Wer hat Erfahrung mit Bobath - Kg. ??weil sich das Baby nicht dreht??

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Beitrag von sonnenblume-1979 07.03.10 - 10:45 Uhr

Hallo Mädels,

bin immer noch etwas verunsichert, meine kl. Maus nun 8 Monate geworden, dreht sich immernoch nicht ganz herum, weder vom Bauch zum Rücken noch anders herum #zitter

Meine Ki - ärztin meinte, sie würde uns mit ca. 9 Monaten zur Krankengym. schicken.

Unsere kleine drehte sich mit 3 Monaten mal und dann nur noch auf die Seite. Sie dreht sich komplett zur Seite winkelt das untere Beine an, und das obere streckt sie lang. Sie kommt aber nicht rum, es fehlt sozusagen der letzte Pfiff#hicks

Ich habe so das Gefühl, dass sie nicht will, nicht ergeizig genug ist. Mein Großer 4 Jahre hat es damals so lange probiert (schwung geholt) bis er es rum schaffte.

Sonst hat Maja keinerlein Defizite nur eben das DREHEN!!

Kann mir einer sagen, wie lange es gedauert hat bis sich eure nach der KG gedreht haben??Hatten sich eure auch erst zur Seite gedreht oder blieben sie nur liegen bis zur KG??

Kann ich sie unterstützen??

Es wäre schön, wenn ihr mir antworten könntet.

LG Nicole

Beitrag von steffi1501 07.03.10 - 11:05 Uhr

Huhu

Julian bekommt, seit er 16 Wochen alt ist KG nach Bobath! Erst wegen Bewegungseinschränkung in der Schulter und dann auch, weil er sich nicht drehen wollte!

Jetzt haben wir noch 2 Termine und dann hat er 20x hinter sich! Er dreht sich seit er 7 Monate alt ist, aber ob es wirklich an der KG lag oder er einfach nur länger brauchte, mag ich nicht bewerten!

Es gibt Übungen, die mir die KG gezeigt hat! Man kann sie nur schlecht beschreiben und deshalb mag ich sie auch nicht hier schreiben, nicht das da was falsch verstanden/ gemacht wird!

Lg Steffi+Julian*8.6.09

Beitrag von tonip34 07.03.10 - 11:25 Uhr

Hi, ja Du kannst Sie unterstuetzen, eben durch die Krankengymnastik, Bobath ist eine sehr gute sanfte Therapie, freu Dich das deine Aerztin Dir dies verschreiben will, viele muessen um so ein Rezept lange kaempfen.

Kinder haben eigentlich immer den Drang sich weiterzuentwickeln, ich hoere oft die Begruendung ...sie kann das wohl ...ist nur zu faul.
Ich galube das es mrisstens einen Grund hat wenn die Entwicklung eines Kindes stockt, gerade wenn sie sich sonst ganz normal entwickeln, genau wie Du sagst, dann hat es einen Grund warum sie nicht dreht. Das kann eine ganz einfache Blockade sein ect...

Sehe die KG als was Positives, ist doch toll und wird Deinem Kind was Gutes tun.

lg toni

Beitrag von tauchmausi 07.03.10 - 11:50 Uhr

Hallo Nicole,

mein Sohn, jetzt fast 5 Jahre alt, hat es auch bekommen.
Ihm hat es Spaß gemacht und sehr geholfen.
Ich kann es nur empfehlen und wenn meine Maus (4 Monate) Probleme bekommen würde, würde ich sogar darauf drängen. Nur Voitah (oder so ähnlich) würde ich nicht empfehlen, bei Bobath wird nur gemacht, was das Kind auch will, bei Voitah wird einfach gemacht.

Und wie du sie unterstützen kannst, lernst du da auch (mir wurde es auf jeden Fall gezeigt).

LG Steffi

Beitrag von sally87 07.03.10 - 11:55 Uhr

Hallo,
leider hilft Bobath nicht immer.Unser kleiner macht seit seinem 7.Lebensmonat Bobath und es hat leider nix geholfen.Wir müssen nun leider mit Vojta anfangen(davor graut es mir leider enorm).

Lg
sally87

Beitrag von kleenerdrachen 07.03.10 - 12:17 Uhr

Lass dir keine Angst machen, Vojta ist zwar nicht unbedingt die Therapie erster Wahl- außer für eingefleischte Vojta-Therapeuten- aber wenn es deinem Kleinen hilft, müsst ihr wohl in den sauren Apfel beißen.
Ich wünsch euch gute Besserung!

Beitrag von sally87 07.03.10 - 12:21 Uhr

Vielen lieben Dank für deine Antwort.Wir haben am Montag unsere erste Therapiestunde,wenn es unserem kleinen hilft werden wir es auf jeden fall durch ziehen (auch wenn er sehr hart wird).

Hast du Erfahrungen mit Vojta?

Lg
sally87

Beitrag von miau2 07.03.10 - 12:53 Uhr

Hi,
ich kann dir nichts über Krankengymnastik berichten - aber über Erfahrungen mit "Spätdrehern", kombiniert mit einem gründlichen, aber entspannten Kinderarzt ;-).

Meine zwei waren so Experten.

Der Große hat sich zur U5 nicht gedreht. Macht nichts, muss kein Kind. Wir hatten aber da die Anweisung, wenn er es mit 9 Monaten nicht kann sollten wir wiederkommen. Er konnte nicht, wir kamen wieder. Er wurde wirklich gründlich untersucht, eine richtige Turnstunde veranstaltet.

Fazit: Motorik, Gleichgewichtsgefühl, Knochenbau - alles altersgerecht bzw. sogar richtig gut fürs Alter.
Diagnose: einfach keinen Bock - und seine Mama prima im Griff...der kleine Schlauberger wusste ganz genau, dass er nur jammern musste, damit ihm geholfen wird. Warum also sich anstrengen?

Unsere Hausaufgabe: ihm die Arbeit nicht abnehemen, sondern nur Eigenbemühungen unterstützen. Also ganz leicht an Hüfte und Schulter helfen, wenn er selbst versucht, sich zu drehen.

Mit 10 Monaten konnte er sich drehen, mit 11 krabbeln und sich hochziehen. Mit 15,5 ist er losgelaufen - und das meine ich wörtlich, ohne Unsicherheiten, Hinfallen o.ä...und er ist seit dem motorisch sehr geschickt, es gibt nichts, was auf irgend welche "Defizite" hinweisen könnte.

Mein Kleiner war noch spezieller. Er hat von Geburt an praktisch auf dem Bauch gelebt, hat die Rückenlage gehasst. Er konnte sich mit knapp 3 Wochen vom Bauch auf den Rücken drehen (also so weit hochstemmen, dass er umgepurzelt ist). Auf die Seite drehen auch. Nur - vom Rücken auf den Bauch, das nicht. Da er meistens schon auf dem Bauch lag, fehlte da wohl der Anreiz.

Nach den Erfahrungen von unserem Großen hatte ich mir vorgenommen, ihm nicht die ganze Arbeit abzunehmen, damit er es etwas früher lernen könnte. Nur leider hatte ich die Geschwisterliebe unterschätzt - mein Großer war stolz und glücklich, seinem kleinen Bruder helfen zu können...

Ende vom Lied: der Kleine konnte mit 6 Monaten robben, mit 7 krabbeln, sich hochziehen - und mit 10,5 hat er sich endlich vollkommen alleine gedreht. Kurze Zeit später hat er das gemacht, was andere Babys viel früher machen und sich durchs Wohnzimmer gekugelt...

Beide Kinder sind ohne KG weggekommen, weil unser KiA das für nicht nötig hielt. Und - nach allem, was ich als Mama und Laie sagen kann - er hatte vollkommen Recht mit seiner Einschätzung.

Vielleicht klappts bei Euch ja auch ohne...

Unterstützen kann man die Kleinen, indem man
- Anreize schafft: ein verlockendes Spielzeug ganz knapp außer Reichweite platzieren, so, dass es mit Umdrehen problemlos erreichbar ist
- nur leicht die Eigenbemühungen vom Kind unterstützt, aber eben nicht die ganze Arbeit abnimmt (also wenn das Kind versucht, sich zu drehen ganz leicht an Schulter und Hüfte unterstützen, damit es eben ein Erfolgserlebnis gibt)
- eine ganz leicht schräge Fläche schafft, wo das Kind mit seinen Eigenbemühungen eher zum Erfolgserlebnis kommt (Betonung auf ganz leicht schräg...unkontrolliertes herumkullern macht sicher eher Angst als Spaß)
- einen Widerstand zum Abrdücken bietet

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von hej-da 07.03.10 - 13:47 Uhr

Hallo!

Unser Wurm hat auch erst sehr spät mit dem Drehen angefangen.
Liegt dein Kind oft unter einer Spieldecke, sodass die Spielzeuge über ihr hängen?
Ich habe meinen Wurm irgendwann immer auf den Bauch unter seine Decke/ unters Mobile gepackt und das wirkte Wunder#kratz

LG

Beitrag von blackeye2906 07.03.10 - 13:40 Uhr

Hallo,

meine Tochter Sarah hat sich zur U5 auch nicht gedreht. Sie war da 6 Monate alt. Unsere KÄ hatte uns ein Rezept für Krankengymnastik nach Bobath mitgegeben. Ich wollte noch ein wenig warten aber nach 3 Wochen hatten wir dann doch den 1. Termin. Meine Kleine hat nur geweint weil sie fremdelt, also hat die KG uns ein paar Übungen für zu Hause gezeigt. Auch beim 2. Termin nur weinen, also haben wir zu Haus ein wenig spielerisch geübt. Nach zwei Tagen hat sie sich gedreht!! Ob sie das jetzt sowieso gekonnt hätte oder ob die Übungen geholfen haben läßt sich so nicht sagen aber ich denke schon!! Ich würde es wieder machen!!

Lg ;-)