Von so was hab ich schon öfters gelesen

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Forum: Forum für Väter

Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von krypa 02.03.10 - 20:21 Uhr

Hallo liebe Foris,

was zum Haareraufen für 'Väter' und gute Ausreden für 'Erzeuger'.


http://kinderklau.blogspot.com/2010/02/jugendamt-trennt-minderjahrige-mutter.html




MfG krypa

Beitrag von mamavonyannick 02.03.10 - 20:57 Uhr

Und was ist mit der Mutter?

m.

Beitrag von krypa 03.03.10 - 06:28 Uhr

Hallo mamavonyannik,

hast du den Artikel nicht gelesen? Die Mutter ist minderjährig.
Für die Mutter ist das (auch) schlimm.
Wie meinst du die Frage?

MfG krypa

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 21:25 Uhr

Genau so meinte ich die Frage;-)

vg, m.

Beitrag von medina26 03.03.10 - 15:30 Uhr

Ohne Worte....#aerger

Beitrag von marion2 05.03.10 - 09:05 Uhr

Hallo,

ich verstehe nicht, warum das Krankenhaus Abstilltabletten gegeben hat. Auf Anweisung der Vormündin reicht meines Erachtens nicht aus.

Auch werden Kinder nicht auf Anweisung von irgendwem auf die Intensivstation gebracht.

Also entweder, die Geschichte ist erfunden, oder da ist noch mehr faul.

Gruß Marion

Beitrag von mariella70 05.03.10 - 17:20 Uhr

Hi Marion,
das hat mich auch stutzig gemacht, außerdem werden weder Ort noch Quelle genannt. Es gibt nur Mutmaßungen und paranoid anmutende Verdächtigungen, dass JA Mitarbeiter sogar geschmiert worden sein sollen. Der Duktus ist bestenfalls pseudojournalistisch, ich tippe auf "koloportiert mit Schutzbehauptungen und Erfindungen eines Teenagers" und nicht nachrecherchiert. Oder frei erfunden.
Das Personensorgerecht lässt bei Erziehungsunfähigkeit eine Herausnahme des Kindes nur zu, wenn es einen richterlichen Beschluss dazu gibt. Ausnahme: zeitlich begrenzt bei akuter Kindeswohlgefährdung, aber dennoch läuft dann sofort ein Verfahren an. Normalerweise geht ein Säugling bis zum Abschluss des Verfahrens in Kurzzeitpflege eine Art "Leihmutterschaft" ist in Deutschland nicht möglich. Pflegeeltern können sich Kinder nicht aussuchen wie im Katalog. Adoption ist nur mit Zustimmung der leiblichen Eltern möglich.
LG
Mariella

Beitrag von marion2 05.03.10 - 19:16 Uhr

Hallo,

na, da fühle ich mich gleich wohler ;-) Ich komme mir fast paranoid vor, wenn ich denke, dass der halbe Ärztestamm eines ganzen Krankenhauses geschmiert worden sein müsste, um die Story glaubhafter scheinen zu lassen ;-)

LG Marion

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 12:43 Uhr

Huhu,

brauchst dich nicht paranoid fühlen.

Genau das habe ich nämlich auch gedacht.

Da sind so viel Ungereimtheiten das es einen gruselt.

Nicht das ich behaupten möchte es gäbe nicht sehr, sehr negative Fälle in Sachen Jugendamt, aber dieser Fall hier hinkt heftig.

lg

Andrea

Beitrag von krypa 06.03.10 - 10:51 Uhr

Hallo marion2,

die Vormündin hat es angeordnet, mit welchen Begründungen auch immer. Die KM war ja minderjährig, hatte also nichts betreffs des Kindes zu bestimmen.

Abstillen kann so früh schon sicherheitshalber dann dazu führen, dass eine Verlegung auf die Intensivstation notwendig ist.

Da könnte was nicht stimmen, aber lies mal den Fall Görgülü, da kam auch einiges vor, das 'unglaubwürdig' erscheint, nachzulesen hier:

http://www.vafk.de/themen/Tagebuch/Tagebuch.htm

''Deines Erachtens'' ist gewiß ein gewichtiges Wahrheitskriterium.

MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 12:42 Uhr

ähm,.......Abstillen führt niemals zur Verlegung auf eine Intensivstation!


Warum auch?

Dann läge heutzutage ja mehr als die Hälfte aller Neugeborenen auf Intensiv.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 12:59 Uhr

Hallo dominiksmami,

so gewaltsames Abstillen kurz nach der Geburt k a n n durchaus zu schweren Ernährungsproblemen beim Säugling führen!
Neugeborene werden normalerweise auch nicht so gewaltsam abgestillt.

MfG krypa

Beitrag von marion2 06.03.10 - 13:54 Uhr

Quatsch, aber wirklich.

Ernährungsprobleme bekommen Säuglinge NICHT vom Abstillen. Besonders nicht in besagtem Alter. Da kommen sie locker 3 Tage OHNE Nahrung aus. So lange dauert bei vielen Frauen nämlich der Milcheinschuss.

Normalerweise werden Säuglinge entweder voll gestillt oder voll mit der Flasche gefüttert oder sowohl gestillt als auch mit der Flasche gefüttert. Wenn das nicht geht, weil es Reifeprobleme HAT, kommt das Baby auf die Intensivstation und wird per Tropf ernährt.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 14:30 Uhr

Hallo marion2,

die Unterbringung auf der Intensivstation ist ja wohl nicht im Zusammenhang mit dem Abstillen vollzogen worden, sondern kann ja medizinisch sonstwie indiziert gewesen sein.
Also wo soll denn dann ein Unglaubwürdigkeitsproblem sein?

MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 14:52 Uhr

Huhu,

ganz einfach.

Es steht in dem Artikel so geschrieben als hätte die Jugendamtsmitarbeiterin das veranlasst und das ist mehr als nur ein wenig unglaubwürdig...niemand ausser einem Arzt kann das veranlassen.

Du selber hast ja eben noch behauptet das Abstillen könnte ein Grund sein....kann es aber nicht.

Beitrag von marion2 06.03.10 - 15:28 Uhr

eben

Beitrag von krypa 06.03.10 - 15:41 Uhr

Hallo dominiksmami,

in dem Artikel steht nicht explizit, dass die Unterbringung auf der Intensivstation von der Vormündin angeordnet wurde, da steht nur, dass die Einstellung des Roaming-In und das Abstillen von der Vormündin angeordnet wurde.


MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 15:45 Uhr

und auch das halte ich schon für zweifelhaft. Dennoch wird die Unterbringun in einem Satz so gebracht als gehöre sie dazu und klingt für mich so nach Stimmungsmache.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 15:51 Uhr

Hallo dominiksmami,

ich weiß es selber aus einer hier naheliegenden Klinik, dass es bei einer Mutter infolge Abstillens bei dem Baby zu Ernährungsproblemen kam, die eine Unterbringung auf der Intensivstation notwendig machten.

Es ist aus dem Artikel auch nicht zu entnehmen, in wie weit das Baby schon unmittelbar nach der Geburt mit dem Saugen etc. begonnen hatte. Es kann durchaus sein, dass das Kind schon 'Angestillt' war.

MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 15:54 Uhr

der springende Punkt ist aber dass das Baby NICHT abgestillt wurde!!

Denn selbst wenn es bei der Geburt kurz angelegt wurde..wurde es nocht nICHT gestillt. Da es bis zum Milcheinschuss bei der Mutter einige Zeit ( teilweise biszu 3 oder 4 Tagen) dauert.
Das Baby wurde aber sofort von ihr getrennt.

Ich denke da hast du, bei der Klinik in deiner Nähe, nur die hälfte mitbekommen...denn nur vom Abstillen, passiert so etwas nicht.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 16:30 Uhr

Hallo dominiksmami,

es kann durchaus sein, dass das Baby schon in der 1. Std. nach der Geburt getrunken hat, also gestillt wurde.

Moderne Kliniken ermöglichen das.


MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 16:36 Uhr

jesses....willst oder KANNST du nicht verstehen?

Die Kinder werden, auch in weniger modernen Kliniken, SOFORT BEI Geburt angelegt wenn die Mutter das möchte.

ABER..das hat mit dem eigentlichen Stillen NICHTS zu tun, weil die Mutter in der Regel noch überhaupt keinen Milcheinschuss hatte.

Das ist ein rein biologischer Vorgang und da kann die Klinig, egal wie modern sie ist, nichts dran ändern.

Mütter die sofort bei Geburt Milch haben sind eine äusserst rare Seltenheit.

Und vom einmaligen Anlegen, kommt es beim Säugling auch zu KEINER Saugverwirrung, die ihm das annehmen der Flasche eventuell erschweren könnte.

Das ist einfach so.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 16:44 Uhr

Hallo dominiksmami,

lass doch mal so Superschlauzurufe wie ''jesses', das bringt höchstens deinem Ego was, aber der sachlichen Erörterung nix!

In der Regel können Mütter in den ersten Stunden nach der Geburt stillen, natürlich!

Z.B. hier nachzulesen:
http://www.onmeda.de/ratgeber/kindergesundheit/trinkphase/rund_ums_stillen.html

Wo hast du denn deine Weisheiten her?


MfG krypa

Beitrag von dominiksmami 06.03.10 - 16:51 Uhr

jesses...ist bei mir eher ein Ausdruck von Verzweiflung und die beschleicht mich hier langsam.

Das was die Frauen vorher bilden ist in der Regel Vormilch.

Das Anlegen unmittelbar nach der Geburt regt aber erst den richtigen Milcheinschuss an.

Von daher ist das Anlegen fürs Bonding etc. sehr wichtig, aber dem Kind passiert nichts wenn dann, wenn die richtige Milch einschießt, nicht weitergestillt wird.

WENN einem Kind dann aber doch etwas passiert, liegt das nicht daran das es nicht weiter gestillt wurde...sondern an anderen Begleitumständen.

http://www.baby-welten.de/stillen/stillprobleme/milcheinschuss.htm

Woher ich mein Wissen ( Weisheiten sind mit Verlaub etwas völlig anderes und unsachlich wirst hier nur du) habe?

Ich bekomme grad nicht mein erstes Kind und Ärzte, sowie Hebammen etc. wissen da im allgemeinen recht gut drüber bescheid. Sowohl Geburtsvorbereitungskurs, Ärzte und Hebamme im KH und bei der Nachsorge sind da einhellig einer Meinung gewesen und sinds auch jetzt wieder.

Beitrag von krypa 06.03.10 - 17:08 Uhr

Hallo dominiksmami,

also k a n n es hier in dem besprochenen Fall durchaus sein, dass das Kind schon gestillt wurde, ob mit Vormilch oder 'richtig'.
Natürlich können andere, weitere Umstände dazu geführt haben, dass das Kind auf die Intensivstation mußte.

Du aber hast hier kurz zuvor apodiktisch behauptet, dass das Kind nicht gestillt wurde:

***''Denn selbst wenn es bei der Geburt kurz angelegt wurde..wurde es nocht nICHT gestillt. Da es bis zum Milcheinschuss bei der Mutter einige Zeit ( teilweise biszu 3 oder 4 Tagen) dauert.
Das Baby wurde aber sofort von ihr getrennt.''***

Im Bericht ist von 2 Stunden die Rede, d.h. es k a n n durchaus gestillt worden sein.

Was für D I C H so ein Ausruf wie Jesses bedeutet, kann i c h doch nicht beurteilen.
Deine 'Weisheiten' als x+1 - fache Mutter sind nicht maßgebend für die hier besagte Mutter, da zählen nur weitergreifende Kenntnisse.
Was sagst du denn zu dem Inhalt des von mir reingesetzten Link. Der sagt doch genau das Gegenteil von dem, was du behauptest.

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