Erfahrungsbericht: selbstgemachte Knete ohne Alaun

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nightwitch 06.03.10 - 18:10 Uhr

Hallo,

vor ein paar Tagen wurde hier nach einem Rezept für Kinderknete ohne Alaun gefragt.

Ich habe dieses Rezept gepostet:

15 EL Mehl
15 EL Salz
2 EL Speiseöl
1/4 l warmes Wasser

evtl. Lebensmittelfarbe


So, heute dann endlich der Selbstversuch :-)

Zusammenrühren ging ja recht fix. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass der Teig viel zu flüssig und klebrig wurde.
Also noch mal reichlich Mehl nachgeschüttet.

Es wurde besser, aber es war noch nicht wirklich knetbar. Also noch ein wenig Öl und wieder Mehl, Mehl, Mehl.

Irgendwann hatte ich dann einen Teig, der entfernt an Mürbeteig erinnerte (Farbnuance war in etwa gleich ;-) )

Also den großen Batzen in 4 gleichgroße Teile geteilt und jeweils in einer anderen Farbe gefärbt.

Mit wieder reichlich Mehl ging es auch erstaunlich gut.

Ich habe dann die etwa Faustgroßen Kugeln in Gefrierbeutel gelegt, diese luftdicht verschlossen und erstmal in den Kühlschrank gelegt.

Nach dem Mittagsschlaf durfte Leandra dann "testen".

Es klappte erstaunlich gut. Ich habe sogar eine Blume hinbekommen, die nach Blume aussah, obwohl ich absolut untalentiert bin!

Allerdings merkte man dann doch nach einiger Zeit das Mehl an den Fingern (vielleicht wirds besser, wenn man wieder einen Tacken Öl dran macht).

Ich habe nach ca 45 Min das meiste der Knete wieder weggepackt (Kühlschrank) Der Teil, der noch draussen lag (jetzt ca 3 Stunden) ist natürlich angetrocknet und nur noch bedingt brauchbar (zerbröselt).

Auch lässt sich einmal zusammengepappte Knete nur noch schlecht trennen, man hat also irgendwann bunte Knete ;-)

Fazit:

Für den mehrmaligen Gebrauch mit Sicherheit gut geeignet.
Auch eine preiswerte Alternative zur Industrieknete. Mal abgesehen davon, dass man weiss, was drin ist und es nicht gesundheitsgefährdent ist, wenn mal was in den Mund gelangt.

Fotos folgen dann noch ;-)

Gruß
Sandra