Markenklamotten

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von jenny133 02.03.10 - 22:06 Uhr

Hallo

ich habe gerade einen interessanten Bericht in einem Buch gelesen, in dem es eben um Markenklamotten geht. Das die Kinder heutzutage sowas brauchen um dazu zu gehören...
Bisher hab ich mir noch nicht sooo große Gedanken darum gemacht, weil mein Sohn ja noch zu klein ist. Aber gewisse Vorstellungen hatte ich schon. Und zwar, das ich es bei meinen Kindern halten möchte, wie ich es mit mir auch mache. Markenklamotten habe ich auch im Schrank, aber nur wenn mir das Teil auch gefällt und zu meinen anderen Sachen passt. Und nicht nur weil da ein Markenname drauf steht.

Habe in einem Katalog ein T-Shirt für achtzig Euro gesehen und bin fast rückwärts umgefallen #augen Für das Geld kaufe ich mir lieber ein paar günstige und habe damit mehr Möglichkeiten mich zu stylen...
Wie läuft das bei euch in den Familien ab? Bzw. Frage an die, bei denen die Kinder noch nicht so weit sind - macht ihr euch schon Gedanken darüber?

LG
Melanie mit Nico

Beitrag von mamavonyannick 02.03.10 - 22:11 Uhr

Hallo Melanie,

aus gegebenen Anlass: http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=2523187

Du siehst, Urbia macht sich Gedanken um Markenkleidung.
Wir brauchen uns nicht wundern, wenn Markenklamotten später Pflicht sind. Wir leben unseren Kindern es doch jetzt schon (unbewußt) vor.

vg, m.

Beitrag von jenny133 02.03.10 - 22:15 Uhr

Naja, von mir bekommt es Nico ja nicht vorgelebt. Ich glaube ich hab zwei Teile von Levi´s im Kleiderschrank, weil die im Angebot waren und mir gefielen...
Wenn aber die anderen Kinder so aufwachsen, hat man bei den eigenen wohl auch keine guten Karten, wenn diese von "Freunden" lernen...

Beitrag von miezekatze1 02.03.10 - 23:34 Uhr

Ich habe in deinem Link gestöbert und fand deine Antwort am brauchsbarsten. #pro
Und nein, ich bin nicht neidisch, wie andere jetzt schreiben würden. Ganz im Gegenteil, was die Eltern da Ihren Kindern vorleben, ist mit Sicherheit alles andere als gut. Zu den Eventgeburtstagen und Eventnachmittagen, mal eben 150 Euro, damit der Nachwuchs auf die Bowlingbahn kann( so etwas ist mir schon aus Kindergartentagen meiner Kinder bekannt, rede ich jetzt lieber nicht. Denn dieser Konsum - und Markenwahn ist mit Sicherheit alles andere als pädagogisch wertvoll!

Beitrag von mvtue 03.03.10 - 15:07 Uhr

man kann keinen kindergeburtstag mehr machen mit topfschlagen, äpfelfischen, blinde kuh oder verstecken!!!

grauenhaft.

nein, diesen trend werde ich nicht mitmachen.

ich wander doch nicht mit 10 kindergartenkindern in den indoorspielplatz, wo der eintritt bei uns pro kind 8 euro kostet!!!!

nein, sicher nicht.

den vogel hat meine tante abgeschossen:
mit 20 jugendlichen kumpels meines cousins zum geburtstag zu den icetigers (sitzplatzkarten für 29euro pro person!!!!) mit essen und trinken auch noch dazu!
#klatsch

kein wunder, dass die welt so verdirbt!

lg

Beitrag von emmapeel62 02.03.10 - 22:34 Uhr

Vielleicht sollte man erstmal "Markenklamottenkleidung" definieren. Es gibt genügend User die z. B. H&M für Markenkleidung halten #kratz

Mein Sohn ist 11 und trägt seit Jahren fast ausschließlich S Oliver, Esprit, Adidas, Nike und Puma. Die Sachen gehen nicht ein, leiern nicht aus, färben nicht aus. Preislich find ich die Sachen ok. Meinem Sohn ist das vollkommen egal von welcher Firma die Sachen sind, er würde auch Aldi tragen ;-)

Hilfinger, Abercrombie, Ed Hardy (find ich eh gruslig) und Co. würde ich ihm nicht kaufen, das halte ich dann doch für übertrieben ;-)

Gruss
emmapeel

Beitrag von jenny133 03.03.10 - 00:05 Uhr

Hallo

was du anbringst ist auch nachvollziehbar.
Hab das wohl etwas falsch definiert. In dem Buch das ich gelesen habe geht es um Markenklamotten die eine Menge Geld kosten und wo es nicht davon abhängt, ob sie qualitativ besser sind oder besser aussehen, sondern nur das der Markenname drauf steht.

LG
Melanie

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 07:09 Uhr

Hallo,

im Grunde ist H&M eine Marke. Genau wie Topolino. Aber du hast Recht, ab wann wurd es eigentlich zur "Markenkleidung"? Liegt es am (horrenden) Preis (wobei es mich auch schüttelt, wenn mein Sohn die Jeans für 20€ von H&M nach einmal Tragen einsaut), an dem Bekanntheitsgrad oder an der Qualität?
Du musst mal bei Ebay schauen. Wenn ich sehe, was da teilweise für gebrauchte H&M-Ware geboten wird, dann muss man schon davon ausgehen, dass diese Kleidung sehr beliebt ist.
Wenn du jetzt sagst, es sei keine Markenkleidung, bin ich echt verwundert. Denn auch H6M sind meiner Meinung nach nicht die billigsten. Ich kaufe da zwar gern (meist antizyklisch), aber ich verfalle nicht in laute Jubelschreie, wenn ich die Hosen oder Jacken zum Originalpreis kaufe.

Was mich aber immer wundert: Wir haben hier Umfagen: Wie ist euer stil, was gebt ihr für Klamotten aus, weilche Marken kauft ihr. Aus meiner subjektiven Einschätzung heraus würde ich sagen, dass die Ergebnisse NICHT mit dem des von mir eingestellten Link übereinstimmen. Woran liegt das? Läuft das Kind unbewußt doch als Statussymbol?
Ich gebe selbst zu: Ich finds total schnieke, wenn mein Sohn mit seinen kleinen Adidas-Turnschuhen, seinen Esprit-Shirt und was weiß ich rumflitzt. Sieht toll aus. Warum gefallen mir Sachen, die es bestimmt in ähnlicher Ausführung gibt aber günstiger sind, nicht GENAUSO gut? Ich kann die Frage nicht beantworten.
Vermutlich weil auch ich dem Markenwahn unterliege. Wobei ich jetzt ungern irgendwo hingehe und sage: Ich habe heute wieder ein Tshirt von Hilfiger gekauft. Ich freue mich genauso, wenn ich mal ein Schnäppchen für Noname-Ware mache. Habe z.B den tag zwei Winterjacken für je 7€ für nächste Saison gekauft. (Orginalpreis waren pro Jacke 20€) UND: Ich freu mich da total drüber. Nicht weil ich es mir anders nicht leisten könnte.
Aber dieser winter hat gezeigt, dass diese Jacken (die gut aussehen!) genauso warm halten, als wenn ich eine teure für MINDESTEN 50€ geholt hätte.

vg, m.

Beitrag von cocoskatze 03.03.10 - 13:48 Uhr

H&M ist keine Marke, sondern eine Geschäftskette.

Die Marke Topolino gibt es bei Ernstings ( ebenfalls Geschäftskette) zu kaufen.

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 14:24 Uhr

Gut. Also gíbts bei H&M jetzt die MARKE L.O.G.G. und ... zu kaufen.

Achso: Beschwer dich mal bei ebay. Da steht doch glatt unter Marke eine Auswahl für H&M. Und das, wo es doch eigentlich nur eine Geschäftskette ist.#augen Scheinbar versteht das JEDER (der bei ebay kauft) nur du nicht.

Gibts eigentlich einen Unterschied, wenn ich Klamotten in einem Boss-Laden kaufe oder die selbe Klamotte bei P&C. Habe ich dann in ersterem KEINE Marke gekauft, weil auch Boss eine Geschäftskette sprich einen Direktvertrieb hat#kratz

Fragen über Fragen...


Beitrag von frauke131 03.03.10 - 14:38 Uhr

Ruhig, nicht aufregen Ich verstehe Dich! Sehe es auch so, dass es im Grunde Marken sind!

Marken werden aber immer über den Preis definiert!

Wenn ich mir die Preise aber teilweise von H&M und C&A anschaue, sind die alles andere als billig!

Ick sag immer: Jeschmack kann man nicht kofen!

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 15:02 Uhr

Aber sie hat es doch nicht mal über den Preis definiert, denn Topolino war ja für sie die Marke. Nicht aber H&M#kratz Ich meine welche Marke haben dann die Sachen von Orsay?
Und da sind wir wieder bei dieser unterschiedlichen definition. Sprechen wir von Marke iSv Eigenname oder Produktion eines bestimmten Herstellers oder dann von "Marke", wenn es einen bestimmten Preis hat?

Wenns nach letzterem geht, dürfte ja auch Topolino keine Marke sein.

vg, m.

Beitrag von frauke131 03.03.10 - 15:19 Uhr

Eigentlich müsste doch alles Marke sein, was einen Namen hat! Also auch KIK;-)

Ne, keine Ahnung.

Marken werden meist mit einem bestimmten Preis verbunden! Demnach ist alles unter Esprit Noname!

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 15:08 Uhr

Auch H&M selbst versteht sich als eigenständige Marke:
#aha
http://www.hm.com/ch/berhm/faktenberhm/diemarkehm__thhmbrand.nhtml

Beitrag von cocoskatze 03.03.10 - 17:44 Uhr

Okay, hast mich überzeugt ;-)

Beitrag von mamavonyannick 03.03.10 - 20:28 Uhr

Fein!:-D

Beitrag von dany2308 03.03.10 - 08:08 Uhr

Hallo Melanie,

meine Große wurde schon ab Kindergartenalter so erzogen, dass es nicht auf die Klamotten ankommt, sondern darauf, wer IN den Klamotten steckt.

Von daher legt sie zum Glück heute (sie ist fast 12) keinen Wert auf bestimmte Marken, obwohl ich bei einigen Klassenkameradinnen sehe, dass der Markenwahn schon ausgebrochen ist, sondern trägt, was ihr Spaß macht und was ihr gut steht.

Schuhe haben wir meistens teure gekauft, aber das liegt daran, dass sie sehr schmale Füße hat und ihr nur bestimmte Marken gut passen, bei Klamotten haben wir von C&A und H&M über Esprit und S.Oliver bis Ralph Lauren und Burberry alles bunt gemischt (wobei sie auf die teuren Sachen schon besonders aufpassen und sie nicht gerade zum Acrylmalen oder so anziehen sollte...)

Meine Tochter hatte nie ein Problem damit, allerdings muss ich dazu sagen, dass es im schulischen Umfeld leichter ist, auf Markenwahn zu verzichten, wenn man es sich leisten könnte, die Marken zu kaufen, als wenn jeder weiß, dass die Eltern jeden Pfennig umdrehen müssen. Aber gerade deshalb sollten wir uns an der Nase packen und versuchen, diesen Markenwahn abzustellen.

Seltsam finde ich persönlich, dass manche Leute ihre Kinder durchwegs in Second Hand kleiden, weil der Geldbeutel zu klein ist, um selbst H&M-Sachen neu zu kaufen, aber Second Hand dürfen es dann nur ausgewählte Marken sein, über alles andere wird die Nase gerümpft. Was soll das für einen Sinn machen? Vor allem da ich bei Kleinkinderkleidung die Erfahrung gemacht habe, dass viele Markenklamotten nicht kleinkindgerecht geschnitten sind und meistens nur bei 30 oder 40° waschbar sind... (super, mein Kind darf dann nicht kleckern und möglichst auch nicht in den Sandkasten gehen???).

Ich stimme dir also voll zu: Markenklamotten ja, wenn schön und passend, aber im Zweifel lieber 4 günstige Teile :-)

Liebe Grüße
Dany

Beitrag von blacknickinblue 03.03.10 - 10:53 Uhr

***Seltsam finde ich persönlich, dass manche Leute ihre Kinder durchwegs in Second Hand kleiden, weil der Geldbeutel zu klein ist, um selbst H&M-Sachen neu zu kaufen, aber Second Hand dürfen es dann nur ausgewählte Marken sein, über alles andere wird die Nase gerümpft. Was soll das für einen Sinn machen? ***


Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung:

Markensachen sind in der Regel besser verarbeitet als der Billig-Ramsch von Kik & Co. Wer sich neue Kleidung für seine Kinder nicht leisten kann, aber trotzdem den Wunsch hat, sein Kind nett anzuziehen, kauft lieber gebrauchte Markenklamotten als no name. Das würde ich ganz genauso machen. Wenn schon gebraucht, dann nach Möglichkeit Qualität.

Beitrag von pupsik_1984 03.03.10 - 12:56 Uhr

Genauso sehe ich das auch!!
Lieber gebrauchte Markenkleidung als diese Noname Dinger.

Habe mit diesen billigen Teilen nur negative Erfahrungen gemacht.
Die leiern aus, werden schnell löchrig..

Beitrag von dany2308 03.03.10 - 13:00 Uhr

Hallo,

nein, so meinte ich das nicht. Dass jede Mutter versucht, möglichst gute Qualität für ihr Kind zu kaufen, verstehe ich.
Aber ich habe früher z.B. mal im Spielkreis eine Mutter getroffen, die wirklich die Nase gerümpft hat, weil meine Tochter Sachen von Jako-o anhatte (kannte sie nicht) und meinte, sie versuche, für ihre Tochter immer nur "Mexx und aufwärts" zu kaufen. Allerdings hatte sie schon zuvor mal erwähnt, dass sie alles Second Hand kauft.
Davon abgesehen, dass Mexx weder teurer noch besser ist als Jako-o-Klamotten, und ich auch bei Pampolina-Sachen nie eine außergewöhnliche Qualität feststellen konnte, die allein den Preisunterschied gerechtfertigt hätte, konnte ich bei besagtem Mädel den Sinn dieser Sachen nicht sehen. Sie war dauernd in schicke Sachen gekleidet - meist rosa mit Rüschchen, Spitzen oder Applikationen - und bekam wirklich einen Anschiss, wenn sie sich Saft drüberkleckerte. Sandkasten war nicht; das Kind hatte schon selbst so Angst, sich schmutzig zu machen, dass es gar nicht reinwollte.
Tja, wenn meine Tochter mal wieder von oben bis unten verdreckt ankam, wanderten die Sachen bei 60°C in die Waschmaschine und gut war's.
Wir hatten auch schon als sie klein war teure Klamotten, entweder für besondere Anlässe wie Familienfeste und Weihnachten, oder von den Großeltern geschenkt, die gerne in der Kinderboutique einkauften, ABER wie gesagt: oft waren die Sachen nicht pflegeleicht (30°C-Wäsche, maximal 40°, teilweise sogar Handwäsche #klatsch), von daher nicht alltagstauglich.
Trotzdem wäre es mir egal, was andere Leute ihren Kids anziehen, aber ich finde es seltsam, wenn ich von jemandem, dessen Kind ausschließlich auf Second-Hand-Basaren eingekleidet wird, komisch angeschaut werde, weil mein Kind keine angesagte Marke trägt #kratz

Und diese Mutter war kein Einzelfall, d.h. es geht oft nicht um die Qualität, sondern um das Label, das dranhängt (oder warum lese ich immer wieder in Gesuchen "nur Marken wie...", selten "nur gut verarbeitet und pflegeleicht"?) Aber wenn sie sich dabei besser fühlen, meinetwegen. Nur was ist, wenn die Kids später immer noch die teuren Marken wollen und vielleicht nicht mehr Second Hand, weil's ja da nicht die aktuellen "IN"-Sachen gibt? Warum gibt's denn auf den Schulen diesen Markenzwang, warum werden dort ständig Marken-Jacken und Rucksäcke geklaut? Der Sohn eines Bekannten in Berlin wurde vor ein paar Jahren auf der Straße mit vorgehaltenem Messer gezwungen, seine neuen Sneakers auszuziehen #schock und musste sich dann barfuß auf den Heimweg machen.

Versteh mich nicht falsch, ich will sicher nicht unterstellen, dass alle Kids, die heute Second-Hand-Markenklamotten tragen, später mal diese Marken klauen gehen. Aber ich halte diesen Markenwahn einfach für unsinnig, vor allem die Auswüchse spätestens auf den weiterführenden Schulen. Und dazu wird eben oft der Grundstein schon sehr früh gelegt.

Liebe Grüße
Dany

Beitrag von blacknickinblue 03.03.10 - 13:20 Uhr

O.K., da hatte ich Dich komplett falsch verstanden.;-)

Beitrag von gaeltarra 03.03.10 - 20:00 Uhr

Hi,

feiner Beitrag! Darf ich mich anschließen?

LG
Gael

Beitrag von miss-lacrima 03.03.10 - 08:23 Uhr

Hallo Melanie,

also wir sind ja auch noch nicht soweit ;-), aber ich kann mich von meiner eigenen Schulzeit auch noch gut daran erinnern. Damals waren es zB die Buffalo Schuhe die man haben "musste"...

Sophie trägt bisher eigentl. nur das an Marke was wir geschenkt bekommen haben oder von Verwandten /Bekannten gebraucht übernommen haben. Und dabei muss ich sagen, den Markensachen sieht man weniger an durch wie viele Hände sie gegangen sind als anderen.

Selber kaufe ich momentan sehr viel von edc by Esprit. Allerdings nicht ausschliesslich und meistens auch im Räumungsverkauf oder ähnliches. Der Name ist dabei allerdings Nebensache, nur gibt es anderswo nicht sooo die Klamotten /Farben die mir gefallen.

Ja, müsste ich nicht aufs Geld achten würd ich wahrscheinlich auch vermehrt teurere "Markenware" kaufen - allerdings bitte keine wo das Label dick aufgedruckt ist *grusel* - einfach weil es unter den günstigeren Anbietern selten Sachen gibt die mir wirklich zu 100% gut gefallen.

Ich würde mich persönlich zB nicht bei Ernesting's, Takko, Kik usw. einkleiden. C&A find ich eigentl. keine Oberteile die mir super gefallen (soweit ich mich jetzt natürlich erinnere!), H&M is okay, manchmal aber zu "durchgeknallt". Wie man sieht - kein leichtes Unterfangen.

Bei Kindern sieht es aber mE nochmal anders aus, da gibt es auch im unteren Preissegment (Ernesting's zB) Anziehsachen die mir sehr gut gefallen.

Ich möchte das Sophie lernt das Kleidung vorrängig Geschmackssache ist und das man Menschen eben nicht anhand ihres Geschmackes (oder Geldbeutels) beurteilen darf. Ich hoffe das wird heutzutage auch noch möglich sein. Hat bei mir eigentl. ganz gut geklappt und das obwohl ich damals dann AUCH die Buffalo Schuhe bekommen habe ;-)

Grüße,
Jenny

Beitrag von glu 03.03.10 - 08:37 Uhr

Und aus diesem Grund plädier ich ja für Schuluniformen, ich fand das zu meiner Schulzeit schon ziemlich krass.
Allerdings wurde man zu meiner Zeit als "hipp" angesehen wenn man sich den dritten Streifen einfach dazu gemalt hat auf seine Turnschuhe, heute werden Kinder nur ausgelacht oder ignoriert!

Selbst die Politiker haben ja schon drüber diskutiert, da Alg2 Empfänger ja nicht genug Geld hätten ihren Kindern solche Kleidung zu kaufen, diese Kinder aber nicht benachteiligt werden dürfen!

Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel wie eine Familie der "Mittelschicht" sich so was leisten kann/soll #kratz

Ich hab viel von Esprit und S.Oliver, allerdings alles runtergesetzt oder aus dem Outlet, Sachen die mir gefallen aber zu teuer sind werden nicht gekauft.

So halte ich das auch bei den Babyklamotten, mein Sohn hat ein paar Teile von Esprit, S.Oliver und Mexx, das meiste war mit in den Kartons die wir günstig erstanden haben von Freunden, ein Teil hab ich selbst gekauft, runtergesetzt. Ich würd keine 20€ oder gar mehr für eine Jeans ausgeben aus der er superschnell rauswächst!

Alles weitere, innere Werte und so ;-), werden wir ihm natürlich beibringen!

lg glu

Beitrag von biene81 03.03.10 - 08:43 Uhr

Und was meinst Du, aendern Schuluniformen?
Da gibt es genauso Unterschiede. Wir haben hier Schuluniformen und glaube mir, es aendert nichts. ;-)

LG
Biene