Auszahlung der Geschwister

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von samantha1980 07.03.10 - 11:05 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ist es gängig, bei einer Überschreibung des Hauses die Geschwister in mehreren Etappen auszubezahlen, beispielsweise jetzt einen Teil und den anderen in 15 Jahren?
Liebe Grüße, Sam

Beitrag von seikon 07.03.10 - 12:45 Uhr

Ob das üblich ist weiss ich nicht, aber es macht schon irgendwo Sinn. Denn eine Schenkung/Überschreibung kann noch bis zu 10 Jahre rückgängig gemacht werden, wenn der Schenker z.B. zum Pflegefall wird oder stirbt. Denn dann geht das Haus erstmal in die Verwertung bzw. in die Erbmasse.
Wenn der Beschenkte seine Geschwister dann schon gleich voll ausgezahlt hat, dann kann er zusehen, wie er das Geld wieder bekommt, wenn er das Haus wieder zurück geben muss.

Abgesehen davon. Wenn es sich um eine rechtskräftige Schenkung/Überschreibung handelt, dann haben die Geschwister überhaupt keinen Anspruch auf eine Auszahlung. Das würde erst gelten, wenn der Schenker stirbt und das überschriebene Haus eben im Besitz des jeweiligen Kindes verbleibt. Erst dann müsste er rechlicht gesehen die anderen Geschwister auszahlen.
Lebt der Schenker noch und überschreibt das Haus an eines seiner Kinder, dann können die anderen Kinder eben wie gesagt nichts einfordern, da jeder ja mit seinem Vermögen zu Lebzeiten machen kann, was er will.

Beitrag von samantha1980 07.03.10 - 16:34 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort. :-)