Mama muss wieder arbeiten und Baby? aber mama kann nicht loslassen....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 10:42 Uhr

huhu ihr mama`s mit kindergartenkinder ;-)

ihr habt ja zum glück die situation schon hinter euch, vor der wir bald stehen....

mein elterngeld läuft im juli aus, dann ist meine süße 1 jahr alt. eigentlich war geplant, dass ich dies komplette jahr zu hause bleibe. leider klappt das finanziel nicht ;-(

also muss ich ab august wieder "ran". aber was mach ich mit meiner kleinen? kindergarten wollen wir erst so mit 3 jahren
tagesmutter erst so mit knapp 2 jahren, dann hat sie ne schöne eingewöhnung bis der kiga vor der tür steht.

ich würde dann erstmal ab august auf 400 eur basis arbeiten und nachmittags. mein mann ist handwerker und mal so, mal so zuhause. schätze im sommer wird er spätestens um 18 uhr da sein.

wenn ich also dann von 16 bis 20 uhr 3 mal die woche arbeiten würde, wollte ich meine mum bitten auf unsere püppi aufzupassen. meine mum arbeitet nur halbtags und dienstags und freitags hat sie immer ganz frei. sie müsste dann so um kurz nach 15 uhr da sein und auch nur solange wie mein mann von der arbeit wieder da ist. schätze mal so ca. 2 std. wenns bei meinem mann spät wird.
auch hab ich überlegt, an dem freien freitag meiner mum 6 oder 8 std arbeiten zu gehen, aber mein großes problem ist, ich kann nicht loslassen!!!
ich hab schon ein "problem" damit, wenn ich weiß das meine mum 3 mal in der woche aufpasst. nachmittags kann sie ja dann auch nicht mehr viel unternehmen. aber wenn sie nen ganzen tag aufpasst?! oh man, ich weiß das ist total bescheuert und ich vertraue meiner mum ja auch, hab keine angst das sie was falsch machen könnte, aber ich "gönne" ihr die zeit mit meiner kleinen irgendwie nicht so richtig, denke ich als mama muss für meine püppi da sein, aber andererseits müssen wir ja auch finanziell gut über die runden kommen....
ich kann einfach die "kontrolle" über mein kind so schlecht jemand anders überlassen (beim papa klappts natürlich)
oh manno, ich steh mir mal wieder selbst im weg....
denke, wenn die tagesmutter dann irgendwann mal vor der tür steht, werd ich die gleichen sorgen haben. oder ich bin dann schon relaxter weil ich gesehen hab, wie gut es mit meiner mum klappt....

habt ihr vielleicht ne idee wie ich diese bekloppten gedanken loswerden kann und einfach entspannter an die sache ran gehen kann?
wie seid ihr den in diesen situationen umgegangen?

danke danke

und sorry, ist wohl etwas lang geraten ;-)

lg

Beitrag von 17876 04.03.10 - 11:14 Uhr

Es gibt 2 Möglichkeiten, entweder du gehst arbeiten und überläst deine "Püppi" deiner Mum, oder du bleibst zu Hause, und hast kein Geld aber dafür deine "Püppi" für dich ganz alleine...sorry, verstehe deine Sorgen echt nicht!

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 17:43 Uhr

warum setzt du püppi in anführungszeichen?

es klingt bei dir daher negativ, dabei ist es doch eine schöne bezeichnung für ein kleines mädchen

lg

Beitrag von ichclaudia 04.03.10 - 20:07 Uhr

Auch wenn ich nicht gemeint war, muss ich auch sagen:

Püppi hört sich nicht an, als ob du von deiner Tochter sprichst, sondern von deiner Püppi, deiner kleinen Süßen Puppe, dein Spielzeug, dein Eigentum...

und der Rest vom Text passt da leider auch zu...Du willst DEIN Spielzeug/Eigentum nicht teilen.

Deine Tochter ist ein eigenständiges Lebenwesen, dem es keineswegs schaden wird, Zeit mit der Oma zu verbringen !

LG und ist nicht bös gemeint!

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 20:36 Uhr

oh man, warum versteht denn hier keiner meine gefühle?!
ich sehe meine tochter doch nicht als puppe, als mein eigentum!
uns gefällt dieser spitzname einfach total und er passt super zu ihr .

ich habe doch selbst zugegeben, dass ich meine gedanken/gefühle selbst nicht toll finde! ich habe im moment einfach noch ein problem damit loszulassen!
aber das wird sich schon im laufe der zeit geben, wenn ich sehe wie gut es klappt das sich meine tochter ;-) und meine mum verstehen usw.

schade, dass ich hier als egoistisch dargestellt, falsch eingeschätzt werde. ich sehe meine tochter nicht als mein eigentum! dachte ich finde hier auch frischgebackene mamas die ähnliche gefühle wie ich haben....

naja kann man nix machen....

Beitrag von 17876 04.03.10 - 21:37 Uhr

#proGenau das hab ich damit gemeint! Danke...;-)

Beitrag von nina_1981 04.03.10 - 11:50 Uhr

Huhu,
wäre ich an deiner Stelle, würde ich versuchen, die Kleine direkt in einen Kindergarten / Krippe unterzubringen. Klar ist die Ablösung erstmal größer, aber andererseits braucht sie dann nicht jedes Jahr eine neue Umgewöhnung durchmachen. Und Kindern, die erst bei der Tagesmutter waren und dann in den Kindergarten kommen, fällt die Eingewöhnung keinesfalls leichter!

Ich würde meine Kinder auch nicht regelmäßig an meine Mutter oder Schwiegermutter geben, aber nicht, weil ich es ihnen nicht zutraue oder mißgönne, sondern weil es nicht ihr Job ist! Und für die Kleine ist es ein einziger Hickhack. Mal vormittags Mama, nachmittags Oma, abends Papa, nächsten Tag nur Oma, usw...
Dann lieber jeden Tag 3-4 Stunden in den Kindergarten, wo sie immer die gleichen Bezugspersonen hat, als dieser ständige Wechsel.
Und wie gesagt, so hättest du nur einmal eine Eingewöhnung, so wie du es planst, hast du die Eingewöhnung 3mal....

Viele Grüße
Nina

Beitrag von windsbraut69 04.03.10 - 12:12 Uhr

Ein Anfang wäre es, wenn Du schon mal aufhörst, Dich selbst "Mama" zu nennen!

Gruß,

W

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 17:36 Uhr

meine güte windsbraut, du hast auch wirklich nix besseres zu tun, als dumme kommentare abzugeben oder?!

ich nenne mich nicht selber mama, das ist die überschrift! wie hätte ich es denn sonst bezeichnen sollen?

vielleicht solltest du dich mal um dein eigenes leben kümmern anstatt hier jeden tag verschiedenste "kompetente" aussagen an diverse urbia-user zu verteilen!

LG

Beitrag von ratz-u-ruebe 04.03.10 - 12:23 Uhr

Hallo,

ich glaube nicht, dass Du Deiner Tochter einen Gefallen tust, wenn sie erst von Oma, dann von einer Tagesmutter und dann von einem Kindergarten betreut wird.

Meine Tochter kam mit 14 Monaten in die Krippe und hat das wunderbar weggesteckt. Und ja, ich kenne die Bauchschmerzen genau, die man hat, wenn man sein Kind das erste Mal in Fremdbetreuung geben soll. Als wir plötzlich einen Platz angeboten kamen, habe ich danach im Auto Rotz und Wasser geheult....!

Aber es war die richtige Entscheidung, ihr nicht allzu viele Wechsel zuzumuten. Mittlerweile ist sie in einem anderen Kindergarten, der näher an unserem Wohnort ist und weint, wenn sie mal krank ist und nicht hingehen darf.

Alles Liebe und lass es Dir noch mal durch den Kopf gehen.

Im Übrigen wird es sehr kompliziert, wenn Deine Mutter mal krank oder in Urlaub ist oder schlicht überfordert, weil sie so oft aupassen soll. Das alles kann Dir im Kindergarten nicht passieren. Und man muß auch nicht auf die Oma eifersüchtig sein ;-)

V.

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 17:41 Uhr

hm, ich dachte mir das es eine gute lösung wäre.... vor allem eine günstige. klar würd ich meiner mum auch was geben, wenn sie es überhaupt annimmt!

natürlich haben wir darüber auch nachgedacht unsere kleine schon vor 3 ja in den kiga zu geben,, aber das geht bei uns finanziell nicht. denn das was ich dann verdienen würd, würd wohl für den kiga drauf gehen.... das ist ja auch nicht das wahre!

am allerliebsten hätte ich es ja so gehabt, dass sie ab feb/märz 2011 in die fremdbetreuung/tagesmutter geht, aber durch bestimmte gründe lässt sich das jetzt im moment erstmal nicht einrichten.

dachte es wäre gut, wenn erstmal die oma aufpasst und dann nach nem halben jahr ca. die tamu ins spiel kommt und später dann der kiga.

tue ich da meinem kind wirklich keinen gefallen? dachte mit 3 ist es nicht mehr sooo das große problem vor allem wenn sie die trennung von mama und papa vorher schon kennengelernt hat.

lg

Beitrag von ratz-u-ruebe 04.03.10 - 18:39 Uhr

Also es gibt bestimmt Schlimmeres für ein Kind, als eine Oma als Babysitter, die die Kleine sehr liebt. Aber es ist einfach für Dich schwierig, das Ganze in Notfällen zu organisieren - und die kommen bestimmt mal öfter vor.

Wenn es bei Euch nicht anders geht, dann mach Dich damit nicht verrückt - sie wird bestimmt keinen Schaden davon tragen - manchmal hat man eben keine andere Wahl.

Mich nervt es sowieso, dass hier immer alle mit dem Holhammer auf andere draufhauen.

Wünsche Dir noch einen schönen Abend,

Gruß, V.

Beitrag von schneckerl_1 04.03.10 - 14:40 Uhr

Ich würde sie dann halt in einer Kinderkrippe betreuen lassen.

Beitrag von jasahe 04.03.10 - 19:36 Uhr

Ich verstehe dich und finde es keineswegs leicht, sich von seinem einjährigen Kind zu trennen. Und dass ein Forum da ist, seine Gedanken auszutauschen finde ich irgendwie logisch. Das nur zu manchen Meinungen drüber. Ich kann dir nur raten, solange wie möglich dein Kind in der Familie betreuen zu lassen. Ich kann die Meinung der anderen da gar nicht teilen. Es ist für eine Einjährige sicher nicht das Gleiche, von der Oma betreut zu werden oder von einer Wildfremden.
Ich finde deine Lösung super, auch das stufenweise Einsteigen und nicht gleich voll ist sicher im Sinne deiner Familie.

Alles Gute!

Beitrag von schnegge29 04.03.10 - 20:39 Uhr


oh ich danke dir!!!

genau das ist mein gedanke, kann meine, dann 1 jährige tochter, noch nicht in "fremde hände" wie tagesmutter oder kiga geben. da hätte ich einfach zuviel angst, zuviele sorgen.

außerdem kommen dazu ja auch noch die hohen kiga kosten für unter 3 jährige.

klar respektiere ich auch die meinungen der anderen, aber meine eigentliche frage war ja nicht, wie soll ich am besten mein kind betreuen lassen ;-)

sondern mein problem: ich kann noch nicht loslassen ;-)

danke dir nochmals und liebe grüße

Beitrag von cooky2007 06.03.10 - 22:03 Uhr

Wenn deine Mutter betreuen soll, musst du ihr auch vertrauen.
Unser Sohn war von Anfang an bei den großeltern 1-2 Mal pro Woche. Mit 6 Monaten ca. dann zum 1. Mal alleine 1-2 Nachmittage pro Woche. Er liebt es dort!
Ich finde es auch wichtig, Kinder daran zu gewöhnen, dass es eben nicht nur "Mama" (u. "Papa) gibt, sondern auch Oma, Opa, Tante, Onkel etc. Was würde sein, wenn du für längere Zeit ausfallen würdest, ins Krankenhaus müsstest oder so?
Dann wird es erst schwierig für das Kind!