Schwanger. Riesenschock.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von susanna. 03.03.10 - 15:41 Uhr

Hallo,

ich bin ganz neu hier auf der Seite und auch im Forum. Habe mich generell bis jetzt nie auf Baby/schwangerschaftsseiten herumgetrieben, da das für mich bis jetzt noch kein Thema war.

Bin 23, Studentin (3. Semester, hab also noch nicht mal mein Vordiplom) und weiß seit Samstag, dass ich höchstwahrscheinlich schwanger bin. (Hab einen Test gemacht, kommenden Freitag hab ich einen FA-Termin.) Für meinen Freund und mich war das ein Riesenschock, da wir damit überhaupt gar nicht gerechnet haben. Ich bin irgendwie erschrocken, wie sich die Dinge auf einmal verselbstständigen und mein momentanes Grundgefühl ist Angst.

Ich weiß also nich, ob ich das Kind möchte. Und das erschreckt mich total. Bis Samstag habe ich Abtreibung für mich persönlich abgelehnt und immer geagt, wenn ich einmal in solche Situation käme, ich würde mich immer FÜR das Kind entscheiden. Wo ich jetzt in der konkreten Situation bin, weiß ich aber absolut nich was ich machen soll.

Wir sind seit viereinhalb Jahren zusammen und mein Freund ist der Mann, mit dem ich Kinder will. Er selbst war am Anfang wie gesagt auch geschockt, weiß seit 2 Tagen aber, dass er FÜR das Kind ist. Er ist 26, ist mit studieren fertig und arbeitet seit 1,5 Jahren fest. Meine Punkte die dagegen sprechen: ich müsste mit Kind studieren (was an sich geht, ich wäre halt nur gerne schon weiter, wenigstens im Hauptstudium). Und ich fühle mich einfach zu jung! Fühle mich innerlich wie 17, liebe meine momentane Unabhängigkeit, hätte das Gefühl eine Phase zu überspringen, wenn ich jetzt bald Mutter wäre. Mein Freund steht voll hinter mir, egal wie ich mich entscheide.
Ich weiß gerade überhaupt nicht was ich denken soll, bin seit Samstag voller unterschiedlicher Geadanken.

Ich kenne halt persönlich kein Mädchen, dass mit 23 im Studium ungewollt schwanger wurde. Würde im Moment sehr gerne ein paar Erfahrungsbericht hören.

Danke schon mal im Vorraus fürs "Zuhören".

Liebe Grüße.

Beitrag von delphinchen27 03.03.10 - 16:05 Uhr

Wie lange geht noch dein Studium?

Wenn ihr beide sowieso irgendwann vor hattet, ein Baby zu bekommen, wieso dann nicht jetzt?

Du könntest bis 6 Wochen vor dem ENtbindungstermin, weiterhin dein Studium weiter machen.

Dein Freund ist augelernt und hat nen festen Job.
Er könnte in ELternzeit gehen.
Somit könntest du wieder nach den 8.Wochen Mutterschutz, nach der geburt wieder anfangen, weiter zu Studdieren.

Das Baby kann dann, wenn das Elternjahr vorbei ist, in einen Kindergarten gehen.
Du könntest dann in der Zeit zur Uni und das lernen, wird auch nebenbei klappen.

Eine Freundin von mir, hat auch mal das selbe erlebt.
und ist jetzt fertig mit Ihrem Studium und bereut es kein bisschen.

Du hast noch paar Tage zeit, geh tief in dich und überlege dir was du möchtest.
Rede mit deinem Freund und findet zusammen eine Lösung.

Wünsche dir viel Glück

Beitrag von ein-ein-halb 03.03.10 - 16:29 Uhr

Hallo ;-)

Eine Mama aus dem Babymassagekurs hat ihren kleinen Mann dann immer mit zu den Vorlesungen genommen, er hat dann so nen super Rythmus entwickelt dass er währenddessen im Kinderwagen geschlafen hat. Ansonsten (wenn sie länger in der Uni sein musste) war der Zwerg bei ihrer Mutter oder ihrer Schwiegermutter und die haben ihn dann in den Pausen vorbei gebracht zum stillen!!
Vllt. wäre sowas ja auch bei dir möglich?

Liebe Grüße und alles Gute!!

Beitrag von betty22 03.03.10 - 21:51 Uhr

Hallo!

Meine ehemalige Arbeitskollegin hat mit 2 Kindern angefangen zu studieren, und während dem Studium das 3. Kind bekommen!

Es war sehr anstrengend, und sie ist froh, in ein paar Monaten fertig zu sein. Aber Du siehst: Es geht!

Sie hat sich ganz bewußt dafür entschieden und hat es auch durchgezogen! Ich finde es bewundernswert!


Nun zu Dir: Es ist ganz normal, dass man zuerst geschockt ist!
Und auch bei einer geplanten Schwangerschaft kommen nachher Zweifel! Oder es treten Lebensumstände auf, mit denen man voher nicht gerechnet hat und man fragt sich, wie man das alles schaffen soll! (Das war bei mir so.)

Und das Schöne ist: Du bist noch jung, und kannst das alles super schaffen! Das Leben kann man auch mit dem Kind noch genießen! (Vielleicht etwas anders, als Du es Dir bis jetzt vorgestellt hast, aber es ist auch wunderschön!)

Ich wünsche Dir, dass Du die richtige Entscheidung triffst!

PS:
Wenn Du bis jetzt gegen eine Abtreibung warst, dann bleibe auch dabei, denn sonst wirst Du es nachher immer bereuen und damit schwer zu kämpfen haben!

Viele Grüße!
Betty

Beitrag von knuddel24688. 03.03.10 - 16:32 Uhr

Hallo!

Kenne niemanden der mit 23 ungewollte schwanger wurde aber ich war 17 und kurz vor dem Abi als ich schwanger wurde.

Aber wie wäre es denn wenn er Elternzeit nimmt?

Denke es gibt immer Wege auch wenn man sie selbst in solch einer Situation nicht sieht aber es gibt Beratungsstellen die einem sicherlich weiterhelfen!

Habe mal im Fernseh auch gesehen, dass manche Unis eigene Kindertagsstätten haben!

DU musst aber entscheiden ob du das Kind möchtest oder nicht aber es ist schön dass dein Freund hinter dir steht!

Wünsche dir alles Liebe und viel Glück egal wie du dich entscheidest! #klee

GLG
Vanessa

Beitrag von seidenbast 03.03.10 - 18:23 Uhr

Hallo,

ich wurde mit 21 im Studium gewollt schwanger. Das Grundstudium hatte ich damals schon hinter mir, aber so einen großen Unterschied, wie man vielleicht denkt, macht das wirklich nicht. Ich bin 6 Monate daheim geblieben und hab in der Zeit viele Seminararbeiten geschrieben. Danach war die Kleine halbtags bei einer ganz lieben Tagesmutti und ich hab vormittags studiert. Ich bin vor Ende meiner Regelstudienzeit fertig geworden (und direkt nach der letzten Prüfung kam unsere Nummer 2:-) ).

Kinder sind was ganz tolles! Und eure Voraussetzungen sind doch eigentlich prima - dein Mann wird bald Geld verdienen, er steht hinter dir - und Studium mit Kind ist wirklich zu schaffen, das haben so viele vor dir gepackt, da schaffst du das auch! Die anderen Dinge, die du beschreibst, sind normal. Dass man erstmal geschockt ist und unsicher, ob alles klappt, das sind ganz normale Gedanken, sogar bei geplanten Schwangerschaften.

Kopf hoch, das packt ihr! :-) Alles Gute, und bei Fragen kannst du mir gern mailen!

Beitrag von e-milia 03.03.10 - 20:24 Uhr

Also erstmal zur Beruhigung: Studieren mit Kind ist gar kein Problem!
Wundere mich, dass hier anscheinend niemand jemanden kennt, der das gut geschafft hat.
Aber vielleicht liegt es an meinem Studiengang: Grundschullehramt. Da waren ungelogen fast die Hälfte Muttis von.
Hat bei allen die ich kenne super geklappt.
Die Unis bieten viel Hilfe an. Flexible, sehr günstige Babysitting-Gruppen, Krippenplätze und Tagesmütter-Vermittlung usw.: Mach dich da mal bei der Studienberatung schlau, bevor du dich aus diesem Grund übereilt gegen das Kind entscheidest.
Klar kann es sein, dass du, wenn es ganz dumm läuft, vielleicht ein Jahr verlierst, aber was macht das schon? Ein Jahr für dein Baby.
Habe meinen Kleinen zwar erst nach dem Studium bekommen ,aber vor dem Referendariat, dass ich ab diesem Sommer, wenn mein Zwerg ein Jahr als wird, nun fertig machen werde. (Sohnemann geht dann in die Krippe)
Die Gedanken, dass dein Leben durch das Kind womöglich zu sehr eingeschränkt wird, sind ganz normal.
Fast jede Mutter hat solche Gefühle.
Mein Baby war ein geplantes Wunschkind und trotzdem saß ich mit dem positiven Test in der Hand am ersten Tag heulend auf dem Sofa und dachte, dass nun der Spaß des Lebens vorbei ist.
Das sind aber nur die Hormone!!! Das Glück und die Freude werden bald die angst und die negativen Gefühle einfach fortwischen.
Alles Gute

Beitrag von kasiru 03.03.10 - 20:30 Uhr

Liebe Susanna,

also ich bin gewollt mit 23 schwanger geworden. Allerdings stehe ich auch schon am Ende meines Studiums.
Als allererstes mal: Machbar und Schaffbar ist alles.
Dann aber:
Bei uns war alles nicht so einfach, wie wir uns das vorgestellt haben. Der Mops liegt nicht eben mal 1,5 Stunden friedlich im Kinderwagen, hatte ihn zwar auch ein paar mal dabei, aber das war sowohl für mich, als auch für ihn und die anderen Studenten und den Professor sehr anstrengend. Auch fällt es schwer tagsüber auf ein Kind aufzupassen und die kostbare Zeit die es schläft mit lernen zu "verschwenden". Die ersten Wochen hat der kleine zwar ziemlich viel geschlafen, aber ich musste mich erstmal von der Geburt erholen und auch das ständige aufstehen zehrt an einem.
Aber mit hat es auch unheimlich gut getan, nicht "nur" Mutter zu sein, sondern mein eigenes Leben weiterführen zu können. Ich habe weiter studiert als der Mops 4 Monate alt war und trotz anfänglicher Angst/Panik war es super, wieder "intellektuellen" Input zu bekommen. Auch sieht man alles etwas relativierter: Was soll's, eine schlechte Note? Aber ich habe einen tollen Freund und so ein tolles Kind! Man fühlt sich fast "unverwundbar", was soll schon passieren (in der Uni).
Und dein altes Leben musst du ja nicht aufgeben, so ist das nicht. Klar ändert sich was, aber du kannst schon selber bestimmen, wieviel. Am Anfang sind wir zum Beispiel trotzdem ganz viel raus gegangen und haben und in Biergärten unter Leute gemischt, haben uns auch weiterhin mit Freunden zum grillen etc. getroffen und sind sogar mit VW-Bus und 2 Monate altem Säugling in Camping-Urlaub gedüst. Jetzt mittlerweile haben wir die Abmachung, dass jeder von uns einmal die Woche mit Freunden weg kann (Kino, Kneipe, quatschen) aber laden auch ganz oft Freunden zum kochen und so ein. Und so ca. einmal im Monat schaffen wir es auch, zusammen weg zu gehen.
Mittlerweile ist der Mops 9 Monate alt, ich stehe mitten im Examen und wir bereuen nichts (ja war ja auch geplant anders als bei dir).
Ich möchte dir Mut machen, es ist schon schwer aber das Ergebnis toll und was man nie vergessen darf: einen Bonus hast du bei den meisten Dozenten mit Kind auch noch. Und du kannst dir deine Zeit frei einteilen, wenn man mal fehlt ist es nicht so schlimm.
Wende dich doch mal an euren ASTA, die haben meist Sozialberatungen. Wir haben auch ganz viele finanzielle Unterstützung bekommen (weiß nicht, ob das nötig ist wenn dein Freund einen Job hat). Kann euch denn die Familie unterstützen, mit Betreuung, dann würde ich auch mal mit denen sprechen und vielleicht schau mal, ob es einen Studentenkindergarten gibt.

Man ist das lang geworden, aber das musste ich dir alles sagen :-p
Kannst dich gerne bei mir melden, vielleicht kann ich dir noch einige Tipps geben.
Was studierst du denn?

Fühl dich lieb gedrückt,
kasiru

Beitrag von salida-del-sol 03.03.10 - 20:58 Uhr

Hallo, liebe Susanna,
klar bist Du erst mal geschockt, wenn eine Schwangerschaft so völlig ungeplant kommt - fühl Dich mal ganz sanft von mir gedrückt. Dass da ein Gedanke den anderen jagd ist logisch.
Es ist ein gutes Fundament, dass Dein Freund für das Kind ist, denn zu 2. lassen sich manche Probleme leichter lösen, als alleine.
Ein Studium ist auch mit Kind machbar. In meiner Verwandtschaft ist eine alleinerziehende Mutter, die studiert. Sie fing mit dem Studium an, da war das Kind 1 Jahr alt. Es ist nicht immer leicht, aber es ist machbar. Die 2 waren jetzt auch für ein Auslandssemester 5 Monate in Kolumbien. Das Kind kann jetzt herrlich spanisch, weil es in den Kindergarten der Uni ging.
Du hast bis Samstag Abtreibung immer abgelehnt. Dies hört sich für mich nach einer Grundsatzüberzeugung an. Und eine Grundsatzüberzeugung sollte man nicht über den Haufen werfen, auch wenn der Weg rauh und steinig wird. Denn unsere Grundüberzeugungen sind eine hohne Instanz, mit der wir unser Leben lang leben müssen. Und unsere Grundüberzeugungen sind wie ein Geländer auf dem wir uns abstützen können, wenn wir nicht mehr wissen was wir wollen.
Es kann auch nicht darum gehen, was Du tun sollst. Sondern dass Du eine Entscheidung treffen kannst, auf die Du in vielen Jahren stolz zurückblicken kannst.
Du genießt gerade Deine Unabhängigkeit, aber Dein Leben hört mit Kind nicht auf. Es wird nur anders. Aber es kann sein, dass Dir all die Dinge, die Dir jetzt so wichtig erscheinen gar nicht mehr wichtig sind. Weil Du merkst Dein Leben hat durch dieses Kind einen Sinn bekommen und Du bist für dieses Kind der wichtigste Mensch auf dieser Welt. Auch junge Mütter haben ihre Vorteile und wir wachsen mit unseren Aufgaben und wachsen hinein.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

Beitrag von jessi273 03.03.10 - 22:18 Uhr

hi,

ein kind ist der beste motor für ein studium. es gibt keine so konsequenten studenten, wie die die ein kind haben. es MUß ja durchgezogen werden, wo steht man hinterher sonst? und so wild ist uni ja nun auch nicht. du wirst eben etwas länger brauchen, aber gut, dafür hast du länger etwas vom studentenleben. keine angst, man kann auch party machen MIT kind. ich spreche aus erfahrung;-) und, du mußt keine studiengebühren zahlen#huepf egal, wie lange du brauchen wirst.
ein-zwei urlaubssemester kannst du nehmen, bis dahin hat sich so etwas wie ein angenehmes schlafverhalten eingestellt und du wirst nicht übermüdet zur uni gehen müssen. dadurch, dass du weniger zeit für dein kind hast, verbingst du die zeit intensiver mit ihm. netto gesehen haben hausfrauen wohl auch nicht mehr zeit mit ihrem kind.
negatives fällt mir gerade nicht ein;-)

*lg*

Beitrag von babybibi 04.03.10 - 00:05 Uhr

Huhu erstmal :-)

Also ich war/bin in einer ähnlichen Situation wie du,nur dass anstatt Studium eine Lehre bei mir an der stelle ist..

Habe 3 jahre lang gekämpft um einen platz zu bekommen,war mit meinem Freund zu der zeit wo ich schwanger wurde auch nicht sehr lange zusammen,ca ein halbes jahr?!...

Eigentlich hätte da alles gegen sprechen müssen,tat es auch irgendwie,aber nachdem ich bei einer Beratungsstelle "Donum Vitae" war,setzte es bei mir einen riesen stein!;-)

Ich bin 20 Jahre alt,gerade im ersten Lehrjahr,habe einen Führerschein+ein eigenes Auto,eine Familie die hinter mir steht und einen Freund der zu mir hält!
Das sprach für das Kind zu dem zeitpunkt...

Im endeffekt,nachdem ich aus der Beratungsstelle raus kam,hatte ich zwar noch angst,aber ich war froh zu wissen,welche möglichkeiten und türen sich für mich öffnen,selbst wenn ich ein Baby habe!Ich kann und werde meine Ausbildung weiter machen,der kleine wird dann in eine Kita ab 4 Monaten gehen,man muss sich nur früh genug bewerben/anmelden...:-D

Und das mit deinem Freund=Vaterschaftsurlaub nehmen,klar ist ne gute sache,nur bekommt er dann auch weniger geld!

Das ist auch der grund,wieso weder mein Freund,noch ich es vom finanziellen her uns erlauben können,1jahr frei zu nehmen...Schließlich muss man auch noch Leben können und dem kleinen was bieten!

Werd auch mit meinem Chef drüber reden,ob es vielleicht ginge,das ich anstatt 40 eine 30std woche bekomme.

Es gibt so viele mittel und wege,soger eine Tagesmutter würde dir zustehen,wo du als geringverdiener/studentin/schülerin nur einen kleinen anteil zu beisteuern musst.

Nur das kommt für uns nicht in frage,da meine Eltern ihn Mittags aus der Kita abholen und sich solang drum kümmern,bis einer von uns beiden Feierabend hat.

Lass dich beraten,nehm deinen Freund auch am besten mit dahin,damit du ihn direkt mit einbeziehen kannst,so habe ich es gemacht!

Nun bin ich in der 36+4ssw und wir bekommen einen kleinen Sohn der Bastian heißen soll...

Ich freue mich schon jetzt auf die zeit mit meinem kleinen und aber auch auf meine Ausbildung die ich dann weiter machen kann und meinem Sohn etwas vorweisen/bieten kann!!!

lg babybibi...

du wirst dich schon für das richtige entscheiden,nur mut!!!

Beitrag von stella12 04.03.10 - 12:01 Uhr

hallo du,
du hast ja schon viele mutmachende beiträge bekommen...und ich glaub, du selbst kannst für dich ja auch vieles positiv sehen...dein freund ist der mann, mit dem du kinder möchtest, er freut sich auf euer kind und kann auch finanziell für euch sorgen. das sind doch super voraussetzungen!
dennoch ist es auch ganz natürlich, dass dir, besonders jetzt am beginn deiner schwangerschaft, zweifel und ängste kommen und du dich manchmal selbst nicht mehr kennst. das wunder „kind“ lässt deine gedanken kreisen...aber weisst du, man kann in neue situationen nach und nach hineinwachsen.
auch wenn jetzt alles so unverhofft kommt und du gern wenigstens schon weiter in deinem studium wärst, so hoff ich doch für dich, dass du jetzt einfach die richtigen leute findest, die es dir leichter machen, dein studium auch MIT deinem kind weiterzuführen und zu beenden. hast du dich schon umgeschaut, an wen du dich wenden kannst?
ich wünsch dir, dass du den anfänglichen schock bald überwunden hast und zuversichtlich nach vorn schauen kannst.
alles liebe, stella

Beitrag von jacky 04.03.10 - 19:43 Uhr

Die Tochter einer Kollegin wurde direkt am Anfang des Studiums schwanger. Das Kind wird bald 6 Jahre alt und sie steht kurz vor dem Abschluss als Ingenieurin! Eine Einser-Absolventin. Sie hat ein Semester pausiert, nahm das Baby dann mit zur Vorlesung. Mit einem Jahr ging es in die Kita. Die Kleine lernt gerade die 3. Sprache (Vater ist Ausländer).

Nur weil du niemanden kennst, heißt das doch nicht, dass es nicht geht. Dein Freund geht arbeiten. Du studierst.Ideale Voraussetzungen eigentlich. Geordnete Verhältnisse jedenfalls. Wenn du mit dem Studium fertig bist, hast du das Kind soweit groß. Dann fangen deine Mitbewerber erst mit Kinderkriegen an.... Trau dich!

Beitrag von jacky 04.03.10 - 19:50 Uhr

Ich habe übrigens während der Schwangerschaft meine Fachwirt-Weiterbildung weiter gemacht. Neben dem Vollzeitjob Freitags bis 20 Uhr und Samstags Unterricht, Klausuren, Vorlesungen. War mega anstrengend mit dickem Bauch. Habe dann nur im Mutterschutz pausiert, die Geburt lag idealerweise in den Sommerferien. Als die Kleine 3 Monate (!) alt war, hatte ich schriftliche Abschlussprüfungen, als sie 5 Monate alt war, mündliche Prüfungen. Püppi lag also immer in der Wiege neben mir, wenn ich lernen musste. Es war anstrengend, aber ich habe es geschafft. War die einzige Schwangere im Kurs und habe besser abgeschnitten als viele, die keine Kinder hatten.

Beitrag von lena1a 04.03.10 - 22:52 Uhr

Hi!

Ich bin mit 24 (fast 25) ungeplant schwanger geworden.
Ich war allerdings schon am Ende des Studiums was ich mittlerweile abgeschlossen habe ABER habe jetzt vor kurzem noch ein Zweitstudium (FernUni Hagen Psychologie) angefangen. Es ist zwar etwas anstrengend aber mein Kleiner (1 J 4M.) geht um 20.00 schlafen , also habe ich dann noch bis 24.00 Zeit zum Lernen und da er erst um 9 aufsteht kann ich sogar noch ausschlafen, also es geht! Natürlich müsstest du mind. ein oder zwei Sem. Pause einlegen aber was solls macht ja keinen Unterschied. Habt ihr vielleicht ein Betreuungsangebot für Kinder bei euch an der Uni/FH? Dann könntest du sogar problemlos stillen usw.
Du musst das so sehen...Du bist sagen wir mal mit
27-29 J. mit deinem Studium fertig und kannst gleich arbeiten gehen. Und dann hast du noch sogar Zeit irgenwann für ein 2es.
Ich muss sagen ich würde mich jetzt im Nachhinein bewusst für ein Kind mitten im Studium entscheiden. (kenne einige , die das auch bewusst gemacht haben)

LG Lena

Beitrag von marion0689 04.03.10 - 23:16 Uhr

Hallo!!!

Letztendlich ist es deine Entscheidung aber ich möchte dir von mir berichten:
Ich habe mit 19 angefangen zu studieren und dann war ich mit 20 plötzlich schwanger.
Das war letztes Jahr.
Habe dann ein Urlaubssemester eingelegt und dann weitergemacht.
Und mache nun mein 3. Semster ( 2. Semester mit Kind )
und ich muss sagen es geht wirklich!!! Glaub mir, die Kleinen haben irgendwann ihren Rhythmus gefunden und dann kannst du z.B abends lernen. Mein Mini geht um 19.30 ins Bett und danach hab ich noch massig Zeit.
Da wird dann halt gelernt.

Ich habe mir früher auch nie Kinder vorstellen können.
War eine von denen die immer gesagt haben: Erst Karriere, dann Familie. War außerdem jedes WE mit meinen Leuten feiern.

Tja, so ändern sich die Pläne ;)
Und du wirst ( hoffentlich ) sehen, dass sich der doppelte Stress und die Änderung der Lebensweise sehr sehr lohnen.

Ich würde meinen Kleinen NIE MEHR missen wollen.
Er bekommt zwar gerade seine Zähne und motzt darum viel aber das ist ein anderes Thema ;-)

Außerdem wollte ich noch sagen, dass die Unis dich wirklich sehr unterstützen.
Studiengebühr wirst du nicht mehr zahlen müssen und oft wird sogar ein KiTa Platz angeboten.
Da musst du dich mal informieren. Bei mir ist das aber so.

Also:
Ich wünsche dir viel viel Kraft und hoffe du triffst die richtige Entscheidung!!!

Kannst dich ja gerne mal melden, wenn du noch iwas wissen willst oder so :-)

Liebe Grüße!!

Beitrag von atik1 06.03.10 - 11:47 Uhr

hallo susanna,
egal wie du dich entscheidest, ich wünsch dir viel glück.
ich bin nicht mehr so jung, bin mit meinem freund mitlerweile 17 jahre zusammen, anfangangs haben wir uns auf unsere arbeit konzentriert später reisen und freunde, wir haben uns nie reif gefühlt, hatten angst was zu verpassen. ich glaube für uns gabs nie den perfekten zeitpunkt für unser baby, was wie eigentlich immer auch wolten.
mitlerweile ärgere ich mich weil wir so egoistisch waren.
als es dan geklappt hat, hab ich es leider verloren.
ich dachte mir passiert sowas nicht. mein leben ist doch so perfekt. von wegen, wenn ich jetzt die möglichkeit hätte, würd ich einiges ander machen.
also egal wie du dich entscheidest, wünsch dir viel glück für deine zuckunft#klee