Habt ihr bei 2 SS alle eine Nachsorge Hebamme?????

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von biene8580 04.03.10 - 15:49 Uhr

Hallöchen :o)

Habe am 25.02.10 per KS entbunden. Dies ist meine zweite SS!
Daher meine Frage habt ihr alle eine Nachsorge Hebamme??? Ich wüsste im Mom. gar nicht ob ich sie benötige?
Wie ist das bei Euch habt ihr alle eine?
LG
Biene mit Emil heute 1Woche jung #verliebt

Beitrag von nadine1013 04.03.10 - 15:52 Uhr

Hi,

ich bin zwar noch nicht wieder schwanger, aber ich werde beim zweiten auf jeden Fall wieder eine Nachsorgehebamme haben - denn bei uns wird man ohne gar nicht aus dem Krankenhaus entlassen!

Lg, Nadine

Beitrag von qrupa 04.03.10 - 15:54 Uhr

hallo
die nachsorgehebamme kümmert sich ja nicht nur um das bbay sondern auch um dich. Wenn du jemand anderen hast der nach der Wundheilung guckt, ob sich die Gebärmutter ordentlich zurückbildet, der Wochenfluß normal verläuft, evtl Fäden ziehen kann, guckt ob dein Baby normal zunimmt, der nabel gut abheilt... dann brauchst du sicher keine, aber ich persönlich hätte lieber jemanden der kommt und guckt ob alles seinen normalen Gang geht bevor irgendwas so sehr schief geht, dass am Ende nurnoch ein Arzt oder gar KKH helfen kann.
zu Themen "wie bade ich ein Baby" braucht man sicher keine wenn man schon Kinder hat, aber der ganze medizinische Kram finde ich gehört schon in die Hände von Experten. Im Idealfall kommt sie, guckt kurz nach dem rechten und ist nach 15 Minuten wieder verschwunden.

LG
qrupa

Beitrag von budgie 04.03.10 - 15:57 Uhr

Hallo !

Ich hatte eine Nachsorgehebamme, aber nur weil ich ambulant entbunden habe und eine haben "musste".

Gebracht hat es, wie bei der ersten schon, nicht wirklich was, ausser, dass ich die ersten Tage, bevor sie frühmorgens vor der Tür stand, erheblich mehr Stress hatte, als ohne. Denn ich musste immer beide Kinder fertig angezogen haben, meine Stillzeiten darauf abstimmen und geduscht sein, etc.
So wär alles etwas ruhiger abgelaufen.

Meist war sie nur kurze Zeit da, weil wie sie selber gesagt hat, bei mir nicht wirklich viel zu tun ist. Lief alles von allein. Meist hat sie Lenya nur gewogen, und ein bisschen Small Talk-das wars auch schon.

Wenn bei dir alles läuft und du keine Fragen oder Probleme hast, dann brauchst du doch eigentlich keine, oder?

LG

Beitrag von superschatz 04.03.10 - 20:35 Uhr

"Gebracht hat es, wie bei der ersten schon, nicht wirklich was, ausser, dass ich die ersten Tage, bevor sie frühmorgens vor der Tür stand, erheblich mehr Stress hatte, als ohne. Denn ich musste immer beide Kinder fertig angezogen haben, meine Stillzeiten darauf abstimmen und geduscht sein, etc.
So wär alles etwas ruhiger abgelaufen"

Auch mit Hebammen kann man "Termine" abstimmen und warum musste immer alles tip top sein? Meiner Hebamme war es relativ egal, ob ich nun frisch geduscht oder gerade wach geworden bin. Ob es in der Wohnung superrein war oder etwas rumlag usw.
Auch eine Hebamme weiß, dass man nach der Geburt ganz andere Gedanken hat, als solche.

Du hast dir da selbst Stress gemacht. #gruebel

Beitrag von budgie 04.03.10 - 22:32 Uhr

Meiner Hebamme wäre es mit Sicherheit auch egal gewesen, wie es bei mir zuhause aussieht, oder ob ich geduscht bin, aber MIR ist sowas nicht egal. Asche auf mein Haupt-so bin ich eben.

Meine Hebamme war da leider nicht so sehr flexibel, was die Zeiten anbelangt hat.

Ich habe sie jeden Tag schon versucht etwas später zu schieben, eben weil ich vorher ein gewisses Programm hatte.

Ansonsten tendiere ich generell dazu, mir zuviel Stress zu machen und gewisse Dinge nach meiner Vorgabe zu schaffen, die in anderen Augen überflüssig sein mögen.

Ist halt meine Krankheit ;-).

Aber ungeduscht vor "Besuch" zu stehen GEHT GAR NICHT für mich (!).

LG

Beitrag von jojo0507 10.11.10 - 20:59 Uhr

"sie hat selbst zwei kinder..."

es gibt durchaus auch kinderlose hebammen, die relaxte mütter und kinder wichtiger finden als penible sauberkeit!;)

lg
jojoja

Beitrag von canadia.und.baby. 04.03.10 - 16:12 Uhr

Hab im Nov. meine erste Tochter zur Welt gebracht und nicht mal da eine gehabt!

Meiner meinung nach total Unnütz!

Beitrag von natalie14876 04.03.10 - 16:50 Uhr

Ich habe bei meinen beiden Kids eine Nachsorge Hebamme gehabt.Nach meiner ersten Geburt war ich noch unsicher und unerfahren und war wirklich froh eine Hebamme zu haben,die ich nachts und tagsüber anrufen könnte.Das 2 Mal habe ich ambulant entbunden,dann ist es nicht verkehrt,wenn man eine Hebame zur Nachsorge hat.

LG

Natalie mit Helena (4) und Julian (15 Wochen jung)

Beitrag von brille09 04.03.10 - 17:37 Uhr

Hallo,

ich bin beim ersten Kind ss und überlege schon, wie ich der Dame vom GVK am elegantesten ausrede, dass sie nach der Entlassung aus dem KKH ständig bei mir aufkreuzt (die ersten 10 Tage oder so wohl täglich #zitter). Ich möchte mich lieber selber ans Kind gewöhnen und nicht 1000 Ratschläge hin und her, das verunsichert doch nur. Und falls wirklich mit mir oder dem Baby was seltsam ist, geh ich gleich zum Arzt. Die Hebamme kann ja auch nichts machen außer Globulis (daran glaub ich einfach nicht) oder so Zeugs. Dann lieber gleich zum Arzt, find ich. Ach ja, und Kinder wickeln, füttern, baden sind ja wohl doch Dinge, die wir seit Urzeiten her können (müssen). Ich glaub, da darf man schon auf die eigene Natur und das "angeborene" Können vertrauen.

Beitrag von qrupa 04.03.10 - 17:55 Uhr

Hallo

du kannst mit deiner hebamme durchaus abmachen, dass sie nur nach bedarf kommt oder eben sich auf Pflege und Umgangsdingen raushält. und auch auf Homöopahie kannst du verzichten wenn du willst. Hebamme haben durchaus mehr drauf. Die meisten Probelme können sie erkennen bevor sie zu wirklich Problemen werden,m sie sind (im gegensatz zum FA) schließlich die ausgebildeten Expertinnen dafür

Ich finde die Einstellung einfach seltsam: In der SS wird bei jdem Ziepen zum Arzt gerannt, wenn nicht jedes mal ein US gemacht wird geraten die meisten völlig in Panik, erschwindeln sich mit erfundenen Schmerzen oder sonstwas öftere Kontrollen,... aber nach der Geburt kann man plötzlich wieder voll den eigenen Instinkten vertrauen (warum klappt das dann in der SS nicht?) und auf kostenlose Vorsorgeleistungen verzichten.

Ich wünsche dir wirklich, dass du ohne Probleme durchs Wochenbett kommst, aber ohne dich angreifen zu wollen, du wärest nicht die erste die nach 2,3 Tagen zu Hause hier panische Posts verfasst, ob dieses oder jenes denn normal sei.

LG
qrupa

Beitrag von dentatus77 04.03.10 - 21:44 Uhr

Hallo!
Ich hatte mir keine Nachsorgehebamme gesucht bzw. mit der Hebammenpraxis im KH ausgemacht, dass eine von denen die Nachsorge übernimmt.
Nun bin ich am Mittwoch vor Fronleichnam (ist bei uns Feiertag) entlassen worden, und die Hebamme war übers WE verreist. Also haben wir mit ihr vereinbart, dass wir uns bei Bedarf melden, und für alle Fälle gabs ja noch das KH.
Wir hatten keinen Bedarf und ich hab nie ne Hebamme bei mir zu hause gesehen.
So könntest du es auch machen. Und du musst ja auch nicht die Hebamme aus dem Geburtsvorbereitungskurs nehmen.
Liebe Grüße!

Beitrag von weili 04.03.10 - 18:52 Uhr

Ich werde natürlich eine Nachsorgehebamme bei meinem 2.Kind haben. Denn wer sollte sonst auf meine Gebährmutter, die eventuelle Dammnaht/riss, auf zerbissene Brustwarzen, Milchstaus etc. gucken? Ich kann das nicht. Und mein Mann ist auch kein Arzt.

Außerdem finde ich es sehr schön, wenn ich mich um diese blöde Nabelpflege nicht kümmern muss.

Ach ja, im Wochenbett mache ich meiner Hebamme auch im Schlafanzug und ungekämmten Haaren auf. Warum auch nicht? Bin ja nicht bei germanys next topmodel.

LG weili

Beitrag von m_sam 04.03.10 - 18:57 Uhr

Ich hatte bei Nr. 2 eine Nachsorge-Hebamme und werde auch bei Nr. 3 eine haben. Es gibt immer mal was, das man fragen will und notfalls kann man sagen, dass sie nicht mehr zu kommen braucht und man ruft an.

LG Samy

Beitrag von svala 04.03.10 - 19:36 Uhr

Hallo,

ich werde mich auch beim zweiten Kind wieder bei meiner Hebamme melden. Sie ist super! Wenn sie sieht, dass alles gut läuft, kommt sie nur ein oder zwei Mal und wenn es Probleme gibt ist sie Tag und Nacht für einen da.

Als ich 6 Monate !! nach der Geburt in eine echte Notlage geraten bin und von jetzt auf gleich abstillen musste, da ich im Krankenhaus lag war sie da und hat einfach so ganz viel für uns getan. Sie hat dazu gesagt, dass das ihr Beruf ist und ich kann bis heute kaum glauben, dass es noch so hilfsbereite Menschen gibt #sonne.

Ich weiß nicht was ich getan hätte, wenn sie nicht gewesen wäre. Alle Frauen können jederzeit bei ihr anrufen, auch wenn das Kind schon ein Kleinkind ist. Und ich weiß von vielen Frauen, dass sie immer tolle Ratschläge hat - nicht nur für Neugeborene.

Also würde ich sagen, wenn man so eine Hebamme hatte wie ich sie hatte, wird man diese immer wieder nehmen auch wenn es das 10. Kind ist, denn sie gibt einem Sicherheit, dass man bei einem Problem jederzeit jemand hat, bei dem man Hilfe bekommen kann.

Viel Grüße
Svala

Beitrag von glueckskleechen 04.03.10 - 19:44 Uhr

ich hab mein 3. Kind ambulant entbunden...bei uns MUSS man da eine Hebi haben.

Hab erst auch gedacht, wozu brauch ich denn die??

Aber im Nachhinein war es toll, jemanden zu haben!
Erstens war ich schon in der SS zur Akupunktur bei ihr, wir kannten uns also schon recht gut.

außerdem guckt sie nach dem Rückgang der Gebärmutter und macht beim Baby sämtliche Untersuchungen, für die man sonst teilweise schon nach 2 Tagen zum KiA fahren müsste.
und der beste Grund für mich: ich hatte beim dritten Kind 2 mal eine heftige Brustentzündung, das hatte ich bei den ersten beiden nie und auch nie mit sowas gerechnet...es ging mir echt bescheiden (kein Wunder, mit über 40 Fieber...) und da war ich froh, die Hebi zu haben, die mit Rat und Tat zur Seite stand und auch bessere Tips, als einfach nur Antibiotika hatte!

LG #klee

Beitrag von anyca 04.03.10 - 19:52 Uhr

War lebensnotwendig bei mir! Ich hatte eine Woche nach der Geburt von Nr. 2 einen fiesen Milchstau mit 40 Grad Fieber und dem schlimmsten Schüttelfrost meines Lebens. Ich war nicht mehr fähig, alleine ins Bad zu gehen, mein Mann mußte mich stützen - nie im Leben hätte ich es zum Arzt geschafft.

Es gab echt nur noch die Alternativen Rettungswagen oder Nachsorgehebamme - die Nachsorgehebamme hat mich zuhause wunderbar kuriert!:-)

Beitrag von kyrilla 04.03.10 - 20:58 Uhr

Ja, ich hatte eine Hebamme und war sehr froh darum. Ich konnte mit ihr nochmal über die Geburt sprechen, mich über die Zipperlein ausheulen, sie hat meinen Bauch massiert (total super, fördert die Rückbildung), den Nabel gepflegt und den Mops gebadet als ich mit Brustentzündung auf der Couch lag.

Die Entzündung hat sie übrigens großartig in den Griff bekommen.

Stress habe ich mir nie gemacht, bevor sie kam. Dann war halt eine Staubmaus unter dem Tisch. Sie hat selber zwei Kinder und hat mich ohnehin am liebsten auf der Couch gesehen.

LG
Kyrilla

Beitrag von jessi273 04.03.10 - 21:28 Uhr

hallo,

ich hatte eine belgehebi, die auch meine komplette vorsorge während der schwangerschaft übernommen hat. sie hat mir geholfen mein kind auf die welt zu bringen und natürlich kam sie auch zur nachsorge. und ganz ehrlich, die ist sooo toll, dass sie heute noch kommen dürfte, wenn sie die zeit hätte;-)
ich freue mich schon auf meine 3. schwangerschaft, denn dann kommt sie wieder.

*lg*