Abgeben oder nicht abgeben?

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Beitrag von scrapie 03.03.10 - 09:54 Uhr

http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/aktuell/2010/03/03/deutschlands-ehrlichster-handwerker-kai-struve/ich-fand-109000-euro-und-brachte-alles-zurueck.html

Jetzt mal Hand aufs Herz...hättet ihr es abgegeben?

Ich weiß nicht, ob ich es gemacht hätte. Wenn dann nur schweren Herzens#schein Wer so viel Geld liegen lässt, der hat meißtens noch mehr denke ich#kratz

Beitrag von diba 03.03.10 - 09:57 Uhr

HALLO

ich habe das ebend im ticker gelesen. was ich schade fand, (stand jedenfalls nichts drinne) das der finder nicht einmal finderlohn bekommen hat.

korregiere mich,falls es anders war.

liebe grüsse diana



p.s. ich hatte bis auf einen fall immer ein glück,beim letzten mal lief mir ein bauarbeiter hinterher,der mit mein portmonie gebracht hat,in dem grade 200 euro drinne wahren.

Beitrag von scrapie 03.03.10 - 09:58 Uhr

doch er hat 3000€ bekommen. Ich glaube Finderlohn ist gesetzlich geregelt.

Beitrag von bienchen.2002. 03.03.10 - 09:59 Uhr

Doch mindestens 3000Euro Finderlohn. Steht jedenfalls da.

Lg

Beitrag von kimmy1978 03.03.10 - 10:00 Uhr

Hm....schwierig....#kratz

Ich glaube, daß ich es nicht abgegeben hätte, hätte aber ein schlechtes Gewissen wenn ich das Geld zuhause liegen hätte.
Ich würde immer denken, daß es jemand weiß, daß ich das Geld habe.

Wenn ich es aber abgeben würde, würde ich mich bestimmt später ärgern...


Schwierige Sache.

Beitrag von scrapie 03.03.10 - 10:02 Uhr

Ja ich glaube das wäre auch meine Hauptsorge, dass es jmd vllt wüsste dass ich es habe. Oder wenns auf der Straße liegen würde, dass mich jmd beobachtet, wie ich es aufhebe oder so...

Beitrag von firewomen73 03.03.10 - 10:10 Uhr

hi!

ich glaube,ich hätte es behalten!

#schein


;-)

Beitrag von danni64 03.03.10 - 10:11 Uhr

Guten Morgen,

ja,ich hätte es abgegeben,denn dafür bin ich zu ehrlich.

Wenn ich Geld auf der Strasse finden würde,wo niemand weiss,wem es gehört,dann wäre es vielleicht was anderes.

Aber soviel Geld würde man auf der Strasse ja nicht finden ;-).

Ich würde auch wollen,dass ich wieder bekomme,was ich verloren habe.

Nun stellt euch mal vor,das Geld stammt aus einem Banküberfall und wenn ihr es ausgebt,dann haben sie einen am A..... ,neee danke,dann gebe ich es lieber an :-p.Denn meistens sind die Scheine registriert.

Ich will nicht haben,was mir nicht gehört,besonders,wenn es um so grosse Summen geht.

LG Danni !!

Beitrag von michi0512 03.03.10 - 10:25 Uhr

Ich hätte es sicher auch abgegeben. Einfach nur um mein Gewissen zu beruhigen.

Ich warte noch darauf dass ich DEN Umschlag mit dem GELD finde - ohne Adresse. Namen etc.

Aber hier vor dem Rechner find ich ihn sicher nicht - werde jetzt also Gassigehen :-P

Beitrag von bloedli 03.03.10 - 10:34 Uhr

Hallo

Schwierig.
Ich weiß es echt nicht.
Die Versuchung wäre groß es zu behalten#schein
Hab mal als Teenie eine Geldbörse gefunden.
DM 400 drin.
Habs auch zurückgegeben.
Kam nichtmals ein Danke#schmoll

Gruß#klee

Beitrag von kruemlschen 03.03.10 - 10:43 Uhr

Tach,

also ich hätte es abgegeben, aber ganz ehrlich weniger wegen dem schlechten Gewissen als viel mehr wegen der Gefahr, dass es vllt. "schmutziges Geld" ist und ich dann am A... bin wenn ich es fleißig ausgebe.

Gruß Krüml

Beitrag von anita_kids 03.03.10 - 10:48 Uhr

Ich glaube, ich hätte es behalten...#schein

vielleicht erstmal ne Woche daheim liegen gelassen, falls da noch was nachkommt (ein Test oder sowas...obwohl es dafür ganz schön viel ist), aber ich glaube, dafür dass ich allein gewesen wäre beim Fund, hätte ich es behalten.
Auf der Straße sähe es anders aus, da hätte ich immer die Befürchtung, es hätte jemand gesehen.

LG Anita

Beitrag von similia.similibus 03.03.10 - 10:52 Uhr

Boah - das ist wirklich schwer. Vermutlich hätte ich es abgegeben, weil meine Phantasie mit mir durchgegangen wäre...Mafiosis, die mich des Geldes wegen verfolgen und mir ein Loch in meinen dicken Bauch schießen, gezeichnete Scheine, die mich hinter Gitter bringen, wenn ich sie ausgebe usw. #klatsch

Beitrag von hanuta-lulu 03.03.10 - 10:54 Uhr

Ich glaub, dass ich es behalten hätte.
Hätte mich wahrscheinlich informiert, wer da vorher gewohnt hat und dann hätte ich es behalten.

Lulu

Beitrag von gaeltarra 03.03.10 - 11:11 Uhr

Hi,

da brauche ich keine Sekunde überlegen: natürlich hätte ich es abgegeben - ohne zu zögern.

LG
Gael

Beitrag von manavgat 03.03.10 - 11:13 Uhr

Wenn Du fest auf dem Boden unseres Gesetzes stehst, dann kannst Du das leicht beantworten:

alles andere wäre Fundunterschlagung gewesen.

Abgesehen davon, dass es empfindlich bestraft wird, stellt sich die Frage, ob man im Bewusstsein ein Krimineller zu sein, leben möchte/kann.

Es soll Leute geben, die Moral nicht für eine Automarke halten.

Gruß

Manavgat

Beitrag von scrapie 03.03.10 - 11:35 Uhr

Wenns nach dem Gesetz geht geht... bist du noch nie über rot gegangen? Gesetz ist gesetz, ob man nun ein großes oder kleines Vergehen begeht. Wenn man hier von Moral und Gesetzen redet, dann sollte man auch die kleinen Dinge nicht vergessen. Wenn du also schonmal über rot gegangen bist, dann hälst du genau so viel vom Gesetz wie ich.

Ausserdem hab ich ja nicht gesagt, dass ich es behalten hätte.

Zumal Gesetz und Moral 2 unterschiedliche Dinge sind. Appellierst du nun an meine Moral oder an meine Gesetzestreue?

Wenn du an meine Gesetzestreue appelierst so kann ich nur sagen, dass es aufs Gesetz ankommt ob ich mich dran halte oder nicht.

Wenn du an meine Moral appelierst, so kann ich in dem Fall sagen, dass WENN ich das Geld behalten hätte, ich es nicht ohne schlechtes Gewissen gemacht hätte... ein schlechtes gewissen, wegen dem Gesetz und wegen dem Eigentümer des Geldes.

Beitrag von manavgat 03.03.10 - 12:17 Uhr

Wenns nach dem Gesetz geht geht... bist du noch nie über rot gegangen? Gesetz ist gesetz, ob man nun ein großes oder kleines Vergehen begeht. Wenn man hier von Moral und Gesetzen redet, dann sollte man auch die kleinen Dinge nicht vergessen. Wenn du also schonmal über rot gegangen bist, dann hälst du genau so viel vom Gesetz wie ich.

Im moralischen Empfinden bist Du ungefähr so weit, wie eine 10-jährige.

vielleicht machst Du ja noch mal einen Entwicklungssprung. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Gruß

Manavgat

PS: ich empfehle Dir zur Lektüre

http://www.amazon.de/Die-Psychologie-Moralentwicklung-Lawrence-Kohlberg/dp/3518288326/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1267615020&sr=8-1

Beitrag von scrapie 03.03.10 - 18:03 Uhr

Im moralischen Empfinden bist Du ungefähr so weit, wie eine 10-jährige.


Achso und was du sagst, ist Gesetz? Oder meintest du: In meinen Augen bist du soweit wie eine 10-jährige?

Das stört mich nicht, was ich in deinen Augen bin ;-)

Aber ich gratuliere dir zu deiner Moral die du anscheinend aus Büchern zusammengestellt hast #liebdrueck

Beitrag von thetis 03.03.10 - 13:27 Uhr

Äpfel und Birnen, bzw Ordnungswidrigkeit mit Verbrechen.

Beitrag von parzifal 03.03.10 - 15:00 Uhr

Wie wäre denn die "empfindliche" Strafe konkret ausgefallen?

Ist eine Bewährungsstrafe für Dich eine solche?

Gruß
parzifal

Beitrag von dominiksmami 03.03.10 - 15:18 Uhr

für dich nicht?

Beitrag von parzifal 04.03.10 - 09:02 Uhr

Wenn man die Wahl hat 5-Jahresnettogehälter (geschätzt) zu behalten bzw. als Alternative z.B. sechs Monate auf Bewährung drohen (und das auch nur, wenn man sich blöd verhält) stellt sich für mich diese Frage.


Beitrag von jacky 03.03.10 - 11:41 Uhr

Geld, dass ich zuordnen kann, sprich durch Portemonaie samt Ausweis oder dergleichen, würde ich abgeben. Würde ich loses Geld finden, nicht. Wer weiß, ob es dann jemals zugeordnet wird. Hinterher steckt die Gemeinde es sich doch ein bzw. sozusagen der Staat, wenn es nicht bewiesen werden kann, wem es gehört. Würde ich den Namen wissen, hätte ich ein schlechtes Gewissen, würde es in jedem fall abgeben.

Beitrag von scrapie 03.03.10 - 11:56 Uhr

Mit Namen und Co würde ich auch nicht lange nachdenken und es zurück geben :-) Hab vor ein paar Jahren ein damals teures Handy gefunden und direkt die Telefonlisten durchtelefoniert um an den Besitzer dranzukommen. Hab pralinen dafür gekriegt :-)

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