Fragen zum Hundekauf mit kleinkindern!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von reimi_lenchen 04.03.10 - 08:06 Uhr

Hallo!

Ich bin am überlegen ob es für meine Tochter bzw. für uns alle (3 Kids und 2 Erwachsene) schön wäre einen Hund zu haben.

Wir haben eine 100qm große 3,5 Wohnung. und der Hund hätte mindestens 3x die möglich keit raus zu kommen.

Was meint ihr sind unsere kinder (2,5; 4; 7,5 Jahre) noch zu jung für einen Hund?

was würdet ihr mir für einen Hund empfehlen wir wohnen ja in mitten der Stadt Berlin und wir fahren auch fast jeden Monat ein WE nach Dresden zu meinen Eltern.

Ich hatte gedacht ein Yorkshirterrier wäre toll.

Wo muss mann die hunde anmelden und würdet ihr einen Hund kaufen oder aus dem Tierheim holen. Welches Buch könnt ihr zum Vorherigen belesen empfehlen.

Danke für eure Antworten!

LG

Madlen

Beitrag von tauchmaus01 04.03.10 - 08:13 Uhr

Ganz ehrlich? Ich bin gebührtige Berlinerin und empfand es für die Hunde die in der Stadt leben schlimm. Mit der Nase genau auf Auspuffhöhe, der Lärm, kaum genug Platz zum toben, Scherben und Dreck auf den Strassen......


Meiner Meinung nach ist eine artgerechte Haltung in der Stadt nicht möglich, auch wenn es eine kleine Rasse ist.
Hunde wollen toben, flitzen, jeden Tag ausgelastet sein...und damit mein ich nicht 30 Minuten an der Leine spazieren gehen oder im Wohnzimmer Bällchen spielen.

Wir hatten nie einen Hund, denn wir hätte ihm niemals in Berlin (Charlottenburg, direkt am Lietzensee) ein annähernd ausgelastes Hundeleben bieten können.

Wenn man am Stadtrand wohnt und jeden Tag raus kann, ist es was anderes. Aber mittendrin kann mir keiner sagen dass sein Hund sich da pdelwohl fühlt.

Mona

Beitrag von pechawa 04.03.10 - 10:05 Uhr

Kinder mit einem Hund aufwachsen zu lassen, ist was wunderschönes. Allerdings musst du es auch richtig anfangen, einen Yorkshire Terrier halte ich für eine Familie, mit 3 kleinen Kindern für sehr ungeeignet! Trotz geringer Größe, es ist ein Terrier und für Terrier braucht man etwas Hundeerfahrung.
An deiner Stelle würde ich mich mal in der Nachbarschaft umhören, vielleicht habt ihr die Möglichkeit, euch einen Hund zum regelmäßigen Gassigehen "auszuleihen", oder gebe eine Anzeige in der Tageszeitung auf. Berufstätige/ältere Menschen nehmen dein Angebot evtl. dankbar an.
Habt ihr ein Tierheim in der Nähe? Auch da kannst du mit regelmäßigem Gassigehen aushelfen. Und wenn es euch dann immer noch Spaß macht und du dir vorstellen kannst, zu der Arbeit mit deinen 3 Kindern noch einen Vierbeiner zusätzlich zu versorgen, wäre das schon mal ein Anfang. Im Tierschutz wirst du bestimmt fündig, aber bedenke, dass der finanzielle Punk keine Nebensache ist, denn ein Tierarzt kann die Ausgaben ganz schnell in die Höhe treiben....

LG Pechawa

Beitrag von ciara_78 04.03.10 - 10:53 Uhr

Hallo Madlen

Wir stehen gerade vor der gleichen Entscheidung, allerdings sind unsere Zwillinge erst 14 Monate alt, wir haben fünf Katzen und leben auf dem Land.

Wir werden uns, das steht definitiv schon fest, einen Hund aus dem Tierheim holen. Heute Abend haben wir dort einen Beratungstermin. Vielleicht wäre das für euch auch eine Option. Im Grunde denke ich nämlich auch, dass Hunde in der Grossstadt nicht ganz so toll sind, aber genauso denke ich auch, dass bevor ein Hund im Tierheim versauert, soll er doch lieber zu einer lieben Familie kommen, die sich um ihn kümmert und lieb hat, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.

Ausserdem werdet ihr in Berlin ja sicher auch Stadtparks haben, oder die Möglichkeit mit dem Hund aus der Stadt raus zu kommen.

Worüber ihr euch vorher im Klaren sein solltet sind die Kosten die auf euch zukommen werden. Es geht dabei ja nicht nur um Futter und Tierarzt, sondern auch um Hundeschule, ggf. Welpenschule, evtl. Sport mit dem Hund, die Fahrten aus der Stadt raus, Urlaub und und und.

Darüber müsst ihr nachdenken und euch im Klaren sein, denn der Hund sollte bei euch das endgültige Zuhause gefunden haben und nicht nachher von A nach B und dann wieder zurück zu A oder C wandern.

Bei uns im Tierheim bieten sie einen Spazierdienst für Hunde an. Den besuchen wir schon eine ganze Weile regelmässig und letzten Sonntag haben wir einen Hund ausgeführt, der für uns in Frage kommen würde. Vielleicht bieten die Tierheime bei euch in der Region solche Spazierdienste ja auch an. Einfach mal im Internet nachschauen oder anrufen.

Ansonsten kann ich dir diese Seite empfehlen. Da steht auch immer dabei, ob diese Rasse für die Stadt geht oder nicht.

http://www.stadthunde.com/magazin/hunde-wissen/hunderassen/

LG, Ciara

PS: Von einem Terrier würde ich euch aber auch abraten. Auch wenn sie klein sind, sind sie ziemlich anspruchsvoll.

Beitrag von petra1982 04.03.10 - 10:57 Uhr

Also zu jung sind sie sicher nicht, die Kinder meines Mannes waren 2 und 3 als wir unseren hund geholt haben :-)

Da ihr aber in der Stadt wohnt würde ich wohl einen Hund nehmen der nicht viel bewegung braucht, und klein ist :-) Obwohl ich mir sage wenn ich nun mitten in der Stadt wohnen würde hätte ich mir gar keinen geholt- wenn ich bei mir seh wie die wuffis auf den Wiesen ohne leine fetzen

Beitrag von glu 04.03.10 - 17:06 Uhr

Kleiner Hund mit wenig Bewegung? Da prallen zwei Welten aufeinander ;-)

lg glu

Beitrag von kja1985 04.03.10 - 12:10 Uhr

Hallo,

ich arbeite die Punkte mal ab ;-)

- zum Thema Stadt: gibt es dort Freilaufflächen für Hunde? Ein Hund sollte schon mindestens eine halbe Stunde täglich freilaufen dürfen. Je mehr desto besser.

- Kinder sind im genau richtigem Alter. Allerdings muss dir klar sein, dass sie zu klein sind um alleine mit dem Hund rauszugehen oder alleine Pflichten zu übernehmen.

- Yorkshire Terrier finde ich eine gute Wahl. Ich hatte mal einen Yorkie in Pflege, er gehörte einer Familie mit drei Kindern unter zehn und war sehr kinderlieb. Ich halte Yorkies für eher weiche Terrier. Wichtig ist halt dass du den Kindern von Anfang an einen sanften Umgang mit dem Hund lernst und ihn notfalls auch beschützt sonst fängt ein Terrier irgendwann an sich selbst zu verteidigen.

- Welpe oder adulter Hund? Ich tendiere bei euch eher zu einem adulten Hund. Ein Welpe braucht die ersten eineinhalb Jahre eine sehr anspruchsvolle Erziehung (jedenfalls wenn er ein alltagstauglicher zuverlässiger Hund werden soll), das macht viel Arbeit und der Hund sollte in dieser Zeit schon Hobby Nummer eins sein. Bei einem adulten Hund kannst du dir auch mehrere ansehen, bis du einen findest, der deine Kinder gut findet und schon erzogen ist. Der Pflegeyorkie den ich hatte war jedenfalls perfekt, der war "schon" vier Jahre und lieb zu allen Kindern und hat sehr gut gehört. Sowas wär doch was für euch.

- Anmelden musst du den Hund bei der Stadt, ausserdem brauchst du eine Hundehaftpflicht.

Beitrag von glu 04.03.10 - 17:08 Uhr

Also Terrier als Anfängerhund nur wenn Ihr konsequent eine Hundeschule besucht, bis der Hund ausgewachsen ist und damit meine ich nicht nur körperlich!

Auch kleine Hunde brauchen für gewöhnlich viel Bewegung, das geb ich zu bedenken!

Ob vom Züchter oder aus dem Tierheim müsst Ihr entscheiden, für mich käme beides in Frage!

lg glu

Beitrag von julimond28 06.03.10 - 17:53 Uhr

Hallo,
ich habe da eine ganz andere Meinung denn ich finde die Kinder sind viel zu jung für einen Hund!
Vor allem das jüngste und mittlere!
Sicherlich ist es schön wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, leider wird das heutzutage ganz anders interpretiert als damals!
Und vor allem würde ich keinen hund nehmen den die kinder tragen können, denn dann machen sie mit ihm was sie wollen!
Ein mittelgroßer, familienfreundlicher Hund wäre da eher geeignet!
lg