Krankenversicherung Übergangszeit?!

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Beitrag von carrymarry 03.03.10 - 21:09 Uhr

Guten Abend liebe Urbianer und Urbianerinnen,
Ich muss mal etwas weiter ausholen um meine Situation hoffentlich einigermaßen klar darzustellen.
Und zwar habe ich als Schülerin mit 19 Jahren am 31.Oktober 2008 geheiratet. Auf grund dessen habe ich mich daNN privat krankenversichert. Zuvor war ich bei meinem Vater in der familienversicherung mitversichert.
Plötzlich rief dann die AOK bei mir an, wieso ich aus der familienversicherung ausgetreten bin, ich könnte trotz der heirat weiterhin familienversichert bleiben. OK, ich hab meine private KV wieder rückgängig gemacht und bin wieder in die Familienversicherung von meinem Vater. So, dann begann ich ein FSJ und musste mich daher selber versichern, also eben über die Arbeitgeber, ich hoff ihr wisst was ich meine. Nun ging dieses FSJ am 28.Februar 2010 zu Ende. Eigentlich dachte ich, ich könnte ja dann wieder in die Familienversicherung von meinem Vater wieder rein. Nun sagte mir aber die nette Dame bei der AOK dass das nicht gehen würde. Ich sei ja verheiratet. Ich hab sie blöd angeschaut und gesagt, dass ich ja vor dem FSJ, also vor 6 Monaten, auch bei meinem Vater mitversichert war,OBWOHL ich verheiratet bin und hab gefragt wieso das aufeinmal nicht mehr möglich ist. Sie konnte mir keine Antwort darauf geben. Sei einfach so. Ok, ich hab mich natürlich sehr geärgert, wieso das aufeinmal nicht mehr geht was vor 6 Monaten noch ging. Na dann hab ich mir eben ab 1.April eine Studentenversicherung andrehen lassen( ich studier ab 1. April).
Nun ist eben das Problem, dass ich jetzt im März nicht krankenversichert bin. Ich müsste mich entweder privat versichern oder eben freiwillig gesetzlich für 125€. WEGEN EINEM MONAT!
Ok ok.......ich hab rumtelefoniert bei Privatversicherungen. Alles was sie mir dazu sagen konnten war, dass die mich eigentlich den einen Monat noch versichern müssten. Beziehungsweise 4 Wochen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Stimmt das so, oder was soll ich in meiner Situation tun?
Mein Mann hat auch schon bei der AOK angerufen und wegen der Übergangszeit gefragt. Die Dame am telefon wusste allerdings nichts von 4 wochen übergangszeit.
Irgendwie sitz ich gerade auf glühenden Kohlen und such nach einer Lösung. Es besteht ja die pflicht zur krankenversicherung.

Achso bei meinem Mann kann ich mich nicht mitversichern, der ist Soldat. Deshalb hab ich auch nach ner Privatversicherung geschaut.

Ich hoffe mir kann einer helfen.

Einen schönen Abend noch!

Danke schonmal im Vorraus

Beitrag von eule1206 03.03.10 - 21:43 Uhr

Huhu,
also ich arbeite auch bei einer KK und ich wüsste nicht wieso Du nicht über Deinen Vater familienversichert werden sollst. Die gute Damen der AOK anscheinend ja auch nicht. Sie soll Dir mal sagen wo das im Sozialgesetzbuch steht #kratz
Also ich würde den Antrag auf Familienversicherung aufüllen und dann muss die AOK das ja ablehnen wenn sie der Meinung sind das geht nicht. Wie gesagt ich wüsste nicht wieso.
Hier ist mal der entsprechende § der die Familienversicherung regelt.
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0501000
LG und viel Erfolg, falls Du eine Antwort bekommst warum das nicht geht dann meld Dich ruhig nochmal, das würde mich dann auch mal intressieren und wäre mir neu.
Nicki

Beitrag von zwiebelchen1977 03.03.10 - 21:46 Uhr

Hallo

Sie ist aber doch verheiratet. Denke, sie muss sich selber freiwollig versichern.

Bianca

Beitrag von eule1206 03.03.10 - 21:51 Uhr

Sie erfüllt aber trotzdem die Voraussetzungen um über ihren Vater versichert zu sein. Sie ist noch keine 25 und studiert.
Wenn ihr Mann jetzt z.b. auch gesetztlich versichert wäre, dann könnte sie sich aussuchen ob sie über ihren Mann oder über ihren Vater versichert wäre. Man würde dann natürlich über den Ehemann versichern, da es da ja keine Altersbegrenzung gibt.
Also nur mit dem Verheiratet sein hat das eigentlich nichts zu tun.
LG Nicki

Beitrag von zwiebelchen1977 03.03.10 - 21:54 Uhr

Hallo

Aber doch sicherlich mit dem Einkommen, oder?

Bianca

Beitrag von eule1206 03.03.10 - 21:57 Uhr

Das Einkommen zählt nur bei der Versicherung der Kinder. Daran kann es also auch nicht liegen.
Mal abgesehen davon, dass er ja Soldat ist und sicher mit seinem Einkommen nicht über der Beitragsbemessungsgrenze liegt.
Also wie gesagt mir ist es ein Rätsel bin wirklich gespannt mit welchem Grund die AOK das ablehnt.
Vielleicht ist ja was an mir vorbei gegangen.
LG Nicki

Beitrag von zwiebelchen1977 03.03.10 - 21:59 Uhr

Hallo

Kommt auf den Dienstgrad an.

Bianca

Beitrag von carrymarry 04.03.10 - 10:03 Uhr

Also heute morgen war ich nochmal bei der AOK. Widerrum wurde ich abgewimmelt, dass ich nicht mehr familienversichert sein kann, weil ich ja verheiratet bin und mein mann für meinen unterhalt aufkommt, daher ginge das nicht. ich soll froh sein, dass ich ned noch die zeit zurück zahlen muss in der ich familienversichert war seit der hochzeit und und und und......

Beitrag von eule1206 04.03.10 - 11:33 Uhr

Ich kann Dir nur nochmal raten, sie sollen Dir mal zeigen in welchem Gesetz das steht ?
LG Nicki

Beitrag von maus151 05.03.10 - 15:00 Uhr

Hallo,

ich hatte so ein ähnliches Problem da mich mein alter Arbeitgeben nicht abgemeldet hat konnte ich nicht in die Familienversicherung meines Mannes, mein alter Arbeitgeber hätte aber das Recht mich rückwirkend abzumelden. Mein Anwalt hat damals zu mir gesagt bei den Krankenkassen besteht eine einmonatige Nachversicherungspflicht, sprich die müssen Dich immer noch 4 Wochen krankenversichern und das gilt für alle KK. Also ich dachte auch immer wenn man verheiratet ist dann kann man sich nicht mehr bei seinen Eltern mitversichern lassen, aber das meine ich nur weiß ich aber nicht sicher.

Warum lässt Du Dich nicht bei Deinem Mann mit familienversichern, ist der Privatversichert?

Viel Glück!

maus151