Thema:WKS

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von daniela1808 04.03.10 - 15:56 Uhr

zum thread:Wks selber zahlen.

Also mal ehrlich als ich diese antworten gelesen habe, haben sich meine Nackenhaare aufgestellt, ehrlich.

was nehmen sich hier manche frauen raus nur weil jemand einen wks haben möchte aus welchen Gründen auch immer, sollen die doch dafür selber zahlen.was ist nur los???
wie man entbindet überlasst doch bitte jedem selbst.

ich habe auch nach meiner ersten spontan geburt, jetzt im Feb. per wks entbunden und bin stolz drauf.
bevor solche blöden anmerkungen gemacht werden lasst es doch lieber ganz bleiben und behaltet eure meinungen für euch.

musste jetzt mal raus, mich regt es einfach nur auf.


LG Dani

Beitrag von nadine1013 04.03.10 - 16:01 Uhr

Kann ja jeder machen wie er will, aber wenn man sich freiwillig einer nicht notwendigen Operation unterzieht, finde ich, kann man da ruhig für bezahlen.

Oder sollen dann demnächst auch alle, die gern nen größeren Busen oder was auch immer möchten, das auch von der KK bezahlt bekommen?

Sorry, ich finde das einfach nicht fair den Leuten gegenüber, die tatsächlich eine OP benötigen.

Beitrag von nici.c.v. 04.03.10 - 16:18 Uhr

Ich stimm dir voll und ganz zu...

Es ist und bleibt ne OP und fürs kind ist es nicht gerade das beste wie man ja auch immer wieder hört..

Beitrag von canadia.und.baby. 04.03.10 - 16:11 Uhr

Dann sollte jegliche Geburt kosten!

Ob nun normal oder WKS denn es ist jeweils der eigene Wunsch! Und beides Kostet dem KH bzw der KK geld , das sollte man nicht vergessen!

Beitrag von uvd 04.03.10 - 16:35 Uhr

ein WKS kostet das fünffache einer hausgeburt.
wieso sollte das gleichbehandelt werden?
und wieso müssen frauen, die eine hausgeburt möchten oder die eine beleghebamme in der klinik möchten, die rufbereitschaft selbst bezahlen, ein kaiserschnitt aber ohne mit der wimper zu zucken von der KK übernommen wird (sofern eine erfundene diagnose drin steht)?

wenn es eine freie wahl des geburtsortes geben soll, dann nur zu fairen und gleichen konditionen.
dann müsste es einen einheitlichen satz geben für die komplette geburt.

solange das nicht erreicht ist, müssen sonderwünsche extra bezahlt werden. und dann bitte auch das teuerste und riskanteste modell, der WKS.

Beitrag von berry26 05.03.10 - 08:36 Uhr

Falls es dir nicht aufgefallen ist...

Es kostet jede Geburt ausser einer spontanen Klinikgeburt mit Schichthebamme EXTRA!!!

Das ist die günstigste und einzige Methode die voll von der KK übernommen wird und so wäre es nur richtig das der "Aufpreis" auf den WKS selbst zu tragen ist.

Beitrag von seikon 04.03.10 - 16:35 Uhr

Ich finde das schon ok so. Klar kann jede Frau selber entscheiden, wie sie entbinden möchte. Aber ein KS kostet fast 3 mal so viel wie eine normale Spontangeburt.
Und da ein WKS ja wie der Name schon sagt "Wunsch" ist und nicht medizinisch notwendig ist es genau genommen ein unnötiger Eingriff. Und wieso soll denn die Solidargemeinschaft dafür aufkommen?
Eine Frau kann ja selbst entscheiden per WKS zu entbinden, aber dann soll sie zumindest die Kostendifferenz zu einer normalen Spontangeburt selber tragen.

Wenn ich im Krankenhaus als normaler Kassenpatient ein Einzelzimmer möchte, dann muss ich die Differenz ja auch selber bezahlen, weil nicht notwendig.

Beitrag von liasmama 04.03.10 - 16:39 Uhr

Ich hab bei der unteren Diskussion nicht geantwortet, möchte aber trotzdem kurz senfen. ;-)

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass jede so entbinden sollte, wie es für sie richtig ist.
ABER ...
... was die Kassen (und damit uns alle, die wir brav unsere Beiträge bezahlen) ein WKS kostet, ist nur ein Bruchteil von dem, was bspw. eine Beleghebamme für eine Geburt bekommt - und dass man DA dann die Rufbereitschaft selbst zahlen muss, (obwohl das immer noch SEHR viel weniger insgesamt macht als die Kosten eines KS), das finde ich wirklich unmöglich.
Gleiches Recht für alle - aber dann bitte auch für die, die eine spontane Geburt mit einer ihnen Vertrauten Person haben möchten.
Insofern kann ich da die Wut ganz gut verstehen - geht einfach etwas ungerecht zu.

Beitrag von liasmama 04.03.10 - 16:52 Uhr

Andersrum natürlich, eine normale Geburt kostet nur einen Brucxhteil eines WKS. #hicks

Beitrag von babe-nr.one 04.03.10 - 17:27 Uhr

--bevor solche blöden anmerkungen gemacht werden lasst es doch lieber ganz bleiben und behaltet eure meinungen für euch--------------------------------------


in einem forum wird nunmal diskutiert- dazu gehört auch die EIGENE meinung- auch wenn man eine andere hat, als der gegenpart;-)

Beitrag von babe-nr.one 04.03.10 - 17:31 Uhr

achso: ich bin auch der meinung, das ein wks selber übernommen werden sollte!
ansonsten sollten geburten im geburtshaus auch von den kassen übernommen werden!

Beitrag von brille09 04.03.10 - 17:42 Uhr

Übrigens kann ich mich bei ner Zahnbehandlung am besten entspannen, wenn der Brian Adams ein Live-Privat-Konzert für mich gibt. Und wenn die KK nicht mal das zahlt, dann sollte wohl jede Zahnbehandlung was kosten, ist ja nicht unbedingt notwedig, oder? So ein bisschen Schmerzen hält ja jeder aus.

Musste jetzt mal raus, mich regt es einfach nur auf.

Beitrag von babe-nr.one 04.03.10 - 17:57 Uhr

#kratz
hä?!
zahnbehandlungen sind meist schon notwendig;-)
ein WUNSCHkaiserschnitt eben nicht- sagt doch schon der name;-)
und die schmerzen hat man im nachhinein...

Beitrag von brille09 04.03.10 - 18:01 Uhr

Hä? Das war auf den Eingangspost bezogen. Sie schreibt nämlich, wenn man nen WKS selber bezahlt, dann sollen alle Geburten selber bezahlt werden - quasi, weil sichs die Leute ja ausgesucht haben, ss zu werden oder irgendwie so. Jedenfalls - falls du es nicht gemerkt haben solltest - bin ich absolut dagegen, dass KK WKS bezahlen (ebenso wie Live-Konzerte beim Zahnarzt :-p)

Beitrag von babe-nr.one 04.03.10 - 18:03 Uhr

#klatsch -habe falsch gelesen-sorry#hicks

Beitrag von qrupa 04.03.10 - 17:44 Uhr

Hallo

ein WKS sollte meiner persönlichen Ansicht nach NICHT von der KK gezahlt werden.
Ich rede dabei nicht von Frauen die nach einer Vermurksten Spontangeburt völlig traumatisiert sind sondern wirklich von Frauen, die OHNE jeden Grund, egal ob physisch oder psychisch einen KS haben wollen.

ich wünsche mir eine HG, werde die nicht gerade geringe Rufbereitschaftspauschale selber zahlen müssen obwohl ich der KK weniger koste als eine spontanentbindung in der Klinik mit anschließend 3 Tagen aufenthalt. Und ich tu das gerne, weil es mein "Extra" für die Geburt ist. wer sich ls "Extra" eine große unnötige OP wünscht sollte auch dazu stehen und diese selber zahlen.

Und wer nur gebauchpinselt werden möchte sollte sich von Internetforen fern halten, denn man könnte auf Meinungen stoßen die nicht der eigenen entsprechen.

LG
qrupa

Beitrag von m_sam 04.03.10 - 19:43 Uhr

Ich finde auch die Antworten jetzt gar nicht so abwegig. Wenn ich auf Kassenkosten Zahnersatzleistungen brauche und möche etwas nicht notwendiges, dann muss ich draufzahlen. Das ist auch bei vielen anderen Sachen üblich.
Wenn man den WKS auch nicht voll zahlen müsste, aber zumindest den Aufpreis zu einer spontanen Entbindung.

Versteh´jetzt die Aufregung über diese Meinung nicht. Jeder, der Beiträge in die Kasse zahlt, soll davon profitieren, aber zusätzlich die Kassen belasten, dass alle Versicherten letztendlich höhere Beiträge zahlen müssen - das ist doch nicht in Ordnung und auch nicht Sinn der Sache. Das müsstest Du doch selbst erkennen!

LG Samy

Beitrag von ein-ein-halb 05.03.10 - 17:14 Uhr

Genau der Meinung bin ich auch!! Ich muss beim Zahnarzt 200€ für ne Wurzelbehandlung dazu zahlen und die hab ich mir nicht "gewünscht"! Also kann auch die " ich will ein Kind aber möglichst ohne Schmerzen - Fraktion" ihren WKS selbst zahlen!!

Beitrag von berry26 04.03.10 - 20:01 Uhr

Hi,

ich schließe mich an. Wie jemand entbinden möchte, sollte wirklich jeder frei entscheiden können ohne dafür diskriminiert zu werden.

ABER

Ausser einer normalen spontanen Klinikgeburt sind alle Sonderwünsche zu zahlen (Beleghebamme, Hausgeburt, Geburtshausgeburt usw.)
Warum sollte eine sehr teure OP von den Kassen übernommen werden?? Das ist echte Ungerechtigkeit!!

Meiner Meinung nach ist es wirklich mit einer Schönheitsop zu vergleichen, da bei einem "echten" WKS wirklich kein medizinischer Hintergrund vorhanden ist. Ich spreche nicht von "Vorsichtskaiserschnitten", bei denen evtl. eine spontane Geburt möglich wäre (z.B. BEL oder Zwillingsgeburten oder traumatisierten Schwangeren), sondern von den Kaiserschnitten die nur gemacht werden weil eine Frau einfach eine Spontangeburt, aus welchen Gründen auch immer ablehnt.

LG

Judith

Beitrag von minnie85 04.03.10 - 21:12 Uhr

Hmmm...also ich hatte beim ersten Kind einen WKS, den ich tief bereue und meinem Kind gegenüber Schuldgefühle habe. Ich sage letztendlich auch, dass so etwas eigentlich selbst bezahlt werden müsste...denn es ist ja eine nicht notwendige medizinische Sache, wie zB Brustvergrößerungen oder Labienverkleinerungen, die man auf Wunsch möchte...sowas gehört selbst bezahlt. Man kann es gerne machen, da rede ich niemand rein, aber selbst zahlen sollte man dann doch.

Beitrag von tragemama 04.03.10 - 22:00 Uhr

Diese Diskussion ist insofern komplett sinnfrei, als es auf dem Papier keinen "Wunschkaiserschnitt" gibt, sondern immer eine medizinische Indikation er- oder gefunden wird, um eine Kostenübernahme durch die KK zu erreichen. Ob das richtig ist, sei dahingestellt.

Andrea (mit 2 x WKS wg. schlechtem Gefühl, beide Male hat sich die med. Notwendigkeit erst während des KS herausgestellt)

Beitrag von cunababy 05.03.10 - 08:27 Uhr

Jeder keann seine Meinung frei äußern!

Du kannst nich verlangen, dass alle deiner Meinung sind. Wer eine WKS ohne triftigen Grund bekommt, der soll den m.M.n. auch bitte bezahlen, schließlich wäre es medizinisch ja nicht notwendig.

Eine Geburt gehört nun mal zum Kinder kriegen dazu, wer das nich will, der solls doch einfach lassen.

Medizinsche Gründe (egal ob physisch oder psychisch) sind natürlich was anderes.

Auch hier möchte ich betonen, dass es meine persönliche Meinung ist- es steht natürlich jedem Frei eine andere Meinung zu haben.

LG Cunababy

Beitrag von tina279 05.03.10 - 09:55 Uhr

Was soll jetzt der Thread wieder? Mehr Aufmerksamkeit für deine Meinung? #kratz

Nun, jeder kann die OP machen lassen, die er will, wenn er jemanden findet, der es macht, aber - wie schon mehrfach gesagt - warum soll die Allgemeinheit das zahlen?

Beleghebammen, Geburtshäuser, Einzelzimmer usw wird auch nicht gezahlt, also wenn ich eine Extraleistung will, zahl ich. Macht man auch beim Zahnersatz oder sonstigem. Warum sollte also ein WKS gezahlt werden?

Krankenkassen sind chronisch pleite, weil sie so ein Zeug zahlen müssen. Zahlreiche WKS werden ja schon als "medizinisch notwendig" verkauft, damit die zahlen. Was übrigens Versicherungsbetrug ist, der Arzt kann hier ziemliche Probleme kriegen, da die Kassen hier vermehrt nachbohren.
Dafür werden dann chronisch Kranken die Zuzahlungen zu Schmerzmitteln gekürzt oder laufend Beiträge erhöht. Oder künstliche Befruchtungen nur noch zu 50% übernommen, weil nix Geld da.
Mal daran gedacht? #kratz

Angst vor der Geburt ist übrigens keine Indikation für einen Kaiserschnitt, sondern für Aufklärung!
Die Angst kann einem genommen werden durch Gespräche mit fähigen Arzt und Hebammen und eine Beleghebamme wäre hier sicherlich effektiver als ein Kaiserschnitt, bei dem auch eine Menge schiefgehen kann...

Worauf genau bist du stolz bei deinem WKS (Der dir ja gegönnt ist!)? Dass die Kasse gezahlt hat?

viele Grüße
Tina





Beitrag von gennerl 05.03.10 - 17:07 Uhr

Ich hatte auch einen "teuren" WKS! Und wollt ihr wissen warum?
Damit ich nicht wie die allermeisten Spontangeburtsmuttis ab 40 in der Inkontinenzsprechstunde sitzen muss und die Kassenbeiträge in die Höhe schnellen, bzw. Tena Lady benutzen muss.

LG
Charlotte

Beitrag von anom83 05.03.10 - 20:08 Uhr

Puh,

was für eine blödsinnige Aussage. Nur wegen einer spontanen Geburt wird man doch nicht Inkontinent!!

Der Beckenboden wird in der Schwangerschaft und nicht bei der Geburt beansprucht #augen.

Und nur zur Info, genau damit man keine Inkontinenz und andere Probleme bekommt, gibt es ja die Rückbildungskurse, die übrigens auch von KS-Mamis wahrgenommen werden sollten.

LG Mona

PS: die meisten Muttis ab 40 sitzen in der Inkontinenzsprechstunde, weil sie NICHT bei der Rübi waren...

  • 1
  • 2