mamas mit kids, die ca 1,5 jahre auseinander sind hier???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bine0815 03.03.10 - 19:20 Uhr

hey, ich gehöre z.z. nur ins baby und schwangeren forum, wollt aber mal hören wie ihr das alles so meistert...ich hab heut erfahren, dass ich wieder schwanger bin und sorichtig kann ich mich noch nicht freuen, ich weiß garnicht, wie ich dass alles meistern soll...wie war das bei euch am anfang, wie haben die großen reagiert? habt ihr nen geschwisterwagen gehabt?
danke

Beitrag von lisasimpson 03.03.10 - 19:48 Uhr

Hallo1

meine beiden sind 18,5 Monate auseinander- das auch so geplant.
Mittlerweile sind sie 3 jahre und 1,5 jahre alt und es ist ein wirklich toller abstand.

Ja, die anfangszeit ist schon hart. damit haben wir aber gerechnet. uns war es zum glück möglich die rsten monate (ca 4) gemeinsam elternzeit zu nehmen, so daß mein mann auch zu hause war. mein großer ging mit einem jahr schon für 3-4 stunden am vormittag in die krippe und daher waren die bedingungen einfach gut, da sich für ihn erst mal nicht sooo viel änderte.
er hatte immer noch einen erwachsenen für sich, er hatte seine gruppe am vormittag, wir haben weiterhin kinderturnen und die krabbelgruppen besuchen können,...

einen Geschwisterwagen hatte nwir auch (besser gesagt zwei, da wir auf der suche nach dem richtigen einen fehlgriff gelandet hatten) ich kann dir wärmstens den firtswheels city twin empfehlen- war wirklich super.
ich habe ihn gebraucht gekauft und für das gleiche geld ein jahr später wieder verkauft. das hat sich merh als gelohnt.

wie hat der große reagiert?
hm, kann ich dir so gar nicht beantworten. Die schwangerschaft über hat er das denke ich nicht so wirklich registiert, aber hat natürlich gemelrt, daß was "im busch" ist. nach der geburt war er schon sehr anhänglich (hat sich lange zeit nur vom papa ins bett bringen lassen und so- nachdem ich die paar tage im krankenhaus war).
das verblüffenste allerdigns war, daß der große, der 19 monate nicht eine einzigen acht druchgeschlafen hatte plötzlich von heute auf morgen anfing 12 stunden pro nacht und 1,5 stunden am tag zu pennen und das wie ein stein. das war wirklich ein segen:)

nun ja, seit dem zeitpunkt, als der kleine sich fortbewegen konnte (und das war bei ihm recht früh, mit kanpp 6 monaten ist er gekrabbelt) konnten die beiden zusammen spielen. heute klappt das echt prima und die beiden jungs haben ne menge spaß miteinander- es sind halt auch sont einfach die gleiche ninteresse, ich kann weiterhin zum kinderturnen, in die gleichen "krabbelgruppen", die beidne finden die gleichen spielplätze, bücher, lieder,... toll und so langsam kan nauch der kleine was mit bastelei und puzzeln anfangen- die gleichen ausflüge sind interessant,...

mittelrweile ist der große zwar trocken und braucht keine windel mehr und ich gebe zu, der erste winter mit zwei wickelkindern war echt kein zuckerschelcken, dnn wollte man beide in ihre dicken schneeanzpge mummeln, war sicher mindestens eine windel voll, so daß man beide wieder auspacken und wickeln, wieder anziehen und dann mit 30 minuten verspätung losfahren konnte.
hat sich aber alles schnel leingepnedet, und ist eben ja uach nur im winter wirklich ätzend.

Ich kann dir nur raen, dir für die anfangszeit so viel unterstützung wie möglich zu organisieren. versuche so viel stabilitöt für den große naufzubauen wie möglich, ide dann auch nach der geburt des geschwisterchens bestehen bleibt! das erleichtert alles ungemein!

Alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von nalanie 03.03.10 - 20:24 Uhr

Hallo,

meine sind auch 18 Monate auseinander und die erste Zeit war echt hart. Aber jetzt (Amélie wird im März 4 und Philippe ist 2,5 Jahre alt) ist es großartig. Sie gehen in den gleichen KiGa und sind sich da eine echte STütze. Sie lieben sich über alles und der Sturz vom sog. "Thron" bemerkt ein 18 Monate altes Kind nicht so sehr wie ein älteres. Amélie kann sich gar nicht mehr daran erinnern, daß es Philippe mal nicht gab :-).

Es war im ersten Jahr auch deshalb so schwer, weil der Kleine von morgens bis abends und eigentlich auch nachts non stop gebrüllt hat und ich gar keine Hilfe hatte und mein Mann in der WOche im Ausland arbeitete. Und er hat die Flasche und Essen bis er 8 Monate alt war komplett verweigert, so daß ich ihn voll stillen mußte. Das war alles ein bißchen viel. Aber: jetzt werde ich für alle Mühen belohnt und würde jederzeit wieder so entscheiden.

Ein drittes habe ich mir bisher allerdings noch nicht zugetraut... :-)

LG Nina

Beitrag von lentas 03.03.10 - 20:40 Uhr

ich kann mich meiner vorschreiberin eigentlich anschließen.
meine jungs sind 21 monate auseinander. und jetzt find ich den abstand super. der anfangsstress hat sich gelohnt - jetzt werden wir dafür belohnt. die beiden sind so ein süßes team, spielen super zusammen und lieben sich.

die ersten monate sind nicht so einfach und es ist ne umstellung. aber bei weitem nicht so, wie beim ersten kind. aber für den großen war es nicht so einfach. wobei ich sagen muss, dass mein kleiner ein recht entspannter und zufriedener knirps war, gut geschlafen hat und somit alles recht gut lief. mein großer ging schon bis 14h in die kita. und der kleine musste einfach überall mit hin. es drehte sich nicht um ihn, nicht nach seinem rythmus, sondern er musste sich uns anpassen. das ist wohl der nachteil der zweitgeborenen.
große eifersüchteleien gab es nicht. kleine veränderungen natürlich. und immer mal wieder bockiger als sonst. oder der große machte unsinn, um aufmerksamkeit zu erregen. aber alles in allem hielt es sich in überschaubaren grenzen. wir waren immer viel draußen. da war eh alles entspannter. den haushalt hab anfangs eben schleifen lassen, hab nur das nötigste gemacht. kann ich auch nur weiter empfehlen!

ansonsten haben wir versucht den alten alltag des großen so weit wie möglich nicht zu ändern. also weiterhin zur spielegruppe gehen, zum kinderturnen, alte rituale einhalten usw. das klappte sehr gut. und erstaunlicherweise war mein großer oft sehr einsichtig, wenn er sich mal etwas gedulden musste. haben ihm aber auch immer wieder gezeigt, dass auch sein kleiner bruder mal warten muss, wenn wir gerade beschäftigt sind. bin nicht immer gleich gesprungen, wenn der kleine schrie. beim zweiten wird man dann eh viel entspannter in vielerlei hinsicht. man wächst schnell rein in die neue situation, keine angst. und für die kinder ist der abstand was tolles!!!

die ersten monate hast du für den großen eigentlich noch recht viel zeit. hatte meinen kleinen einfach oft im tuch und konnt dadurch viel mit dem großen machen.

nen geschwisterwagen hatten wir nicht, dafür aber einen guten fahrradanhänger für zwei, der auch als buggy genutzt werden konnte. fand ich ne bessere lösung als nen geschwisterwagen. ich war viel mobiler. und der anhänger hat türbreite, ich passte also überall durch und die beiden saßen immer nebeneinander. der große hat sich so immer ganz toll um den kleinen gekümmert. hab sehr gute erfahrungen damit gemacht!

genieß die schwangerschaft. die wird natürlich etwas stressiger als die erste. schließlich hast immer schon einen zu versorgen, egal wie es dir geht, wie müde du bist oder wie übel es dir ist ;) die kleinen können natürlich nicht verstehen, warum du eigentlich mal deine ruhe brauchen würdest. bezieh den großen schon in der schwangerschaft mit ein. zumindest wenn dann langsam bauch zu sehen ist. es gibt tolle kinderbilderbücher, wo alles toll beschrieben ist und die kinder langsam an das thema herangeführt werden. kann dir auch nur wärmstens einen vorbereitungskurs für zweit- und mehrgebärende empfeheln, wenn es bei dir so was in der nähe gibt. die kurse sind ganz anders aufgebaut - wie man z.b. den großen drauf vorbereiten kann etc. außerdem wird über die erste geburt ganz anders gesprochen. und man kann mit den übungen für die atemtechniken viel mehr anfangen, jetzt weiß man ja schließlich, was auf einen zukommt...

wenn noch genauere fragen hast, kannst mich gern über vk anschreiben.
aber mach dir nicht so viele sorgen. das ergibt sich meist von allein und wirst sehr schnell reinwachsen! und deine freude finden.

liebe grüße und eine schöne schwangerschaft

lentas

Beitrag von monab1978 03.03.10 - 21:53 Uhr

... bald!

In 7 Wochen hab ich 2 Söhne, wenn alles gut geht! Einer dann 17 Monate, einer ganz frisch!

Beitrag von littlesam2007 03.03.10 - 22:02 Uhr

Hallo!

Auch ich kann von guten und anstrengenden Erfahrungen sprechen. Meine Jungs sind 17 Monate auseinander und jetzt 2,5 Jahre und 1 Jahr alt.

Am Anfang war es schon Streß und oft saß ich da und habe mich gefragt, warum ich es mit dem ersten Baby alleine so anstrengend gefunden habe. Aber mit der Zeit wächst man rein, findet seine Organisation und es läuft dann schon.

Mittlerweile "spielen" die zwei auch schön miteinander. Was heißt: der Große spielt in seinem Zimmer und der Kleine bewundert ihn. In letzter Zeit gibt es dann auch schon mal Streit um das ein oder andere Spielzeug, aber das gehört ja auch irgendwie dazu.

Wir hatten am Anfang unseren Kinderwagen mit Buggyboard. Weil der Große da aber partout nicht drauf stehen bleiben wollte, haben wir später dann einen Geschwisterbuggy gekauft. Das war dann super und ein Stadtbummel oder Spaziergang war wieder entspannt möglich. Mittlerweile mag der Große viel alleine laufen und es klappt jetzt auch ganz gut, so dass wir jetzt bald wieder auf den Kinderwagen umsteigen werden und der Große dann halt nur noch läuft.

Von der Reaktion vom Großen her kann ich eigentlich gar keine große Veränderung feststellen. Klar, er wollte auch eine Flasche als der Kleine sie bekam. Aber als ich ihm dann immer eine Flasche mit Milch hingestellt habe, wurde das auch schnell langweilig für ihn. Ansonsten schlafen Babies ja viel und es blieb genug Zeit mit dem Großen zu spielen.

Während meiner zweiten Schwangerschaft habe ich auch viel gegrübelt und mir große Sorgen gemacht, ob ich das auch alles schaffe. Mir hat da ein tolles Sprichwort, das ich mal gehört habe, geholfen: Gott gibt einem nur soviel auf, wie der jeweilige Mensch bewältigen kann. Und mittlerweile glaube ich, dass es wirklich zutrifft. Meine Jungs sind wirklich überwiegend pflegeleicht, aber manchmal bin ich mit dem doch mal entstehenden Geschrei nervlich ziemlich am Anschlag. Ich weiß nicht ob ich ein Schreikind gepackt hätte. Aber es wird mit jedem Tag mit jedem Monat besser. Und irgendwann, so sagte mir neulich eine Dame beim Einkaufen mit ihrer 16jährigen Tochter, würden wir uns unsere Babies wieder so klein wünschen.

Liebe Grüße und noch eine schöne Kugelzeit
littlesam

Beitrag von misscatwalk 03.03.10 - 23:10 Uhr

wir haben einmal 14 dann 21 und dann 18 Monate Altersunterschied also 4 Kinder in 4,5 Jahren bei den ersten beiden und bei den beiden kleinen hatte ich jeweils einen Geschwisterwagen wo bei ich ihn bei den letzten beiden nur gut 4 Monate gebrachut habe bzw. wäre es auch ohne gegangen aber im Anbetracht der Lage mit 4 kleinen Kindern unterwegs zu sein war mir wohler dabei das ich das Kleinkind einfach auch schonmal anschnallen konnte so das es mir nicht weg konnte wenn ich ggf. hinter einem der anderen Kinder schnell hinterher muß .
Klar gab / gibt es Phasen wo es anstrengend ist wobei ich die Babyzeit trotz einem sehr extremen Schreikind eigentlich gar nicht so schlimm fand muß aber auch vielleicht dazu sagen das durchschlafen bei allen Kindern nie ein Problem war ( haben alle mit 3 Wochen zuverlässig ihre 12 Stunden nachts am Stück geschlafen ) . Man wächst da wirklich auch rein klar am Anfang fand ich es am gewöhnungsbedürftigsten wie lange alles immer gedauert hat bis wir dann endlich, endlich mal los konnten und alle bzw. jeweils 2 Kinder angezogen waren kaum war das Kleinkind angezogen und ich damit beschäftigt das Baby fertig zu machen hatte das Kleinkind sich teilweise schon wieder halb ausgezogen #schwitz aber ansonsten kann ich nur sagen das geringe Altersunterschiede auch viele Vorteile haben . Ob die Kinder sich gut verstehen und schön zusammen spielen hängt aber nicht hauptsächlich mit dem Altersunterschied sondern mit dem Charakter der kinder zusammen und auch trotz gleichem Geschlecht können Geschwister in ihrer Art und in ihren Interessen so verschieden wie Tag und Nacht sein ( ist bei meinen ersten beiden so ) .
Trotzdem haben meine Kinder viel von einander und können viel miteinander anfangen mal schön zusammen spielen aber sich auch hervorragend gut streiten wie das halt bei Geschwistern immer so ist . Der Vorteil hierbei ist allerdings das man meist als Mutter kaum eingreifen muß weil die Kinder fast gleichauf sind und ihre Konflickt weitgehend auch untersich ausmachen können . Meine zanken sich wie die Kesselflicker und 5 Minuten später spielen sie aber auch schon wieder toll zusammen .
Im Endeffekt ist es nachher wenn die Kinder so 3/ 4 Jahre alt sind sogar wesentlich einfacher weil dann halt beide schon aus dem gröbsten raus und auch dementsprechend selbstständig sind .
Klar macht man sich Gedanken aber man wächst da wirklich rein und den Sprüchen ala oh das wird dann aber bestimmt stressig werden sollte man gar nicht so viel Beachtung schenken wie gesagt mal ist es das aber ich für mich auch mit 4 Kindern kann nur sagen es ist keinesfalls so stressig wie viele sich das immer vorstellen .

Beitrag von misscatwalk 03.03.10 - 23:27 Uhr

ach so noch vergessen Eifersucht in dem Sinne gab es bei und nie bei keinem Kind dafür waren sie auch noch zu klein bzw. war es für die Großen schon normal das sie eben nicht alleine sind und eben teilen müssen. Ein gewisen Konkurenzkampf insbesondere zwischen meinen großen gibt es in Ansätzen aber schon der eine will / muß natürlich auch immer das haben was der andere hat und so ist es auch mit der Aufmerksamkeit sie versuchen sich oft gegenseitig mit irgendwas zu toppen z. B. guck mal hab ich das nicht schön gemalt vs. guck mal Mama das habe ich aber doch noch viel schöner gemalt usw.
Also das es großartige Reaktionen oder Veränderungen gab kann ich absolut nicht sagen . Wohl aber ist mein zweites Kind als das Geschwisterchen da war eigentlich völlig untypisch von sich aus von heute auf morgen plötzlich komplett trocken geworden weil nur Babys haben ja Windeln und man selber ist ja schon viel größer wie das neue kleine Baby .