Meine Tochter 2 hat angst vor allen Tieren!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von 123456regina 05.03.10 - 12:43 Uhr

Hallo ich brauche dringend euren Rat.
Meine Tochter wird ende diesen Monats zwei Jahre alt und sie hat angst vor allen Tieren.
Sie liebt Ihren Stoff Hund über alles aber will Ihr ein echter Hund zu nahe kommen fängt sie tierisch an zu schreien, einmal ist sie schon blau angelaufen.
Ich bücke mich dann immer zu ihr herunter und streichel die Tiere, ich möchte Sie nicht immer gleich auf den Arm nehmen und somit aus der für sie Gefahrenzone...

Aber nichts hilft. Letztens hatte sie wieder so einen Panikanfall wegen einer Katze die da lag und nichts getan hat außer sie anzu gucken...

Es ist wirklich schlimm!

Ich reiße mich schon immer zusammen weil ich selber angst vor ein paar tieren habe, zeige es ihr aber nicht.
Überlege nun ein Kleintier wie ein Hasen oder so zu zu legen um sie langsam an Kontakt mit Tieren zu gewöhnen, doch mein Mann ist dagegen.

Habt Ihr einen guten Tip???

Beitrag von kawu84 05.03.10 - 12:47 Uhr

Hallo!!

Ich würde sie aus der -für sie- "Gefahrenzone" nehmen. Stell dir mal vor du hast vor irgendetwas Angst und du musst da bleiben. Ich stelle mir das nicht so schön vor. Schaut euch doch erstmal Tiere im Buch an und dann von weitem. Vielleicht mag sie dann irgendwann auch mal hingehen, aber wenn nicht, dann halt nicht. Ist doch auch nicht weiter tragisch. Ich finde es nämlich auch gar nicht schlimm, wenn Kinder sich nicht an Hunde ran trauen. Man weiß ja nie, ob die nicht vielleicht´beißen oder so.

Lieben Gruß
Katrin mit Emily *20.03.2008

Beitrag von 123456regina 05.03.10 - 12:52 Uhr

Ich gebe dir im großen und ganzen recht, doch wenn ich sie immer gleich über all wo ein Tier ist auf den Arm nehme, dann finde ich, dass ich die Angst nur noch weiter förder.
Denn dann denkt sie ja, es ist berechtigt Angst zu haben, daher bücke ich mich ja, damit ich Ihr sehr nah bin.

Alle Tiere im Buch und weiter weg sind kein Problem!

Sie soll ja auch nicht jeden Hund streicheln, sie soll nur nicht immer sofort los brüllen!

LG

Beitrag von baby-no-2 05.03.10 - 13:01 Uhr

Hallöchen,

ersteinmal, Respekt, denn ich weiß was Du durchmachst.

Meine Tochter war ein bißchen älter, 4 war sie, als sie anfing, plötzlich vor Hunden,Hühnern, Enten Schencken und allen kleinen Kriechtieren Angst zu bekommen. Sie blieb stehen, ging keinen Schritt mehr weiter und war nur am heulen. Es war der reinste Terror!!!
DAS SCHLIMMSTE: Wenn das mit dem Kindergarten passierte, wurde sie nur ausgelacht.
Wir gingen zum Kinderarzt, der überwies uns zum Kinderpsychologen. (NIE WIEDER, oder ich habe den falschen gewählt, keine Ahnung).

Das ganze hörte auf, als sich meine Mutter einen Hund angschafft hatte. Zu erst war ich tierisch sauer, da Sie ja wußte, das Ihre eigene Enkelin Angst davor hatte.
Und jetzt? Jetzt schläft Sie zusammen mit dem Hund im Bett, wenn Sie da Schläft.
Sie ekelt sich auch nur noch vor den Kriechtieren.

Also entweder ist es nur eine Phase gewesen, oder es war gut, sie damit zu konfrontieren. Keine Ahnung.
Was mir auch jemand sagte, ist gewollte Aufmerksamkeit, ob dies stimmt, weiß ich nicht!

Aber deshalb, sie von alles Tieren fernhalten würe ich Sie nicht.

Mehr kann ich Dir leider auch nicht sagen....

LG und Kopf hoch...

Antje mit Celine (8) und Romy (18 Mon)

Beitrag von maschm2579 05.03.10 - 13:05 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird nächste Woche 2 und dreht auch bei allen Tieren außer Hunden durch. Da wir einen Hund haben ist sie Hunden gegenüber total aufgschlossen, kommt jedoch eine Katze wird sie richtig hysterisch.

Im Zooladen sah sie ein Kaninchen und fand es von weiten toll aber als es näher kam lief sie weg...


Der Besuch im Tierpark war eine Katastrophe und sie wollte nur auf den Spielplatz. Alle waren vernart in die Tigerbabys aber sie nicht....

Keine Ahnung was man tun kann, wir werden jetzt öfters mal aufs Land und in den Streichelzoo fahren.

lg Maren

Beitrag von sastneluni 05.03.10 - 13:11 Uhr

hallo

schwer da aus der Ferne etwas zu raten. Ich habe zwei Hunde, meine Freundin hat eine Katze und ich habe noch ein Pferd das in einem Stall steht in dem es auch noch Schafe gibt. Maximilian ist also immer mit Tieren zusammen und den Umgang gewöhnt. Ich hatte am Anfang, als Max noch kleiner war, dass Problem das er Angst vor Pferden hatte. Naja, dann haben ich ihn eben nicht so dicht mit dran genommen und nun ist er soweit das er selber hin geht und sie streichelt.

Hast du keine Bekannten die Hunde haben wo ihr dann mal hin könnt und sie sich am besten von Kindern den Umgang abschauen kann? Du solltest sie nicht beruhigen, also nicht zu ihr runter gehen, sondern ihr aufzeigen, dass sie selbst aus diese Situation gehen kann. So nach dem Motto; du musst nicht schreien geh einfach weg von dem Tier. Dann bleibt es ihr selbst überlassen zu gehen oder auch sich wieder dem Tier zu nähern.
Max mag es zum Beispiel gar nicht wenn fremde Hunde bellen. Da steht er beim spazieren gehen wie angewachsen da. Und ruft nach mir. Ich bleib dann natürlich stehen und zeig ihm aber das er das selber schafft an dem Grundstück vorbei zu gehen wo der Hund ist. Wenn er dann vorbei ist, immer mit festem Blickkontakt zu mir, dann lob ich ihn und sag ihm dass er doch schon ein großer Junge ist.
Ich denke, dass gerade im Umgang mit Tieren ein gesunder Menschenverstand und viel Selbstbewusstsein nötig ist.

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von tamtam72 05.03.10 - 13:11 Uhr

Also, ich würde sie nicht zwingen, mit den Tieren zusammen sein zu müssen. D.h. natürlich auch, dass ich mir nur deshalb kein Tier zulegen würde. Vielleicht hast Du ja Bekannte/Verwandte, die Haustiere haben. Dann könntest Du ja da mal mit ihr "Üben". Oder gehe mit Deiner Tochter in den Zoo. Wenn Euer Zoo einen Streichelzoo hat und Deine Tochter soweit ist, wird sie freiwillig reingehen wollen. Meiner Meinung nach, sollte man sie nicht. Das könnte eventuell der Weg in die falsche Richtung sein. Gib ihr einfach Zeit!

LG tamtam72