Tipps für Krankenhausaufenthalt mit 18Mon altem Kind

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von tempranillo70 04.03.10 - 15:06 Uhr

Hallo,
ich muß demnächst mit meiner Maus wg ein paar Untersuchungen ein paar Tage ins KKH.
Nix wildes, aber halt ein paar Tage.
Ich mach mir ein bischen Sorgen, sie ist eine sehr lebhafte Maus, und wir können ja nicht 8h Bilderbücher gucken.
Was nimmt man denn da so mit? Ein bicschen Duplo, Autos, Puppe? Für Casetten, MP3s etc ist sie noch zu klein.
Außerdem mach ich mir Sorgen, ob das mit dem Einschlafen klappt, vor allem, wenn Unruhe durch andere Kinder, Ärzte, Schwestern etc im Raum ist, kommt sie sicher nur schwer runter.
Und körperlich ausgelastet ist sie dann ja auch nicht.
Habt ihr ein paar Tipps?
Was gehört in die Kliniktasche, auch für mich?
Gruß, I.

Beitrag von krokolady 04.03.10 - 15:47 Uhr

kommt aufs KKH drauf an.
wo ich damals mit meiner Kleinen immer lag hatten wir immer ein Mutter-Kind Zimmer für uns alleine....das war prima.

Viele KKHs haben Fernseher auf den Zimmer.......für Zwischendurch mal ganz gut als Ablenkung.

Wenn sie rumlaufen darf wär nen Puppenbuggy sicher prima, da könnt ihr das KKH unsicher machen.
Ansonsten viel Kleinkram was Abwechslung bringt.

Pack Dir Feuchttücher ein falls damit wickelst - gibt es meistens nicht!

Ansonsten das übliche zum anziehen und waschen.......und was zu naschen *g*

Beitrag von knutschy 04.03.10 - 15:49 Uhr

Hallo,

ich würde aufjedenfall halt das Lieblingsspielzeug mitnehmen.

Wenn deine Maus nicht "liegen" muss dann kannst Du mit ihr in den Untersuchungsfreienzeiten auch raus aufs Klinikgelände, oft sind dort sogar kleine Spilplätze etc.

Auch haben Kinderstation zu 90% immer ein Spielzimmer in welches Du ja mit ihr gehen kannst.

Das mit dem schlafen kann durchaus sein, da kann man leider ja auch nichts machen. Es ist halt einfach eine andere Umgebung als zu Hause.

Ich wünsch euch einen recht "angenehmen" Aufenthalt und das die kleine nicht zu sehr leidet.

Liebe Grüße

Beitrag von fibi84 04.03.10 - 15:54 Uhr

Hallo!

Ich war letzte Woche mit meiner Tochter (14 Monate) für 3 Tage im Kh.
Wir hatten ein bissl Spielzeug mit, halt das womit sie auch hier zu Hause gern spielt. Aber ich muss ehrlich sagen, das hat Amelie nur selten beachtet. Sie wollte nicht den ganzen Tag im Zimmer bleiben und sobald die Tür mal aufging oder wir generell mal auf dem Flur waren, gab es auch so schnell kein zurück mehr. Sie ist den ganzen Tag auf der Station rumgelaufen, hier und da waren kleine Spielmöglichkeiten, wo man sich dann mal aufgehalten hat und ansonsten ist sie da einfach nur rumspaziert, ebenso wie einuige andere halbwegs fitte Kinder auf der der Station.
Wenn eure Maus so nicht krank und bettlägerig ist, würd ich auf jeden fall sagen, nimm nen Buggy, dann kannst du wenigstens mal raus, ne runde spazieren gehen und ein bissl frische Luft schnappen. Die Tage sind ganz schön lang im Kh, man schaut ständig auf die Uhr und wartet das die Zeit um geht.
Das schlafen war an den ersten beiden Abends bei uns kein Problem, da Amelie noch nicht ganz fit war und demnach auch müde genug um einzuschlafen. Aber du hast recht, auf einer Kinderstation ist es unheimlich laut, Kinder die weinen, husten o.ä., Geräte die piepsen, Schwestern die in Zimmer kommen usw. usf.
Ich hatte zu meiner Unterhaltung einen kleinen Nintendo DS mit genommen, tagsüber und abends wenn Amelie geschlafen hat, hatte ich so auch ein bissl was zu tun. hatte zwar auch ein Buch mit, aber ich hatte keine geeignete Laampe im Zimmer, um zu lesen, wenn die kleine geschlafen hat. Ansonsten gehört für dich, das in die Tasche was du so brauchst. Schlafsachen,Anziehsachen für den Tag, Pflegeartikel, Handtücher...

Wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ihr die Zeit gut rumbekommt!
Liebe Grüße
Fibi

Beitrag von steffix77 04.03.10 - 17:31 Uhr

Puh, wir haben gerade 12 Tage KH hinter uns und Max ist gerade 16 Monate alt. Wir konnten nicht aus dem Zimmer: Er hatte aufgrund einer Lungenentzündung Sauerstoffbedarf und hing am Monitor. Außerdem hatte er Rotaviren. Die ersten 2 Tage waren noch halbwegs ok, denn er war ziemlich platt und hat viel geschlafen. Aber dann ging er mir regelrecht die Wände hoch.#schwitz

Die Station hatte ein Spielzimmer, da durften wir allerdings nicht rein aus o.g. Gründen. Aber die haben auch Spielzeug verliehen. Aber Du hast recht, es wird schnell langweilig. Deshalb haben wir zum Teil neues Spielzeug bzw. Secondhand gekauft oder Sachen rausgekramt, die er noch nicht kannte: einen kleinen Laptop, Bilderbücher, Kinderlieder-CDs, Buch mit Anleitungen für Fingerspiele, Seifenblasen, Lego sowieso, Wachsmaler oder Maltafel/Zaubertafel/Aquadoodle, Kuscheltiere, Fingerpuppen, Luftballons, Puzzle, Autos, usw.

Ansonsten auch Gummibärchen, Lieblingskekse und natürlich auch mal ein Stück Schokolade (auch als Nervennahrung für Mutti)#schein

Klamotten inkl. Hausschuhe fürs Kind

Feuchttücher und Windeln, Milch, Brei, etc. gab es auf Station. Bananen waren manchmal knapp, deshalb haben wir die selber gekauft, denn Max ißt gerne welche.

Für Dich brauchst Du bequeme Klamotten, Schlafi, Schlappen, Waschzeug, Handtücher, Buch/Zeitschriften, MP3-Player o.ä., Was leckeres zum Trinken (weil man Tee und Wasser irgendwann nicht mehr sehen kann), evt. kleine Leselampe (gibt doch so welche zum Anklemmen),
und STARKE NERVEN!!!!!!!!!!!

Alles Gute!

LG Steffi




Beitrag von lulu2003 04.03.10 - 19:09 Uhr

Hallo I.,

ich war mit Luis (18 Monate) schon 2x für 3 Tage im Krankenhaus. Bei uns lief es so ab:

Da es eine Kinderklinik war, gab es auf der Station ein Spielzimmer. Ich hatte ein bissle Lego, sein Aqua Doodle, ein Buch und Stapelbecher dabei. Das alles brauchten wir gar nicht, weil er nur mit dem Bobby Car auf dem Klinikflur unterwegs war und sich viel im Spielzimmer aufgehalten hat. Selbst einige Stunden nach der OP hockte er schon wieder auf dem Bobby Car.

Wichtig fand ich den Buggy. Da die Klinik sehr groß war, bin ich viel mit dem Buggy "spazierengefahren". Den Tag vor der OP hat Luis dann seinen Mittagsschlaf im Buggy gemacht.

Die Angst vor dem Schlafen gehen kenne ich. Ich habe auch gedacht das wird nie was. Meine Sorge war wirklich unbegründet. Die erste Nacht vor der OP hat Luis mit auf meiner Klappliege geschlafen. Wir haben uns aneinander gekuschelt (macht er daheim nicht) und ist nach 15 Minuten rumgehampel echt eingeschlafen. Die Nachtschwester hat er nicht gehört und wir hatten ein älteres Mädchen mit auf dem Zimmer, deren Infusion nachts immer piepte. Ich saß regelmäßig senkrecht im Bett, Luis hat es nicht gehört.
Am Tag der OP hatte er Abends so einen Hunger, dass wir noch 2x aufstehen mußten und er noch was gegessen hat. Die Schwester war so lieb und gab mir ein Obstgläschen (eigentlich ist er längst aus dem Alter raus) und einen Joghurt. Nachdem er das gegessen hatte, schlief er auch wieder ganz ruhig in meinem Bett. Vielleicht klappt das bei euch ja auch.

Ich habe für mich 2 Schlafanzüge (hab gedacht falls er mir einen vollspuckt oder so) eingepackt, Adiletten ;-), Zeitungen, Kekse und Müsliriegel ( das Abendessen kommt immer recht früh und vielleicht mag man später noch ne Kleinigkeit essen) Ladekabel fürs Handy, meine Tabletten (Schilddrüse+Pille), Kosmetikartikel und 2 Handtücher.

Für Luis habe ich Jogginghosen, Langarmshirts, Krabbelpuschen, Bodys, Sweatjacke, Schnuller, Schnuffeltücher und Feuchttücher mitgenommen. Pampers bekommt man eigentlich dort.

Viel Glück für euch und alles Gute!
Sandra