Abschlag für Strom/Gas reduzieren

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sunny102 02.03.10 - 20:57 Uhr

Hallo!

Heute habe ich mal ein komisches Anliegen #schein klar ich könnte erstmal anrufen und dort fragen, aber es wäre mir ganz hilfreich vll noch eine andere Meinung zu hören.

Es geht darum, dass ich letztes Wochenende einen Finanz- und Haushaltscheck gemacht habe und im Zuge dessen auch die aufs Jahr verteilten auf mich zukommenden Zahlungen addiert habe.
Dabei habe ich auch den Strom- und Gaszähler abgelesen und in meinen Unterlagen nach dem alten Zählerstand geschaut #zitter möchte ja auf evtl. Nachzahlungen gefasst sein.
Allerdings sah ich dann, dass ich noch sehr weit unter dem Verbrauch bin als das was ich aktuell zahle! Trotzdem sich der Strompreis erhöhte und ich noch mit dem alten etwas höherem Gaspreis gerechnet habe, kam ein dickes Plus raus #cool

Nun ist mein Strom- und Gasjahr noch etwa 8 Wochen lang was bedeutet, dass ich noch dreimal den alten recht hohen Abschlag zahlen muss. Dies ist kein Problem, aber wenns geht würde ich dem Strom- und Gaslieferant nicht noch mehr Geld "leihen".
Das heißt von mir ist die Überlegung dort anzurufen und zu bitten meine Abschläge etwas zu reduzieren (hatte so an etwa 15% gedacht)

Nun meine Frage: Machen dass die Lieferanten, ist es sinnvoll und wie sollte ich argumentativ da rangehen? Die Situation schildern oder würdet ihr die Abschläge einfach weiter zahlen wie sie sind?

Vielen Dank für eure Antworten und Meinungen #danke

lg

Beitrag von butler 02.03.10 - 21:05 Uhr

Rufe da an und lass den Betrag runtersetzen. Das geht. Wurde bei mir auch gemacht.
lg.

Beitrag von booo 02.03.10 - 21:09 Uhr

Ich würde erstmal abwarten wie die Endabrechnung ausfällt und eigentlich NICHT runter gehen. Denn so hast du im besten Fall 1 Mal im Jahr ein + und ein nettes Taschengeld was du ja ausgezahlt bekommst und kommst 2. im Falle von doch mehr Verbrauch um eine hohe Nachzahlung drum rum...


Ansonsten, anrufen, bitten, fertig.

Beitrag von sunny102 02.03.10 - 21:17 Uhr

Mit dem Abwarten so denke ich ja eigentlich :-) ist eigentlich auch das Vernünftigste!


Eigentlich bedeutet aber auch, dass mein Verbrauch 1/3 weniger ist und die Rückzahlung sich auf über 500 Euro beläuft dann im Mai bzw. Juni jenachdem wann die Rechnung kommt.

Beitrag von wemauchimmer 02.03.10 - 21:13 Uhr

Es gibt natürlich viele, viele Lieferanten und ich kann nicht für alle sprechen, aber ich habe mit solchen Geschichten bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Also anrufen und genau so argumentieren: Du hast den Zählerstand abgelesen und offenbar einen deutlich geringeren Verbrauch als in der letzten Abrechnungsperiode und deshalb sollen sie Deinen Abschlag reduzieren.
Nach meinen Erfahrungen gehen sie sofort darauf ein, wenn man nur irgendwie halbwegs plausibel begründen kann. So, als hätten sie an der Hotline von vorneherein einen gewissen Spielraum bei der Abschlagshöhe, wo sie gar nicht groß rumdiskutieren, Hauptsache der Kunde ist glücklich. Also so bis 20% sollte diesen Erfahrungen nach kein Thema sein.
Na und abgesehen davon, Anrufen und Fragen kostet Dich ja fast nichts, also warum nicht einfach mal einen Versuch starten.
LG

Beitrag von rosaundblau 03.03.10 - 06:42 Uhr

Für den Zeitraum von "nur" 8 Wochen würde ich auch bis zur Abrechnung warten und nichts verändern.

Anschließend kann man den Abschlag immer noch reduzieren.

Möchtest Du doch vorher reduzieren solltest Du es genau so formulieren, wie Du es oben beschrieben hast.

vg rosaundblau

Beitrag von sandraxxx 03.03.10 - 09:36 Uhr

Hi sunny,
mach so wie wir, bezahle deine Abschläge wie vereinbart bis zu Ablesedatum,die werden Abrechnung machen,wenn du ehe weniger verbraucht hast und davohn noch was Geld übrig ist,bekommst du Automatisch kleinere Abschläge zugeteilt die du zahlen musst, und das Geld lass verechnen für nächste Monate dann hast du par Monate ruhe bei Strom/Gas Lieferanten ;-)
Wir haben unsere Letzte Abschlag im Dezenber 09 bezahlt und nach Abrechnung ist so viel übrig Geld geblieben das wir erst ende Mai kleine Abschlag wieder zahlen müssen. Ich weis nur das wir die vereinbarte Abschlag zahlen müssen und wir freiwillig können etwas mehr einzahlen ohne verpflichtung,das werden wir dieses Jahr im jedenfall machen,damit wir nichs nachzahlen müssen ,aber ich lese unsere Verbrauch einmal im Monat damit ich weiß ob unsere Verbrauch gleich oder gestiegen ist. Nur um sicherheit.

Beitrag von betty38 03.03.10 - 09:40 Uhr

Hi Sunny,

ich arbeite bei einem Stromversorger.

Grundsätzlich ist das gar kein Problem und du kannst genauso argumentieren, wie du geschrieben hast.

Für den geringen Zeitraum (8 Wochen) würde ich es aber so belassen, aus folgendem Grund:

Ich kenne die Schwachstelle in vielen Abrechnungssystemen- auch anderer Versorger - Ruckzuck ist der Wurm drin. Aus welchem Grund auch immer wird das System aus dem Ruder gebracht und kommt nur schwer wieder in die Gänge.

Das fällt zunächst niemandem auf, weil ja alles automatisch erfolgt und möglicherweise dir zuerst. Das ist kein böser Wille, aber du hast letztendlich mehr Ärger und Lauferei...

Es muss nicht sein und das Risiko, dass sowas passiert, ist gering, aber es ist da ;-)

Dein Abschlag wird ja automatisch herabgesetzt, sobald die Jahresrechnung erstellt wurde.

lg betty