Meine zweite Horrorgeburt - aber wens trotzdem interessiert...

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von adcn 05.03.10 - 22:28 Uhr

Hallo

Endlich komm ich mal dazu, meinen Geburtsbericht niederzuschreiben. Die Kiddies fordern mich ganz schön und zudem sind wir zwei Wochen nach der Geburt umgezogen.... #schwitz

Nach einer traumatischen ersten Geburt war es mir leider wieder nicht vergönnt, eine schöne zweite Entbindung zu erleben. Aber alles von vorn: Mein ET war der 20.01.10 und einen Tag davor musste ich in die Klinik zur CTG-Kontrolle. Alles sah bestens aus, ich bekam auch genau während dessen die ersten leichten Wehen, die auch sichtbar waren. Eigentlich war ich dann wieder kurz vorm gehen und wartete nur noch einen neuen Termin für in 3 Tagen ab. Die Hebamme hat mich noch so nebenbei gefragt, wie mein Ausfluss wäre. Hab dann gesagt, dass ich seit ca. 4-5 Tagen immer das Gefühl hatte, Flüssigkeit zu verlieren. Ich hätte mir aber nichts dabei gedacht. Gut - das mussten sie testen. Nach 10 minuten dann das Ergebnis: positiver Fruchtwassertest. Soll heissen, ich hatte bereits vor 4-5 Tagen einen hohen Blasensprung. Das Ende vom Lied, ich durfte nicht mehr nach Hause. Und sie wollten noch am selben Abend einleiten, wegen Infektionsgefahr. Ich hab dann meinen Mann angerufen, der so gegen 17 Uhr im Krankenhaus war. Die Wehen wurden inzwischen immer heftiger und kamen alle 3 Minuten. Das ging dann bis morgens um 2 Uhr so weiter, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich bettelte regelrecht um eine PDA. Die Hebamme hat mir das sowieso schon empfohlen, weil ich nach meiner 1. SS eine Not-Sectio unter Vollnarkose hatte. So sollte es auf jeden Fall klappen, dass ich bei der Geburt "dabei" sein kann, auch wenn es wieder ein Kaiserschnitt werden wird. Als die PDA dann gelegt war konnte ich mich regelrecht entspannen. Das CTG schlug aus wie wild und gespürt hab ich kaum was. Welche Erleichterung. Dann hat eigentlich auch alles sehr gut ausgesehen - Muttermund war bei 5 cm. Wegen der hohen Infektionsgefahr aber wollte man die Wehen verstärken. Es dauerte ungefähr 5 Minuten bis ich zu meinem Mann meinte, dass die Herztöne aber wieder sehr langsam seien. Er schaute aufs CTG und sah, dass es immer weniger und weniger wurden. Bis schlussendlich gar nichts mehr auf dem Monitor zu sehen war. Dann hatte ich ein Déjavu. Ungefähr 10 Personen standen plötzlich im Zimmer, man legte mir Katheter, zog mich aus und ich wusste nicht mehr wohin mit meiner Angst. Panik überkam mich. Ich weinte bitterlich, konnte mich kaum mehr beruhigen. Wenn mein Mann wieder nicht da gewesen wäre - ich weiss nicht, was passiert wäre. So schoben sie mich also innert Sekunden in den OP und die Hebamme meinte noch zu mir, dass ich jetzt dank der PDA keine Vollnarkose bekommen müsste. Aber wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, hätte ich wohl die Vollnarkose gewählt... Im Operationssaal kam der "Pieks-Test" am Bauch. Zweimal wurde mir in den Bauch gepiekst, zweimal war meine Antwort, dass es weh tut. Sie fingen trotzdem an zu schneiden. Und jetzt kamen wohl die schlimmsten Schmerzen in meinem ganzen Leben!!! Das werde ich nie nie mehr vergessen können. Die PDA hat fast nicht gewirkt. Dieses Kind wurde mir unter vollem Bewusstsein und Schmerzempfinden aus dem Bauch gerissen. Ich hab geschrien, die haben einfach weiter gemacht. Wenn ich nicht angebunden gewesen wäre - ich wäre davon gelaufen. Ich hab wirklich gedacht, ich muss sterben. Dann kam der 1. Schrei unserer kleinen und selbst an den kann ich mich nicht mehr erinnern, weil ich vor lauter Schmerzen wie gelähmt war. Erst, als sie mich zugenäht haben, da hab ich nichts mehr gespürt. Da hat die PDA gewirkt. Und im Nachhinein haben die Anästhesisten auch zugegeben, dass sie wohl besser noch 10 Minuten hätten warten sollen. Na vielen Dank auch - da hab ich jetzt auch nichts von.

Das Ende vom Lied: Mein Beckenausgang ist viel zu eng. Die Babys können nicht ins Becken rutschen, ich kann also unmöglich auf natürlichem Weg entbinden. Und das macht mich, nebst der 2. traumatischen Geburt, sehr sehr traurig. Ich werde wohl noch lange an diesem Erlebnis zu knabbern haben. Ich hab ja noch nicht mal die 1. Geburt richtig verarbeitet.

Aber - trotz alldem, meine Kinder sind gesund und munter! Und neben meinem Mann das liebste, was ich besitze!!!!! #verliebt Das entschädigt einen für das erlebte.

Alles Liebe
Angela

Beitrag von francie_und_marc 05.03.10 - 22:51 Uhr

#liebdrueck Lass dich mal drücken.
Echter Horror deine Geburt. Ich empfehle dir das professionell aufzuarbeiten. Wirklich der Hammer, mein Mann ist mal mitten in einer OP (im Gesicht nach einem Unfall) aufgewacht und konnte sich aber nicht artikulieren. Er hat auch alles live miterlebt, da hat er auch lange dran zu knabbern gehabt.
Eine schöne Kennenlernzeit mit eurem Baby. LG Franca

Beitrag von adcn 05.03.10 - 23:01 Uhr

Vielen Dank für deine lieben Worte. #liebdrueck

Beitrag von tykat 05.03.10 - 23:55 Uhr

Oh mann, Du Arme#liebdrueck
Und ich dachte, meine Geburt war schlimm und traumatisch..Das müssen ja Höllenqualen für Dich gewesen sein.Sowohl psychisch als auch physisch:-(

Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen, dass Du ir vielleicht Hilfe zum Aufarbeiten suchen solltest.

Ich kämpfe auch noch mit dem Geburtsverlauf von unserem Sohn.Und mir hilft ganz viel Reden, Reden, Reden!!

Ich hoffe, Du kannst diese schlimmen Erinnerungen irgendwann beiseite schieben.

Aber schön, dass es Deinen beiden Kindern gut geht, das ist das wichtigste.

Alles Liebe#herzlich

Beitrag von tykat 05.03.10 - 23:57 Uhr

PS:Deine beiden sind ja soooooo süß!#verliebt

Beitrag von adcn 06.03.10 - 07:26 Uhr

#liebdrueck
Vielen, lieben Dank für deine Worte. Du hast recht, es hilft wirklich, wenn man häufig über das erlebte sprechen kann.
Wie ist denn deine Geburt verlaufen?
Übrigens - mein Mann und ich haben auch nach 10 Jahren Beziehung im September 07 geheiraret! ;-)

Dir auch alles Liebe
Angela

Beitrag von tykat 06.03.10 - 19:58 Uhr

Hallo,

die Geburt von Tom schien Anfangs ganz normal zu sein...(außer dass die PDA nicht saß)..bis es dann nicht vorwärts ging.Er steckte im Geburtskanal fest und keiner der Ärzte konnte sich erklären, warum er nicht weiter runter rutscht.Er war aber mit dem Kopf schon fast draußen, da macht man einen KS ja nur als letzte Möglichkeit.Meinem Kleinen ging es dann irgendwann sehr schlecht.Herztöne unten, ich bekam eine Sauerstoffbrille, damit mehr bei meinem Baby ankommt.Er wurde dann nach mehreren Anläufen mit der Glocke geboren und war ganz blau als er auf die Welt kam.Er hatte Probleme beim Atmen und wurde mir sofort weg genommen und auf die Intensiv an die Atemhilfe gebracht:-(
Er hatte die Hand im Gesicht, deshalb paßte er nicht durch....Ich wurde geschnitten (und das habe ich voll gespürt, da die Ärzte den Höhepunkt der Wehe nicht abwarten konnten und einfach geschnitten haben.Die PDA die ich hatte lag nicht, deshalb habe ich quasi ohne entbunden)Als sie geschnitten haben, habe ich gedacht, ich muß sterben...gerissen bin ich trotzdem noch und habe auch demnach viel Blut verloren..

Im Moment kann ich mir nicht vorstellen nochmal spontan zu entbinden.Die Angst, dass das Baby tot zur Welt kommt, könnte ich glaube ich nicht nochmal verkraften.Und ich will diese Angst um mein Kind auch nie mehr erleben.Deshalb tendiere ich im Moment dazu, bei einer nächsten SS einen geplanten (W) KS machen zu lassen.
Es war auch so schlimm, dass Tom sofort weg war.Dass ich ja gar nicht wußte wie es ihm geht.Ich sah nur meinen blauen Sohn und dann war er weg.#heul

Ui, das ist jetzt ganz schön lang geworden...aber jedes Schreiben und Erzählen hilft, deshalb bestimmt auch dieses:-)

Zum Glück geht es Tom jetzt gut.Er hatte nur eine geburtsbedingte Fehlhaltung, aber deswegen machen wir von Anfang an Krankengymnastik.

Alles Liebe!#blume

Beitrag von adcn 09.03.10 - 13:11 Uhr

Ui, dann hattest du aber auch eine sehr traumatische Geburt. Und von daher kann ich es sehr gut verstehen, dass du über einen WKS nachdenkst. Wobei für mich eine Sectio das schlimmste ist, was ich mir vorstellen kann... Ich denke, bei uns wird es kein drittes Kind geben... :-(

Aber du hast recht - es hilft sehr, darüber zu reden (oder schreiben). Ich merke schon auch, dass es mir sehr gut tut.

Schön, dass es Tom jetzt gut geht!!!

Alles Liebe
Angela

Beitrag von svala 06.03.10 - 19:31 Uhr

Hallo Angela #liebdrueck,

es tut mir sehr leid für Dich, dass Du so etwas gleich zwei Mal erlebt hast :-(.

Ich habe erst ein Kind und hatte eine ähnliche Geburt (NotKS noch im Kreissaal statt im OP und natürlich in VN und anschließend war mein Kind weg - auf der Kinderintensiv in einem anderen Krankenhaus, ich habe ihn erst 3 Tage später das erste Mal gesehen). Auch ich habe so ein bisschen die Hoffnung, dass die zweite Geburt besser wird, aber man weiß ja nie...#zitter

Ich denke ich kann Dich gut verstehen. Ich würde sagen, dass ich eigentlich ganz gut mit der ersten Geburt klar komme. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl immer mehr, dass das vor allem so ist, weil ich noch große Hoffnung habe, das Erlebte mit einer weiteren Geburt "aufzuarbeiten". Mir ist zwar klar, dass auch durchaus die Möglichkeit besteht, dass auch diese Geburt nicht ideal läuft, aber es ist halt doch ein Traum und ich habe ein bisschen Angst davor wie es sein wird, wenn es wieder ein KS oder gar NotKS wird #zitter.

Klar, ich bin froh, dass es meinem Kleinen gut geht und ich würde auch bei einer zweiten Geburt ohne Zögern wieder eine solche Geburt in Kauf nehmen, wenn ich mein Kind nur so retten kann, aber ich würde mir halt doch wünschen Beides zu haben - ein gesundes Kind und eine schöne, spontane Geburt.

Was ich aber nicht ganz verstehen kann ist das Argument mit dem sie Dir die PDA gegeben haben. Ein echter NotKS findet immer in VN statt, da es schnell gehen muss und eine richtige Betäubung nur so gewährleistet ist. Ich hatte auch eine PDA liegen, aber es war keine Frage, dass in der eingetretenen Notsituation sofort noch eine VN gemacht wurde. Der Grund ist einfach genau der, dass bei einer Geburt im Idealfall die PDA nie so hoch dosiert ist wie bei einem KS. Man soll ja noch mithelfen können. Somit ist es eigentlich vor einem KS zwingend notwendig, die PDA aufzuspritzen, was dann aber wertvolle Zeit kostet, da sie ja nicht sofort so stark wirkt. Bei einem echten NotKS geht es aber um Sekunden (deswegen wurde er ja auch im Kreissaal gemacht, da die Fahrt in den OP zuviel wertvolle Zeit gekostet hätte und man hat lieber in Kauf genommen, dass ich eine Infektion bekomme weil die Bedingungen im Kreissaal eben nicht steril sind, als das Kind zu gefährden). Ich finde es daher schlimm, was Dir zugemutet wurde. Ich hoffe, dass Du es eines Tages so verarbeitet hast, dass Du damit klar kommst auch wenn es sicher immer ein Thema bleibt, welches doch ein bisschen schmerzt :-(.

Aber Deine beiden Kleinen sind ja wirklich super süß und waren es sicher wert, auch wenn Du es Dir anders gewünscht hättest #sonne.

Viele ganz liebe Grüße
Svala

PS: Falls Dich mein Geburtsbericht interessiert, Du findest den Link in meiner VK unter Familie ganz unten.

Beitrag von andrea761 09.03.10 - 10:48 Uhr

Ich hatte auch einen NotKS mit PDA die nicht gewirkt hat, aber die Ärzte sagten, daß ich keine VN bekommen sollte, weil es der Kleinen sooo schlecht ging (die Vollnarkose geht auch auf das Baby und die PDA eben nicht)-ich bin froh über diese Entscheidung, weil meine Maus wiederbelebt werden mußte und eine zusätzliche VN wohl nicht überlebt hätte. Also es werden nicht alle NotKS unter VN gemacht-Ich hatte die PDA aber auch schon vorher sitzen-es mußte nur aufgespritzt werden.
LG
Andrea

Beitrag von adcn 09.03.10 - 13:24 Uhr

Liebe Svala

Ich habe mir eben die Zeit genommen, deinen Geburtsbericht zu lesen. Deine Geschichte hat mich sehr berührt. Ich staune, wie stark du bist! Und wie gut du mit deinem Erlebnis umgehen kannst - ich wünschte, ich könnte das auch... Wie gehts deinem kleinen?

Und wegen Vollnarkose/PDA. Meine 1. Geburt durfte ich leider nicht erleben, da sie wie bei dir unter VN gemacht wurde. Ich hatte danach auf dem Wochenbett sehr zu kämpfen. Konnte 4 Tage nicht aufstehen, ohne mich zu übergeben und zusammenzuklappen. Ich hing 5 volle Tage am Tropf, weil ich kaum Nahrung bei mir behalten konnte. Und ich weiss einfach, dass ich die VN sehr schlecht vertrage. Dies war schon bei meiner Blinddarm-OP so... Und weil die Ärzte das wussten, wollten sie mir sowas wohl nicht nochmal antun. Aber wie gesagt, wenn ich mich nochmals entscheiden könnte, ich würde die VN wählen! Trotz der Konsequenzen.

Ich drücke dir von Herzen die Daumen, dass du bei einem 2. Kind deine wunderschöne Traumgeburt erleben darfst!

Alles Liebe
Angela

Beitrag von svala 09.03.10 - 19:58 Uhr

Hallo Angela,

momentan bekommt er die Eckzähne, hat Fieber, Husten und ist ziemlich krank #schwitz.

Aber von den Startschwierigkeiten ist heute nichts mehr zu spüren #huepf. Das grenzt laut unserer KiÄ an ein Wunder, da die Sauerstoffwerte eigentlich fast zwingend auf neurologische Schäden hingedeutet hatten. Allerdings hatte er von Anfang an keine neurologische Auffälligkeiten. Im Gegenteil, er ist in allen Dingen eher früh dran, ist mit noch nicht ganz 11 Monaten gelaufen und spricht sehr viel, auch schon einen Dreiwortsatz und einige Zweiwortsätze. Dafür ist er ein eher anstrengendes Kind, das wenig schläft, mit Koliken zu kämpfen hatte und bei jedem Zahn schrecklich leidet #schwitz. Aber ich denke, dass das nicht unbedingt die Ursache in der Geburt hat.

Ist mit Deinem Kleinen Alles in Ordnung?

Ich wünsche Euch Alles Liebe und denke immer an den Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden". Das Erlebte ist noch so frisch und der seelische Schmerz wird mit der Zeit sicher weniger stark werden #liebdrueck.

Viele liebe Grüße
Svala

Beitrag von sandra.d 06.03.10 - 19:42 Uhr

Wie schrecklich :-(

Hast du mal übelegt, ob man da nicht mal rechtliche Schritte einlegen sollte?
Wie schon meine Vorschreiberin sagt: eigentlich hätten sie dich, wenn nicht direkt, so doch spätestens als du sagtest, dass du das alles noch schmerzhaft spüren kannst, in VN legen müssen anstatt dann einfach weiter zu machen....
Lass dir doch mal den Geburtsbericht schicken und zeige das einem Sachverständigen!

Ansonsten wünsche ich dir, dass du möglichst schnell über das Geschehene hinweg kommst. Ich denke mal, deine süßen Mäuse werden dir dabei helfen #blume

Viele Grüße,

Sandra

Beitrag von xxnadinexx25 06.03.10 - 20:01 Uhr

erstmal herzlichen glückwunsch........
deine erste geburt,hört sich genauso an wie die geburt meines grossen, notsectio wegen ctg pathologisch......

ich kann dich verstehen,das du sauer bist auf die ärzte weil du solche schmerzen erleiden musstest,aber stell dir mal vor die hätten noch 10 minuten gewartet,dann hättest du wohlmöglich die klinik ohne baby verlassen........

ich danke immer wieder den hebammen und ärzten und dem ganzen team,das sie damals bei meinem sohn so schnell reagiert haben!!!

lg nadine

Beitrag von adcn 09.03.10 - 13:08 Uhr

Hallo Nadine

Aber das ist es ja gerade. Die haben das CTG-Gerät mit in den OP genommen und da direkt wieder angeschlossen. Und glücklicherweise haben sich die Herztöne von Celine wieder erholt. Das heisst, sie musste wohl kompensieren, so dass sie sogar hoch bis auf 180 gingen... Also hätten sie doch noch warten können, oder!?

Was war mit deinem Sohn? Gings ihm gut nach der Geburt?

LG
Angela

Beitrag von scaramouch 08.03.10 - 14:25 Uhr

#liebdrueck
Das tut mir so leid für dich!
Ich bin keine gute Trösterin da mir ja ähnliches wiederfahren ist und ich immer noch hin und her gerissen bin, ob ich mir professionelle Hilfe suchen sollte oder nicht.
Sowas sollte heutzutage nicht mehr passieren dürfen wo es doch gegen alles eine Pille gibt oder sonstwas...

sei stolz auf dich das du das geschafft und ausgehalten hast!!! #herzlich

Lg
Corinna

Beitrag von adcn 08.03.10 - 15:06 Uhr

Vielen Dank euch allen für die tröstenden, lieben und aufmunternden Worte!!! #liebdrueck
Es tut mir gut, darüber zu schreiben und vor allem auch, das erlebte zu erzählen!!!

Und wie gesagt - das wichtigste ist doch, dass es den Kindern gut geht.

Alles Liebe
Angela

Beitrag von andrea761 09.03.10 - 10:40 Uhr

Hi
dein Geburtsbericht erinnert mich an meinen! Ich habe aber erst eine Geburt hinter mir, aber bei mir war es genauso nach 22std.Wehen fast ohne Pause gingen die Herztöne weg und ich mußte in den OP und auch bei mir hat die PDA NICHT gewirkt. Ich habe auch den ganzen OP zusammen geschrien, aber da es meiner kleinen Maus so schlecht ging (mußte wiederbelebt werden) konnten sie nicht mehr warten. Aber GsD haben sie mich als die Kleine da war in Vollnarkose gelegt (zum ausschaben und zunähen). Es ist ein grausames Erlebnis bei vollem Bewußtsein und Schmerzempfinden augeschnitten und gerissen zu werden-Ich habe manchmal heute noch Albträume davon (es war am 25.20.2009).
Es scheint wohl doch häufiger vorzukommen, daß die PDA nicht wirkt-du bits jetzt schon die zweite(mit mir die dritte) von der ich das hier lese.
Ich wünsche dir alles Gute und das du es schnell verarbeitest, weil vergessen kann man sowas wohl nie.
Lg
Andrea

Beitrag von adcn 09.03.10 - 13:27 Uhr

Vielen Dank.
Ich wünsche dir und deiner kleinen Maus auch alles Liebe!!!
Lass uns einfach glücklich sein, dass wir gesunde Kinder haben.

Liebe Grüsse
Angela

Beitrag von sterngold 11.03.10 - 15:52 Uhr

könnte meine mutter sein bei meiner klein sis sind auch herztöne weggewessen meine mutter hatte schmerzen weil die gebärmutter gerissen ist und die medis nicht geholfen haben sie war nachher schon totalberauscht und ist denn später in denn op not-ks aber es war zu spät... meine schwester wäre in 3 wochen 2 geworden.

das ich echt der hammer was man da durchstehen muss und das dich das dein lebenlang verfolgt ist ja schon fast klar.

alles gute#klee