Dritter Tag in der Krippe - sie weicht nicht von meiner Seite..

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von nantke 03.03.10 - 20:23 Uhr

hallo,
wir hatten heute unseren dritten tag in der krippe und unsere maus weicht nicht von meiner seite. sie will nur spielen, wenn ich direkt daneben sitze usw.
wer hat ähnliche erfahrungen gemacht? wie hat sich das geändert?
sie ist ein so vorsichtiges, manchmal ängstliches mädchen und braucht sehr lange bis sie jemanden vertraut.
lg
nantke mit amke (korr. 16 Mon.)

Beitrag von andrea-20 03.03.10 - 20:48 Uhr

Hallo,

ich denke das ist ganz normal. Bei Mama ist es ja auch sicher. Ich bin mit Larissa auch gerade bei der Eingewöhnungszeit. Die erste Woche war ich komplett mit da. Irgenwann kommt die Neugier und Sie erkundet selber.Sie muss sich dort erstmal zurecht finden, viele Kinder und fremde Erzieher. Einfach Zeit lassen.
In der zweiten Woche bin ich immer mal raus für ein paar Minuten. Es gab ein riesen Geschrei, aber Sie ließ sich nach kurzer Zeit beruhigen. Eigentlich sollte Sie ab Montag mal für ne Stunde alleine dort bleiben aber Sie liegt mit einer rießen Erkältung und Bindehautentzündung im Bett :-(.

Lg Andrea

Beitrag von nantke 04.03.10 - 13:06 Uhr

Hallo Andrea,
ich hoffe, Du hast recht. Heute war es nicht viel anders - allerdings wird sie langsam neugierig.
Deiner Maus wünsche ich gute Besserung und weiterhin viel Spaß in der Krippe.
lg
nantke

Beitrag von krina1980 03.03.10 - 20:54 Uhr

halli, hallöle
hmmm, das kenne ich nur zu gut - bei uns war das auch so. aba vielleicht noch etwas schlimmer.
emma war 12 monate als sie in die krippe kam - wir hatten zusammen 2 wochen eingewöhnung. (kam mir im vorfeld echt kurz vor!)
sie ging von 7 bis 17 uhr weil ich wieder vollzeit arbeiten ging. aber wir hatten echt are probleme am anfang. wir hatten keine krabbelgruppe etc. und somit auch fast nie kontakt zu anderen kindern. sie hatte nur papa und mama.... da oma und opa weiter (450km) weg wohnen, war sie auch nie ohne uns.
boahhh was ich mit ihr geweint habe - und ich dachte wir bekommen das nie hin. sie ist eigentlich überhaupt nicht ängstlich, aber damals wich sie auch nicht von meiner seite.
aber dann hatten wir keine andere wahl, nach 2 wochen musste ich wieder arbeiten. naja und nach 2 weiteren wochen, war alles vergessen. sie hat sich ihre bezugsperson ausgesucht, die sie anfangs nicht von der seite wich (wollte sie auf toilette, wollte emma mit), aber das wurde dann auch.
jetzt geht die total gern dahin und im september kommt sie in den kindergarten - boahhh wie die zeit verrennt.
naja und da wir nochmal nachwuchs bekommen haben, geht sie nur noch halbtags - und was soll ich sagen - sie will mittags nie mit nach hause, weil es ihr soooo gut gefällt.
mein tip: lasst euch aller zeit der welt. dann wird das. auch wenn es dann manchmal noch mit tränen abläuft, aber sowas ändert sich schnell :-)
ich drück die daumen, dass es besser wird.
na dann schönen abend noch
karina mit emma (30/08/07) und max (12/10/10)

Beitrag von littlesam2007 03.03.10 - 21:39 Uhr

Hallo nantke!

Wir sind auch heute den dritten Tag dagewesen. Bei uns klappt es bisher zum Glück aber ganz gut. Der Kleine krabbelt überall rum und schaut den großen zu und der Große war heute mit seiner Erzieherin essen, anschließend im Büro und später schaukeln. Habe mich zeitweise richtig überflüssig gefühlt. Aber das war ja nicht die Frage?

Einer Freundin von mir ging es genauso wie Euch. Ihre Tochter kam mit 2 Jahren in den Kindergarten und sie hatte vorher über Krabbelgruppe und private Treffen viel Kontakt mit anderen Kindern. Aber in den ersten 1 1/2 Wochen durften sie die Erzieherinnen nicht mal ansprechen. Nach fast drei Wochen durfte meine Freundin dann mal für die erste halbe Stunde verschwinden und nach vier wochen mußte es zwangsläufig funktionieren, weil sie wieder mit arbeiten angefangen hat. Aber es hat dann auch alles geklappt und mittlerweile ist sie richtig aufgeblüht. Sie geht jetzt seit einem halben Jahr in den Kindergarten.

Nutze die Zeit die ihr habt für die Einführung. Wird schon alles werden.

Liebe Grüße
littlesam

Beitrag von seni81 03.03.10 - 22:38 Uhr

Hallo,

Emmy geht auch erst seit kurzem in die Krippe, aber wir haben es toll hinbekommen. Hatte 11 Tage Eingewöhnung.

Für Dich wird es schlimmer sein als für Dein Kind. Dein Kind wird weinen, weil es nicht einverstanden ist, aber es beruhigt sich auch schnell wieder.

Du mußt ihr die Sicherheit geben und zeigen das die Entscheidung richtig ist, dass es gut für sie ist. Denn wenn Du unsicher bist und denkst Du machst es falsch, merkt es Dein Kind.
Es wird viel lernen und es macht Spaß mit anderen Kindern zu Spielen.

Ich hatte Anfangs auch geheult, da ich dachte, ich bin eine schlechte Mutter und schiebe mein Kind ab.

Aber heute hat sie schon mal nicht mehr geweint und hat auch mit gegessen. (Hatte das Essen komplett verweigert). Kam auch nicht gleich angerannt, als ich sie abholte.


Kopf hoch ihr schafft das
Lg seni

Beitrag von seni81 03.03.10 - 22:41 Uhr

Ach ja, anfassen durfte sie auch niemand.

Weder Erzieher noch andere Kinder.



Gruß

Beitrag von penneloppe 04.03.10 - 13:03 Uhr

Hallo,

meine Motte kam mit 10 Monaten in die Krippe und wir hatten ca. 6 Wochen Eingewöhnungszeit mit kurzer Unterbrechung wegen Urlaub. Deine Kleine ist gerade in einem Alter, in dem Abschiednehmen ganz besonders bewusst und ebenso schmerzlich wahrgenommen wird. Ich kann dir nur raten, lass ihr die Zeit, die sie braucht. Dann ist es später umso leichter für sie, dort gern hin zu gehen. Meine Kleine geht jetzt 6 Monate in die Krippe und hat überhaupt keine Probleme, wenn ich weggehe. Im Gegenteil. Sie liebt es dort zu sein und jammert, wenn wir nach hause gehen.
VG, penneloppe

Beitrag von nantke 04.03.10 - 13:16 Uhr

vielen dank für die aufmunternden worte.

wir haben jetzt den vierten tag hinter uns. erst wollte sie nicht von meinem arm runter - aber nach dem frühstück traute sie sich (mit mir im schlepptau) zur höhle und zur eisenbahn. seit heute ist noch ein weiteres kind in der krippe. sie kennt dieses kind und das mädchen durfte sie sogar kurz anfassen.

zum glück haben wir alle zeit der welt, weil ich vor mai noch nicht wieder arbeiten gehe. ich hoffe, dass sie vertrauen fasst zu den erzieherinen.

euren kindern weiterhin viel spaß in der krippe / kindergarten usw.

lg nantke