Selbstständigkeit nach Elternzeit - wer hat es gewagt ?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schneckksche 05.03.10 - 21:31 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

mich würde einmal interessieren, wer sich nach seiner Elternzeit beruflich selbstständig gemacht hat.

Mit welcher Tätigkeit ? #pc#putz#koch
Aus welchen Gründen ?

Könnt Ihr davon Leben oder ist es nur ein Zuverdienst ?

Freue mich auf Antworten #blume

Eure Schnecki

Beitrag von tragemama 05.03.10 - 21:38 Uhr

Ich hab mich während der 1. SS selbständig gemacht. Bin gelernte RA-Fachangestellte und hab jetzt ein Schreibbüro mit mittlerweile 4 angestellten und 16 freien Mitarbeiterinnen. Gründe? Ich wollte keinen Chef mehr haben und von zu Hause aus arbeiten können, um meine Kinder aufwachsen zu sehen.

Andrea

P.S. Ich verdiene deutlich mehr als früher.

Beitrag von nuckelspucker 05.03.10 - 21:52 Uhr

huhu,

darf ich fragen, wie du da auftraggeber gesucht hast und wie das praktisch abläuft?

interessiert mich, da ich auch REFA bin.

lg claudia

Beitrag von tragemama 05.03.10 - 21:54 Uhr

:-) Blöd wär ich ;-)

Ne, im Ernst. Wir machen zwar Werbung, im Prinzip kommen aber tatsächlich die meisten Aufträge durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Erste Kundin war eine sehr bekannte Rechtsfachwirtin, die hochrangige Semiare abhält und dort Werbung gemacht hat.

Unsere Kunden schicken uns ihren Diktatüberhang (große Kanzleien also das, was "übrig" bleibt oder eilt, kleine alles) per Mail, unsere Schreibkräfte bearbeiten das, dann wird es korrigiert und zurückgesandt.

Andrea

Beitrag von amory 05.03.10 - 21:42 Uhr

Hallo,

ich habe mich nach dem Mutterschutz selbständig gemacht bzw. arbeite als freiberufliche Journalistin.
Ich habe einen Tag vor dem Mutterschutz mein Studium beendet, von daher war es auch mein Berufseinstieg.
Ich konnte von Anfang an mich und meine Familie ernähren, habe zum Glück einen gut zahlenden Hauptauftraggeber:-D
In meiner Branche ist Freiberuflichkeit aber normal...
Mittlerweile bin ich Teilzeit-Angestellt und arbeite nur noch nebenher frei.


Gruß, Amory

Beitrag von mikabe 05.03.10 - 21:56 Uhr

Hallo,

Ich hab mich nach einem Jahr wieder selbständig gemacht. Vor dem ersten Kind hab ich eine Zeit lang als Angestellte gearbeitet.
Ich erstelle Gutachten im Geobereich. Ich finde es super ohne direkten Chef (außer der Zeit...ist halt immer alles eilig).
Wenn ich arbeite verdiene ich um einiges mehr als vorher, allerdings kommt jetzt bald unser zweites Kind und ich versuche nur in Teilzeit Aufträge anzunehmen. Mein Mann hat eine Festanstellung (sehr luxuriös für mich).
Ich habe ziemlich viele Kontakte in die Branche, ansonsten würde das wahrscheinlich nicht so gut laufen....

Wahrscheinlich könnte ich schon davon leben (hab ich schon nach dem Studium), ist aber schon stressiger (positiv).

Mir jedenfalls tut das freiberufliche Leben gut und meinem Kind auch, glaub ich zumindest.

LG Micha

Beitrag von zimtsternchen78 06.03.10 - 13:40 Uhr

Ich habe meinen Job zum Ende des Elternjahres gekündigt und mich als Tagesmutter selbständig gemacht. Ich hatte keine "Lust" mein Kind ständig dem Stress meiner Schichtdienste (Sozialbereich) auszusetzen, zumal wir keine familäre Unterstützung in der näheren Umgebung hatten. Auf einen Chef hatte ich auch keine Lust mehr, der letzte hatte mir gereicht...
Also haben wir uns überlegt, dass TaMu für die nächsten Jahre eigentlich der ideale Job für mich wäre. Leben kann ich bisher davon nicht, da ich nur eingeschränkt arbeite. Das zweite Kind hat sich nämlich angekündigt... #verliebt Aber ab nächsten Jahr sollte es eigentlich soviel "abwerfen", dass es einem vollem Gehalt entspricht.

Viele Grüße

Beitrag von muffin357 06.03.10 - 13:46 Uhr

Hi,

ich bin Immobilienkauffrau und habe vorher bei einer Hausvewaltung gearbeitet und mich nach der Elternzeit selbständig gemacht ...

ich verdiene bei viel weniger Zeitaufwand einiges mehr Geld als vorher, - noch dazu kann ich meine Zeit frei einteilen -- ich werde es vorest trotz grosser Nachfrage nicht mehr erweitern, als dass es mehr als 1/3tel-stelle gleichkommt, weil ich Zeit für meine bald 2 Kinder haben werde ...

ohwei .. .also die ersten Monate mit Frischling werden sicher hart, weil ich ja keine Vertretung habe und trotzdem ranmuss, -- aber das geht auch rum ....

lg
tanja

Beitrag von curlysue2 06.03.10 - 18:23 Uhr

Hi!

Seit letztem Jahr arbeite ich als Tagesmutter. Neben der Arbeit mit Kindern, die mir immer Spaß gemacht hat, waren auch Argumente dafür: zuhause arbeiten, gut mit der Familie vereinbar. Zur Zeit ist es noch ein Zuverdienst, da ich noch Teilzeit arbeite. Im kommenden Jahr (wenn wir den Schulstart von unserem Sohn hinter uns haben) will ich meine Tätigkeit aber ausweiten und hoffe dass ich dann auch in absehbarer Zeit ein "richtiges" Gehalt erwirtschafte.

LG

curlysue

Beitrag von whitewitch 07.03.10 - 01:13 Uhr

Ich bin nebenberuflich Selbstständig. Ist aber noch ganz am Anfang. Davon Leben kann ich (noch) nicht, bei Einnahmen von 4 Euro im Monat und Ausgaben von um die 200 - 300 im Monat. Bin immer noch in der Elternzeit und mache einen Minijob um mein Gewerbe zu finanzieren. Ich nähe und sticke.