Für mich wichtige frage

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von amingo 03.03.10 - 20:23 Uhr

Ich habe noch nie die Nackenfaltmessung und Gentest wegen Behinderung machen lassen.
Nun soll ich ja laut Ultraschall, 2 Wochen ca. ( wie viel genau weiss ich nicht ) zurück sein.
Das hatte ich noch nie :-(
Ich habe Angst das machen zu lassen, zu was ratet ihr ???
Ich weiss nicht ob ich mich gegen das #baby entscheiden könnte, wenn wirklich was sein soll.
Oder soll ich es einfach, dem lauf des Lebens Entscheiden lassen ??
LG Nicole

Beitrag von n-elke 03.03.10 - 20:28 Uhr

Hallo,

diese Entscheidung kann Dir natürlich keiner abnehmen, aber für mich käme es nieeeeee in fage mich gegen mein Kind zu Entscheiden egal wie krank es ist.

Liebe Grüße
n-elke

Beitrag von amingo 03.03.10 - 20:29 Uhr

Ja genau das habe ich auch immer gesagt.
Also einfach nicht machen lassen, dann kann ich wenigstens die ss geniessen.
LG Nicole

Beitrag von verita 03.03.10 - 20:33 Uhr

Hallo Nicole,
das kannst wohl nur du entscheiden. Für mich würde es die Schwangerschaft unnötig belasten, wenn bei so einer
Untersuchung eine Aufälligkeit festgestellt würde, die ja dann auch keine wirkliche Aussage, sondern mehr eine Wahrscheinlichkeitsrechnung ist. Es würde für mich auch nicht in Frage kommen, über Leben und Tod des Kindes zu entscheiden. Andere denken, fühlen, handeln da anders.
Du musst das tun, was für dich selbst einen Sinn ergibt.

Aber kann es denn nicht sein, dass einfach die Befruchtung zwei Wochen später als gedacht, stattgefunden hat? Das kommt doch häufig vor, dass man anfangs einfach von einem anderen Termin ausgeht, der ES sich aber verschoben hatte.

Alles Gute
Vera

Beitrag von amingo 03.03.10 - 20:37 Uhr

Nein mein ZB in Vk, habe Ovus benutzt ich weiss genau ES am Zyklustag 13.
Das ist ja das, was mich so stutzig macht.
Und nun lässt mich mein FA, 2 Wochen Zittern #heul
Ich glaube, ich werde es nicht machen.
LG Nicole

Beitrag von m_sam 03.03.10 - 20:35 Uhr

Ich habe es damals machen lassen, als ich von 9+2 SSW auf 7+3 SSW zurückgestuft werden sollte. Ich wusste damals, dass mein ES eigentlich pünktlich war, da wir nach Plan GV hatten. Deshalb war mir die Wachstumsretardierung völlig schleierhaft. Mir war es dann wichtig zu wissen, was evtl. auf mich zukommt. Deshalb habe ich das Ersttrimesterscreening machen lassen.
Hätte sein können, dass ich mich dann, je nach Grad einer evtl. Behinderung gegen das Kind entschieden hätte, oder dass ich eben entschieden hätte, dass ich mit dieser oder jener Einschränkung leben kann.
Das musst Du vor dieser Untersuchung für Dich klar entscheiden, sonst machst Du Dich nur verrückt.
Mir war klar, dass ich meinem 1. Kind nicht mehr gerecht werden könnte, wenn das 2. Kind eine gewisse Schwere der Behinderung gehabt hätte.
Der Bluttest viel dann auch nicht ganz so rosig aus, aber der US war völlig unauffällig, das Kind halt nur insgesamt zu klein, aber alles passte zusammen.
Den Bluttest konnte ich nach 2 Wochen wiederholen, da waren dann die Werte ok. Danach habe ich mich aufgrund des Gesamtergebnisses gegen eine FWU entschieden, einfach, weil für mich die Wahrscheinlichkeit, dass was nicht ok ist, zu gering erschien. Auch der Prof. meinte, dass das, was er auf dem US gesehen hat, für ihn einfach völlig ok ist.

Meine Maus kam dann mit nur 47 cm auf die Welt, aber völlig gesund und munter.

LG Samy

Beitrag von amingo 03.03.10 - 20:43 Uhr

Ok, man man man.
Genau das ist mein problem, ich habe 3 Kinder die mich brauchen.
Mein Mann ist den ganzen Tag Arbeiten, wie sollte das klappen mit einem schwer Behinderten Kind.
Ich hätte nur das Gefühl eine schlechte mama zu sein, wenn ich mich wirklich gegen das Leben Entscheide.
Aber meine anderen Kinder, brauchen mich doch auch wie vor her.
bei meinen 3 kindern, war nie eine auf fälligkeit nur immer zu groß, alle über 4000 gramm bei Geburt.
Alles einfach komisch diesmal.
Aber danke, dein Bericht macht mir Mut #liebdrueck
Ganz liebe grüße Nicole

Beitrag von m_sam 03.03.10 - 20:51 Uhr

Ich finde es nicht verwerflich, wenn man ehrlich ist und sagt "ich schaff das nicht!".
Denke, dass hier Sentimentalität nicht angebracht ist, wenn man bereits Kinder hat. Ich bewundere Frauen, die sich bewusst für das Kind entscheiden - aber oft sind die Umstände bei diesen Familien anders.
Wenn Dir persönlich klar ist, dass die Belastung zu groß wäre, dann lass das ETS machen - wenn es unauffällig ist, super. Wenn nicht, dann hast Du noch die FWU und da kann es ja auch immer noch sein, dass gar nichts ist, bzw. wie bei mir, dass Dir das Bauchgefühl nach dem ETS einfach sagt "alles ok".

Habe übrigens auch in der 3. SS das ETS machen lassen. Es war zwar eine völlig zeitgerechte SS, aber mir hing das doch noch nach, auch wegen meines Alters.

Besser, Du bist auf die Situation vorbereitet, als dass Du evtl. nach der Geburt in ein tiefes Loch fällst.

LG Samy

Beitrag von amingo 03.03.10 - 20:53 Uhr

Wann wird das ETS gemacht ???
Traue mich garnicht über die sorgen mit meinem FA zu unterhalten.
LG Nicole

Beitrag von m_sam 04.03.10 - 18:00 Uhr

Du musst Dich mit ihm darüber nicht unterhalten. Es gibt so Broschüren über Methoden in der Pränataldiagnostik. Entweder liegen die im Wartezimmer aus, oder er soll die sowas mal mitgeben. Da ist alles super erklärt. Die Zeit für das ETS ist, meine ich, von der 11-13. SSW am günstigsten. Sollte dann der Blutwert schlecht sein, kann der in der 15. SSW wiederholt werden, weil sich dann mit den Hormonen nochmals was ändert und anhand dessen auch noch erkannt werden kann, ob alles ok ist.

Aber ich würde ganz klar sagen, dass Du Dir Sorgen machst wegen der Wachstumsretardierung und das gerne per ETS abklären lassen möchtest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der FA da auch nur ansatzweise was zu meckern hätte. Ich habe damals gleich zu meiner FÄ gesagt, dass mir das nicht ganz geheuer ist und ich eine weiterführende Untersuchung will. Anstandslos hat sie den Schein ausgestellt.
Auch dem Pränataldiagnostiker gegenüber habe ich erklärt, dass ich ein gesundes Kind habe und mir kaum vorstellen kann, einem behinderten Kind gerecht zu werden. Aber auch, dass ich abwägen möchte. Für die ist das Alltag, die haben ja täglich damit zu tun.

LG Samy