Wie oft sehen die Väter ihre Kinder?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von luca2006 05.03.10 - 19:04 Uhr

Guten Abend:-)
Wollte mal fragen wie oft die Väter ihre Kinder im Schnitt sehen?
Alle 2wochen oder nach Lust und Laune?
Bei uns ist es momentan so das die Kids 1-2mal die Woche für 5-7st bei ihrem Papa sind.Und wenn ich zb abends mal Essen gehen mag passt er auch bei mir zuhause auf.
Aber irgendwie habe ich auch oft ein schlechtes Gewissen,ob es zu viel ist?!
Die Kids sind sehr sehr gerne beim Papa und fühlen sich dort auch wohl.
Wie sieht es bei euch aus?
Lg
Sarah

Beitrag von schokaholik 05.03.10 - 19:25 Uhr

Hallo luca2006,

wenn sie sich doch super verstehen, ist es doch prima wenn sie auch mit ihrem Papa sehr viel zeit verbringen.

Bei uns steht Umgang erst noch an, ist noch nicht entschieden in welchem umfang, aber ich würde mich freuen, wenn meine Kids ihren Vater auch so häufig sehen könnten.

LG mit viel Neid
Anita

Beitrag von luca2006 05.03.10 - 19:30 Uhr

Wünsche dir das es bei euch auch so gut klappt.
Eigentlich müsste ich mich darüber auch nur freuen,aber wenn dann zb von Freundinnen immer die Frage kommt: Schon wieder sind die Kinder beim Papa?Und dann in so einen komischen Ton,dann frage ich mich schon ob es zu oft ist...
Aber lieber so als anders.
Lg

Beitrag von gelberblizz 05.03.10 - 19:37 Uhr

Hallo,

also ich finde es super wenn sich deine Kids mit dem Papa gut verstehen! Genieße die Zeit und hab kein schlechtes Gewissen!
Solange er es macht ist es doch super!

Bei uns leben die Kids bei Papa und mir und die Mama meldet sich seit Juni 2009 nicht mehr :-[!
Davor war es im 14 tägigen Rhytmus (Fr. 17.°° Uhr bis So 17.°° Uhr) geregelt hat sie aber auch nicht eingehalten!

Beitrag von luca2006 05.03.10 - 19:42 Uhr

Das ist echt krass das die "Mutter" sich nicht mehr meldet...
Fehlen einen die Worte.
Ja,ich genieße es auch wenn sie beim Papa sind.
Mache aber kein Halli Galli sondern erledige dinge die liegen geblieben sind,Ämtergänge,Großeinkäufe usw...
Aber halt wirklich abends mal lecker Essen,was aber auch nicht oft vorkommt.
Denke auch das ich kein schlechtes Gewissen haben brauche,nur man denkt dann schon nach wenn andauernd die Frage kommt ob sie schon WIEDER beim Papa sind,aber vielleicht ist es ja auch nur der Neid?;-)
Lg

Beitrag von gelberblizz 05.03.10 - 19:50 Uhr

...wenn andauernd die Frage kommt ob sie schon WIEDER beim Papa sind...

Wer hat denn das Recht Dir die Frage zustellen???

Wenn es die Kinder sind, würde ich mit ihnen reden, wären es andere, wäre es mir egal!

Ich würde mir soetwas manchmal sehnsüchtig wünschen! Aber das kann ich ganz schnell wieder vergessen!

Beitrag von doris72 05.03.10 - 19:45 Uhr

Hallo Sarah,

meine großen Kinder (13 J. und 16 J.) sehen ihren Papa sooft sie wollen.
Der Kleine (18 Monate) übernachtet so 1 bis 2 mal in der Woche beim Papa.
Alleinerziehend zu sein ist sehr anstrengend und ich bin immer froh über diese Auszeiten.
Dann kann ich mal in Ruhe Einkaufen, mich mit Freundinnen treffen und den Haushalt auf Vordermann bringen.

Was andere dazu meinen ist mir schon immer egal.
Ich muß tun, was ich für richtig halte.

Da meine Großen gut geraten sind, glaube ich nicht daß der häufige Umgang Anlass zu schlechtem Gewissen gibt.

Meine Kinder sind trotz Trennung fröhlich und fühlen sich bei Papa und Mama gleich wohl.

Also mache ruhig weiter so. Das ist ein guter Weg.:-D

LG von Doris

Beitrag von october 05.03.10 - 19:58 Uhr

Hallo,
bei uns ist es nach Lust und Laune. Der Vater meiner Tochter kommt ca. 1-2 mal die Woche nach Feierabend vorbei und spielt mit ihr, bis sie ins Bett geht. In seltenen Notfällen passt er auch mal auf.
Ich bin zwar nicht so ganz zufrieden mit der Lösung, weil mir ab und an ein regelmäßiger Freiraum auch gut tun würde, aber meine Tochter freut sich immer sehr, wenn er kommt.
Mir wäre es nur lieber, wenn er sie vielleicht auch mal abholen würde und sie mal mitnehmen würde. Dann könnte ich in der Zeit alleine einkaufen fahren oder mir andere Wege vornehmen.
Aber besser so als gar nicht.
Ein schlechtes Gewissen, dass es zu oft ist, brauchst du nicht haben. Er ist doch der Vater und genauso verantwortlich für die Kinder wie du. Es ist doch schön, dass er sich so mit einbringt.

LG Annika

Beitrag von aleha 05.03.10 - 20:28 Uhr

Gratulation! Das klingt prima.

Dein ehemaliger Partner hat noch keine neue Freundin, oder?

Genieße es, solange er sich die Zeit nimmt. Es ist ganz sicher nicht zu viel für Deine Kinder. Mir ist es irgendwann mal zu viel Ex um mich herum geworden. Dann gabs ziemlich Knatsch.

Leider gab es bei uns Probleme mit dem Übernachten. Zunächst hat meine Tochter (2,5) gerne jeden Sonntag auf Montag bei ihrem Dad übernachtet. Irgendwann wollte sie dann garnicht mehr. Es hängt bei uns immer sehr davon ab, wieviel Zeit ich für meine Tochter habe. Hat sie das Gefühl, sie hat genug von der Mama bekommen, geht sie auch gerne zu Papa. Die Regel ist: Jede Woche Sonntagmittag bis Montagabend ist Papazeit. Dazwischen ommt er sie gelegentlich besuchen, z.B. zum Abendessen. Ich habe noch keinen neuen Partner und mein Ex hat sich wohl scheinbar kürzlich wieder getrennt.

Viel Glück,

Alexandra

Beitrag von once 05.03.10 - 21:02 Uhr

Ist doch schön, sei echt froh, dass es so gut harmoniert, dass ist finde ich fast wie ein sechser im lotto;-) mein kleiner sieht ihn alle 14 tage, wenn ER Lust hat und dann macht der kleine eh nur theater und meine maus ihr verkommener dad will kein kontakt zu ihr, weil er neu geheiratet hat..

Beitrag von luca2006 06.03.10 - 08:27 Uhr

Danke für eure antworten.
Der KV ist verheiratet,und die Frau kümmert sich auch sehr gut um die Kinder.
Mit ihr hat er auch keine.
Ich bin seitder Trennung Single.
Lg

Beitrag von petunia72 05.03.10 - 21:42 Uhr

Oh, das ist auf jeden Fall viel zu viel.
Ich meine die Kinder sind ca. 250 Stunden in der Woche in Deiner Obhut, da machen die 10 bis 14 Stunden beim Vater ja glatte 3-5% aus. Das geht ja gar nicht.

Ich würde das auf jeden Fall reduzieren. Aber bloß nicht den kostenlosen Babysitterservice aufgeben.
Lieber die Umgangsstunden auf null fahren.

Der zu erwartende Schaden für die Kinder ist ja gar nicht abzuschätzen, wenn sie Zeit mit ihrem Vater verbringen, der ihnen womöglich auch noch Liebe und Wärme entgegenbringt. Nein, das kann nicht gut sein.


Sag mal , meinst Du Dein Posting ernst?

Ärgerliche Grüße
Tina

Beitrag von zenturio 05.03.10 - 23:29 Uhr

Aktuell gar nicht mehr. Hatte einmal jeden Samstag sieben Stunden und würde einen Arm dafür hergeben, wenn es wieder so sein könnte.

Obwohl ... dann könnte ich mit meinem Kind auch nicht mehr so spielen wie früher, also ist die Idee vielleicht doch nicht so gut. :-(

Beitrag von sheena87 06.03.10 - 10:07 Uhr

Seit er arbeitslos ist garnicht mehr... wahrscheinlich abgestürtzt...

Beitrag von aeternum 06.03.10 - 11:33 Uhr

Aloha Sarah,

hört sich ja nach Wunschtraum an bei euch..

Der Vater meines Sohnes (*21.05.08) spricht seit Ende Dezember nicht mehr mit mir, ohne das etwas vorgefallen ist, ohne Angabe von Gründen. Er hat uns Weihnachten versetzt (allerdings wohnen wir nah bei meiner Familie und deswegen war das in der Hinsicht "egal", wir waren überall zusammen eingeladen), und seither ist er sozusagen aus unserem Leben verschwunden.

Vorher haben wir uns mindestens einmal im Monat gesehen, da wir fast 500 km auseinander leben, dann über ein Wochenende. Der Kleine hatte eine enge Beziehung zu ihm und war auch zweimal eine Woche ganz bei ihm, was offenbar immer sehr gut geklappt hat.

Liebe Grüße,

Ae mit ihrem Goldfasan

Beitrag von h-m 07.03.10 - 08:10 Uhr

Warum sollte das zuviel sein?

Meine Tochter sieht ihren Vater meist auch zweimal pro Woche, einmal nachmittags nach der Arbeit und einen Tag am Wochenende. Wenn ich Überstunden machen muss oder so, betreut er sie meist auch. Wir unternehmen aber auch öfters noch etwas zu dritt, das findet sie ganz klasse, uns beide dabei zu haben.

An allen anderen Tagen ruft er sie jeden Abend an.

Wir haben wohl richtig Glück.