Rotaviren-Impfung ja oder nein?

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Beitrag von katarina2009 03.03.10 - 21:52 Uhr

huhuhu,

werdet ihr das machen...Oder habt ihr das gemacht??? Kann mich nicht entscheiden schließlich ist es jaaa Fremdkörper...

glg Katarina #baby Nisa

Beitrag von la1973 03.03.10 - 21:57 Uhr

Also ich impfe es nicht.
Wenn hier mal wirklich ein Magen-Darm-Virus grassiert, dann der Noro-Virus und gegen den kann man eh nicht impfen.
Zur Zeit ist in der KiTa in der Nachbarstadt wieder Noro-Alarm.

Beitrag von elasch 03.03.10 - 22:00 Uhr

Also ich habe es als eine der ersten Impfungen machen lassen, weil mein Arzt auch dazu geraten hat. Die Durchfallerkrankungen nehmen einfach immer mehr zu und ich wollte meine Kleine damals schützen.

Es ist nicht zwingend, aber ich fand es ok.

lg Ela

Beitrag von schwilis1 03.03.10 - 22:01 Uhr

Nope und sicherlich auch erstmal nicht gegen hib, polio, diphterie, hep b, meningokokken, pneumokokken, tetanus, rotavieren, mumps, masern, röteln, windpocken

hab ich was vergessen?
Betonung liegt auf ERSTMAL... oh ja mein arzt stärkt mir sogar noch den Rücken

Beitrag von tykat 03.03.10 - 22:01 Uhr

Ne, wir haben es nicht machen lassen.
Tom wird laut Stiko geimpft.Aber die Rotaviren-Impfung finde ich nicht nötig.Es gibt sooo viele Durchfallerreger.Und selbst wenn man die Impfung macht ist man nicht gegen alle Stämme des Rotavirus immun.

LG,Tykat+Tom

Beitrag von krisi79 03.03.10 - 22:08 Uhr

Hallo Katarina,

Mika ist geimpft worden. Unser Goßer lag letztes Jahr wegen der Rotavieren 9 Tage in KH und es war wirklich sehr schlimm für ihn. Es ist zwar nicht gesagt, das jede Infektion gleich KH bedeutet, aber der Rota ist sehr hartnäckig und im gegensatz zum Noro (den wir gerade haben) langfristiger. Meine Ärztin hat mir dazu geraten, weil ein Geschwisterkind da ist und somit die Gefahr erhöht ist.

Lg Krisi

Beitrag von katarina2009 03.03.10 - 22:14 Uhr

Hmmm es ist sooo unterschiedlich... Ich mein klar tetanus diph. etc muss sein aber belastet man den kleinen körper nicht extrem mit diesen antikörper=? Dann wenn ich lese das man wegen der Rota in KH war ich weiß nicht.. Meine KiÄ hat es mir empfohlen sie empfehlt es jeden sagt sie.. Aber ich weiß nicht.. Wo kann man sich den diesen Rota Virus holen=? Wir haben jaa kein geschwisterkind aber meine kleine hat eine angeborene SD-Unterfunktion.Bin bissi verwirrt..

Beitrag von lilie80 03.03.10 - 22:24 Uhr

der rotavirus ist eine Schmierinfektion. das kannst überall herbekommen, läßt sich auch durch normales Händewaschen nicht wegbekommen. da mußt bloß den Einkaufswagen schieben, den vorher eine mit Rota geschoben hat und danach im Auto dem Kind den Schnuller in die Gusche schieben- schon hast des...

Beitrag von iceheart 04.03.10 - 08:15 Uhr

bei uns war der im kiga (weil ja so wenig geimpft sind) und im schwimmbad hat es sich meine freundin ihr sohn geholt. außerdem muss man mit geschwisterkindern aufpassen, die holen sich viel weg von den großen.

Beitrag von miau2 04.03.10 - 13:03 Uhr

Hi,
das Rundgehen in Kindergärten hat im Fall von Rotaviren nichts mit Impfen ja oder nein zu tun.

Die Impfung gegen Rotaviren schützt max. bis ca. zum 2. Geburtstag. Bei einigen ein paar Monate weniger, bei anderen ein paar Monate mehr - aber Kindergartenkinder sind durch die Impfung im Babyalter nicht geschützt.

Daran kann die Impfung nichts ändern.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von iceheart 04.03.10 - 13:12 Uhr

unser kindergarten hat die krippe mit dabei. da stecken sich die babys genauso an wie auch große untereinander. es ist ein offener kiga, welcher uns vom prinzip auch gut gefällt (fröbel prinzip). die großen spielen auch mit den kleinen und meine 2 jährige ist meist den tag über nur noch mit den großen zusammen. aber es steht sehr oft an der tür, das wieder rotaviren im kiga aufgetreten sind. selbst wenn die impfung bis zum 2. lebensjahr nur schützt ist es mir wichtig, da unsere maus auch mit einem jahr wieder in den kiga geht. selbst wenn sie dann noch rota bekommt, hat sie es schwächer durch die impfung.

Beitrag von lilie80 03.03.10 - 22:22 Uhr

ich habe es nicht gemacht und prompt wurde mein Kleiner mit 2 Monaten krank- Rotaviren. wenn des einmal durchhast, schwörst dir, das passiert dir nimmer. mein nächstes Kind (:-p) bekommt definitiv die Rota-Impfung!!

LG
Nicole

Beitrag von tenea 03.03.10 - 22:25 Uhr

Meine Kinder wurden und werden nach STIKO Empfehlung komplett durchgeimpft- ausser die Rotavirenimpfung. Die Gründe hierfür wurden bereits hier aufgeführt, ausserdem sind mir zwei Fälle bekannt, bei denen die Erkrankung durch die Impfung ausgelöst wurde.

LG Tenea mit #schrei (3 Jahre) und #schrei (9 Wochen)

Beitrag von krisi79 03.03.10 - 22:41 Uhr

Hallo liebe Tenea,


herzlichen Glückwunsch zu deinem Schatz. Danke für deine Hilfe damals.#liebdrueck


Liebe Grüße

Beitrag von taewaka 03.03.10 - 22:27 Uhr

hi,

nein, würde ich nicht machen.
mein kind hatte mit 2,5 jahren vier tage nach der geburt der schwester rota-viren.
das war natürlich eine sehr schwierige zeit für sie und sie hatte bis zu diesem zeitpunkt kaum getrunken und überwiegend flüssigkeit über nahrung aufgenommen. nun und ein kleines kind ist dann nicht vernünftig und trinkt. die folge war, dass sie innerhalb von drei tagen sehr stark ausgetrocknet ist und am sechsten tag nach der geburt ihrer schwester, stationär in die kinderklinik kam, um zwei infusionen flüssigkeit zu bekommen. klar war dies eine heftige phase, baby ist sechs tage und die "große" muss ins kh ... papa ging mit ... ich war am ersten tag 6h mit neugeborenem im kh ... ja, klar, schwierig ... aber es ist nichts schlimmes weiter passiert. das neugeborene hat sich nicht angesteckt, meine "große" hat es gut geschafft, trotz der schlechten voraussetzungen (nicht-trinkerin).

ich denke, dass es verläufe gibt, die sind viel milder (wenn das kind trinkt oder das baby stillt) und schlimmer, wenn das kind z.b. eine schlecht konstitution hat, etc. ... und diese risiken muss man abwägen und für sich entscheiden für was man die verantwortung übernehmen möchte und kann.

alles gute auf dem weg der entscheidungen.

Beitrag von apfelsinensaft 03.03.10 - 22:30 Uhr

naja, was ist denn "fremdkörper" für eine begründung?
lies dich doch erstmal ein bisschen mehr in das thema ein und bild dir selbst deine meinung, z.b. hier

http://www.impfschaden.info/impfen/rotavirus-allgemeines.html

oder anderswo.

Beitrag von jacky 04.03.10 - 06:57 Uhr

So ein Quatsch. Es gibt wie viele Durchfall-Erreger, gegen die es gar keine Impfung gibt. Abgesehen davon kann man in jedem impfkritischen Buch nachlesen, dass die Rotaviren-Impfung totaler Schund ist. Wie so vieles. Gegen eine Durchfallerkrankung kann man sich nicht wirklich schützen. Und die überlebt man auch problemlos...

Empfehle: Hirte. Impfen pro und contra
Graf: Nicht impfen. Was dann?

Beitrag von line81 04.03.10 - 07:55 Uhr

Huhu,

also wir haben den kleinen Impfen lassen und ich habe es bis jetzt nicht bereut. Kein Durchfallerkrankungen, auch keine Impfschäden...

Kann nur sagen : JA mach es!

Mein Großer hatte die Rotavieren und lag mit denen im Krankenhaus. Es war alles andere als schön und es ging ihm echt beschissen. Das muss ich nicht noch einmal haben.

LG Line

Beitrag von kathrincat 04.03.10 - 08:11 Uhr

auf alle fälle, es wird lebensgefährlich wenn nicht, dazu kenne ich leider zuviele kinder die die impfung nicht hatten und im krankenhaus deswegen waren.

Beitrag von iceheart 04.03.10 - 08:14 Uhr

hallo,
meine maus hat die 1. impfung bekommen und keine nebenwirkungen gehabt. habe es machen lassen, weil ich mit der großen wegen rota im kh lag und es war die hölle! wer schon mal den norovirus hatte kann sich ansatzweise ausmalen wie schlimm rota ist! wir waren erst noch 3 tage zu hause, bis nix mehr ging und meine große musste dann (damals 8 monate alt) an den tropf, der über dne KOPF!!!! angeschlossen wurde. schrecklich! das wollte ich der kleinen ersparen. klar gibt es viele durchfallerkrankungen, aber wenn ich sie wenigstens vor einer schützen kann, dann mache ich dies.

lg

Beitrag von wollschaf 04.03.10 - 10:20 Uhr

Darf ich mal fragen, wieso die Infusion über den Kopf ging?
Ich war mit meinem kleinen im November im KKH, allerdings wegen Noro, und seine Infusion ging ganz "normal" in den Handrücken. Alex war da gerade 6 Monate alt. Die Nadel war halt ordentlich abgesichert mit Mullbinden und so.

LG, Wollschaf

Beitrag von iceheart 04.03.10 - 10:41 Uhr

eigentlich wird unter einem jahr nicht über die handvene gegeben, da sich die kleinen das zu schnell herausziehen können. über den kopf wird das hier nur gemacht, sieht schrecklich aus, da die kleinen dann eine art netzmütze tragen müssen.
auch laut meiner ausbildung wird es immer unter einem jahr so gemacht, ist aber wharscheinlich auch von kh zu kh und arzt zu arzt verschieden.

Beitrag von amadeus08 04.03.10 - 08:26 Uhr

wir habens machen lassen und bei uns ging Magen-Darm total um und auffällig war, dass keins der Babys in unserer Pekip Gruppe Magen Darm bekam,das geimpft war, obwohl Eltern und Geschwister es auch hatten. Bei uns auch. Meinen Mann und mich hats total erwischt gehabt, der Kleine hatte nichts. Obs an der Impfung lag??? auch wenns ein andere Virus war?? Ich weiß es nicht, aber ist uns Mamas halt so aufgefallen.
Lg

Beitrag von haseundmaus 04.03.10 - 08:40 Uhr

Hallo!

Wir haben es gemacht. Ich sage eindeutig JA dazu.

Kann jeder sehen wie er/sie möchte. Lass dich vom KiA beraten, dann kannst du dir eine Meinung dazu bilden. Hier teilen sich die Meinungen eh sehr.

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.09

Beitrag von miau2 04.03.10 - 08:43 Uhr

Hi,
noch mal vor der Wahl stehend würde ich es wieder so machen, wie wir es gemacht haben:

der große wurde nicht geimpft. Keine älteren Geschwister, keine frühe Femdbetreuung, keine Abwehrschwäche oder Vorerkrankungen - er hatte einfach kein erhöhtes Risiko, den Virus zu bekommen.

der Kleine wurde geimpft. Großer Bruder im KiGa erhöht das Risiko halt erheblich. Abgesehen davon wäre eine weitere Woche KH (hatten wir mit einer anderen Geschichte als der Kleine 2 Monate alt war) oder sogar noch länger wieder organisatorisch erheblich komplizierter, als es das noch mit nur einem Kind gewesen wäre.

Und - kurz nachdem die Impfung abgeschlossen war hatten erst unser Großer, dann ich, dann mein Mann einen hartnäckigen Magen-Darm-Virus. Getestet wurde nicht, weil unser Großer das gut weggesteckt hat. Der einzige, der gesund blieb war der Kleine (zum Glück). Wissen werden wir es nie, aber der Verdacht, dass es Rota gewesen sein könnte kam natürlich, weil eben nur einer, der geimpft war verschont blieb (und man sich in einer kleinen Wohnung auch nicht wirklich aus dem Weg gehen konnte).

Wie gesagt, ich würde wieder so entscheiden: erste Kind ohne erhöhte Risiken - nicht impfen. Geschwisterkinder dagegen schon.

Viele Grüße
Miau2