auf Mutterschutz verzichten - bekommt man trotzdem Mu.schaftsgeld?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von keep.smiling 03.03.10 - 12:12 Uhr

Huhu,

wie ist das, wenn man vor dem ET nicht in Mutterschutz geht, sondern weiter arbeitet (Heimarbeit) - beantragt man da trotzdem Mutterschaftsgeld oder fällt dieses dann weg? In meinem Fall ist das Mutterschaftsgeld genauso hoch wie der Lohn.

Was gebe ich denn an auf dem Zettel für die KK bei "ich habe zuletzt gearbeitet am..." - möchte es heute fertig machen. ET ist 17.04. Beginn Mutterschutz ist 05.03. ud heute ist ja erst der 03.03.???

LG k.s

Beitrag von angeleye1983 03.03.10 - 12:18 Uhr

soweit ich weiß, muss man in Mutterschutz gehen, weil man sonst die 6 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt nicht krankenversichert ist.

Beitrag von betzedeiwelche 03.03.10 - 12:22 Uhr

So kenne ich das auch mit wollen hat das nix zu tun. LG Betzy

Beitrag von keep.smiling 03.03.10 - 12:23 Uhr

Aber man kann doch auf die 6 Wochen vorher verzichten und arbeiten und kann das jederzeit widerrufen und nach der Entbindung ist es verboten zu arbeiten, da MUSS man MS nehmen, was ja auch gut so ist...

LG ks

Beitrag von steffi-1985 03.03.10 - 12:22 Uhr

Hi.

Ich würd mal bei der KK nachfragen wie das ist. Die 8 Wochen nach der Entbindung musst du ja nehmen, aber die 6 Wochen vorher sind glaub ich keine Pflicht. Ruf am besten mal dort an.

Lg Steffi

Beitrag von anyca 03.03.10 - 12:37 Uhr

Naja, wenn Du Lohn kriegst, kriegst Du logischerweise keinen Lohnersatz, also kein Mutterschaftsgeld. Bzw. dann eben erst nach der Geburt.

Beitrag von juliableu 03.03.10 - 12:54 Uhr

MS ist sogar gesetzlich vorgeschrieben!! Wer dich trotzdem beschäftigt, macht sich strafbar. Auch bei Heimarbeit, da du dann ja auch nen Arbeitgeber hast...

Beitrag von keep.smiling 03.03.10 - 13:22 Uhr

das trifft nur für die Wochen nach Entbindung zu, vorher steht es dem Arbeitnehmer frei!

Beitrag von anyca 03.03.10 - 13:22 Uhr

NACH der Geburt darf sie nicht beschäftigt werden, VOR der Geburt hat sie durchaus die Wahl.

Beitrag von pantherd 03.03.10 - 13:05 Uhr

Hallo!

Hatte mich in meiner letzten SS auch mit dem Thema auseinandergesetzt und war deshalb auch bei der Beratungsstelle. Dort bekam ich folgende Auskunft: Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor der Geburt. Auf deinen ausdrücklichen Wunsch hin, kannst du aber den Mutterschutz lassen und die Wochen bis zur Entbindung arbeiten. Da du zu dieser Zeit aber Lohn erhältst, erhältst du kein Mutterschaftsgeld, da dies eine Lohnersatzleistung ist. Du bist aber weiterhin krankenversichert. Die acht Wochen nach der Geburt musst du den Mutterschutz nehmen, da kommst du nicht drum rum - wenn du in der Zeit arbeiten würdest, würde sich dein Arbeitgeber strafbar machen.

Hoffe, ich konnte dir helfen!

Beitrag von ossibraut85 03.03.10 - 13:06 Uhr

Bei uns (öffentlicher Dienst, Angestellte) ist es so, dass ich freiwillig weiter arbeiten könnte, auch über die Mutterschutzfrist hinaus. Würde dann mein Gehalt weiter beziehen. Das geschieht auf Antrag beim Arbeitgeber. Wie es danach aussieht kann ich dir aber leider nicht sagen...


Liebe Grüße