Arm gebrochen, nach 2 Wochen Refraktur und OP, wie weiter?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von culturette 02.03.10 - 22:34 Uhr

Hallo miteinander,

jetzt muss ich hier mal mein Leid klagen.
Unsere kleine süße Maus (16 1/2 Monate) ist vor 5 Wochen vom Sofa geklettert, dann erst gestolpert und hat sich beim Hinfallen den linken Arm gebrochen. Elle und Speiche. Wir sind direkt ins Krankenhaus und es wurde ruhiggestellt mit einem Gips. Am darauffolgenden Tag sollte der Chirurg entscheiden ob es operiert werden oder ohne OP gerichtet werden soll. Der entschied sich gegen die OP denn der Bruch war mitten im Schaftbereich der Knochen.
Es wurde also unter Zug gerichtet (sie hat so geweint) und dann eingegipst.
Jetzt beginnt das Drama:
Nach drei Tagen rutschte der Gips obwohl es augenscheinlich ein Oberarmgips war. Wir wurden wieder vorstellig auf der Chirurgie und er wurde abgenommen neu gewickelt (kein neuer Gips). Nach weiteren drei Tagen, nachts rutschte er wieder. Wir wieder hin und dasselbe Spiel. Dann nach drei Tagen wieder und da wurde ich sauer. Fragte dann ob das normal sei und ob die nicht was machen können, das nicht mehr rutscht. Also kam der Gips ab, ein Kunststoffcast wurde angelegt. Der sah schön aus, war aber keine 24 Stunden dran, da rutschte er ebenfalls und hing am nächsten morgen 5cm über ihre Fingerspitzen hinaus. Voller Sorge bin ich wieder hingefahren. Und dann machte ein Arzt eine Schiene (sehr dünn 3cm breit) die hielt dann auch endlich. Endlich ist gut. Jedenfalls benutzte sie ihre Hand mit der Schiene und konnte auch ihren Ellenbogen knicken. Das kam mir etwas merkwürdig vor weil ich dachte der Arm sollte komplett ruhiggestellt werden. Der Arzt meinte noch - "es sei vertretbar". Ende vom Lied war, dass sie 17 Tage nach dem Bruch hinfiel (sie läuft seitdem erst seit 27 Tagen), sich mit ihrer Hand abfing und voller Schmerzen schrie wie am Spieß.
Wieder voller Sorgen und Tränen ins Krankenhaus. Röntgen. REFRAKTUR!!!!!:-[
Und zwar wieder beide Knochen nur nicht die selbe Stelle, minimal darüber. Dabei war an der Elle schon ein schöner Kallus auf dem Röntgenbild sichtbar. :-(
Das darf ja wohl nicht wahr sein!!!
Dann entschied der Arzt (es war Freitag) am kommenden Montag (Rosenmontag) sofort zu operieren. Der Anästhesist untersuchte unsere Motte und war voller Bedenken da sie einen leichten Atemwegsinfekt hatte. Naja, wir haben Winter. Er sagte wir sollen in ein anderes Krankenhaus fahren die etwas spezialisierter sind. Auf dem Sonntag waren wir dann in einem anderen Krankenhaus vorstellig. Dort wusste man angeblich bescheid und plante die OP für Aschermittwoch. Unsere Maus lief also 5 1/2 Tage mit ungerichtetem Arm in Gips rum. Vorher 17 Tage mit Gips.
Dann kam die OP. :-/
Es wurde ein Draht in die Speiche geschoben.
Sie hat alles gut überstanden und wir durften nachmittags wieder nach Hause. Am nächsten Tag war noch eine Kontrolle.
Das ist jetzt morgen 14 Tage her 8wenigstens hält dieser Gips endlich). Sprich sie hat jetzt 5 Wochen schon einen Gips. Und nun kommen meine Fragen, die vielleicht von dem ein oder anderen Betroffenen oder jemand mit Erfahrung beantwortet werden können:

- wenn dier Gips zB. in einer Woche abkommt, wie gefährlich ist ein Sturz (mit ausgestrecktem Arm abgefangen) mit Kirschnerdraht in nur einem von zwei gebrochenen Knochen, für den Arm? Muss ich mein Kind in Watte packen? (Klar mache ich das, wenn es der Gesundheit dient)
- welche Folgen erwarten uns für die Armentwicklung, Muskelentwicklung dass sie seit 5 Wochen (es werden mindestens 6 Wochen) einen Gips trägt?
- Hat das 1. Krankenhaus nicht richtig behandelt??? (meine größte unausgesprochene Frage im Moment)

Vielen Dank
culturette

Beitrag von murmel72 02.03.10 - 23:05 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich? Deine Fragen kann dir doch hier keiner beantworten, ausser es befindet sich gerade ein Kinderchirurg hier bei Urbia. Und selbst der kann doch per Ferndiagnose bei so einem speziellen Fall gar nichts aussagen.

Warum fragst du nicht den Operateur deines Kindes? Wurden dir da keine Informationen gegeben?

Alles Gute euch,
Murmel

Beitrag von culturette 02.03.10 - 23:16 Uhr

Ja stimmt, vielleicht sind die Fragen etwas zu speziell.
Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat (auch nur Armbruch oder/und OP und Therapie), der darf mich gerne per VK anschreiben.
LG
und vielen Dank.

Beitrag von breeze86 03.03.10 - 06:53 Uhr

Also ich kann dir keine Erfahrungen bezüglich Kinder und Gips erzählen (zum Glück ;-) ) und auch nicht sagen, ob das Krankenhaus richtig oder falsch gehandelt hat, aber ich kann dir sagen, dass die Muskeln nach 6 Wochen mit Gips ziemlich lasch sind.
Ich selbst hatte 5 Wochen einen Gips am Arm. Komplett ruhig gestellt, vom Oberarm über den Ellenbogen in abgebogener Haltung hinunter zu den Fingern. Ich habe 2 Monate immer wieder mit einem kleinen Ball den Arm trainiert (Ball kneten und drehen und über die FInger rollen lassen usw.) bis ich die Hand wieder problemlos verwenden konnte.
Außerdem wurde mir sehr nahegelegt in nächster Zeit nicht noch einmal drauf zu fallen und ich hatte 2 Monate absolutes Reit- und Eislaufverbot vom Arzt aus. :-(
Aber sie werden dir im Kh sicher sagen, wie du dich verhalten sollst!
Ich wünsch euch ganz viel #klee dass es bald besser ist!

Glg, Breeze