Auf einmal sind alle unzufrieden *Augenroll*

Archiv des urbia-Forums Politik & Philosophie.

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Forum: Politik & Philosophie

Hier ist der Platz, mit anderen Politik- und Philosophieinteressierten über Parteien, aktuelles politisches Geschehen, Sinnfragen etc. zu diskutieren. Wir bitten insbesondere in diesem Forum um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsstil!

Beitrag von schnubbi83 05.03.10 - 20:22 Uhr

http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/5/SPERRFRIST-iptc-bdt-20100304-520-24116316xml


Ich stell es mal ( fast ) Kommentarlos rein!

Ich liebe Deutschland

#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf























Beitrag von grafzahl 05.03.10 - 20:29 Uhr

Ich wünsche mir Politiker, denen Umfragewerte am Hintern vorbei gehen.

Schon schlimm genug, dass von Landtagswahl zu Europawahl zu Bundestagswahl geguckt wird. Wenn die Herrschaften auch noch auf Umfragen Rücksicht nehmen, wird´s ganz finster.

Beitrag von peterpanter 06.03.10 - 00:08 Uhr

Zitat:
Ich wünsche mir Politiker, denen Umfragewerte am Hintern vorbei gehen.


Genau - denn alles andere geht ihnen ja auch schon daran vorbei dann kommt es darauf auch nicht mehr an!

Beitrag von purpur100 06.03.10 - 00:56 Uhr

Umfragewerte?
War das nicht das, was die Leute auffer Straße so denken und von sich geben?

Blos nicht. Furchtbar wenn das auch nur irgendeinen Politker interessieren würde. ;-)

hast recht ;-)

Beitrag von shmenkman 06.03.10 - 07:47 Uhr

Wenn es nicht so traurig für Deutschland wäre könnte ich fast sowas wie Schadenfreude empfinden.
Ich war und bin aber hauptsächlich entsetzt über die deutsche Wählerschaft, schließlich haben wir uns das sehenden Auges eingebrockt. Vermutlich bekommt wirklich jedes Land die Regierung, die es verdient ...
Schön, wenn einigen so langsam ein Licht aufgeht.

Beitrag von marion2 06.03.10 - 09:28 Uhr

Hallo,

gibt es irgendwelche gesicherten Erkenntnisse darüber, wer wo und wann gefragt wurde?

Also ich kenne ja niemanden, der schon Mal gefragt wurde.

Um Umfragewerte als "repräsentativ" bezeichnen zu können, musst du lediglich 100 Leute befragen.

100 Leute in nem Rostocker Problemstadtteil sagen was anderes als die 100 ersten Gäste des Münchner Hofbräuhauses.

Gruß Marion

Beitrag von grafzahl 06.03.10 - 11:37 Uhr

> gibt es irgendwelche gesicherten Erkenntnisse darüber, wer wo und wann gefragt wurde?

Kein Problem:

http://www.infratest-dimap.de/uploads/media/ARD-DeutschlandTREND_Maerz2010.pdf

Seite 2 (bzw. Blatt 5 vom pdf)


> 100 Leute in nem Rostocker Problemstadtteil sagen was anderes als die 100 ersten Gäste des Münchner Hofbräuhauses.

Ich denke, dass infratest-dimap dieses Problem kennt.

Beitrag von schnubbi83 06.03.10 - 11:22 Uhr

Ich finde es eben immer wieder interessant wie die Deutschen so ticken!


Nach der großen Euphorie beginnt das große Nörgeln.....

Warum?

Beitrag von hilli2 06.03.10 - 19:10 Uhr

Ich hab auch in einem anderen Thread schon mal nach den (ehemaligen) FDP Fans gelesen, da hat sich dann keiner mehr geoutet!

(VOR der Wahl waren die ganz groß am Posauenen, wie grottenschlecht denn die SPD und die Grünen wären)

- ich würde auch nicht sagen, dass die alles richtig machen -

aber die FDP ist eine MINDERHEITEN - PARTEI udn dazu noch eine , die eigentlich für Unternehmer, Selbständige und Besserverdienende steht. Woher die dann soviele STimmen gekriegt haben, ist mir ein Rätsel.

irgendjemand schrieb hier mal: bei der nächsten Wahl bekommen die

F (ast)
D (rei)
P (rozent)

Das wär ja mal was!!

Beitrag von deichhexe 07.03.10 - 01:59 Uhr

Du hast in den Threads der ersten Tage nach der Wahl gelesen, Fans gesucht und dann verglichen, ob sich die selben Leute erneut zu ihrer Wahl bekannt haben?

Warum sollten die sich später nicht mehr "outen" wollen? Denkst du, weil sie sich an späteren Diskussionen zur FDP nicht mehr beteiligen, haben sie ihre Wahl bereut?

Ich glaube, du liegst falsch.

Beitrag von hilli2 07.03.10 - 23:41 Uhr

Hi!

Ist ja bloß eine Vermutung, ich merk mir ja nicht, wer hier was wann geschrieben hat!

Ich weiß nur:

VOR der Wahl und direkt NACH der Wahl gabs hier eine Menge FDP-Fans (hier haben viele über schwarz gelb jubiliert).

und jetzt jubiliert hier keiner mehr.

Ob das die gleichen Leute sind, weniger, andere oder wie auch immer, weiß ich nicht.

Aber hier schreibt kein Mensch: Ich hab FDP gewählt, weil ich dachte, dann wird alles besser und jetzt ist alles noch beschissener, ich bereue meine Wahl (oder so ähnlich).

Stattdessen liest man hier (fast) nur noch von schwarz-gelb Gegnern....vorher waren hier mir s-w Fans...wo sind die denn?

Beitrag von deichhexe 08.03.10 - 10:25 Uhr

"Aber hier schreibt kein Mensch: Ich hab FDP gewählt, weil ich dachte, dann wird alles besser und jetzt ist alles noch beschissener, ich bereue meine Wahl (oder so ähnlich). "

Wie kommst du denn darauf, dass die Leute ihre Wahl bereuen?
Bist du wirklich der Meinung, dass sie das tun sollten?
Und bist du weiter der Meinung, dass die alle nicht wussten was sie taten, als sie ihre Stimme abgaben?

Nur weil man jetzt nicht gegen jeden Meckerthread der FDP-"Gegner" protestieren, heißt das nicht, dass man deren Ansicht teilt und seine Position geändert hat.


Beitrag von dur 08.03.10 - 15:38 Uhr

Das wundert mich nicht das die Menschen in diesem Lamd unzufrieden sind.
Die ganze Wählerei ist doch eine Farce in meinen Augen. Und jetzt gibt es doch viele die sich die grosse Koalition zurück wünschen. Sind die tatsächlich aufgewacht. Ich habe der jetzigen Regierung keine Stimme gegeben und ich wusste auch warum.
Die die sie gewählt haben sind jetzt am nörgeln.
Was haben die den gross auf die Beine gestellt? 20 Eure mehr Kindergeld. Toll. Ein Herr Westerwelle muss sich keine Gedanken machen woher sein Geld kommt. Der wacht morgens auf und reibt sich die Hände weil er sieht wie sein Konto aussieht.
Die ganze Regierung gehört in einen Sack gesteckt und dann immer drauf los.
Wenn es darum geht die Steuern zu erleichtern werden erstmal endlose Debatten gehalten. Geht es aber darum das die Diäten erhöht werden sollen, dann herrsche Einigkeit in Berlin.

Dieser Artikel sagt aus was viele denken

dur

Beitrag von legolas39 08.03.10 - 18:36 Uhr

Ich arbeite oft im Ausland - da gibt es diese dauernden politischen Nörgeleien irgendwie nicht, will das aber überhaupt nicht bewerten.

Was mich aber schon wundert, in Deutschland macht jeder sein persönliches Unglück an der Politik fest.
Wenn man keinen Job hat, keinen Kindergartenplatz, wenn man zuwenig verdient, wenn die Wohnsituation schlecht ist, wenn die staatliche Unterstützung nicht reicht.
In anderen Ländern richtet sich die Wut eher konkret an jemanden, an den Arbeitgeben, an den Kindergarten, staatliche Hilfen gibt es in vielen ländern nicht, da kann man sich auch nicht ärgern!!

Wie soll den eine Koalition während einer Weltwirtschaftskrise den inneren Haushalt eines Landes stabilisieren?
Das könnte keine Partei. Ob die FDP ihren Job gut oder schlecht macht - ich kann es nicht beurteilen, genausowenig wie die CDU.
Wir könnten uns doch nur dann eine Bewertung erlauben, wenn wir sicher wüßten, dass es die große Koalition besser gekonnt hätte....
Wenn alle weniger Zeit in die Debatte stecken würden und mehr in die Verbesserung der persönlichen Lebenssituation - es würde vielen sehr viel besser gehen und die Parteien wären an sehr viel weniger Schuld.....