürte das nicht werden.

Aber es ist echt ein Ding der unmöglichkeit,nur damit sie Ihre Statistiken schönreden können werden junge werden Mütte mit Mädchen die es nicht hin bekommen zu verhüten auf ein Stufe gestellt#kratz.

Lass Dich nicht Unterkriegen

gruß yale

Beitrag von bianca1988 02.03.10 - 14:00 Uhr

Er darf dich bis zum beginn des Mutterschutzes in einer Maßnahme stecken, solange kein Beschäftigungsverbot vorliegt.

Ich wurde auch auch von Dezember bis ende März in eine Maßnahme gesteckt, 2 wochen später würde dann der Mutterschutz beginnen.
Allerdings habe ich nach einen Monat ein Beschäftgungsverbot bekommen von meiner FÄ, das es eine Metall- und Holzwerkstatt war, ich dort mit lauten Maschinen arbeiten, sowie mit Maler- und Lackierer Farben (wegen den gerüchen), sowie 8 std am Tag im stehen arbeiten musste.

Beitrag von liv79 02.03.10 - 14:02 Uhr

Naja, ich bin voll berufstätig und werde auch bis 6 Wochen vor der Geburt arbeiten! Warum solltest du das also nicht tun? #kratz

Ich denke aber auch dass der Mutterschutzzeitraum eingehalten werden muss.

Beitrag von engelche3805 02.03.10 - 14:07 Uhr

Es geht ja nicht darum,dass ich arbeiten muss, sondern um die sinnlose Maßnahme, würde auch lieber eine normale arbeitsstelle haben aber wer macht einen Arbeitsvertrag mit einer die schon schwanger ist im 6. Monat...?

Beitrag von liv79 02.03.10 - 14:12 Uhr

Vielleicht ist es ja gar nicht so sinnlos, nur weil die anderen da jünger sind!

Ich finde du zeigst Engagement, wenn du das machst, und das finde ich echt wichtig. Es sind doch nur etwas über 2 Monate...

Beitrag von sandari82 02.03.10 - 14:20 Uhr

eben, weil es nunmal sinnlos ist jemanden im 6. monat in eine arbeitsstelle zu vermitteln, wird er dich eine Manahme vermittelt haben. Diese maßnahme ist meiner meinung nach sehr sinnvoll, eben weil du selber eine junge mutter bist und da sbald 2fach :-), die vielleicht genau diesen jungen mädchen mit helfendem rat und tat bei seite stehen kann.
natürlich kann sich dein vermittler nicht über bestehende gesetze hinwegsetzen und dir nur maßnahmen anbieten, die laut muschG vertretbar sind. ebenso muss er sich an die vorgegebenen fristen halten, da dir natürlich die 6 wochen vor und 8 wochen nach der geburt zustehen.
sieh es doch mal ein wenig positiv. vielleicht gefällt dir diese maßnahme sehr gut und eventuell ergibt sich im nachhinein eine festanstellung daraus oder du entscheidest dich weiterhin dort ehrenamtlich zu arbeiten.
sieh es als chance. er möchte dich sicerlich nicht ärgern oder piesacken, indem er dich im 6. monat in eine Maßnahme steckt.
ganz viele grüße

Beitrag von virginiapool 02.03.10 - 14:48 Uhr

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