MCU?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von esther1983 05.03.10 - 22:07 Uhr

Hallo,
mein kleiner (8Monate) bekommt am Montag eine MCU untersuchung. Ich hab irgendwie ein bisschen angst, dass ihm das sehr weh tun könnte.

Kennt sich jemand damit aus?
Weiß jemand wie das so abläuft?
Hat vielleicht jemand Erfahrungen damit?

Hier noch ein paar fakten:
Ich war vor 3 Monaten im Krankenhaus wo festgestellt wurde das er eine Nierenbeckenentzündung hatte. Wir mussten eine Woche im Krankenhaus bleiben wo er alle 12 Stunden Antibiotika gespritzt bekommen hat. Nach der woche wurde auf saft umgestellt, den er bis jetzt montag nehmen muss. Wenn er einen Refluxus hat, muss er das AB warscheinlich noch länger nehmen. Das soll zumindest mit diesem MCU festgestellt werden.

Beitrag von tristimonia 06.03.10 - 05:39 Uhr

Das ist eine Untersuchung bei der Kontrastmittel über die Harnröhre in die Blase eingefüllt werden. So können die Harnröhre und die Blase gut dargestellt werden. Während der Kleine dann "Wasser läßt" werden Aufnahmen gemacht um zu sehen ob es Verengungen in der Harnröhre gibt oder ob eventuell auch ein Rückfluß (Reflux) in die Nieren vorliegt.

Es tut nicht weh, ist aber unangenehm für den Kleinen wenn Kontrastmittel über die Harnröhre gegeben wird.

Viele Grüße und gute Besserung.

Beitrag von ao510 06.03.10 - 23:42 Uhr

Hallo!

Unsere Maus hat(te) auch eine Reflux.
Wir haben mehrmals die MCU machen lassen müssen.
Bei der ersten hatte sie einen Saft bekommen, der sie ein wenig benebelte.
Bei der konnte man allerdings den Reflux nicht feststellen. Das war auch in Ordnung für Sie und auch für uns, dennoch hat es nix gebracht.
Nach einer weiteren Nierenbeckenentzündung, welche von der Ärztin nicht rechtzeitig festgestellt wurde, lagen wir eine Woche im Krankenhaus.
Da wurde ebenfalls eine MCU gemacht. Sorry für die ehrlichen Worte, es war der Horror. Monatelang hatte sie eine Heidenangst, auf dem Wickeltisch gelegt zu werden. Nachts hat sie schlecht geschlafen, hatte viel Angst. Hier muss ich aber erwähnen, dass die Ärzte nicht wirklich fürsorglich mit ihr umgegangen sind. Fing schon damit an, dass wir gegen Mitternacht geweckt wurden und sie sofort in einem grell erleuchteten Raum kam. Kein Wunder, dass sie da Panik bekam.
Und bei der 3. war es ebenfalls der Horror, sie hatte so eine Angst, dass sie nicht Pipi gemacht hat (was ja zwingend erforderlich ist).Quinzessenz war, dass wir sie mit 2 Schwestern festhalten mussten (sie hatte so stark geschwitzt, dass sie klitschnass war und Bärenkräfte bekommen hat), der Arzt hat ihr ohne Ende Flüssigkeit durch den Schlauch verabreicht, dass sie endlich uriniert und das Thema vorbei ist.
Im Endeffekt hatte sie einen Reflux 2. Grades, wurde dann monatelang später unterspritzt und nun ist alles wieder gut.

Ich wünsche euch, dass es nur einmal gemacht werden muss und das alles gut wir #klee

LG

Beitrag von esther1983 07.03.10 - 15:22 Uhr

danke, ich hoffe das alles gut geht schlimmer als im Krankenhaus wird hoffentlich nicht.

Beitrag von ao510 07.03.10 - 15:28 Uhr

Ja, das hoffe ich auch für Euch:-)

Bei uns kam es ja auch immer dazu, als sie total krank war.
Bei dem 2. Mal, wo wir eine Woche im Krankenhaus lagen, hatte sie Nierenversagen #schock als wir dort ankamen.
10 Kg hatte sie nur noch gewogen #heul

Ihre Kinderärztin, welche wir dann gewechselt hatten,sagte 2 Tage vorher, sie hat nur einen Infekt und wir sollten nochmal 3 Tage abwarten...ist klar bei fast 41 Grad Fieber...

Viel Glück!