Wieviel Abstand für die Küche?

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von toni_1979 03.03.10 - 09:59 Uhr

hallo,

vielleicht ist es endlich soweit das wir das geerbtes Haus von meiner mama vermieten können.

wir haben eine firma gefunden die das haus gerne mieten würde.
renovierung und renovierungskosten würde die firma übernehmen und die renovierung dann mit ihren mitarbeitern (alles durch die bank weg handwerker) durchführen.
die fensterfront (größere sache) würden wir übernehmen.

jetzt ist die frage wegen der küche die noch drin ist.
sie wollen das haus mit küche mieten.
es ist eine sehr große (15 qm) schöne küche, weißer klavierlack mit markenelektrogeräten.
die küche hat damals 25.000 euro gekostet.

ich möchte sie ja nun auch nicht runtergewirtschaftet wieder bekommen.
deswegen meine frage wieviel abstand könnte ich für diese küche nach 8 jahren noch verlangen?

und dann würdet ihr eine kaution festlegen?
weil naja renovieren tut die firma ja auf ihre kosten. dann eher nicht oder?

liebe grüße und schon mal vielen dnak für eure antworten.
nicole

Beitrag von bezzi 03.03.10 - 10:12 Uhr

Abstand kann ein MIETER verlangen, der auf eigene Kosten eine Küche in die Mietwohnung gebracht hat, nicht aber ein Vermieter.
Wenn die Wohnung eine Küche hat, wird die Wohnung mit Küche vermietet.

Beitrag von toni_1979 03.03.10 - 10:26 Uhr

hi,

echt das habe ich aber auch schon andersrum erlebt bei freunden.

unsere maklerin hat uns auch empfohlen abstand zu nehmen. konnte uns aber nicht so betragmäßig weiterhelfen, wollte sich aber dann nochmal mit uns zusammen setzten wenn sie einen mieter gefunden hätte.

da wir aber ohne die maklerin einen mieter gefunden haben, hatte ich auch nicht vor diese nochmal darauf anzusprechen.

okay danke für deine antwort.

liebe grüße
nicole gaden

Beitrag von bezzi 03.03.10 - 11:00 Uhr

Allein von der Logik her: WENN Du "Abstand" verlangen würdest, gehört die Küche ja dann dem Mieter. Der kann damit machen was er will, bei Auzug also auch mitnehmen.

Eine separate Kaution für die Küche kannst Du nicht nehmen, das ist nicht erlaubt. Wenn die Küche zur Wohnung gehört, ist sie mit der der Kaution für die Wohnung enthalten.

Theoretisch könntest Du als Vermieter die Küche an den Mieter verkaufen. Ich würde mich als Mieter darauf allerdings nicht einlassen.

Beitrag von toni_1979 03.03.10 - 11:20 Uhr

hi,

ja darum gehts ja.
deren küche deren probleme wenn mal was ist.
ich könnte die küche ja auch so verkaufen und die firma müßte sich eine neue kaufen.
das ist denke ich auch nicht in deren interesse.

nein eine seperate kaution für die küche wollte ich nicht.

wir sprechen hier von einer firma, keiner familie, sonst würde ich das auch anders handhaben.
2 mitarbeiter wohnen hier immer und ab und an würden 2 mitarbeiter aus köln nachreisen und hier im haus übernachten.

momentan vermieten wir das haus als pension.
da ich noch eine eigentliche pension habe würde ich mich über diese arbeitserleichterung freuen.

ist klar also nennen wir es nicht abstand sondern ich verkaufe die küche an die firma.
dann können sie sie auch gerne mitnehmen wenn sie wieder ausziehen.

danke für deine antwort.
liebe grüße
nicole

Beitrag von smily2 03.03.10 - 11:01 Uhr

Hallo,

das wäre gefährlich. Wenn ein Vermieter die Küche stellt, müsste er auch alles ersetzen, was kaputt geht.

Ihr könnt die Küche schon dem mieter verkaufen (wenn der auszieht könnte er sie dann weiter verkaufen), aber für eine Küche, die 8 Jahre alt ist, gibt es nicht mehr sooo viel. Ich denke mal, mehr als 2000 bis 2500 € kann man nicht mehr dafür verllangen.

Beitrag von toni_1979 03.03.10 - 11:15 Uhr

hi,

die küche ist halt schon drin und in top zustand.
einfach die küche stellen will ich nicht weil wie du schon sagst muss ich teile die kaputt gehen ersetzten und da habe ich keinen bock drauf. sorry.
wir vermieten schon wohnungen und deswegen weiß ich wegen welchen piepsen und pupsen (kleinigkeiten) man immer gerufen wird.

2.500 euro ist zwar schon wenig aber lieber als wenn ich in den jahren 2.500 euro reinstecken müßte wegen evtl. schäden.

klar wenn ich dann geld verlange kann er sie gerne mitnehmen oder ich kaufe sie wiederrum ab oder er kann sie dem nächsten mieter verkaufen.
wobei die küche ja auch irgendwann ausgedient hat.
meine mama hatte zum schluß nicht viel die küche benutzt weil sie sehr krank war und deswegen ist sie in top zusatand wer weiß wie die küche aussieht zieht besargte firma in 5 oder 10 jahren aus.

danke für deine antwort.

liebe grüße
nicole

Beitrag von wilma.flintstone 03.03.10 - 11:32 Uhr

Hallo Nicole,

die Küchenfrage ist ja wohl inzwischen geklärt ;-)

Aber Kaution würde ich auf alle Fälle nehmen. Auch wenn der Mieter renoviert (und wenn alles gemacht wird.....) kann trotzdem immer was kaputtgehen, was in der Verantwortung des Mieters liegt und Dir ersetzt werden muss oder es gibt zum Schluss Rückstände etc.pp.

Viel Glück W.

Beitrag von wasteline 03.03.10 - 13:30 Uhr

Ohne Kaution keine Vermietung.
Was ist, wenn die Firrma die Miete schuldig bleibt?