Tantrum, Trotz und Tollerei

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von aleha 05.03.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

Bei uns ist derzeit jeder krank. Begonnen hat es mit meiner Tochter (2,5) letztes Wochenende. Zum Wochenbeginn - ich musste (leider) arbeiten - hat am Montag ihr Vater auf sie aufgepasst, am Dienstag die Oma und am Mittwoch der Opa. Das sind alles Menschen, die sie absolut liebt und denen sie vertraut. Am Donnerstag war ich dann endlich auch so krank, dass ich zum Arzt gehen konnte und mich krank schreiben ließ bis einschließlich heute.

Gestern fing es dann bei meiner Tochter mit den Tantrums an. Auf dem Weg von meinem Arzt nach Hause hat sie sich heulend auf den eiskalten Boden geschmissen und wir haben für einen Weg von 20 Min. eine Stunde gebraucht. Zuhause angekommen ging es so weiter. Eine Schreitirade nach der anderen. Dann hat sie mich auch noch geschlagen, gebissen und gekratzt vor Wut. Ihr geht es sicherlich auch noch nicht gut, hat zwar kein Fieber mehr, isst aber fast nichts und hat noch nachts wie tagsüber Probleme mit dem Schlafen. Ich brauche wohl nicht dazusagen, dass ich fix unf fertig bin, weil ich selbst die Grippe habe. Aber dieses permanente Geschrei gibt mir den Rest. Ich kenne sie so garnicht. Sie hat zwar schon so ihre Eigenheiten (alles selber machen wollen etc. und das derzeit sehr beliebte "nein, so auch nicht"), aber dass sie einen Nasenpopel, den ich ihr weggemacht habe, aus dem Taschentuch kratzt und sich wieder in die Nase steckt, finde ich nur noch annähernd lustig.

Ich bin seit September mit meiner Tochter alleine und arbeite viel. Dann wird meine Tochter wird in der Krippe und von der Oma sowie Papa betreut. Deshalb habe ich oft ein schlechtes Gewissen, nicht genug für sie da zu sein. Andererseits sehe ich so ein Verhalten auch bei Kindern von Vollzeitmüttern.

Wie verhalte ich mich in diesen Situationen richtig, um mein Kind nicht zu traumatisieren?

Vielen Dank,

Aleha