Beikost einführen und Abstillen...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von energizer 07.03.10 - 15:19 Uhr

Hallöchen,

ich frage mich gerade, ob ich nach 6 Monaten voll stillen Beikost einführen und innerhalb von 3-4 Wochen abstillen kann, oder ob es sinnvoll ist, die Muttermilch-Mahlzeiten vorher schon durch industrielle Milch-Mahlzeiten zu ersetzen? #kratz

Ich möchte max. 7 Monate stillen... Soll ich dann evtl. erst abstillen und danach Beikost einführen? #kratz

Danke für eure Tips!

LG energizer mit Sarah (15,5 Wochen)

Beitrag von mami4-8 07.03.10 - 15:37 Uhr

hallo Sarah,
Ich finds toll das Du solange stillst.
ich hab auch 6Monate voll gestillt,dann eine mahlzeit(mittags)nach und nach durch Brei ersetzt.Ich habe erst abgestillt(etwa einen Monat)und als dann wirklich keine Milch mehr dawar(ich hab gepumpt),hab ich das durch industrielle Milch ersetzt.

LG ASTRID

Beitrag von darkdragonsoule 07.03.10 - 17:26 Uhr

hallo

wieso möchtest du denn irgendetwas absetzen oder gar abstillen?es heisst doch BEIkost und nicht anstadt oder ersatzkost *grübel*

du gibst deinem baby immer wieder was dazu und stillst noch etwas nach,zb.muttermilch soll doch im ersten lebenjahr noch hauptnahrungsquelle für babys sein.

"Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt auf der Grundlage von Studien zur kindlichen Entwicklung, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen, das heißt, keine andere Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch (es sei denn dies wäre medizinisch indiziert), und anschließend neben geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus . Die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt eine mindestens einjährige Stillzeit für alle Kinder und ergänzt, dass das Stillen darüber hinaus solange fortgesetzt werden soll, wie Mutter und Kind dies wollen. In der 2005 von der AAP veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ wird auch darauf hingewiesen, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer gibt . Anthropologische Forschungen ergaben Hinweise darauf, dass das natürliche Abstillalter beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt"

liebe grüße

Beitrag von energizer 07.03.10 - 17:43 Uhr

#danke für deine Antwort. Alles, was du geschrieben hast, ist gut, richtig und mir auch bekannt. Aber ich habe meine Gründe, warum ich nicht länger stillen möchte...

Deshalb wende ich mich an Mamis, die ähnliche Erfahrungen bereits gemacht haben.

LG energizer

Beitrag von darkdragonsoule 07.03.10 - 18:43 Uhr

hallo

das kann ich akzeptieren und finds schön dass du mir so nett antwortest =)

lg

Beitrag von nashivadespina 07.03.10 - 19:00 Uhr

Wieso ziehst du in Erwägung die Flasche zu geben anstatt zu stillen? Welcher Vorteil hätte dies? Wo ist der Sinn? Musst du arbeiten gehen weshalb du nicht mehr stillen willst/kannst?

Also der ganz natürlich/normale Weg wäre wenn du ab Beikostreife (manche Babys sind mit 6 MOnaten noch nicht beikostreif) mit Beikost beginnst..sprich essen und trinken anbietest und weiter nach Bedarf stillst..also immer dann wenn es dein Baby möchte. Irgendwann wird es dann das Essen lieber haben als das stillen so dass ihr dann automatisch die Milchmahlzeit durch feste Kost/Wasser ersetzt habt. Doch mit 6 -7Monaten ist es dann meist eher BEIkost anstatt ANSTATTkost. Im ersten Lebensjahr ist Milch meist die Hauptnahrungsquelle da die Kinder das einfach brauchen und dafür noch nicht bereit sind.

Um ehrlich zu sein finde ich deine Überlegung ob du innerhalb von 3-4 Wochen abstillen kannst bzw überlegst die Zeit des abstillens fest vorzugeben schon ziemlich fragwürdig..denn es kommt ja auf die Reife und Bedürfnisse des jeweiligen Babys an. Radikal abstillen sprich..anstatt Stillen komplett Fläschchen zu geben und hinzu dann evtl Beikost oder so sollte man eigentlich nur tun, wenn man selbst große Stillprobleme hat und einfach nicht mehr weiterstillen kann/will. Denn so konsequentes/vorgegebenes Abstillen ist meist auch mit einer starken seelischen Belastung des Kindes verbunden.

Beitrag von doreensch 07.03.10 - 23:28 Uhr

Ich finde deinen zeitplan etwas zu krass, abstillen Beikost und Industrienahrung auf einmal, für deinen Zwerg wird mit der Beikost ja die ganze Ernährung binnen von 4 Wochen umgestellt das ist körperlich und seelisch super fix

Vielleicht kannst du dir ja einen längeren Zeitrahmen stecken für dein Vorhaben?

Ich hatte mir bei meiner Großen 5 oder 6 Monate zum Abstillen Zeit genommen und nach und nach die Brust mit Prenahrung ersetzt (ich fing damals mit 6 Wochen an mit pre Nahrung zuzufüttern) Die Beikost führte ich dann nebenbei ein (auch sehr früh erst Karottensaft im Fläschen dann Schmelzflocken mit Milch etc.

Damals hat man das so gemacht

Das lief alles ganz fluffig so
Heute hat sie massig viele Allergien, Migräne und generell ein schwaches immunsystem, obs daher kommt?