Mittelohrentzündung - wer kann mir einen Tipp geben?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von katja1801 04.03.10 - 08:30 Uhr

Guten Morgen!

Meine Kleine (4) hat eine Mittelohrentzündung mit "leichtem Erguß" War vorgestern und gestern mit ihr beim Kinderarzt. Gestern, weil ich einfach unsicher war. Meine Tochter hatte morgens 38,3 Fieber, war aber putzmunter. Und hat auch nicht über Ohrenschmerzen geklagt. Nur auf meine Frage hin hat sie gesagt, dass es noch weh tut. An dieser Stelle muß ich allerdings erwähnen, dass sie unbedingt Sesamstraße gucken wollte und es gut möglich ist, dass sie deswegen sagte, dass es noch weh tut #augen.
Sie bekam kein Antibiotikum verschrieben, weil sie erst vor 6 Wochen eines hatte. Gestern verschrieb der Arzt ein Antibiotikum, das wir aber nur nehmen sollen, wenn es schlimmer wird.
Heute morgen hatte sie 37,5 "Fieber" (gestern abend übrigens 39,1 und hat super geschlafen). Sie ist wieder putzmunter, sagt es tut noch ein bißchen weh.

#bla

Also, nun zum eigentlichen Punkt - soll ich das Antibiotikum geben? Ach ja, ich vergaß noch zu erwähnen, dass sie stündlich Otovowen-Tropfen bekommt und 3x tgl. Nasenspray. Ich habe das Gefühl, damit ganz gut zu fahren, aber es schwingt halt immer der Gedanke mit, die Mittelohrentzündung zu verschleppen.

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von mini-bibo 04.03.10 - 08:45 Uhr

Hallo Katja,

ich kann Deine Verunsicherung gut verstehen, geht mir auch immer mal wieder so, wenn ich das mit dem Antibiotika selber entscheiden soll...

Mir wurde mal gesagt, man könne erkennen, ob die Kinder wirklich Ohrenschmerzen haben, wenn man ihnen ein Ohr zudrückt, also nicht zu doll aber an der Reaktion erkennt man, ob es ihnen weh tut oder eben nicht...

Wenn sie kein Fieber mehr hat und sonst fit ist, würd ich weiter machen mit den Nasentropfen ;-) (Weiss nicht, was die Otovowen Tropfen sind #hicks )

LG und gute Besserung
mini

Beitrag von katja1801 04.03.10 - 08:50 Uhr

Vielen Dank Mini! Otovowen Tropfen sind pflanzliche Tropfen, muß man im akuten Zustand stündlich geben. Das interessante ist, ich habe vorgestern damit angefangen und nachdem sie die Tropfen zum ersten Mal bekommen hat fing die Nase an zu laufen, d.h. die Tropfen haben wohl alles "zum Fließen gebracht"!
Naja, da das Fieber ja wohl wirklich runter geht und sie sich nicht an die Ohren faßt o.ä. sind wir wohl auf gutem Wege...

Beitrag von mini-bibo 04.03.10 - 08:59 Uhr

Würd ich auch denken ;-)

Wir haben x MOE durch, deswegen, wenns läuft, ist alles prima, dann sind die "gänge" zwischen Ohr und Nase abgeschwollen und die Flüssigkeit hinter dem Trommelfell kann auch wieder ablaufen...

Kriegt man die Otovowen Tropfen demnach ohne Rezept? Wie teuer sind die? Das wär nämlich was, was ich mir wohl auch kaufen würde ;-)

LG mini

Beitrag von katja1801 04.03.10 - 09:09 Uhr

Ich habe für die Tropfen etwas über 13 Euro bezahlt, aber man kann sie ein halbes Jahr lang verwenden und nimmt sie wie gesagt nur tröpfchenweise, halten also lang.
Ich habe übrigens mal auf das betroffene Ohr meiner Tochter gedrückt, tut bißchen weh meinte sie. Naja, wie gesagt Fieber ist ja auch weniger...meine Große muß mal eine MOE gehabt haben ohne dass wir's gemerkt haben, waren wegen etwas anderem dann beim Kinderarzt und der hat's festgestellt, also da ist es ja dann ohne irgendwelche Medikamente abgeheilt.

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von anne108 04.03.10 - 09:13 Uhr

Hallo,

wenn Du das Gefühl hast, dass es ihr besser geht, würde ich auf das Antibiotikum verzichten. Wenn es schlimmer wird, kannst Du es ihr immer noch geben.

Wenn Du Angst hast, die Mittelohrentzündung zu verschleppen, dann geh doch nächste Woche noch einmal zum KiA zur Kontrolle.

Wir persönlich machen immer Zwiebelsäckchen aufs Ohr, das hilft bei uns prima.
Dadurch wird die Entzündung gemildert und die Ohren tun nicht mehr so weh.
Vielleicht wär das zur Unterstützung noch gut.

Ansonsten viel trinken,

Gute Besserung,

Anne108

Beitrag von tomdin 04.03.10 - 10:28 Uhr

Ich will dich jetzt nicht verunsichern, aber geh mal damit zu einem HNO Arzt.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meistens mehr "sehen" können als der Kinderarzt.
Flo hat auch immer und immer wieder MOE und Paukenergüsse. Mittlerweile ist es sogar so, dass sie so "schmerzunempfindlich" ist, dass sie nichts mehr sagt wenn sie was hat, sondern, dass ich es meistens nur am Fieber merke.
Am 23.3. wird sie jetzt operiert und bekommt Paukenröhrchen und die Polypen entfernt, weil es sich einfach zu sehr häuft!

Beitrag von bluehorse 04.03.10 - 10:53 Uhr

Hallo,

wir sind mit der Kombination Otovowen/Nasentropfen bisher immer gut gefahren (wir haben damit sogar eine erneute Ohren-OP verhindert). Ein Antibiotikum sollte immer nur die letzte Möglichkeit sein, v.a. wenn deine Tochter erst eines bekommen hat. Solange sie keine schlimmen Schmerzen hat oder das Ohr eitrig ist würde ich noch abwarten.

LG bluehorse