Wo kann ich mich beschweren? Kieferorthopäde will

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Beitrag von blahblah 03.03.10 - 13:29 Uhr

Hallo!

Vorab sorry falls diesmal Fehler hier drin sind ich bin auf 380(!!)

Nach Umzug in eine neue Stadt haben wir nun nen Kieferorthopäden gesucht.

Der erste der war *Kotzurbini*
Also nimmer hin, das muss ich ja nicht haben.

Der zweite war nett.
Der hat mir erklärt was er machen kann/will/muss.

Leider hat der Ursprungskieferorthopäde Mist gebaut und meiner Tochter eine Spange verpasst die zu groß und nicht passend und weiß nicht was noch alles falsch ist...

Nun weigert sich der Arzt einfach die Behandlung endweder fortzuführen, neu zu beginnen oder keine Ahnung was man machen kann...

Wo kann ich mich darüber beschweren?! Ich kann ja schlecht die Spange im Mund meiner Tochter lassen bis sie 50 ist und mit ner Kombizange selber rausbrechen kann ich die blöden brackets auch nicht...

Oh mann ich bin soooo sauer ich kann auch nicht wunders wohin fahren um ne Behandlung für sie zu bekommen. Zumal das ja regelmäßig nachgezogen kontrolliert etc werden muss...

Grrr
was mach ich jetzt?!

Beitrag von doucefrance 03.03.10 - 14:27 Uhr

Hallo,

Zitat "Nun weigert sich der Arzt einfach die Behandlung endweder fortzuführen, neu zu beginnen oder keine Ahnung was man machen kann..."

Was will der neue Kieferorthopäde denn nun?
Weigert er sich die Behandlung fortzuführen? Kann ich verstehen, wenn das Multiband nicht passend ist, dann nützt die ganze Behandlung im Endeffekt nichts.

Einen Neustart verweigert er ebenso?
Das könnte ich ebenso verstehen, da er ja dann auf den Kosten sitzen bliebe, die für die komplette Neuanpassung anfallen. (ich geh jetzt mal davon aus, dass die Krankenkasse die Behandlung bezahlt). Die Kasse wird nur die Weiterbehandlung zahlen.

Mein Vorschlag:
rufe sobald als möglich bei Eurer Krankenkasse an, sag, was der neue Kieferorthopäde gesagt hat und bitte darum, einen kieferorthopädischen Gutachter heranzuziehen, der das Ganze beurteilt und dann ggf. mithilfe dieses Gutachtens eine komplette Neubehandlung anfangen. Das hieße, dass ja nicht nur ein neues Multiband angepasst werden müsste, sondern erstmal das alte raus.
Unsere Tochter hatte im Ober und Unterkiefer Brackets und das Reinmachen und Herausnehmen waren die beiden teuersten Posten im Behandlungsplan (wir mussten selbst zahlen, Gesamtkosten beliefen sich auf 5800 Euro)

Begründe das Ganze so, dass es ja wohl Sinn mache, bevor die Behandlung abgeschlossen sei, um spätere Folgekosten auszuschließen. Notfalls mit Rechtsanwalt drohen, wenn die Kasse sich weigert, dann wird auf jeden Fall ein Gutachten erstellt.

Hast Du die Patientendaten Deiner Tochter vom alten Kieferorthopäden mitgenommen? Wenn nicht, die Akten stehen Dir bei Wohnortwechsel zu, damit der neue Arzt die Befunde und bisheringen Behandlungsfortschritte überblicken kann.

Liebe Grüße und viel Erfolg



Beitrag von blahblah 03.03.10 - 15:06 Uhr

Ich bin hin zum Arzt mit dem Ziel fortführung der Behandlung...

Das will der gute Herr nicht weil (so hats mir die Sprechstundenhilfe grad erklärt) er ja wenn er die Behandlung zum Abschluß bringt auch das Ergebniss vertreten muss(?!?) und das Risiko wollte er nicht auf sich nehmen.

Alternativen konnte er mir keine nennen, nur nen Arzt in 35 km Entfernung der eventuell was machen würde wenn er es vertreten könnte.

Die Akten bekomme ich erst wenn ich nen neuen KFO gefunden habe der die Behandlung endweder weiterführt oder abbricht und neu beginnt. Der alte KFO sagt nämlich das die die Akten nur von Arzt zu Arzt weiterschicken können...

LG

die#bla

Beitrag von sonnenstrahl1 03.03.10 - 15:16 Uhr

Hallo
Du hast ein Recht auf deine Akten.

LG
Jelena

Beitrag von arkti 03.03.10 - 15:24 Uhr

Warum glaubst du dem Arzt?
Man kann jederzeit Einsicht in die Akten haben bzw sie auch kopieren lassen.
Ich hab die Röntgenbilder meiner Kinder damals auch beim Kieferorthopäden geholt bei dem wir in Behandlung waren, war allerdings bevor die Klammern reingemacht wurden.
Dem neuen Arzt reichten erstmal die Röntgenbilder, die anderen Unterlagen hat er dann selber angefordert.

Ich kann mir aber gut vorstellen das ein Kieferorthopäde die Weiterbehandlung ablehnen kann.
Ruf doch mal bei der Krankenkasse an, denke auch da wird dann ein Gutachter oder sonstwas eingeschaltet der guckt und dann wird weiter entschieden.
Einfach so wird die Kasse wohl keine neuen Brackets zahlen, also kein Wunder das der neue Arzt erstmal nein sagt.

Beitrag von doucefrance 03.03.10 - 16:11 Uhr

Hallo,

dann erst Recht die Krankenkasse informieren...

Du hast ein Anrecht auf Deine bzw. als Elternteil auf die Akten Deiner Kinder.

Das mit dem Kieferorthopäden kann ich verstehen, habe mir das als den Grund schon gedacht. Denn wenn er die Behandlung nun fortführt, steht er für alles gerade was ab jetzt gelaufen ist. Auch wenn etwas nicht hinhaut, was ggf. der vorherige vermurkst hat - das kann irgendwann keiner mehr nachvollziehen...

Wie weit ist denn der alte K-Orthopäde von Euch entfernt? Wenn möglich, selbst dort aufkreuzen und auf Herausgabe bestehen, ggf. mit Telefonnr. der Krankenkasse in der Hand, die Du noch in der Praxis informierst (daher JETZT schon die Kasse über den Fall informieren - Ansprechpartner notieren!)

Notfalls vorher noch den 35km entfernten Doc aufsuchen, hören was der sagt(aber nicht den heutigen Besuch erwähnen). Ist er der Meinung wie der, wo Du heut warst, kannst Du immer noch etwas unternehmen.

ja, ich glaub, so würd ich es machen - erst nochmal zu dem anderen K-Orhtopäden, stimmt seine Meinung mit dem heutigen Arzt überein, dann Kasse einschalten und gleichzeitig alten Arzt auf Herausgabe drängen...


Ist natürlich Lauferei und absolut ärgerlich. Aber wenn wirklich was fehlgelaufen ist, dann kannst Du froh sein, dass es so ans Licht gekommen ist...

Viel Erfolg

Beitrag von blahblah 03.03.10 - 21:03 Uhr

Der alte Doc ist gute 400 km weit weg, wenn das "um die Ecke" wäre wär ich schon längst da gewesen #wolke

LG

die#bla