Geplanter Kaiserschnitt ja oder nein????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von vanessa-jager84 03.03.10 - 13:49 Uhr

Hallo alle zusammen,
hatte gestern wieder mal einen Termin, an sich war die Untersuchung wie immer schön... Herztöne hören und dann Ultraschall... wobei Sie nicht mehr wirklich aufs Bild passt... mit drei Kilo auch kein Wunder...
Naja nun zu meinem eigentlichen Problem: der Arzt hat, wegen meiner Gestose, bedenken zu einer Spontanen bzw. Normalen Geburt. Er hat Angst, auch wenn momentan der Blutdruck wieder normal ist, das der Blutdruck bei der Entbindung rasant ansteigt und es dann zu einem ungeplanten Kaiserschnitt kommt. Er rät mir entweder unter Kontrolle die Geburt einzuleiten oder eben einen geplanten Kaiserschnitt. Da die Maus schon sehr weit ist meint er auch das es besser ist sie schon zwei Wochen vorm ET zu holen. Eben des Risikos wegen. Meine Hebamme sagt aber ich soll mir das wirklich sehr gut überlegen. Jetzt bin ich total zwiegespalten... eigentlich habe ich seit der Diagnose Gestose eh schon viel früher mit der Geburt gerechnet und ich möchte nichts riskieren! Was würdet ihr machen????

Beitrag von salma86 03.03.10 - 13:52 Uhr

Schwieriges Thema, aber ist es so ein großer Unterschied ob es ein spontaner oder geplanter Kaiserschnitt ist? Wenn sie bei der Geburt sehen das Risiko ist zu hoch, werden sie ja eh einen KS machen, oder?!
Wäre ich an deiner Stelle würde ich eine normale Geburt versuchen, einfach aus dem Grund weil ich extrem Schiss vor einem KS hätte... #hicks

Wäre dir eine spontane Geburt lieber? Dann mach eine... :-)

Wünsch dir alles gute!

Beitrag von vanessa-jager84 03.03.10 - 13:56 Uhr

das problem bei den spontanen und ungeplanten kaiserschnitten ist das sie eben dann so spontan sind das ich mich dann total überrumpelt fühlen würde.... und dann ist es meistens schon zu spät für eine pda und es wird unter vollnarkose geholt.... das ist etwas damit kann ich mich überhaupt nicht abfinden.... ich will ja meine maus gleich sehen und stillen können....

Beitrag von salma86 03.03.10 - 14:01 Uhr

Achso, das ist blöd mit Vollnarkose! Aber ich glaube diejenige die nach mir geschrieben hat, hat schon recht. Die Hebamme kennt sich da wahrscheinlich besser aus. Am Ende musst du entscheiden, das ist ja das gemeine dran. Hauptsache du hast dein Baby nachher gesund auf dem Arm! Ich drück dich!

Beitrag von vanessa-jager84 03.03.10 - 14:06 Uhr

danke....
ich muss sagen mir ist eine entscheidung noch nie so schwer gefallen wie diese......#zitter
der gedanke es nicht probiert zu haben macht mich irgendwie traurig ... aber andererseits was hat den die kleine und mein mann davon wenn mein blutdruck so sehr steigt das die gefahr eines komas besteht?!:-(

Beitrag von qrupa 03.03.10 - 14:05 Uhr

Hallo

du mußt einen Unterschied zwischen einem sekundären KS und einem Not KS machen. Ein Not KS geht innerhalb von Minuten, ohne viel Hickhack und ohne sich um solche "nebensächlichkeiten" wie einen sterielen OP zu kümmern.

Ein sekundärer KS ist etwas ganz anderes. Da wird ganz in Ruhe die Entscheidung getroffen, dass es einen KS geben wird, du bekommst was gegen die Wehen, wirst ganz in Ruhe auf die OP vorbereitet, bekommst in aller Ruhe eine Narkose (PDA oder Spinale ist da gar kein Problem) und dann wird der KS gemacht. Da können in der Zeit bequem 1-2 Stunden ins Land gehen.
Leider wird hier beides oft in einen Topf geworfen.

ich persönlich würde mich in Entbindungsfragen auch immer eher auf die Hebamme verlassen, denn genau das ist ihr Fachgebiet und nicht das von einem Arzt.

LG
qrupa

Beitrag von brautjungfer 03.03.10 - 13:56 Uhr

hallo,

deine Hebamme ist meiner Meinung nach in Entbindungsfragen der bessere Ansprechpartner. wenn sie dir zu einer Spontangeburt rät dann wird es auch die bessere Möglichkeit sein.
die Entbindung ist eher ihr Arbeitsgebiet als die von einem Arzt.

lg

Beitrag von keks40 03.03.10 - 14:06 Uhr

Hallo,

ich hatte in der 38.SSW eine geplante Einleitung da ich zu wenig Fruchtwasser hatte und es der Kleinen nicht so gut ging. Auch hatte ich enorme probleme mit Bluthochdruck.
180/100.

Wenn ich es mir aussuchen kann in dieser Schwangerschaft werde ich keine vorzeitige Einleitung mehr machen. Wenn meine Kleine wieder zwei Wochen vorher auf die Welt kommen soll, dann nur mit einem Kaiserschnitt.

1. Die Einleitung hat ewig (2 Tage gebraucht) bis die Wehen begonnen hatten, da es einfach noch nicht Geburtsbereit war.

2. Die Wehen waren dann so hammerhart und es hat sich einfach nichts bewegt. Nach 8 Std. starker Wehen war der Muttermund dann endlich mal ganze 2 cm auf.

3. Mir war bei jeder Wehe so schlecht das ich mich öfters übergeben musste.

4. Nach 9 Std wehen, wollten sie dann doch einen Kaiserschnitt machen, nur war der OP nicht frei, und bis es dann endlich soweit war, war auf einmal dann doch die Kleine spontan da.

Freiwillig mache ich keine Einleitung vor ET mehr.

lg
keks

Beitrag von vanessa-jager84 03.03.10 - 14:10 Uhr

das dachte ich mir schon das so eine einleitung gar nicht so ohne ist..... also so gesehen muss man selber für sich abwegen was man lieber für probleme in kauf nimmt???
und eben diesen notkaiserschnitt will ich vom kopf her am allerwenigsten.....

Beitrag von granne 03.03.10 - 14:09 Uhr

Da bei meiner Tochter die Geburt damals nicht voran ging, haben wir uns kurzfristig für einen KS entschieden. Wollte keinen Notkaiserschnitt riskieren. Wollte sie wenigstens direkt sehen!!!
Das Problem war damals, dass ich grünes Fruchtwasser hatte, meine Tochter auf 4250 gr geschätz wurde und ich seit 12 Stunden Wehen hatte und der Mumu trotzdem nur 2 cm offen war.
Ich hatte zwar Angst für einem KS aber noch mehr Angst hatte ich davor, dass es meiner Tochter plötzlich schlechter gehen könnte.
Ich bereue die Entscheidung nicht!
Aber ein KS ist echt kein Spaziergang!!! #schwitz
Hab die Frauen beneidet, die kurz nach der Geburt fröhlich auf dem Gang rumgelaufen sind :-D

Beitrag von uvd 03.03.10 - 14:13 Uhr

wende dich doch direkt an die http://www.gestose-frauen.de
dort bekommst du kompetente unterstützung und viele hilfreiche ratschläge.

zum beratungsgespräch mutterpass bereithalten!

Beitrag von vanessa-jager84 03.03.10 - 14:22 Uhr

danke....
werd ich mich jetzt doch mal an die gestose frauen stiftung wenden.... hab schon ein paar mal die seite besucht....
meine güte fällt mir das alles im moment schwer....:-(

Beitrag von berry26 03.03.10 - 14:23 Uhr

Hallo,

also ich würde es definitiv erstmal spontan probieren. Wieso sollte es zu einem echten Not-KS kommen? Ich hatte auch einen sehr hohen Blutdruck aber der wurde überwacht. Wenn er zu hoch geht dann kommt es sicher zum KS aber ein Not-KS ist das dann sicher nicht. Da bleibt genug Zeit eine Spinale zu legen und in den OP zu fahren.

Ein Not-KS wäre es nur dann wenn man das ganze bis aufs letzte "ausreizen" würde.

LG

Judith

Beitrag von schwester28 03.03.10 - 14:58 Uhr

Ich persönl. würde mich für den Wunschkaiserschnitt entscheiden. Das tat ich auch bei meinem ersten Sohn.
Warum zuerst einleiten und lange leiden wenn zum Schluss vielleicht ein Kaiserschnitt sowieso unumgänglich ist.
Alles Gute