Tagesmutter oder Kinderkrippe?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von 10petra 06.03.10 - 18:41 Uhr

Hallo,

hat jemand Erfahrungsberichte ob es besser ist sich für ca. 1,5 - 2 Tage eine Tagesmutter zu nehmen (ab 1 Jahr) oder einen Platz in der Kinderkrippe?
Ab wann habt Ihr Euch dafür "beworben"?
Unser Kleiner ist jetzt erst 1 Monat alt, aber scheinbar muss man da ja sehr frühzeitig anfangen zu schauen.
Übernimmt das Jugendamt eigentlich in Bad.-Württ. irgendwelche Kosten wenn der andere Elternteil voll arbeitet bzw. was zahlt Ihr da so?
Viele Grüße
Petra

Beitrag von ivik 06.03.10 - 18:49 Uhr

Bei uns ist es jedenfalls so, dass man sich für einen Krippenplatz für ein einjähriges Kind schon mit dem positiven Schwangerschaftstest bewerben muss. Das kommt halt ganz auf den Wohnort an.
Ich hatte unsere Tochter mit 8 Wochen angemeldet um einen Platz mit 2 Jahren zu bekommen und habe mit viel Glück dann einen bekommen.
In unserer Einrichtung ist die Warteliste mittlerweile über 200 Anmeldungen lang.


lg ivik

Beitrag von nochmal 06.03.10 - 19:43 Uhr

Hallo,

wir haben uns für eine Krippe entschieden, sie kann einfach viel zuverlässiger sein.

Wir haben uns angemeldet, als ich schwanger war und haben unseren Platz dann auch bekommen, als der Kleine 15 Monate alt war :-)

Gruss
D

Beitrag von be-hoernchen 06.03.10 - 20:12 Uhr

Wenn Du nur 2 Tage pro Woche eine Betreuung brauchst, würde ich eine TaMu suchen. Bei einer Krippe musst Du ja normalerweise einen Platz für die ganze Woche nehmen, den Du entsprechend teuer bezahlen musst.
Hier - in Kiel - ist es sogar so, dass man für u3 IMMER einen Ganztagsplaz bezahlen muss, also 240 € pro Monat, während man für die TaMu nur anteilig für die tatsächlichen Wochenstunden bezahlen muss (z.B. für 15 Wochenstd. 90 €).
Unsere TaMu ist absolut traumhaft, viel flexibler als eine Krippe, streikt nicht, ist nicht dauernd wegen irgendwelcher Seuchen oder Fortbildungen geschlossen, war in anderthalb Jahren nicht einmal krank und und und ... #pro

LG
Be-Hoernchen

Beitrag von postrennmaus 06.03.10 - 20:47 Uhr

Das kommt ganz drauf an, worauf du angewiesen bist. Wenn du Vollzeit arbeiten musst, ist die Krippe eindeutig besser. Wir hatten anfangs für ein paar Tage eine Tagesmutter. Die war aber ständig krank, oder ihre Kinder waren es, oder sie hatte hier einen Termin, da wieder was. Das wär absolut nicht gegangen, wenn ich Vollzeit arbeiten gehen wollte. Haben uns nach der Geburt für ein paar Krippen angemeldet, aber noch keine Aussicht auf einen Platz gehabt. Die Tagesmutter sollte zur Überbrückung dienen, bis wir einen Krippenplatz haben. Überraschend wurde ein Platz frei und wir sind per Losentscheid ausgewählt worden. Da war unsere Maus 10 Monate. WIr wohnen in SH, da ist es so, dass man eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet, dann bekommt man die Gebühr übernommen. Und wir haben bisher (außer den normalen Ferien) nur einen Tag die Krippe geschlossen gehabt wegen einer Fortbildung.

Lg postrennmaus

Beitrag von sushi3 06.03.10 - 20:52 Uhr

hi Petra,

da wir vollzeit arbeiten, war für uns die Krippe eindeutig die bessere Alternative.
Angemeldet haben wir Zwergi, als ich im 5. Monat war.

DAs Jugendamt übernimmt nur dann anteilig die Kosten, wenn ihr unter einer gewissen Einkommensgrenze liegt. Aber mit einem Vollzeit-Elternteil liegt man selten drunter.

wir haben einkommensabhängig ( RLP ) 144€ bezahlt. plus essen. gruß: sushi

Beitrag von breeze86 06.03.10 - 21:41 Uhr

Tagesmutter kommt bei mir nicht in Frage, aus persönlichen Gründen - dass will ich halt einfach nicht.

Ich komme aus Wien, also weiß ich nicht ob das bei
euch auch so ist wie bei uns, aber bei uns gibt es den "gratis" Kindergarten (und Krippe) von der Gemeinde. Da zahlt man "nur" das "drumherum" (Essensbeitrag und Bastelzeug usw.) - dafür müssen bei uns aber beide Elternteile arbeiten gehen, sonst hat man kein Anrecht darauf. Und dann muss man sich, wenn man im Sept. beginnen will im Jänner/Feb. desselben Jahres dafür anmelden (beide Eltern müssen u.a. Arbeitsbestätigungen abgeben).
Wenn man nicht im Sept. beginnt ist es egal wann man sich anmeldet (sollte aber nicht zu knapp dran sein).
Privatkindergärten und -krippen muss man bei uns in der Umgebung am besten schon vor der Geburt anmelden. #augen
Viel Glück und gute Nerven wünsch ich dir! ;-)

Glg, Breeze