Unterhalt? Bereinigtes Nettoeinkommen?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von leoniem 02.03.10 - 20:14 Uhr

Hallo!


Der Vater meiner Kinder stellt sich etwas quer.Wir sind getrennt. Die Kinder 7 und 3 leben bei mir.
Nun geht es die ganze Zeit um den Kindesunterhalt.
Er verdient gut ca. 3700 Euro netto im Monat.
Nun hat er bevor wir uns getrennt haben noch einen Kredit über 20.000 Euro aufgenommen um sich seine Wohnung einzurichten und renovieren zu können.Soweit so gut.
Er meinte nun dass er jetzt alles von seinen Einkommen abziehen kann, sprich Kreditrate, Autorate, Versicherungen, berufsbedingte Aufwendungen etc...
So dass von seinen Gehalt dann angeblich nur 2000 Euro als Nettoeinkommen überbleiben und nach diesen Einkommen berechnet sich dann der Unterhalt für die Kinder....
Stimmt das? Was können denn die Kinder für seine Schulden? Ich bin geladen...Ich habe schon auf meinen Unterhalt verzichtet, da ich wieder im Haus meiner Eltern wohne und dort kaum miete zahlen muss.Wenn ich mit 3700 euro rechne komme ich auf ca. 750 euro unterhalt für beide Kinder, bei 2000 sind es nur ca. 400 euro.
Das ist ja ein weiter Unterschied.
Kennt sich hier jemand aus. Wir waren übrigens 8 Jahre verheiratet und haben eine Güttertrennung.
Also könnten doch seine Schulden in der Unterhaltsberechnung keine Rolle spielen oder etwa doch? Er meinte es sind alles Schulden die vor der Trennung entstanden sind....Ja klar das hat er so eingefädelt...Und nu?
Ich bin völlig verzweifelt, denn wenn mir so viel Geld im Monat fehlt weis ich gar nicht wie ich mit den Kindern über die runden kommen soll.....#zitter

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 02.03.10 - 20:30 Uhr

Hallo

Schulden, die er gemacht hat, kann er nicht abziehen. Von seinem Netto kann er die KK, private Altersvorsorge und berufsbedingte Aufwendunge von 5%, glaube max 125 Euro im Monat abziehen.

Was dann über bleibt, wird zum Uterhalt herangezogen.

Bianca

Beitrag von leoniem 02.03.10 - 20:36 Uhr

Hallo!

Ja die Schulden hat er gemacht aber in unserer Ehe. Und daher meint er ,er könnte sie anrechnen lassen.#gruebel
Aber ich habe für gar nichts unterschrieben löuft alles über sein Konto und seinen Namen. Auf dieses Konto habe ich keinerlei Zugriff, auch nie gehabt...

Beitrag von kruemlschen 02.03.10 - 21:51 Uhr

Hallo,

warum lässt Du den Unterhalt nicht einfach von Deinem Anwalt berechnen, den solltest Du bzgl. der bevorstehenden Scheidung ja eh haben.

Gruß Krüml

Beitrag von smily2 03.03.10 - 07:48 Uhr

Hallo,

man kann Schulden vom Einkommen abziehen, wenn sie ehebedingt sind. Ob dies in deinem Fall zutrifft, kann dir tatsächlich nur ein Anwalt/eine Anwältin für Familienrecht sagen.

Alles Gute