kiga: was würdet ihr machen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von blaue-blume 05.03.10 - 13:59 Uhr

hallo ihr lieben!

ich steh grad vor nem problem und weiss nicht, was ich machen soll...


also, volgender sachverhalt:

ich fange ab september eine ausbildung an (habe heute die zusage bekommen *freu*) und bin nun darauf angewiesen, das meine kleine (im august 3 jr.) in den kiga geht.
an 3 tagen habe ich bis 3 uhr schule, 1 tag bis 1 und 1 uhr tag bis 2 uhr. dazu kommen ca. 35-45 min fahrtzeit.


eigendlich würde ich sie am liebsten in den waldorf kiga schicken, leider sind die plätze recht spärlich gesäht, und ich weiss erst ostern, ob ich da überhaupt einen platz bekomme. die chancen stehen eher schlecht, da sie dann grade erst 3 jahre alt ist, und die älteren kinder vorrang haben.

vorteile waldorfkiga:

1. stehe ich selber voll hinter dem konzept, will selber beruflich in die richtung und möchte auch auf jeden fall, das sie später auf die waldorfschule geht.

2. meine kleine schwester geht dort zur schule (schule + kiga auf dem gleichen gelände) könnte meine kleine also morgens mitnehmen, und an mind. 2 tagen nach der schule wieder mit nach hause.

3. sie hat schon freunde dort, weil wir schon eine weile in der vorbereitenden spielgruppe sind.

nachteile:

1. ist der kiga in einem anderen stadtteil, ca. 30 min. mit dem bus

2. geht er nur bis 13.30

3. ist eben überhaupt noch nicht klar, ob ich dort wirklich einen platz bekomme.

punkt 1 und 2 der nachteile relativiern sich dadurch, das meine schwester dort zur schule geht...

ausserdem finde ich längere fahrzeiten nicht so schlimm, ich bin immer 1,5 std. unterwegs gewesen, um zur schule zu kommen (wir haben damals auf dem land gelebt, da sind 30-40 min ein pappenstiel)


so, und "vorsichtshalber" habe ich meine maus auch noch in einem katholischen kiga hier in unserem stadtteil angemeldet, und sehr schnell eine zusage bekommen.

leider habe ich der leiterin gesagt, das ich bis zu einer endgültigen zusage noch ein wenig warten muss, da ich noch auf die antwort des waldorfkigas warte...
#klatsch ich weiss, ich hätt einfach nix sagen sollen und im falle der anderen zusage des anderen kigas den platz wieder absagen sollen...
ich dachte halt, ehrlich ist besser #aerger

nun macht mir die kigaleiterin dort druck, das sie eine 100% zusage will, sonst vergibt sie den platz anderweitig...


vorteile kath. kiga:

1. er ist direkt um die ecke

2. ich hätte einen 45 std. platz, also bis 16 uhr tägl.


nachteile:

1. die stimmung dort ist zwar "ok" und die leiterin/erzieherinnen nett, aber es ist halt ein ganz normaler kiga, zb.mit plastikspielzeug noch und nöcher...

2. optisch ist der kiga echt nicht der renner, ausserdem steht nächstes jahr umbau an, mit "umparken" der kinder zwischendurch und dem damit verbundenen durcheinander.

3. meine tochter müsste nach einem jahr den kiga wechseln (dann ist der platz im w-kiga auf jeden fall sicher) weil ich wie gesagt möchte, das sie auf die waldorfschule geht, und die plätze da sind auch begrenzt. die kigakinder haben aber auf jeden fall einen platz sicher.



was noch hinzu kommt, ist, das sie im waldorfkiga keinen mittagsschlaf machen könnte, im kath. schon.
eigendlich macht sei keinen mittagsschlaf mehr, allerdings schläft sie auch morgens bis 9-9.30 uhr, ich weiss also nicht, ob sie evt. wieder damit anfangen würde, wenn sie in den kiga geht, bzw. den mittagsschlaf dann wieder braucht.



was würdet ihr machen?


lg anna

Beitrag von maschm2579 05.03.10 - 14:10 Uhr

Hallo,

wenn ich mir die Liste so durchlese würde ich endeutig dazu tendieren das sie erst in den kath. Kiga geht und dann ab nächstes Jahr in den Waldorfkindergarten.

Sie könnte Mittagsschlaf machen, ihr könntest erstmal Euere Leben sortieren und Deine kleine Schwester müßte nicht den ganzen Nachmittag Babysitter spielen.

Ab nächsten Jahr ist Dein Kind schon wieder 1 Jahr älter, braucht keinen Mittagsschlaf mehr und ihr habt Euere Leben und die neue Situation kennengelernt und Euch arangiert.

Meine Tochter war erst in einer vom Ruf her super Einrichtung. Es war suuuuper schlimm, sie war zu klein und am Ende ist sie jetzt in einer ganz normalen DRK Kita. Es gibt nur gesundes Essen, keinen Zucker und die kinder werden ohne Ende gefördert.


Ach und unterschreib den Vertrag und wenn nix mehr geht kannst Du ja auch im Sommer kündigen wenn sie doch in den Waldorfkita darf.

lg maren

Beitrag von blaue-blume 05.03.10 - 14:23 Uhr

hi!

danke erstmal für deine antwort!


babysitten müsste meine schwester nicht, sondern die kleine nur mit nach hause nehmen, wo meine mutter sie dann in empfang nehmen würde...


ich tendiere auch zu deiner lösung, habe allerdings ein bissel sorge, das die umstellung sehr belastend für meine kleine sein könnte?

lg anna

Beitrag von sandra1610 05.03.10 - 14:26 Uhr

Mach dir nicht zu viele Sorgen, die Kinder stecken so einen Wechsel meistens ganz gut weg. Klar ist es blöd für sie, aber sie schafft das schon!

lg

Beitrag von maschm2579 05.03.10 - 14:28 Uhr

Hallo,

ich denke die Umstellung jetzt wird viel größer als später. Und wenn sie sich dann in der kath. Einrichtung so super wohl fühlt, geht sie halt nur das letzet jahr in den Waldorfkidnergarten. Ich denke Ihr solltest es auf Euch zukommen lassen.
ich bin von Geburt an mit meiner Tochter alleine und es ist manchmal schwierig. Da geht nichts über eine sichere Betreuung. Stell Dir vor Deine Mum wird krank? Ui ui dann würde es ständig Probleme geben
dann lieber eine sichere kita und wenn es krank ist die Oma als Hilfe.

Wir haben niemanden hier als Hilfe und es ist manchmal echt hart und schwierig.

Beitrag von blaue-blume 05.03.10 - 14:31 Uhr

ja, das stimmt schon, vorallem, weil meine mutter eh chronisch krank ist...

es ist bestimmt schwer, wenn man das alles so ganz alleine machen muss, bin schon sehr dankbar, das ich da auf familie zurückgreifen kann...geb aber auch was zurück, "nehme" im gegenzug meine kleine schwester öfter zu mir, wenn meine mum nicht fit ist...

Beitrag von sandra1610 05.03.10 - 14:17 Uhr

Ich würde auch sagen: erst in den kath. Kiga und dann eben Wechsel in den Waldorf-Kiga. Ist die einfachste, stressfreieste Variante, finde ich.
Die Optik eines Kigas ist völlig egal, deine Tochter muß sich dort wohlfühlen und das tut sie nicht, wenn schicke neue Möbel drinstehen, sondern wenn die Betreuung liebevoll ist. Vom Plastikspielzeug wird deine Tochter schon keinen Schaden davontragen :-p

lg, Sandra

Beitrag von blaue-blume 05.03.10 - 14:29 Uhr

danke für deine antwort...ich tendiere auch zu der lösung, habe aber ein bissel sorge, das die umstellung für sie strapaziös sein könnte...


:-D weiss schon, das das plastikspielzeug ihr nicht schaden wird, wollte damit nur darauf hinweisen, wie unterschiedlich die kigas sind...

im waldorf-kiga ist halt alles ziemlich natürlich gehalten (ich oute mich grade als bio mutti#schock), es gibt holzspielzeug und viel mehr möglichkeiten, eigene kreativität zu entfalten, halt kein spielzeug, das schon alles "vorgibt"...

ausserdem ist der garten viel schöner, im kath. kiga ists halt bloss ne 4eckige sandfläche, im waldorfkiga gibts bäume, rasen, sandflächen, baumstämme...


falls du mal schauen magst, wie so ein waldi-kiga aussiht, hier:

http://images.google.de/images?q=waldorfkindergarten&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wi


lg anna

Beitrag von sandra1610 05.03.10 - 14:47 Uhr

Ich bin Erzieherin, also kenne ich mich auch mit Waldorf ein bißchen aus ;-) Ist ein schönes pädagogisches Konzept, aber das heißt nicht, dass nicht auch in einem Regelkiga toll mit den Kindern gearbeitet werden kann. Das liegt ganz an den Erzieherinnen, was sie aus der Situation im Kiga machen und wie bemüht sie sind.

Deine Tochter wird ja in den Waldorf gehen in einem Jahr. Als Übergangslösung eben in den normalen Kiga. Ist doch ok so die Lösung, finde ich.

Verstehe, dass du Sorge hast wegen dem Wechsel dann. Das kommt natürlich ganz auf deine Tochter an. Ist sie denn sehr sensibel, schüchtern, braucht lange bis sie "warm" wird? Oder ist sie eine selbstbewußte kleine Dame, die offen auf andere Kinder zugeht? Schaffen wird sie den Wechsel auf jeden Fall, es kann nur sein, dass sie eine Zeit lang brauchen wird, um damit zurechzukommen, wenn sie im "alten" Kiga schon Freunde gefunden hat usw. Es ist aber so, dass die 3jährigen meistens sowieso noch nicht so dicke Freundschaften schließen. Die wechseln immer hin und her bei ihren Spielpartnern. Die "beste Freundin" kommt erst später.

lg, Sandra

Beitrag von blaue-blume 05.03.10 - 16:39 Uhr

:-D ne beste freundin hat sie jetzt schon, in der waldorfspielgruppe...mit der wird sie auch auf jeden fall weiter zum turnen gehn, unabhängig vom kiga.

ich würde sagen, sie ist eher selbstbewusst, geht schnell auf andere kinder zu...


danke für deine antwort.

lg anna

Beitrag von kathrincat 05.03.10 - 18:11 Uhr

würde den kath. nehmen,

Beitrag von schneckerl_1 05.03.10 - 19:14 Uhr

Hallo,

ich würde auch den kath. Kiga nehmen. Wegen der Öffnungszeit und der Entfernung.

Beitrag von erstes-huhn 06.03.10 - 11:01 Uhr

Ich würde den kath. Kiga nehmen, im Praxistest zeigt sich, das kurze Wege Gold wert sind !!!!