Ein wenig mehr Respekt bitte....

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 12:13 Uhr

Hallo,

muss mir was von der Seele schreiben, eine Art Verarbeitungstherapie, die ich mir gleich selbst verordnet habe :)9

Also, ich war heut Morgen auf Spaziergang mit Kind und Hund. Da kamen wir an einem Bauernhof vorbei, bei dem gerade ein Viehändler eine Kuh eingeladen hatte.

Ich stand ein wenig weiter weg und sah zu. Den Händler konnt ich von der Seite her sehen, da der Wagen vorne Fenster hatte. Die Kuh wollte mit dem hinteren Teil nicht einsteigen. Er riss an ihrem Kopf rum fluchte usw.
Die Kuh liess einen Fladen fallen... Dann stieg er aus und hat sie gegen die Hinterbeine getreten. Ich schrie, dann Hallo, Hallloooooooo? Er tat nicht's dergleichen, ich bin aber überzeugt er hatte mich schon lange vorher bemerkt....

Die Kuh stieg dann ein... Der Händler verschwand in den Stall, ich blieb noch eine Weile stehen, hörte wie die Kuh Wasser löste in einer Tour.... Dann kam er zurück ich lief schon ein wenig in dieser Zeit, sah zu mir rüber und ich rief: Schlagen sie immer gleich zu? Keine Antwort, eingestiegen und weggefahren....

Was ich eigentlich sagen will ist: Verdammt nochmal kann man den wirklich so Herzlos sein und noch auf Tiere eintreten die eh schon Todesangst haben...? Mir bricht sowas echt das Herz und ich stell dann die Menschen in Frage, ihr tun und Handeln...

Ich appelliere an den Menschenverstand::::: Habt ein wenig mehr Respekt vor anderen Lebewesen!!
Wahrscheinlich lesen das hier eh schon diejenigen die ich damit nicht meine....

Trauriger Gruss Mondeskind

Beitrag von herzensschoene 03.03.10 - 12:28 Uhr

hallo mondeskind,

ich kann deine empörung gut verstehen. ich muss aber auch sagen, dass ich auf dem bauernhof aufgewachsen bin und du vergessen kannst, dass bauern irgendeine liebe zu ihrem nutzvieh empfinden. sicherlich gibt es ausnahmen, die habe ich aber selber noch nie erlebt.

das sind einfach nur dinge, mit denen man geld verdient.

als ich noch kind war, nahm man auch auf die gefühle von kindern keine rücksicht. wir haben mal in der scheune im stroh junge katzen gefunden. sie hatten schon die augen auf und konnten rumlaufen. wir nahmen sie und zeigten sie der oma. die meinte nur: schon wieder solch viehzeug und schlug sie mit dem kopf gegen die garagentür.

und soll ich mal ganz ehrlich sein? wir kindern fanden es zwar schade, fanden es aber als den normalen lauf der dinge.

wenn es zum mittag täubchen geben sollte, haben wir ein luftgewehr bekommen und haben die vögel vom dach geschossen.

im gegensatz dazu haben wir aber auch taubenkinder, die aus dem nest gefallen sind mit sehr viel liebe und fürsorge aufgezogen.

für mich ist es wichtig, dass ich das alles nicht vergessen habe und meinen kindern mehr respeckt vor tieren gelehrt habe.

ich hätte jetzt an deiner stelle den typen auch angemeckert. bringt zwar meistens nichts, aber steter tropfen höhlt den stein.

viele grüße maren

Beitrag von melina2003 03.03.10 - 12:30 Uhr

Mir ist sowas auch schon passiert.
Meine Freundin holte sich aus dem Nachbarsort einen Welpen.

Als wir auf dem Hof ankamen , stand dort auch nen schlachttransport.
Dieser war allerdings für ein Pferd #schock

Auf meine Frage hin , was das Pferd denn hätte , wurde nur geantwortet , es ist zu alt und taugt nichts mehr.
Das liebe Pferd war grad 12 Jahre alt , aber eben nicht mehr gut genug für den Sport.

So dann sollte das Pferd auf den Hänger.
ES WOLLTE ABER NICHT !!!!

Da fing der Metzger an auf das Pferd einzuschlagen und zu guter letzt kam er dann mit dem Stromteil.
Ich hab noch nie so schnell ein pferd auf einen Transporter springen sehen :-[

Das Pferd hat sich auf dem Hänger mehrfach überschlagen bis letztendlich das Blut raus lief.

Er stieg ein , und fuhr einfach ab.

Es ist schon schlimm wie manche menschen mit Tieren umgehen.
Einerseits darf man nicht hin sehen , auf der anderen seite wiederum doch um denjenigen der dem Tiere schmerzen zu fügt zu erwürgen !!!

Leider gottes ist der Tierschutz / das Tierschutzgesetz hier nicht so extrem wie in anderen Ländern.

Meiner meinung nach sollte man solchen menschen ein generelles TIERHALTE VERBOT aussprechen.


LG

Beitrag von windsbraut69 03.03.10 - 12:44 Uhr

Bist Du konsequenter Vegetarier?

Davon aber mal abgesehen haben Kühe und Pferde schon ein dickeres Fell als Du und ich und mit bitten und tätscheln bekommst Du sie kaum auf einen Viehhänger, wenn sie nicht mögen.

Ich hab die Aktion nicht gesehen aber unsere Pferde werden garantiert nicht mißhandelt und bekommen auch schon mal nen kräftigen Klaps auf den dicken Hintern oder ich "tippe" mit den Schuhen gegen die hinteren Beine, wenn sie die partout nicht auf die Rampe bewegen.

Todesangst würde ich dem Tier jetzt ohne Weiteres nicht unterstellen, Kühe können sehr stoisch und hartnäckig sein.

Gruß,

W

Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 13:05 Uhr

Ja ich bin Vegetarierin das hat aber damit nix zu tun! Sicher hat der Kuh das nicht wehgetan aber es ist respektlos und darum geht es hier.

Ich bin überzeugt das die Kuh Todesangst hatte, mir kann kein Mensch erzählen das nicht jedes Tier ahnt was ihm blüht... Das merkte man ja schon daran das sie Fladen fallen liess und die ganze Zeit urinierte...
Dadurch das der Viehändler noch so reagiert ist logisch das die Kuh sich kein Stück bewegt.

Es ist so zu sagen ihr letzter Weg und den sollten sie einfach mit Respekt gehen dürfen, mit Achtung halt!

Mir sträubt es die Haare zu Berge wenn ich sowas wie mit dem Pferd lese.... Todtraurig!

Meine Grosseltern waren auch Bauern und ich war oft als Kind dort. Auch wenn die meisten das Vieh nur als Nutztiere sehen, so müssen sie dieselben nicht schlagen! Mein Grossvater hat sowas niemals gemacht, er hatte trotz allem eine Achtung vor ihnen...

Kann es einfach nicht verstehen...!

Beitrag von tauchmaus01 03.03.10 - 13:20 Uhr

Kühe werde auch mal in den Transporter verfrachten wenn sie auf eine Show fahren, oder zur Tierklinik müssen, oder aber verkauft wurden. Transporter bedeutet nicht immer gleich dass es zum Schlachter geht.

Monar

Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 13:30 Uhr

Doch bei diesen speziellen Transportern eben schon! Es geht nicht um die Schlachtung es geht um das Verhalten der Menschen den Tieren gegenüber, egal ob diese jetzt auf den Schlachthof müssen oder auf eine Show....

Beitrag von windsbraut69 03.03.10 - 15:51 Uhr

War das der Bauer mit SEINEM Viehhänger oder ein Schlachter, der sie mit seinem Fahrzeug abgeholt hat?

Was glaubst Du, wie Fleischpreise unter 5 Euro gehalten werden sollen, wenn die Bauern Tage brauchen, um ein Rind auf den Hänger zu locken?

Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 19:56 Uhr


Um deine Frage noch zu beantworten : Es war nicht der Bauer selbst sondern der Viehhändler der zum Schachthof fährt.

Beitrag von windsbraut69 03.03.10 - 15:49 Uhr

Dein Großvater hat die Rinder mit Leckerlies auf den Schlachttransporter gelockt?

Du, ich bin ein großer Tierfreund aber ich weiß nicht, wie Du es Dir vorstellst, respektvoll ein "stures Rind" zu verladen, ohne es zu "schubsen" oder wie auch immer, wenn das Dein Job ist und Du nicht Stunden Zeit hast.

Kühe koten übrigens sehr oft und nicht nur vor "Todesangst", sondern auch schon bei leichtem Stress. Das tun unsere Pferde auch, wenn sie mit ihrem eigenen Anhänger zur Wiese gefahren werden sollen.

Angstpinkeln kann ich mir in der relativ "entspannten" Situation (schau Dir mal große Schlachttiertransporte an) nicht wirklcih vorstellen, das ist auch sehr untypisch...

Beitrag von dominiksmami 03.03.10 - 13:05 Uhr

hmm...weißt du so sehr ich den Gedankengang verstehe.

Ich finde es einfach schade das bei jeder menschlischen Regung die sich gegen unnötige Tierquälerei richtet, gleich wieder mit der "bist du Vegetarier" Frage scharf geschossen wird.

Eigentlich wollte ich der TE auch eine Antwort schreiben, aber da ich ja ohnehin vollkommen inkompetent in Tierschutzfragen bin und ohnedies überhaupt keinerlei Berechtigung dazu habe mich über unnötiges Tierleid auch nur im Ansatz zu ärgern, weil ich schlechter Mensch ja tatsächlich Fleisch esse, werde ich das nicht tun.


Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 13:26 Uhr

lass dich davon mal nicht abbringen und schreib mir ruhig deine Antwort... Mir war auch schon klar das diese Frage kommen wird aber wie gesagt es hat damit nicht's zu tun, es sind zwei paar Schuhe!

Du hast sicher verstanden um was es mir geht... Ich bin nicht umzingelt vor lauter Vegis, nein sogar meine liebsten essen Fleisch aber dennoch würden sie nicht auf ein Tier einschlagen das nun grad nicht so will, wie sie es gerne hätten und sie würden wohl auch kein Fleisch essen, wenn sie es selbst töten müssten.

Ich schweife vom Thema ab... Es geht um Respekt und um Mitgefühl... Ich hab immer einen Funken Hoffnung in mir das ich auch nur einen einzelnen wie diesen Viehändler mal zum umdenken bewegen kann.

Beitrag von glu 03.03.10 - 18:52 Uhr

< ber dennoch würden sie nicht auf ein Tier einschlagen das nun grad nicht so will, wie sie es gerne hätten und sie würden wohl auch kein Fleisch essen, wenn sie es selbst töten müssten. >

Ich glaube eher Du hast nicht verstanden ...

Das sind genau die Leute die Windsbraut meint, die Drecksarbeit sollen ruhig andere machen damit sie ihr (Billig)Fleisch auf den Teller bekommen.

Natürlich würde ich auch nie ein Tier schlagen, das hat allerdings auch nichts mit meinem Fleischkonsum zu tun, das ist eine Frage des Charakters!

lg glu

Beitrag von mondeskind1980 03.03.10 - 20:02 Uhr

Genau und ich gehe davon aus das du genau weisst wo sie ihr Fleisch kaufen und ich bin auch überzeugt davon das du jeden Morgen mit dem Gewehr durch Wälder und Wiesen läufst und dein Fleisch selbst erlegst.

Ich erwähne gerne nochmals das es hier nicht ums Fleisch essen oder nicht geht und auch nicht darum wo und wie es gekauft wird sondern um die Tatsache wie wir uns gegenüber anderem Lebewesen verhalten!

Beitrag von windsbraut69 04.03.10 - 11:30 Uhr

Ja und wie verhältst Du Dich gegenüber anderen Lebewesen, wenn Du tierische Produkte konsumierst von Tieren, die durch die von Dir verachteten Produzenten gequält werden?

Man kann doch nicht ernsthaft dem Landwirt vorwerfen, dass er die Kuh schubst oder tritt und anschließend Fleisch essen!

Beitrag von glu 04.03.10 - 14:31 Uhr

Es geht hier wohl eher um die Doppelmoral!

Beitrag von windsbraut69 04.03.10 - 11:29 Uhr

Dank Dir.
Mich verstehe hier eh (fast) niemand aber das macht mir nix, solange unsere Viecher den Stuß hier nicht glauben von wegen "auf den Händer prügeln":)

LG

Beitrag von glu 04.03.10 - 14:34 Uhr

< Mich verstehe hier eh (fast) niemand >

Ja, das kenn ich #schein

Wenn sie schon schlimm findet wie die Kuh auf den Hänger kam, dann soll sie mal sehen wie die Kuh auf dem Schlachthof abgeladen wird und was dann passiert, da kann sie sich dann drüber aufregen, wenn sie das vor lauter heulen und kotzen noch kann!

Ich versteh ja worauf sie hinaus will, aber sie setzt meiner Meinung nach falsch an!

lg glu

Beitrag von windsbraut69 04.03.10 - 11:28 Uhr

Das, was Du hier beschreibst, hat nichts mit Respekt und Mitgefühl zu tun, sondern ist Heuchelei und Wegschauen.

Wer "industriell hergestellte" tierische Produkte kauft und konsumiert, der braucht die Tiere, die er da verzehrt, nachdem sie ein absolut beschissenes Leben beendet haben, auch nicht noch bedauern. Das ist doch der pure Hohn!

Beitrag von sandycheeks 03.03.10 - 15:21 Uhr

Nunja wenn einem Argumente nicht so richtig einfallen wollen ist Angriff manchmal die beste Verteidigung. Natürlich ist die Frage "bist Du Vegetarier" reine Provokation und hat auch gar nichts mit dem geschilderten Vorgang zu tun.

Es ist schon erstaunlich das Menschen ihren Tieren immer gleich "Ungehorsam" unterstellen. Wenn z.B. ein Pferd nicht auf den Hänger geht, dann hat das in aller Regel nichts mit Sturheit oder gar "Ungehorsam" zu tun. Es ist nämlich so, das die natürlichen Feinde der Pferde in Höhlen leben. Nun geht kein Pferd freiwillig in eine Höhle und eine Hänger sieht für ein Pferd aus wie eine Höhle. Zudem ist fahren die wohl unnatürlichste Fortbewegungsform für ein Pferd.

Ans Verladen muss man also ein Pferd gewöhnen, man macht ein sog. "Verladetraining" und das geht ausschließlich über positive Bestärkung und komplett ohne Zwang. Natürlich ist es einfacher sich mit der Pitsche hinter das Pferd zu stellen und draufzukloppen. Dann entscheidet sich das Pferd zwischen "Pest und Cholera" also zwischen dem Unbehagen auf den Hänger zu gehen und dem Ertragen der Gerten Schläge. Mag sein das die Pferde der Dame dann auf den Hänger gehen, aber vertrauensfördernd ist das sicher nicht. Das wird sie sicher ganz anders sehen und uns alsbald erzählen was sie für ein tolles und vertrautes Verhältnis zu ihren Pferden hat. Nunja wer es glaubt.

Das war der Mensch gemeinhin gerne als Sturheit beim Tier (gerne wird es ja auch Eseln unterstellt) bezeichnet ist nichts weiter als Vorsicht und Abwägen der Situation. Die Aufgabe des Menschen ist es die Tiere zu leiten. Das sollte sich der eine oder andere verbappte ewig Gestrige mal durch den Kopf gehen lassen.

Beitrag von windsbraut69 03.03.10 - 15:54 Uhr

Mensch, gut, dass Du mir jetzt meine sturen Friesen erklärst.

Ich bin durchaus in der Lage, zu erkennen, ob eines meiner Pferde Angst hat oder einen Sturkopf.
Woher Du jetzt "draufkloppen" nimmst, ist mir schleierhaft, aber relativ egal. Immerhin gehen unsere Pferde nach der Mißhandlung irgendwann alle frei(willig) auf den Anhänger und ich muß sie nur noch anbinden.

Deinen Beitrag könntest Du aber vielleicht mal dem Bauern schicken, damit er gleich bei den Kälbern, die für den Billigfleischkonsum produziert werden, mit Bodenarbeit und vertrauensvollem Anhängertraining beginnt.

Beitrag von windsbraut69 03.03.10 - 16:07 Uhr

Und ich finde es schade, dass vor allem Fleischkonsumenten der Annahme sind, es gäbe "schmerz- und leidensfreies" Fleisch für den Teller.

Der Bauer kann nicht mal ansatzweise wirtschaftlich arbeiten, wenn er mit dem Rind ein "Verladetraining" veranstalten sollte und selbst das würde den Streß auf dem Schlachthof nicht vermeiden.

Solange Leute billiges Fleisch aus dem Discounter kaufen, um 7 Tage die Woche totes Tier essen zu können, wird es noch viel schlimmere Szenen als diese Verladeaktion geben.

DARAUF wollte ich hinaus und hier niemandem generell die Kompetenz absprechen.

Beitrag von dominiksmami 03.03.10 - 17:38 Uhr

nun...es mag verwunderlich sein, aber zwischen Vegetariern und völlig unverantwortlichen Billigfleichdauerkonsumenten, gibts noch eine ganze Bandbreite Menschen die sich recht genau überlegen was sie tun.

Ich meine...es artet jedesmal in einer Nichtfleisch/Wohlfleisch Grundsatzdiskussion aus...und das finde ich äusserst bedauerlich.

Zumal viele Vegetarier ganz vergessen das sie selber mit billiger Milch, billigen Eiern, billigen Lederschuhen usw...noch ganz genauso zum Tierleid beitragen.

Beitrag von windsbraut69 04.03.10 - 11:53 Uhr

Du, ich bin kein Vegetarier und ich verachte niemanden, der Fleisch isst.

Mich regt nur die gängige Doppelmoral so wahnsinnig auf, nicht auf tierische Produkte zu verzcichten, aber einem Bauern vorzuwerfen, dass er ne Kuh auf den Hänger zwingt.

Ich bezweifle weiterhin, dass das Tier im genannten Beispiel hier Todesangst ausgestanden hat, die sich durch "Wasserlassen" geäußert haben soll aber was glaubt Ihr denn, welche Angst sie dann auf dem Schlachthof auszustehen hat?

Beitrag von farina76 03.03.10 - 18:31 Uhr

Ich finde es geht auch nicht um Vegetarier oder Veganer. Auch Vegetarier müssen sich ja darum Gedanken machen wo ihre Milch und ihre Eier her kommen.

Aber ich verstehe was du meinst. Die meisten Leute haben lieber 3 PCs, 5 Handys und nen Flachbildschirm zu Hause statt mal ein bißchen Geld in ordentliche Lebensmittel zu investieren.

Ich habe selber Hobbybauern in meinen Bekanntenkreis wo ich sehr gerne Fleisch, Eier und Milch kaufe weil ich weiß die gehen respektvoll mit ihren Tieren um. Auch kaufe ich gerne beim Demeter-Bauern wo die Kühe noch auf der Weide sind und ihre Hörner behalten dürfen. Lieber esse ich nur einmal die Woche Fleisch aber man schmeckt auch den Unterschied. Genauso wie ich dort lieber mein Obst und Gemüse beziehe.

Aber das kostet eben. Genauso wie Kleidung die nicht von armen Kindern die geschlagen werden und gezwungen werden sie zu nähen. Dafür muß ich halt auf manchen Luxus verzichten. Besorg lieber ab und an was mit dem Fahrrad als Benzin zu verbrauchen und mein Auto ist jetzt auch nicht das Model Superchick. Aber ich fühl mich gut damit und es bleibt genug dass es meinem Kind an nix fehlt.

Wir sollten alle allgemein mehr Respekt vor der Natur haben und dem was sie uns als Narung schenkt. Wenn ich schon alleine mitbekomme was an Fleisch und deren Resten weggeworfen wird wirds mir schon ganz schlecht. Kaum einer kocht noch Knochen aus um Brühe zu bekommen oder verwehrtet wirklich alles was so ein Tier hergibt. Was wir nicht essen kriegen bei uns die Hunde. Sie hat wenigstens alles seinen Kreislauf.

LG Sabine