Mamas mit ehemaligen Schreibabys hier? (lang)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von hanka23 02.03.10 - 20:56 Uhr

Hallo! :-)

eine kurze vorgeschichte zu meinen fragen:

Meine Süße ist letzte Woche 1 Jahr alt geworden und ich muss sagen: ich bin so froh! Denn unser erstes Jahr, naja oder sagen wir mal die ersten 10 Monate waren sehr, sehr schwer.

Inzwischen hat sich mein Schatz zu einem fröhlichen, freundlichen und aufgeschlossenen kleinen Mädchen entwickelt. Sie macht ständig Faxen, lacht und ist allen Leuten gegenüber total offen. Auch so ist sie mittlerweile total entspannt.

ok, das mit dem schlafen klappt nach wie vor nicht so gut. sie schläft nicht durch und auch nur mit viel hilfe (schukkeln am popo) ein. hat oft längere wachphasen mitten in der nacht.

aber im vergleich dazu, was wir durch haben, ist es ein himmelweiter unterschied!

Die kleine war nämlich ein paradebeispiel eines schreibabys. die ersten 4-5 monate hat sie nahezu permanent gebrüllt, egal ob im Kiwa oder auf mamas und papas arm. nichts hat geholfen und wir haben uns im prinzip beide arme ausgerissen, um unser kind irgendwie mal ruhig zu kriegen. es war wirklich ganz, ganz schlimm.

so schlimm, dass mein (eigentlich vorhander) wunsch nach einem zweiten kind für mich total schwer vorstellbar ist. ich habe solche angst, dass das zweite dann auch "so" wird. obwohl ich prinzipiell gern noch ein baby hätte. ich würde natürlich sehr hoffen, dass das zweite dann ein "normales" baby wird, aber wer weiß?

hat denn jemand von euch 2 oder mehr kinder, von denen eins ein schreibaby war? wie sind eure erfahrungen?
und wie sind eure kleinen schreibabys heute als kleinkinder? wie klappts mit dem schlafen?

mich würden eure erfahrungen sehr interessieren!

vielen lieben dank für eure antworten :-)

liebe Grüße

Hanka

Beitrag von bine3002 02.03.10 - 21:15 Uhr

Meine Tochter war genauso, 100 pro...

Ein 2. Kind habe ich bis heute nicht, obwohl ich es mir auch hätte vorstellen können. Ich wollte aber warten bis meine Tochter besser schläft. Und jetzt wo sie besser schläft, will ich kein 2. Kind mehr. Also bleibt es bei dem einen und gut ist.

Mit 16 und mit 19 Monaten hatte sie einen "Schlafschub" und schlief besser. Dann esrt wieder mir dem 25 Monaten, seitdem schläft sie (bei mir) alleine ein. Das brauchte etwas Übung und viel Vertrauen (immer wieder kurz rausgehen, loben, wenn sie ruhig war und beruhigen, wenn sie weinte). Seit sie 3 Jahre und 3 Monate alt ist schläft sie auch durch. Sie kommt nur noch eine Nacht pro Woche zu uns ins Bett. Das hat sich so nach und nach gesteigert und letztlich dann mit Belohnungssystem und Zeitschaltuhr mit Licht zuverlässig geklappt.

Vom Wesen her war sie zwischen dem 1. und 2. Geburtstag auch freundlich und aufgeschlossen. Mit anderen Kindern hat sie sich manchmal übel in die Wolle gekriegt und auch gehauen und gebissen. Das hat aber eher damit zu tun gehabt, dass sie sich nicht gut ausdrücken konnte und sehr impulsiv ist. Gebissen hat sie das letzte Mal kurz nach dem 2. Geburtstag, seitdem ist sie "zahm".

Seit sie 2,5 Jahre alt ist neigt sie zum Fremdeln und ist schnell "beschämt", wenn jemand etwas von ihr möchte oder sie denkt, dass jemand etwas möchte. Sie scheint etwas Angst davor zu haben, einen Fehler zu machen.

Trotzanfälle hat sie immer sehr kurz, dafür aber einmal richtig heftig. Sie ist aber sehr empfänglich für Erklärungen und wirklich sehr verständig und vernünftig, macht nie groben Unfug oder etwas kaputt und passt schon sehr gut auf andere Kinder auf (kommt petzen, wenn ein Kind gefährlichen Unsinn macht). Sie ist sprachlich eher im unteren Bereich, dafür kognitiv sehr weit, sitzt schon sehr lange auf ihrem Popo und "arbeitet" konzentriert, d.h. sie puzzelt, malt, bastelt, schreibt auch schon ein paar Buchstaben, liebt Vorlesen und Gesellschaftsspiele (teilweise auch schon ab 6 Jahren).

Es heißt, dass Schreibabys zu 75% friedlichere Kleinkinder werden. Ich denke aber, dass das subjektie E,mpfinden der Eltern da etwas getrübt ist. Wenn man schwere Zeiten hinter sich hat, dann empfindet man alles was danach kommt als "Kindergarten". Ich fand auf jeden Fall die Trotzanfälle lange nicht so schwer wie das Babygeschrei. Da weiß man immerhin, warum das Kind gerade schreit und kann sich einigermaßen einfühlen. Bei einem schreienden Baby ist man manchmal nur hilflos.

Beitrag von hanka23 02.03.10 - 21:27 Uhr

danke für deine antwort!
ja, wir sagen auch immer: ein zweites kind - wenn überhaupt - erst, wenn das erste auch zuverlässig durchschläft! und eigentlich brauchen wir dann noch zeit, um das durchschlafen erst mal zu genießen ;) könnte mir nie und nimmer vorstellen, wegen 2 kindern nachts aufstehen zu müssen.
ja, ich hab auch so das gefühl, das wird noch laaaange dauern, bis die kleine durchschläft. das wird bestimmt auch erst so mit 2-3.

unsere kinderärztin meinte, schreibabys entwickeln sich oft zu sehr aufgeweckten, intelligenten kindern. bei der u6 sagte sie dann, meine kleine wäre doch ein tolles beispiel dafür :) na ja, ich denk auch nicht, dass man das als allgemeingültige aussage hinstellen kann. ist halt ihre persönliche erfahrung.

LG

Beitrag von curly77 02.03.10 - 21:21 Uhr

hallo hanka...

oh ja...ich weiß genau was du durchgemacht hast. Mein 1. sohn war auch ein so genanntes schreibaby...8std. am stück brüllen war keine seltenheit...es war super anstrengend. auch wir wollten immer 2 kinder haben...aber die angst das das 2. baby genauso wird...hat uns erst einmal von dem gedanken abgebracht...zumal ich sagen muß....das der 1. nach wie vor (mittlerweile 4 1/2 jahre alt) sehr(!) anstrengend ist...!!! Aber wir haben uns nach langem hin und her doch entschlossen unser 2. baby zu bekommen...zumal ich so gerne ein mädchen gehabt hätte.
Das mädchen ist nicht in erfüllung gegangen, dafür haben wir aber ein ganz super süßen lieben und ruhigen 2. sohn bekommen....er hat niiiieeee gebrüllt...vielleicht mal kurz geweint wenn er hunger hatte oder so....aber er war wirklich ein super einfaches baby...davon würde ich noch 1-2 nehmen ;-) Mittlerweile ist er 15 Monate alt und nachwie vor ein sehr angenehmes und liebes kind...er kann sich für ca. 30-40 minuten ganz alleine in seinem zimmer beschäftigen...er geht ohne probleme mittag und auch abends ins bett (mittags schläft er zwischen 2-3 std und abends geht er um 19.30 uhr ins bett und schläft bis ca. 8 uhr morgens durch)!
Man hat mir vorher immer gesagt...die 2. werden meistens ganz anders....dies kann ich zu 100% bestätigen ;-)!!!

lg
kira

Beitrag von hanka23 02.03.10 - 21:36 Uhr

oh das ist aber ein mutmacher! :-)

das ist genau das, was ich auch schon oft gehört habe und auch selbst von bekannten weiß: das zweite wird meistens ganz anders.

die sache ist halt, dass ich schon an mein 1. kind soooo viele erwartungen hatte... ich kannte bis dahin niemanden, der ein schreibaby hatte. alle babys, die ich kannte, waren ganz ruhig und haben das leben ihrer eltern erfüllt. ich weiß noch, wie ich immer zu meinem mann gesagt habe: keine sorge, babys schreien nur, wenn sie hunger haben, ne volle windel haben, oder kuscheln wollen! (oder so ähnlich)...pustekuchen! das war ein harter fall auf den boden der realität.

heute frage ich mich (und andere leute auch), wie ich das geschafft habe, ohne das kind vom balkon zu schmeißen ;) aber ich glaube, gerade weil ich (und mein mann) sooo unendlich viel geduld hatten, ist die kleine inzwischen so lieb. man merkt richtig, wie groß ihr vertrauen in uns und die welt ist. sie scheint vor nichts (mehr) angst zu haben. ich hoffe, sie wird nicht doch wieder anstrengend ;)

LG und nochmals danke für dein mutmachposting :)

Beitrag von ochotsky 02.03.10 - 21:28 Uhr

Hallo,

unser Sohn war auch ein Schreibaby.Er hat die ersten 4 Monate nur geschrien und war eigentlich nur am Busen ruhig.:-(
Wir haben ihn die ersten Monate permanent getragen,er war nur schaukelnd auf dem Arm einigermaßen zufrieden.
Rückblickend betrachtet waren die ersten Monate der absolute Horror.Man konnte nicht duschen,nicht essen,nichts im Haushalt machen.geschweige denn sich mal mit Freunden treffen(und sei es nur zum Kaffeetrinken,etc.).Jan war der Mittelpunkt unseres Lebens.
Auch heute noch mit 2 1/2 Jahren ist er sehr fordernd und anstrengend,aber er schläft gut und auch fast immer durch.
Trotzdem kam der Wunsch nach einem Geschwisterchen.
Lina ist jetzt fast 4 Monate und das absolute Gegenteil ihres Bruders.
Schläft viel,immer zufrieden und gut aufgelegt.
Ich kann es immer noch nicht glauben,das sie so ist,aber sie ist so.Das freundlichste Baby überhaupt.
Immer am Lachen und nur wenn sie Hunger hat am Meckern.Aber das ist ja in Ordnung.
Ich liebe sie Beide. Mein ehemaliges Schreibaby und meine immer gut aufgelegte Maus.

LG Angie mit Jan#verliebt und Lina#verliebt

Beitrag von hanka23 02.03.10 - 21:42 Uhr

"Rückblickend betrachtet waren die ersten Monate der absolute Horror.Man konnte nicht duschen,nicht essen,nichts im Haushalt machen.geschweige denn sich mal mit Freunden treffen(und sei es nur zum Kaffeetrinken,etc.).Jan war der Mittelpunkt unseres Lebens. "
genau so wars bei uns auch. wenn wir heute mit ihr irgendwo sind, etwas essen oder kaffee trinken, sagen wir ganz oft: kaum zu glauben, dass das jetzt so locker und entspannt möglich ist! die ersten monate konnte man nirgends mit ihr hin.

ich hab sie sogar immer noch schreien hören, wenn sie gar nicht in meiner nähe war...

aber dein posting macht mir mut, vielleicht doch nicht auf ein zweites kind zu verzichten :-)

aber erst wenns erste durchschläft ;-)

LG

Beitrag von rmwib 02.03.10 - 22:01 Uhr

HUHU

Geschwister haben wir keine im Angebot, wir rudern noch um uns vom Ersten zu erholen. #rofl

Mein Keks (17 Monate) ist ein irre quirliges Kerlchen, immer in Bewegung ohne Pause. Er ist sehr aufgeschlossen und neugierig, geht auf alles und jeden ohne Angst zu. Am Liebsten spielt er mit Kindern die 2-3 Jahre älter sind als er #schwitz Er kann zuckersüß sein und auf der anderen Seite ist er aber sehr ungeduldig. Und sehr bockig, wenn etwas nicht so ist, wie er es gerne möchte. Da dreht er dann richtig auf, mit kneifen, hauen, beißen, treten, wälzen. Er ist wahnsinnig impulsiv und nur schwer zu kontrollieren. Er hat eine sehr deutliche Körpersprache und auch so quasselt er inzwischen wie ein Wasserfall. #schein
Er isst sehr schlecht und schläft sehr schlecht, nach wie vor. Mit dem Schlafen ist es eigentlich immer schlimmer statt besser geworden. Er schafft an guten Tagen 2-3 Stunden in der ersten Nachtphase, ab da kommt er pausenlos, ist oft stundenlang wach, wälzt sich. Schläft auch höchstens 9-10 Stunden pro Nacht. Er steht immer morgens um 5 auf #gaehn Mittags schläft er 1-2 Stündchen, so dass er auf 10-11 Stunden Gesamtschlaf kommt. Es ist vieles einfacher geworden, seit er verständiger ist und sich auch besser mitteilen kann als es noch im Babyalter der Fall war aber er ist immernoch sehr fordernd. Ein 2. Kind kann ich mir momentan absolut noch nicht vorstellen.

Beitrag von schillerfri 02.03.10 - 22:06 Uhr

Hallo,

ich habe 2 so Experten daheim, die Kleine ist mittlerweile 18 Mon. und wir habens geschafft. Aber ja, auch das 2. Kind war wie das erste und ich dachte, das kann gar nicht passieren und wir hätten unser Pensum mit dem ersten durch.

Beide sind tolle Kinder und man vergisst die erste Zeit sehr schnell. Nach einigen Monaten Ruhe kann ich mir jetzt sogar eine Nr. 3 vorstellen.

Das Schreien des 2. Kindes war besonders für den Großen schrecklich. Er mag laute Töne gar nicht und stellte sich daneben und schrie mit oder verschanzte sich in seinem Zimmer.

Nachts hat er komischerweise irgendwie geschlafen trotz des Lärms nebenan, aber unruhig war er auch, hat sich hin und hergeworfen und so.

LG, Ela!

Beitrag von xyz74 03.03.10 - 08:21 Uhr

Hallo Hanka,

wir haben auch die Schreihölle hinter uns gebracht.

Gott sei Dank!
Dominik ist jetzt mit seinen 16Monaten ein echter Schatz und ein super freundliches, aufgeschlossenes Kind.

Das erste Jahr war allerdings extrem anstrengend.
Ich wollte da auch kein Zweites mehr, da ich wirklich nicht wusste ich wie das eventuell nochmal schaffen soll. #zitter

Tja, jetzt bin ich doch Schwanger.
Angst hab ich immernoch und kann nur hoffen, dass es einfacher wird mit Nr.2. (Ich bete täglich dafür! #bitte)

In einem Jahr kann ich Dir mehr sagen.

Lg

Lisa

Beitrag von dani.m. 03.03.10 - 08:29 Uhr

Meine Kleine ist mit ihren 14 Monaten immer noch seeehr unruhig - schreit plötzlich und ohne Grund und lässt sich kaum beruhigen. Mit plötzlich meine ich: sie spielt minutenlang vor sich hin und urplötzlich brüllt sie los, ohne dass sich was verändert hätte. Echt schlimm! Inzwischen weiß ich auch gar nicht mehr, was ich noch alles machen soll. Ich werde wohl doch mal die Kinderärztin (haben vor Kurzem gewechselt) ansprechen und mir eine Überweisung in die Schreiambulanz geben lassen. Ich habe mal mit einem Psychologen von dort gesprochen, der meinte, dass das bis zum Ende des 3. Lebensjahres gehen kann #schock
Mit dem Schlafen ist es auch so eine Sache: morgens ist sie nach 2-3 Stunden todmüde, leg ich sie hin, meckert sie eine Weile, schläft dann aber durchaus 2-3 Stunden. Dafür ist an Mittagsschlaf nicht zu denken! Nachts wird sie einmal wach, kommt dann zu mir ins Bett, wo sie oft noch 2 Stunden "tobt". Und um 6 ist die Nacht dann sowieso gelaufen.
Im Großen und Ganzen hat es sich schon sehr gebessert, zeitweise (also an besonders schlimmen Tagen) bin ich dann aber doch mit meiner Kraft am Ende. Zumal ich mit den Kindern die ganze Woche allein bin, der Große (war schon immer ruhig) seine Ruhe braucht und mein mann auch am Wochenende keinen richtigen Bock hat, was zu machen :-(

Beitrag von sonnelieb08 03.03.10 - 08:30 Uhr

Hallo,

mein erste Sohn war ein Schreikind, die erste 4 Monaten nur geschrien. ich musste dann als mein sohn 4 Monaten war ausziehen aus dem Haus meines mannes zu meinen Eltern. Ich kann bis heute nicht verstehen aber mein Sohn hat von heute auf morgen aufgehört zu weinen #kratz

Nach einem Jahr und 8 Monaten habe ich mein 2ten Sohn bekommen, kein Schrei Kind.

Nach 18 Jahren habe ich mein 3ten Sohn bekommen, kein Schrei Kind.

Und jetzt muss ich noch 7,5 Monaten abwarten, und wenn mein 4tes ein Schrei Kind wird habe ich meine Geduld und meine Erfahrungen um die Zeit durch zu stehen. :-p

Beitrag von engelchen1989 03.03.10 - 10:40 Uhr

Hallo,

Paul hat bis zum 10. Monat auch ständig gebrüllt.
Er ist nur auf meinem oder Papas Bauch eingeschlafen nach langem schuckeln.
Ich will gar nicht wissen wieviel Kilometer ich mit ihm auf dem Arm durchs Schlafzimmer gewandert bin. Ich hab gesummt, "schschsch" gemacht, gesungen bis mir der Hals weh tat und irgendwann einfach mitgeweint. Ich war fix und fertig, die Tage waren meistens genauso schlimm wie die Nächte.

Jetzt ist Paul 15 Monate alt und ist immer noch ein sehr anstrengedes Kind. Er bockt viel und oft, kreischt Minutenlang in hohem Ton wenn er zickig ist, weint und brüllt noch immer sehr viel.
Er schläft noch immer nur auf dem Arm ein. Ich muss ihn dann schuckeln und ganz langsam ins Bett legen und hoffen dass er weiter schläft. Ich brauche abends oft 5-6 Anläufe um ihn ins Bett zu bekommen.

Wir haben uns dran gewöhnt. Es ist nach wie vor anstrengend und die Nerven liegen oft blank aber wir haben uns damit abgefunden, dass wir es nicht ändern können. Die Kinderärztin hat uns geraten ihn schreien zu lassen wenn wir nicht mehr können. Ich hab ihr erklärt, dass ich das nicht möchte und selbst wenn ich es tun würde, würde die Polizei vor der Tür stehen.
Paul hat ein unglaubliches Organ. Er schreit extrem laut und schrill. Am Ende der Untersuchung konnte die Ärztin sich dann ein Bild davon machen weil er unruhig wurde und dann zu brüllen anfing. Sie machte große Augen und sagte: Ok, ich verstehe was sie meinen. Sie ist dann auch recht schnell geflüchtet...

Ich hoffe einfach weiter, dass mein Kind bald ruhiger wird. Er wird das ja nicht ewig so machen können.
ein zweites Kind wollte ich eigentlich auch immer, aber auch ich hab Angst, dass es wieder so wird. Ich weiß nicht ob ich das dann schaffen würde. Ich hab ja bisher kuam Zeit gehabt mich von Pauls Schreierei zu erholen.

Beitrag von mel-t 03.03.10 - 18:50 Uhr

Meine Große hat auch vier Monate praktisch durchgeschrien (außer im Tragetuch). Jetzt ist sie immer noch ein lebhaftes, wildes, willensstarkes, pfiffiges Kindergartenkind. Schläft inzwischen völlig unkompliziert.

Meine Kleine ist ruhiger und unkomplizierter, vielleicht auch, weil wir vieles gelassener angefasst haben (trinken, Schlafsituation...). Wir haben einfach nicht mehr so vieles ausprobiert, sondern sind routiniert bei Bewährtem geblieben (tragen, pucken, stillen nach Bedarf...), und haben uns einfach auch nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen lassen. Denke das hilft, aber so oder so, es gibt einfach unruhigere und einfach ausgeglichenere Kinder. Durchgeschlafen hat meine Kleine aber auch erst mit einem Jahr, dafür ist sie immer schnell und problemlos eingeschlafen.

Mfg
Mel-t