Nackenfaltenmessung...ja oder nein!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 2911evelyn 05.03.10 - 12:13 Uhr

Hi mädels
wir haben heute einen FA Termin um 14h und sie wird uns fragen ob wir die NFM durchführen lassen wollen...

was zählt dafür?
was dagegen?

wir sind so ratlos....und wollen das Kind natürlich auch wenn es das Down Syndrom haben sollte....keine Frage!!!!

die etwas ratlose Laura mit Ehemann

Beitrag von 19jasmin80 05.03.10 - 12:15 Uhr

Wenn kein medizinischer Grund/Empfehlung des FA vorliegt, Nein!

Beitrag von muffin357 05.03.10 - 12:16 Uhr

hi, -- wenn eine Abtreibung aufgrund eines EVENTUELLEN schlechten Ergebnisses, dass "nur" eine Wahrscheinlichkeit ausdrückt für euch eh kein Grund wäre, eine Abtreibung zu machen, - warum sollte man dann so einen Test machen (und unnötig dafür Geld ausgeben) ?

hast du schonmal in diese Richtung gedacht?

lg
tanja

Beitrag von rosellina 05.03.10 - 12:16 Uhr

<<und wollen das Kind natürlich auch wenn es das Down Syndrom haben sollte....keine Frage!!!! >>

na, da hast du dir die antwort ja schon selbst gegeben!

fuer mich war's genau so, deshalb hab ich sie weder bei meinem sohn noch jetzt machen lassen.

da wird man ja nur wahnsinnig.

ausserdem ist es ja eh nur ein statistischer wert und gibt dir keine sicherheit.

lass es, wenn ein abbruch kein thema fuer euch ist und geniesse die ss einfach!

alles gute!
rosellina

Beitrag von superschatz 05.03.10 - 12:16 Uhr

Hallo Laura,

wir haben darauf verzichtet. Ich hielt diese Untersuchung für unwichtig. Ich hätte mich wohl trotz einer negativen Diagnose nicht gegen das Kind entschieden.

Zudem sprach für mich dagegen, dass sehr schnell Panik gemacht wird, wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht stimmt. Wobei sich oft im Nachhinein heraustsellt, dass es einfach ein (Mess-)Fehler oder ähnliches war.

LG
Superschatz
http://www.erdnuss-flip.de

Beitrag von prinzesschen29 05.03.10 - 12:16 Uhr

Die Frage hab ich mir auch schon gestellt. Ich werd die NFM (per US) machen lassen, aber nicht die Blutuntersuchung. Um ein genaues Ergebnis zu haben, sollte man sicher beides machen lassen, aber das möchten wir nicht. Ich versuch positiv zu denken, dass unser Krümelchen gesund ist #verliebt.

Und wenn du dein Kind auf jeden Fall behälst, dann würd ich es nicht machen lassen.

Beitrag von masupilami84 05.03.10 - 12:20 Uhr

meine ärztin hat sich die nackenfalte und das nasenbein angesehen und sagte, alles unauffällig, dewegen mache ich es nicht. habe schon von vielen gehört, dass ein wert auffällig war, dann haben sie die prozedur mit der fruchtwasseruntersuchung gemacht und dann hieß es alles ok. aber bei manchen war auch die auffällig, dann bis zur geburt damit gelebt, dass was sein könnte und geboren wurde ein kerngesundes baby.

jeder sollte die wichtigkeit solcher untersuchungen selbst abschätzen. wenn man sich ohne diese untersuchung bekloppt macht, würde ich sie machen. ich konnte drauf verzichten, so wie auf andere zusätzlich untersuchungen, es gibt kein anlass.

Beitrag von berry26 05.03.10 - 12:20 Uhr

Hi Laura,

meiner Meinung nach spricht rein gar nichts für eine NFM. Du bekommst nur irgendeine Warscheinlichkeit die rein gar nichts aussagt und dafür soll man meist auch noch Geld bezahlen....

Wenn du eh ein Kind mit Trisomie21 behalten würdest, ist es eh uninteressant. Und wenn du es vorher wissen möchtest, würde ich eher einen erweiterten Organultraschall (FD) machen. Dort kann man noch eher anhand vorhandener "Softmarker" eine evtl. Behinderung erkennen und diese mit der FU dann sicher ausschließen bzw. feststellen.

LG

Judith

Beitrag von wespse 05.03.10 - 12:21 Uhr

Hier in HH hätte mich die Messung knapp 200€ gekostet. Hätte. Wir haben uns dagegen entschieden.
Ich finde sie nur sinnvoll, wenn man eine Risikopatientin, also über 35, ist. Ansonsten ist die Gefahr eines falschen Ergebnisses höher als das Risiko eines Chromosomendefekts an sich. Und wenn ihr mit einem Zrisomie-21-Kind leben könntet, ist es doch egal. Mal ganz fies gesagt: die meisten anderen Chromosomenstörungen sind eh nicht Lebensfähig...

Beitrag von quizon 05.03.10 - 12:22 Uhr

Hallo Laura,

mein Mann und ich haben uns dagegen entschieden, da wir es so oder so nicht abgetrieben hätten...

Wenn das für Euch ebenso feststeht, dann ist doch alles klar! Und wenn ihr Euch doch unsicher seid und die Messung auffällig ist, muss (soweit ich weiß) zur weiteren Abklärung eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht werden, hier wurde uns damals gesagt, dass man evtl. das Baby verlieren könnte und auch dieses Risiko wollten wir nicht eingehen...

LG und alles Gute
Sandra

Beitrag von susi3012 05.03.10 - 12:54 Uhr

Kurz und Knapp: NEIN!!!!
Hab es in der 1. Schwangerschaft machen lassen, da ja unwissend!!!!#augen
In dieser Schwangerschaft stellt sich für mich garnicht erst die Frage, denn ich lass mich nicht mehr soooo verrückt machen!!!!

LG
Susi + Mick 15. Monate und #baby inside 7. SSW

Beitrag von liv79 05.03.10 - 12:56 Uhr

Meine Meinung: ja!

Vorab: ich hätte das Kind auch mit einer Trisomie nicht abgetrieben.
Aber ich hätte mich auf mein Leben mit einem möglicherweise behinderten Kind einrichten können.
Außerdem hatte ich vorher 2 Fehlgeburten und es war mir echt ein Bedürfnis zu sehen, dass mein Kind offensichtlich kerngesund ist.
Mich hat's wirklich sehr beruhigt.
Man konnte im US wirklich schon alle Organe sehen, sowie die Herzkammern separat abhören - faszinierend! Für mich eine große Beruhigung, und außerdem gab's schon eine tolle 3D-Aufnahme #verliebt

Klar ist es nicht billig, aber ich würd's jederzeit wieder machen!

Beitrag von girly99 05.03.10 - 13:01 Uhr

Wir haben es in der erstenss nicht machen lassen und jetzt auch nicht. Ich habe schon so oft gehört das was negatives rausgekommen ist die Frau die ss nicht genießen konnte und dann war doch alles ok. Ich weiß für mich das mein Kind gesund ist ich denke einfach positiv . Man wird sonst echt bekloppt. Mein FA hat mir davon auch nichts erzählt er hält da auch nichts von.

Also ganz klar ein Nein würden es nie machen!!!!!

Beitrag von steffi_1908 05.03.10 - 13:54 Uhr

Ich hoffe du weißt auf was du dich einlassen würdest, sollte dein Kind Trisomie 21 haben! Ich finde, dass man in der heutigen Zeit, bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen, soweit es einem finanziell möglich ist, alle Untersuchungen machen lassen sollte die wirklich wichtig sind und die deine Zukunft und die des Baby´s beeinflussen können.
Für mich gab es diese Frage garnicht ob ich die Nackendichtemessung machen lasse oder nicht, es ist für mich selbstverständlich! Ich finde die vorhergehenden Meinungen alle teilweise sehr unverantwortlich, aber das ist jedem selbst überlassen. Mein Partner und ich sind uns da einig, dass sollte bei uns ein Risiko bestehen und der Wert nicht in Ordnung sein und es stellt sich heraus dass das Kind behindert wäre, wir es nicht behalten würden. Wir haben einen Fall von Down-Syndrom in der Familie. Man muss sich selbst einfach vor Augen führen was das für die zukunft aller Beteiligten bedeutet! Wir könnten das jedenfalls nicht, und möchten es auch nicht. Jeder hat dazu ebenfalls seine eigene Einstellung. Wir sehen es selbst in der Familie und hören die Sorgen und Nöte die damit verbunden sind, man muss einfach wirklich abwägen ob man damit klar kommen würde!