Die duemmsten Aussagen eurer Aerzte

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von bunny1986 03.03.10 - 21:30 Uhr

Hallo zusammen!
Wollte mal eine kleine Umfrage zu den bloedesten Aussagen, die euch eure Aerzte an den Kopf geknallt haben.
Ich habe seit 3 Jahren Gelenk- und Muskelschmerzen, staendig geschwollene Lymphknoten, chronische Muedigkeit und extreme Vergesslichkeit sowie Konzentrtionsstoerungen.
Habe dann meinen Hausarzt gebeten, meine Schilddruese zu untersuchen. Ultraschall war unauffaellig. Tsh wert 2,03.
Wollte meine Schilddruese dann aber nochmal beim Nuklearmediziner checken lassen was ich auch gestern gemacht. Auf mein bitten hin, dass mein Hausarzt Mir doch bitte eine Ueberweisung zum Nuk geben moege meinte er (oton): sie beharren ja darauf krank zu sein!
Hallo????ich bin 23 und habe o.g. Beschwerden und soll drauf beharren krank zu sein! Unverschaemtheit! Der arzt hat mich das letzte mal gesehn. Will doch einfach nur wissen was ich habe
damit ich behAndelt werden kann.

Was Sind eure krassesten sprueche die eure Aerzte euch gegenueber abgelassen haben und wie habt ihr reagiert? Ich habe fast geweint und war sehr geschockt!

Beitrag von pupsy 03.03.10 - 21:47 Uhr

Sie sind Übergewichtig#hicks#kratz

Das hätte mir auch ein blinder sagen können

Da gibt es so viele Sachen.

Lg
NIcole

Beitrag von purpur100 03.03.10 - 21:50 Uhr

- ach was, das Cortison kann man jahrelang schmieren (im Prinzip schon, was das Cortison aber mit der Haut so alles anstellt is ja egal)

- das Medikament hat keine größeren Nebenwirkungen (das es auf die Leber schlägt is ja nix größeres)

- nein, auf dem Schnitt der Blinddarm-Op bildet sich kein Schuppenflechteherd, das wird quasi Stoß an Stoß genäht (natürlich war hinterher dann ein dicker neuer Schuppenflechteherd da)

ich hör jetzt auf mit meiner Aufzählerei. Sonst reg ich mich nur mehr wieder auf.
Und das ist nicht gut ;-)

Beitrag von nicola_noah 03.03.10 - 21:53 Uhr

Das Blödeste:


"Sie hören ihren eigenen Puls?Dann leben sie noch"!

Ach was...#kratz

Aber recht hatte er ja*lach*

Beitrag von enni12 03.03.10 - 21:54 Uhr

"Ach wissen Sie, wer hat denn schon die Traumfigur"

Aussage meines Arztes als ich mich nach über einem Jahr innerem Kampf dazu durchgerungen hatte, mit medizinischer Hilfe gegen mein Gewicht vorzugehen #schock

Das war der erste und letzte Versuch, ich kam mir ausgelacht vor #schmoll

Beitrag von bibi22 03.03.10 - 21:54 Uhr

also meine kleine hat sich mit 3 mon. im Schlaf an Erbrochenem verschluckt und wäre fast erstickt, Gott sei Dank haben wir es rechtzeitig gemerkt und konnten sie so retten.

Waren dann 3 Tage zur Beobachtung im KH und danach waren wir dort um uns über Lebenserhaltende Maßnahmen aufklären zu lassen.

Erstmals bekamen wir Dinge zu hören von wegen: Seitlich legen, Schnuller geben, Raum Tempi, nicht rauchen... (was wir erstens nicht tuen und zweitens uns ein Arzt 1 Woche vorher so schon geraten hatte)

Aber der Clou kam dann am Schluss, als wir nachfragten, ob wir nicht irgendwelche Ratschläge bekommen könnten, falls mal wieder was passiert.

"Naja, wissen sie sowas liegt in Gottes Hand, wir hatten schon einen Rettungswagenfahrer, der sein Kind nicht bis zur Klinik am Leben erhalten konnte!"

:-[:-[:-[:-[ JAAAAAA genau das wollte ich in dieser Situation hören! :-[:-[:-[:-[:-[

Beitrag von enni12 03.03.10 - 22:00 Uhr

#schock:-[#zitter

Beitrag von putzi9a 03.03.10 - 22:05 Uhr

...ohne Worte...#schock

LG Annette

Beitrag von arkti 03.03.10 - 22:10 Uhr

Und was ist daran bitte schlimm?
Soll der Arzt lügen?

Beitrag von bibi22 03.03.10 - 22:13 Uhr

Der Arzt soll mir sagen, was ich tun kann um mein Kind wieder ins Leben zurückzuholen! Damit ich, falls es doch schlecht Enden sollte, mir klar sein kann, das bestmöglichste Getan zu haben für das Leben meines Kindes.

Beitrag von bunny1986 03.03.10 - 22:17 Uhr

@bibi22 ich glaube arktis aussage bezog sich auf meinen ursprungsbeitrag. Tut mir Leid dass der arzt so bloedesten reagiert hat.

Beitrag von arkti 03.03.10 - 22:21 Uhr

Nee ich meinte schon Bibi.
Es gibt halt Dinge da gibt es kein Patentrezept und ich finde es gut das die Ärzte sagen das auch Fachleute da manchmal nicht eingreifen können.

Beitrag von bibi22 03.03.10 - 22:26 Uhr

also besser zugucken wie mein Kind stirbt, weil kann man ja eh nichts machen??? #kratz SRY, aber diese Einstellung kann ich in keinster Weise verstehen. Deshalb diskutiere ich auch diesbezüglich nicht weiter!

Beitrag von arkti 04.03.10 - 00:13 Uhr

Es gibt nicht für alles Patentrezepte.

Beitrag von bunny1986 03.03.10 - 22:14 Uhr

ich bin krank und der arzt stellt mich als simulantin dar und ja das isr schlimm zumal ich MIT 23 wie ne 80jaehrige herum laufe und Mir niemand helfen kann/will.

Beitrag von jade63 03.03.10 - 22:30 Uhr

Die Diskussion ist gut!

Was so manche Koryphären mir gegenüber schon abgelassen haben, geht auf keine Kuhhaut.
Da frug ich mich schon manches Mal, wie die Damen und Herren Doktoren zu ihrem Titel gekommen sind.

Ein paar Beispiele:

Es war Mitte der 80er, da mussten meinem Großen (damals 3) die Polypen entfernt werden. Er hatte damals zeitweise erhebliche Hörprobleme und konnte auch noch nicht gut sprechen.
Kommentar des Arztes beim Entlassungsgepräch: "Ihr Sohn ist geistig behindert, das sieht man doch schon an seinen kleinen Ohren."
Ich hab dann nur noch mein Kind geschnappt und bin raus aus dem Zimmer. Sonst wäre meine Hand in Doktors Gesicht gelandet.
Achja, mein "geistig behindertes" Kind hat seinen Realschulabschluss und eine gute Ausbildung zum Einzelhändler gemacht.

Einige Jahre später:
Ich war damals regelmäßiger Blutspender. Aus irgendeinem Anlass unterhielt ich mich mit dem Arzt über Knochenmarksspenden. Ich wollte mich unbedingt typisieren lassen, hatte aber damals das Geld nicht dafür.
Bei dem Arzt wollte ich mich nach der Möglichkeit einer kostenlosen Typisierung erkundigen. Mir war das sehr wichtig mit der Spende.
Umso schockierter nahm ich dann die Erklärung des Arztes entgegen.
Schließlich wäre es doch nur eine einzige Spende, die da passen muss, meinte er, dafür wäre der Aufwand mit den vielen Typisierungen viel zu groß.
Ich weiß nicht, ob er überhaupt begriffen hat, was es da sagte, ich bin geflüchtet.

Noch ein Favorit in meiner persönlichen Hitliste:
Mein Kleiner sollte dringend operiert werden, weil er aber immer wieder Infektionen hatte, wurde der Termin mehrfach verschoben. Wieder wurde ein OP-Termin festgelegt, und ein paar Tage zuvor hatte er wieder eine Infektion. Die Kinderärztin kämpfte die mit Antibiotika nieder, und zum OP-Termin war er beschwerdefrei.
Einige Tage nach der OP dann der Schock: mein Kind wachte mit total verquollenem Gesicht auf. Er kam dann auch gleich wieder ins Krankenhaus, mit der Diagnose Facialisparese (Geschichtslähmung).
Das erste Gespräch führte ich gleich mit der Chefärztin der Kinderklink. Wenige Augenblicke später wusse ich auch, warum gleich sie sich meiner annahm. Im selben Atemzug mit der Begrüßung erklärte sie mir, dass die Parese nichts, aber auch gar nichts mit der vorangegeganenen OP und den Antibiotikagaben unmittelbar davor zu tun hätte.
Komisch, ich hatte noch gar nicht danach gefragt. Aber ungeschickter hätte sie sich nicht äußern können.

Beitrag von katiebaby2511 03.03.10 - 23:35 Uhr

;-);-);-)

Ich kenne entweder eine "Koryphäe" oder eine "Konifere" ;-)

Der eine, weiß wovon er redet und das andere ist ein Nadelgehölz.

LG Kathrin

Beitrag von arkti 04.03.10 - 00:17 Uhr

Hmmm die Gesichtslähmung kann jeden von jetzt auf gleich treffen.

Beitrag von andreag1302 04.03.10 - 06:48 Uhr

Ich habe seit 10 Jahren Rückenschmerzen.
War bei mehreren Ärzten ,keiner konnte helfen...einer davon meinte als ich sagte...diese Bewegung tut mir sehr weh...ja dann machen sie sie einfach nicht mehr#kratz

Jetzt hab ich einen Arzt gefunden:Diagnose :Drei Bandscheibenvorfälle und einen Kippwirbel,OP noch dieses Jahr...soviel dazu...

Beitrag von peffi 04.03.10 - 08:24 Uhr

Der TSH Wert könnte meines Erachtens nach etwas niedriger sein. Zwischen 0,4 und 2,5 ist normal, aber wenn Du Beschwerden hast, kommst Du mit Deinem Wert ja nicht klar.

Krassester Spruch meines Frauenarztes, als ich in der Schwangerschaft über ständige Kopfschmerzen und Schwindel klagte: "Sie wollen ja krank sein", fast so wie bei Dir. Ende vom Lied war, daß ich schon im 5. Monat eine Gestose und extremen Bluthochdruck hatte. Aber ich wollte ja krank sein.

Der lustigste Spruch meiner Tierärztin nach der Diagnose eines Hoden-Tumors bei unserem Rüden "Haben sie den noch nicht bemerkt?"
Ich:" Normalerweise grapsche ich nicht an den E..äh Hoden meines Hundes rum!".


LEG
Peffi

Beitrag von doucefrance 04.03.10 - 08:32 Uhr

Hier meine "Krönungen" der Mediziner:

als unser Sohn ca. 8 Wochen alt war, fing er an zu husten. Nachdem er nach 2 Tagen immer noch hustete und es auch langsam aber stetig mehr wurde, ging ich zur Kinderärztin (der einzigen im Umkreis von 30km und ich tagsüber ohne Auto). Sie ließ sich die Beschwerden meines Sohnes von mir schildern und meinte, ohne Untersuchung und abzuhorchen: "Stellen Sie sich mal nicht so an, Säuglinge husten eben schon mal. Sie sind eben noch eine übervorsichtige Erstlingsmutter."
Meine Antwort: " Ich bin aber auch Arzthelferin und kann sehr wohl Husten von Husten unterscheiden, bitte horchen Sie ihn ab."
"Das ist nicht nötig, hier gebe ich Ihnen eine Flasche Mucosolvan, da können Sie ja zur Vorsicht ein paar Tage lang 3xtägl. 5 Tropfen von geben..." und weg war sie......

Ich bin dann von derPraxis aus direkt zur Praxis meiner alten Chefin gegangen - die horchte unseren Sohn ab und meinte nur, ich sollte mir schnellstens einen Termin bei einem anderen Kinderarzt holen, denn der Kleine Mann hätte eine beginnende Bronchitis.
Gesagt getan, abends konnten wir noch zum anderen Kinderarzt kommen --> tatsächlich Bronchitis, was bei Säuglingen ruck zuck ginge, aber eben auch nicht innert eines halben Tages.

Meine Tante hat folgendes erlebt:
Sie war gestürzt und hatte sich ganz schlimm das Becken und den Oberschenkel geprellt. Kam ins Krankenhaus und musste zwei Tage dort bleiben.
Sie ist knapp 80 Jahre alt und der behandelnde Doktor, noch seeehr jung, sagte am Entlassungstag zu ihr: Tja Frau P., nun können Sie wieder nach Hause gehen und ihre Schmerzen dürfen Sie mitnehmen, da kann man nichts dran machen, ausser Schmerztabletten nehmen."
Meine Tante meinte nur zu ihm:" Junger Mann, ich wünche Ihnen in einer Krankheitssituation einmal genauso einfühlsame Ärzte wie Sie es sind oder besser, vllt. einmal werden wollen. Aber dazu müssen Sie noch viel lernen..."
Der hat dämlich aus seinem weißen Kittel geschaut...

Da bin ich nur froh, dass ich bisher, nach dem Kinderarztdesaster, nicht mehr an solche Vögel geraten bin!

Beitrag von rosali25 04.03.10 - 09:50 Uhr

Er hat mich total blöd angeranzt, als ich wegen Grippe bei ihm war: "Den ganzen Tag nur Grippe-Leute, ich will endlich mal wieder einen richtigen Herzinfarkt behandeln"
Er weiß, dass ich eine Herzneurose habe und auf solche Sprüche gar nicht klar komme.

Das war neben vielen Gründen DER Auslöser, dass ich den Arzt sofort gewechselt habe.

Gruß Lena

Beitrag von linchen672 04.03.10 - 09:55 Uhr

Hallo,

ich habe seit 2 Jahren mehr oder weniger Gelenkschmerzen in den Händen. Aber sie sind dauernd da und die Kraft in den Händen hat auch abgenommen, kann teilweise nicht mal ne Wasserflasche auf machen.

War damit schon mehrmals beim Hausarzt und der schaute sich immer die Hände an und sagte die sehen normal aus. Ich solle mir keine Sorgen machen und warte das ginge wieder weg.
Hab mich damit im Herbst 09 nicht mehr zufrieden gegeben und habe ihn wieder damit genervt und gebeten mich zum Rheumatologen zu überweisen um das dort mal checken zu lassen. Da kam dann die Aussage:
"Das haben viele Frauen in ihrem Alter, damit müssen sie sich abfinden. Ihre Hände sehen nicht aus als hätten sie Rheuma, dazu müssten die Gelenke verformt sein."

Ich bin 37 und bin nicht der Meinung das da Gelenkbeschwerden normal sind und ich mich den Rest meines Lebens damit rumschlagen soll. Und wenn meine Gelenke erst mal so verformt sind wie er es gesagt hat dann kann ich auch ohne Arzt Rheuma diagnostizieren. Aber soweit möchte ich es nicht kommen lassen.

Hab aber nach mehrmaligem Nerven meine Überweisung zum Rheumatologen bekommen:-p

LG

Beitrag von miau2 04.03.10 - 10:04 Uhr

Hi,
das schlimmste, was ich erlebt habe war die "Therapie", die mir meine damalige Hausärztin im ersten Jahr nach meiner Schilddrüsen-OP verordnet hat. Ich war 28, hatte gerade die Diagnose "Schilddrüsenkrebs" hinter mir und so nebenbei mitbekommen, dass meine Nebenschilddrüsen den Geist aufgegeben haben. Was DAS wirklich bedeutet hat mir übrigens bis heute kein Arzt erklärt - wobei ich inzwischen bei diesem Thema nicht mehr auf die Aufklärung von einem Arzt angewiesen bin, zum Glück gibt es eine sehr gute, engagierte Selbsthilfegruppe zu dem Thema.

Die ausgefallenen Nebenschilddrüsen haben zur Folge, dass mein Körper den Blutcalciumhaushalt nicht mehr regulieren kann, weil das Parathormon, das die Aufnahme von Ca ins Blut steuert fehlt (das ganze hat nichts mit Osteoporose zu tun, eher das Gegenteil wäre eine mögliche Folge). Folgen von einem zu niedrigen Calciumspiegel können sein leichte oder auch schwerere Tetanien (Kribbeln, meistens in Händen und Gesicht beginnend), Krämpfe (bei mir fängt es in den Waden an, das ist Alarmsignal für mich) bis hin zu Krampfanfällen, Herzproblemen...und Problemen mit allem, was mit "Muskeln" zu tun hat im Körper.

Also nicht wirklich ein harmloses Problem, was mich den Rest meines Lebens verfolgen wird.

Meine Hausärztin hat mich dann behandelt, indem sie mir viel zu hohe Dosen von einem Medikament, dass das Parathormon ersetzen soll verordnet hat sowie 6.000 mg Calcium am Tag (die empfohlene absolute Höchstdosis für eine Dauertherapie sind 2.500mg, und selbst DAS nur unter regelmäßiger Kontrolle der Nieren). Nierenkontrolle? Warum? Ich hatte andauernd Durchfall....Kommentar der Ärztin: damit müssen sie halt ab jetzt leben.

Super Aussichten.

Der nächste dämliche Kommentar (anderer Arzt) war vor der ersten (geplanten) Schwangerschaft, dass ich nichts beachten müsste, dass meine Medikamente absolut schwangerschaftsgeeignet wären (was sie lt. Packungsbeilage auch waren).

Dass dieser Arzt von der Nebenwirkung, die mich mehr als nur unser erste Kind hätte kosten können wusste macht die Sache nicht besser - HINTERHER kam der Kommentar "ja ja, das kann passieren".

Was passiert ist ist das mein Blutcalciumspiegel nach oben geschossen ist (hat was mit dem speziellen Medikament und den Hormonen der Schwangerschaft zu tun...in den USA gibt es tatsächlich Studien darüber, in D hält es niemand für notwendig, dieses Phänomen in die Nebenwirkungen aufzunehmen). Als er schon weit jenseits von gut und böse war, ich kurz vor der Bewußtlosigkeit war (totale Apathie, nur abgelöst von wiederholtem Erbrechen - alles nur ein Magen-Darm-Infekt) hatte mein Arzt meine Blutwerte vor sich liegen...ich habe ihn noch darauf hingewiesen, dass der Calciumwert viel zu hoch war...und was meint der: DAS ist nicht so wichtig...aber die Nierenwerte machen mir sorgen.

Ja sorry, du *zensiert*, die viel zu hohen Calciumwerte haben doch genau dazu geführt, dass meine Nieren angefangen haben, ihren Dienst einzustellen!

Wenigstens wurde ich dann ins KH eingewiesen, und ENDLICH hat ein Facharzt mit Ahnung von der Sache die Behandlung übernommen. Mein damaliger Bauchbewohner wird im Mai 4 Jahre alt, und der Zustand meiner Nieren hat sich auch gebessert...wobei ich nicht daran denken will, was passiert wäre, wenn der Zustand noch einige Tage länger immer schlimmer geworden wäre.

Das war schon eine heftige Zeit. Hausärzte, die der Meinung sind sie wüßten alles sind ziemlich gefährliche Zeitgenossen. Inzwischen habe ich einen, der weiß, was er eben nicht weiß - und das dann eben Fachärzten überlässt.

Übrigens habe ich auch ein positives Beispiel - krass in der anderen Richtung: ich lag heulend auf der Liege nach dem Szintigramm, hatte den Befund, dass der Krebs eben doch noch nicht weg war - und der Arzt, der menschlich die größte *zensiert* war die ich kennengelernt habe meinte nur wirsch: das wird schon wieder. Und verschwand. Seine Arzthelferin hat mich dann in den Arm genommen und gemeint: wenn Dr. XX sagt, dass das wieder in Ordnung kommt dann ist das auch so. Und - was den Krebs anging - recht hatte sie bzw. er. Eigentlich ist mir seitdem egal, ob der Arzt, den ich habe menschlich der größte *zensiert* ist, so lange er fachlich prima ist...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von letoline 04.03.10 - 13:47 Uhr

Hallo!

Als mein kleiner 3 Monate alt war, hatte ich den KIA drauf angespochen, das das eine auge trübe wurd und seid paar tagen auch größer ist.
Da kam von ihm erstmal... ich seh nichts (hat es sich dan doch mal genauer angeguckt) und wegen der größe das ist normal, kein gesicht ist symetrisch (klar sone asymetrie kommt über nacht...). Naja er hat uns dann doch zum Augenarzt überweisen mit dem verdacvht auf Linsen trübung...
Ende der geschichte war das der kleine einen Tumor im Auge hatte, der vorne gegen die Linse drückte (deswegen die trübung) und hinten alle kanäle abdrückte deswegen stieg der druck im auge und das auge vergrößerte sich.

Letzten Dez bin ich zum Augenarzt, weil meiner meinung nach die Prothese zu klein war. Ich beschrieb ihm das er sich das auge desöfteren rausreibt, es schleimt und das sich die tränen flüssigkeit drinne sammelt und eben das es glaub ich zu klein ist. Naja er hat drauf geleuchtet blabla und meinte nur ich solle mich damit abfinden das er die prothese trägt und das ist nunmal so und die prothese sitzt noch gut.
so nu waren wir im Feb beim Prothetiker und ich hab einen aufen deckel bekommen das wir erst so spät da hin sind. Die prothese wäre schon deutlich zu klein...

lg daniela

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