Blutverlust 250 ml bei Geburt?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 0987654 02.03.10 - 18:09 Uhr

Hallo!

Ist ein Blutverlust von 250 ml während der Geburt bei der Frau viel?

Was können die Ursachen sein?

LG

Beitrag von hebigabi 02.03.10 - 18:10 Uhr

Das ist völlig normal!

LG

Gabi

Beitrag von vulpega 02.03.10 - 18:12 Uhr

Das ist ganz normal.. Dein Körper produziert in der SS extra Blut um diesen Verlust ausgleichen zu können !
Also,keine Sorgen..

Beitrag von danny42006 02.03.10 - 18:14 Uhr

Das ist völlig normal.
Entsteht dadurch das der Mutterkuchen an der Gebärmutterwand anschließt und manchmal leicht verwächst.

Ich hatte beim 3. Kind nen verlust von 800ml und beim 4. von 1100ml.
Das ist sehr selten war aber kritisch.
250ml ist bedenkenlos.
Alles gute

Beitrag von snailshell 02.03.10 - 18:22 Uhr

Ich hatte bei der 1. Geburt einen Blutverlust von 500ml.

Daher denke ich, dass 250ml unkritisch sind.

Beitrag von snailshell 02.03.10 - 18:25 Uhr

http://www.tk-online.de/tk/schwangerschaft-und-kinder/die-geburt/komplikationen/99484

Bis 500ml sind wohl "normal".

Beitrag von kaktusdame 02.03.10 - 18:35 Uhr

Woher wisst ihr euren Blutverlust?

Hatte viel Blut verloren (Hb 5,6) und auch zwei EKs bekommen, aber meinen Blutverlust hat mir keiner genau gesagt!? #kratz

Beitrag von booo 02.03.10 - 19:05 Uhr

Bei mir stands im Geburts/Hebammenbericht den ich angefordert hatte und betrug ca 100 ml.

Beitrag von becca04 02.03.10 - 20:20 Uhr

Hallo,
nee, ist nicht viel: 300ml ist normal und ab 500ml ist es viel.

Ich hatte beide Male 300ml.

Ursache ist, dass die Plazenta an der Gebärmutterwand haftet - dass an dieser Stelle die Gebärmutter "offen" ist (im Sinne einer offenen Wunde), da ja der Sauerstoffaustausch stattfinden muss. Die Wunde ist ca. handtellergroß (wenn ich mich richtig erinnere).

Wenn sich also die Plazenta gelöst hat, die Gebärmutter aber noch nicht zusammengezogen hat, dann "strömt" aus dieser großen Wunde das Blut nur so heraus.

ABER: In der Schwangerschaft bildet der Körper ohnehin vermehrt Blut, um den gestiegenen Bedarf auszugleichen. Nach der Geburt pendelt sich also der Blutanteil im Körper wieder ein (eben auch durch die Nachblutung).

Wenn Du unsicher bist, kann Deine Hebamme nach der Geburt immer mal den Hämoglobin-Wert messen, um zu sehen, ob eine Anämie ("Blutarmut") droht.

Achja, auch ein höherer Blutverlust wird nicht so schnell lebensbedrohlich: Die Hebammen / Krankenhäuser haben Spritzen, die das sofortige Zusammenziehen der Gebärmutter bewirken.

Grundsätzlich können medizinisch-medikamentöse Eingriffe in den natürlichen Geburtsverlauf das Risiko starker Nachblutungen erhöhen: durch künstliche Wehenmittel hervorgerufene heftige Wehen, das "Ziehen" an der Nabelschnur nach der Abnabelung, um die Geburt der Plazenta zu beschleunigen etc.

Liebe Grüße,
Becca