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Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von teufi26 05.03.10 - 16:02 Uhr

hallo, ich bin neu hier und stelle mich mal kurz vor. Ich bin 26 jahre und habe eine 7 Jährige Tochter. bin seit an fang an allein erziehend und kam bis jetzt auch super damit klar. Seit ein paar wochen is meine Tochter der meinung völlig am rad zu drehen. Sie geht nach der schule einfach zu einer freundin und kommt nicht heim, sie beschmiert die wände, schneidet sachen kaputt, die lügt das sich die balken biegen, sie macht meist genau das gegenteil von dem was ich ihr sage. wenn sie mal wieder was angestellt hat und ich sie zur rede stelle denn kommt von ihr immer "weis ich nicht", da sie mittlerweile ein alter hat wo sie mir das ganz gut erklären kann, akzeptiere ich diese drei wörter nun mal nicht! darauf hin ist sie ständig am ausflippen brüllt rum, pitscht mich und fängt an mich zu treten und zu hauen....ich weis nicht mehr was ich machen soll.... die sachen die sie anstellt machen kleinkinder aba nit doch kinder von fast 8 jahren... habt ihr vielleicht eine idee was ich machen kann?????

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 16:09 Uhr

Meine Tochter war auch aifmüpfig, als sie zur Schule kam. Aber nicht so krass!

Frage in der Schule mal nach, ob es da Vorkommnisse gab und auch im Hort.

Geh mal mit ihr Eisessen und rede mit ihr, klappt bei meinen beiden meist ganz gut.

Wenn sie nicht heimkommt, hol sie in Zukunft ab (wenn es möglich ist). Er das Vertrauen missbraucht, muss es sich wieder neu erarbeiten.

Sachen die sie zerstört, werden nicht ersetzt, bzw. sie bezahlt das von ihrem taschengeld.

Wenn sie ausflippt. lass sie links liegen und biete ihr ein esrpräch an, wenn sie sich beruhigt hat!

Und konsequent bleiben, bei allem was du ihr sagst!

Beitrag von manavgat 05.03.10 - 17:41 Uhr

Ich frage mich, ob sie irgendein einschneidendes Erlebnis hatte. Bitte geh mit ihr in eine kinderpsychologische Praxis und versuch es herauszufinden!

Gruß

Manavgat

Beitrag von teufi26 05.03.10 - 19:19 Uhr

nein hatte sie nicht... ich bin sehr bemüht meine tochter behütet und liebevoll aufzuziehen.... und wenn sie eins hätte wüsste ich das... so schnelle vorschlüsse habe ich jetzt noch nit geschlossen... und finde es nun auch doch zu früh schon zu nem psychologen zu gehen....versteh mich nicht falsch aba ich kann ja nit wegen jeden pieps zu einem gehen... da gibt es kinder die haben es nötiger ( so krass wie das jetzt sich lesen mag)... wenn ich diese situation hier daheim nicht in den griff bekomme egal was ich versuche dann werde ich diesen weg vielleicht gehen...

Beitrag von sandra7.12.75 05.03.10 - 21:11 Uhr

Hallo

Kann es sein das dein Kind in der Schule geärgert wird???Und sie traut es sich nicht dir zu sagen???

Ich hatte das mit unserer Tochter.Die hatte ein messizimmer und die Wände wurden auch bekritzelt.
Mit Beschimpfungen kann ich auch dienen.Bei ihr kam heraus das sie gemoppt wurde:-[.Wir sind mit ihr in Behandlung und diese Woche hatten wir das erste mal keinen Stress ausser das wir z.Z. wegen der Wände auf einer Baistelle leben.

Ansonsten schnell einen Termin im SPZ machen.

lg

Beitrag von teufi26 05.03.10 - 21:38 Uhr

hm... also ich stehe jede woche in kotakt mit lehrern und betreuern, da ich gerne über alles informiert werden möchte was meine tochter betrifft...nur in der schule und mit freunden läuft alles supi bei ihr und wenn was ist, also wenn sie sich mit freunden streiteet dann kommt sie eigentlich auch immer zu mir und erzählt mir das... ich gehe einfach mal davon aus, das sie mit meiner beruflichen situation noch nicht richtig klar kommt, da ich seit ca sechs monaten wieder vollzeit arbeiten geh....
was ist SPZ?
lg

Beitrag von alfamama33 05.03.10 - 23:36 Uhr

Hallo,

Bei meiner Tochter war es in der 1. Klasse auch so: Wände beschmiert, Sachen kaputt gemacht, rausgegangen und nicht wiedergekommen.

In der Schule war alles gut. Die Lehrerin war von ihrem Sozialverhalten begeistert und sie hatte gleich Freundinnen. Irgendwann zum Ende des ersten Schuljahres war es dann vorbei.

Im nachhinein denke ich, dass meine sehr bewegungsfreudige, eigenwillige Tochter einfach Druck abbauen mußte. In der Schule gibt es soviel, was die Kinder auf einmal müssen! Das lange Stillsitzen war am Schlimmsten. Und dann noch Hausaufgaben ( oft viel zu viel).
Das ist wirklich ein großer Schritt aus dem sehr freien Kindergarten gewesen.

Ich habe als sie zur Schule kam ein halbes Jahr gar nicht gearbeitet und habe mir viel Zeit für meine Tochter genommen. Das hat es nicht besser gemacht. Mit deiner Arbeit muß das nichts zu tun haben.

Ich würde ihr noch ein bisschen Zeit geben.

alfamama

Beitrag von manavgat 06.03.10 - 10:23 Uhr

Ohne Dir Angst machen zu wollen: das kann alles mögliche sein.

Ich bin seit mehr als einem Viertel Jahrhundert - mit Kindern beschäftigt die Schulschwierigkeiten haben. Da gibt es viel zwischen Himmel und Erde was Kindern widerfahren kann, ohne dass die Eltern (und das hat nichts mit der Qualität der Eltern zu tun) irgendeine Vorstellung!!!! haben.

Tu Deinem Kind einen Gefallen, geh mit ihr in eine Praxis und zwar schnell. Sollte nichts sein, dann kannst Du beruhigt sein, dass Du das Notwendige getan hast um Deinem Kind zu helfen.

Verhalten, wie das von Dir geschilderte, hat Ursachen.

Gruß

Manavgat