Formalie wissenschaftliche Arbeit: Angabe eines Namens.

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von .nefur. 03.03.10 - 20:41 Uhr

Hi,

zu welcher Variante würdet ihr mir raten (Hausarbeit Uni):

"Hans Meier berichtete, dass er bereits in den 1990er Jahren durchtrainiert war und gut aussah." oder

HERR Hans Maier berichtete, dass er (...)

Die Menschen, die mir Auskunft gaben, werde das auch lesen. Ich weiß nicht, was besser ist. Eigentlich finde ich Variante 1 besser.

LG

Beitrag von christinamarie 03.03.10 - 20:42 Uhr

Variante 1

LG
Christina

Beitrag von .nefur. 03.03.10 - 20:43 Uhr

Danke für deine Meinung!

LG

Beitrag von nadjilia 03.03.10 - 20:45 Uhr

Jepp,

Variante 1.

Dass es ein Herr ist, ist ja klar (also nur ein Füller) und eine Anrede brauchst du auch nicht.

Gruss
Nad

Beitrag von .nefur. 03.03.10 - 20:46 Uhr

Danke auch dir!

LG

Beitrag von rosastrampler 03.03.10 - 21:00 Uhr

Hm, deine Frage ist nicht präzise.

Willst du einen Autor zitieren?
Oder eine empirische Studie darstellen?

Zum Zitieren gibt es die Oxford-Methode oder auch die Harvard-Methode im Text (Name, Jahr, Seitenzahl).
Die Klassische Methode ist durch eine Fussnote zu finden in dieser Form: Name, Vorname (Jahr): Titel, Seite.
Guck auch mal hier: http://www.erwbld.de/euler/ab/documents/Zitieren_001.pdf
Da musst du mal deine Fakultät/Prof fragen, was er wünscht.

Mit "Herr Hans Maier" zitiert man nicht.

LG


Beitrag von valentina.wien 03.03.10 - 21:24 Uhr

Oft hat jedes Institut eigene Vorgaben.
Wichtig ist vor allem, dass durchgängig gleich zitiert wird.

Beitrag von rosastrampler 03.03.10 - 21:36 Uhr

Ich sagte ja, sie solle am besten ihren Prof fragen, welche Zitationsweise er wünscht.
Bei uns an der Uni war es nämlich von Prof zu Prof unterschiedlich.
;-)

Beitrag von marmo 04.03.10 - 08:53 Uhr

Ich habe auch drei Fächer studiert und bei allen waren es verschiedene Zitierweisen! Normal ist es so, dass man es im Grundstudium (vor allem im Tutorium) lernt.

VG

Beitrag von rosastrampler 04.03.10 - 10:32 Uhr

Ich sagte ja: es ist immer anders gewünscht.

Daher: Prof fragen und in der Arbeit einheitlich zitieren.

Im Grundstudium habe ich auch eine andere Zitation gelernt als hinterher im Diplom gewünscht wurde.
Daher hilft einem das Grundstudium auch nicht immer weiter...

VG

Beitrag von marmo 04.03.10 - 20:42 Uhr

Bei uns schon,denn die hat man da geübt (bis zum Erbrechen;-) ) damit sie in der Magisterarbeit auch sitzt;-)

VG

Beitrag von rosastrampler 05.03.10 - 08:16 Uhr

Echt?
Warst du an der Uni? Da ist doch eigentlich nie etwas einheitlich...
#kratz

Beitrag von marmo 05.03.10 - 21:49 Uhr

Ja,ich war an der LMU in München.Hauptfach Geschichte und da war es durchgehend so, dass wir immer gleich (bis zur Magisterprüfung) zitiert haben.Weh, es gab da Fehler;-)

Bei Politik und Literaturwissenschaften war es wieder eine andere Zitierweise. Wobei die von Fakultät zu Fakultät zwar anders waren, jedoch in der Fakultät selber immer gleich,wenn du verstehst,was ich meine.

Beitrag von xandria 03.03.10 - 21:10 Uhr

Entweder Variante 1 oder du schreibst: Herr Maier...

LG, Kathrin

Beitrag von manavgat 04.03.10 - 09:03 Uhr

Hans Meier berichtete, dass er bereits in den 1990er Jahren durchtrainiert war und gut aussah."


Diese Variante.

Weil "Herr" eine Anrede ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von gh1954 04.03.10 - 09:41 Uhr

Beide Variationen lesen sich nicht wissenschaftlich.

Beitrag von rosastrampler 04.03.10 - 10:30 Uhr

Das sehe ich auch so.
Entweder man schreibt im Fließtext (Name, Jahr, Seite) oder in der Fußzeile (Name, Vorname (Jahr):Titel, Seite).

Berichtet man von den Aussagen von Probanden einer empirischen Studie, nutzt man entweder Prozentzahlen oder schreibt "ein Proband", denn dann ist der Name unerheblich.

Beitrag von .nefur. 04.03.10 - 20:11 Uhr

Hallo,

danke für eure Antworten und entschuldigt, dass ich nicht alle gesondert beantworte.

Ich schreibe einen Arbeit, für die ich verschiedene ehemalige Geheimnisträger befragt habe. Das Beispiel oben ist an den Haaren herbei gezogen.

Vielleicht sollte ich die Namen tatsächlich nur in den Fußnoten setzen. Ich bin allerdings ein Mensch, der sich die ganzen Fußnoten immer durchliest und damit ist mein Lesefluss gestört. Und grade bei meinem Thema sind Personen irgendwie wichtig und griffig.

Es geht hierbei nicht um das klassische Zitieren eines Autors, die habe ich in den Fußnoten.

LG und falls noch jemand eine Anmerkung hat- immer her damit!