Wie habt ihr eure Hunderasse gefunden??

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von justagirl22 07.03.10 - 18:25 Uhr

Hi,

die Frage steht ja schon oben. Mich würde einfach mal interessieren wie jeder zu seiner Hunderasse gekommen ist.
War die Optik für euch entscheidend oder doch eher die Charaktereigenschaften?

Und besitzt ihr einen Hund eurer Lieblingsrasse oder habt ihr euch doch für einen anderen entschieden, der besser zu euch passt?

Ich träume schon immer von einem Sarloos Wolfshund, aber ich kann ihm nicht das bieten was er braucht. Also werde ich wohl weiter träumen. Zu der Rasse kam ich, weil Wölfe meine Lieblingstiere sind und ich als Kind schon immer einen haben wollte.

LG

Beitrag von hunaro 07.03.10 - 18:35 Uhr

Meine Französischen Bulldoggen sind bei mir, weil ich streng nach Eigenschaften für uns einen robusten, kurzhaarigen, kleinwüchsigen, nicht zu rappeligen Zweithund zu unserem alten DSH-Mix gesucht habe. Inzwischen lebt der DSH-Opa nicht mehr, dafür habe ich nun 3 Frenchies, bin eingetragener VDH-Züchter dieser rasse und halte als große Zweitrasse eine Bullmastiff-Mädchen, die auch wieder nach Eigenschaften ausgesucht wurde.

Beide Rassen sind zu meinen Lieblingsrassen geworden.

Ginge ich nur nach optischen (und anderen charakterlichen Eigenschaften, die ich sehr schätze, aber aktuell bis mittelfristig nicht bieten bzw. leben kann) Eigenschaften, würden hier nur Schnauzer in allen Größen leben, besonders aber Riesen. Und Airedales. Diese Hunde werde ich immer lieben, vielleicht aber nie halten.

Grüßchen, Ute

Beitrag von justagirl22 07.03.10 - 18:40 Uhr

Ja Riesenschnauzer würde ich auch in die Kategorie "Traumhunde" stecken. Aber auf diese Rasse könnte ich mit meinem Freund niemals einigen...der kann Schnauzern leider nicht sehr viel abgewinnen. :-(

Beitrag von hunaro 07.03.10 - 18:42 Uhr

Da sagste wat: Ich hätte auch arge Schwierigkeiten, meinen Mann von ihnen zu überzeugen.:-( Er möchte wohl der einzige in unserem Hause bleiben, der einen Vollbart trägt.#rofl

Ute

Beitrag von germany 08.03.10 - 08:41 Uhr

Ein Bullmastiff fasziniert mich ja auch, aber wir haben ja zwei riesen, das reicht. Aber in ein paar Jahren.. Ist zwra eine blöde Vorstellung das unsere dann nicht mehr sind, aber ich könnte nie ohne Hunde leben.

Wie ist denn dein Bullmastiff so? Stehen die auch auf dieser dämlichen Liste?

Beitrag von sohnemann_max 07.03.10 - 18:43 Uhr

Hi,

unser Hund musste folgende Eigenschaften haben:

- stundenweise alleine bleiben können
- älter als 5 Jahre sein
- katzenverträglich
- Grundkommandos beherrschen
- keinerlei Probleme mit Kindern haben
- keine Dominanz gegenüber anderen Hunden

Nach diesen Kriterien habe ich im Tierheim gesucht und bin innerhalb von 24 Stunden fündig geworden. So sind wir auf unseren Hund gekommen. Rausgekommen ist ein slowakischer Hirtenhund.

LG
Caro mit zwei Kindern, 3 Katzen und einem Hund - bald noch ein Pflegehund.

Beitrag von ella173 07.03.10 - 18:44 Uhr

hi

also ich habe nicht nach rasse entschieden.

den ersten habe ich mir geholt weil ich ihn aus meinem ehemaligen bekanntenkreis gerettet habe.

ich habe mit den leuten nichts mehr zu tun weil sie ihn geschlagen und mißhandelt haben. daraufhin habe ich ihn darausgeholt und sie haben mir noch korb und leine hinterher geschmissen. das ist jetzt 7 jahre her.

bei meinem zweiten hund habe ich nach optik geschaut da ich sie aus einer kroatischen tötungsstation habe und da natürlich nach größe und optik geschaut habe.

mein absoluter lieblingshund ist der dobermann aber ich hab zwei und wenn einer von denen über die regenbogenbrücke geht dann werde ich mir einen holen.

liebe natürlich meine hunde über alles

ella

Beitrag von booo 07.03.10 - 19:24 Uhr

Das ist ne gute Frage. Eine bestimmte Hunderasse haben ich nicht.

Eigentlich würden die ruhigeren Vertreter eher zu mir passen, aber das funktioniert irgendwie nicht, da komm ich nicht auf einen Nenner, die sind mir irgendwie zu "abwesend" und zu gemütlich.

Die hibbeligen sind aber auch nix für mich, weil ich kein Mensch bin der auf den Hundeplatz geht oder Hundesport macht oder so.

Meine beiden Mischlinge (1 leider verstorben) sind für mich ideal. Sie sind zwar hibbelig, aber durchaus auch mit normalen Spaziergängen zufrieden und genießen um so mehr dann die langen Spaziergänge. Nicht zu Schlaftablettenmäßig dass ich auch auf meine Art mit ihnen arbeiten kann... ich kanns nicht beschrieben, es passt einfach. Wer hier wen gefunden hat - ich weiß es nicht.



Es passte / passt einfach.

Bei der Hündin meines Mannes merke ich derzeit.. es ist nicht so meins.... :-(

Beitrag von hunaro 08.03.10 - 19:46 Uhr

... und es musste unbedingt eine Bordeauxdogge sein...#augen

Ich verstehe dich gar nicht mehr! So lange sie neu sind, sind se gut, dann nur noch unbequehm. Hey, eure Hunde spiegeln nur wieder, was ihr mit ihnen macht.

Grummelnd,

Ute

Beitrag von chaoskitty 07.03.10 - 19:41 Uhr

Ich wollte einen Bernersennenhund haben.

Ich habe einen vom Bauernhof geholt, der Vater Border die Mutter Bernersenn.
Ich mag Bernersennen von der Zeichnung her und sie sind schöne Familienhunde. Allerdings habe ich nicht an den Border gedacht, der mit enthalten ist #kratz
War aber auf jeden Fall eine gute Wahl.
Ich wollte den nehmen, der mich aussucht. Ich habe aber den in mein Herz geschlossen, der wie ein armes Würstchen in der Ecke saß und den Kopf gesenkt hatte, als die anderen elf auf mich zu kamen. Und Murphy war auch der einzige, der aussah wie ein Berner.

Er hält uns gut auf Trab, da von dem Berner nur die Zeichnung da ist und der Charakter vom Border.

Eine schöne Mischung. Hab ihn auch in der VK.

LG Nina #hund #katze

Beitrag von 3mm 08.03.10 - 01:40 Uhr

Wow - dein Murphy ist bildhübsch! #verliebt

Beitrag von chaoskitty 08.03.10 - 08:34 Uhr

Danke #hicks#verliebt

Beitrag von kja1985 08.03.10 - 15:10 Uhr

Der ist viel schöner als ein echter Berner. Mein erster Hund war auch derjenige der sich panisch unter die Palette verkrochen hat wenn seine Geschwister gespielt haben ^^

Beitrag von bienchensg 07.03.10 - 19:47 Uhr

Cocker waren schon immer faszinierend für mich., Knuddeliges Aussehen, aber pfiffig und mit eigenem Willen.

Kurz nach Weinacheten stand Siggi im Internet. Damals hies er noch Smokey. Er war zu verschenken.

Ich habe angerufen, aber damit gerechnet, das er schon weg ist. Die Frau am Telefon sagte, das sie ihn am Abend zu einer Frau nach Essen bringen wollten, die Angeblich Züchterin sei. Meine Frage, wieso die Züchterin dann einen kastrierten Rüden haben wollte, konnte sie nicht beantworten und kam aber selbst ins grübeln.
Eine Stunde später stand ich bei ihr vor der Tür und habe mir Siggi angesehen und war direkt verliebt, auch wenn mich ein völlig unerzogener, rüpeliger Hund ansprang, ich ging 2 Stunden im Regen probespazieren und wurde durch die Gegend gezogen.
Ich kam zurück, meinte wenn sie mir bis morgen Zeit geben würde, würde ich mir alle Klamotten holen und ihn nehmen.

Naja am nächsten tag habe ich ihn geholt. Ihn seid dem schon tausend Mal verflucht, im Geiste an die Wand genagelt und erwürgt.
Und war doch stolz auf jeden Seiner Fortschritte.

Damals wusste er nichtmal was Sitz heisst, heute nach knapp drei Monaten hört er auf Handzeichen und ist ein ganz feines Kerlchen. Seine Epi wird derzeit eingestellt.

Und ich bin so glücklich das wir ihn haben!

Beitrag von doucefrance 07.03.10 - 19:58 Uhr

Hallo,
wir haben zum ersten Mal einen Neufundländer im unserem ersten Frankreichurlaub gesehen. Der Vermieter des Ferienhauses hatte einen. Der war absolut klasse. Wir haben uns lange mit ihm über die Rasse unterhalten und konnten den Hund im Umgang mit unseren Kindern, anderen Leuten und den Zwergpapageien des Vermieters, der sie züchtete, erleben. Einfach genial.
Und schon auf der Rückfahrt ging es los: Wenn wir mal einen Hund haben wollen, Mama und Papa, dann nur so einen dicken Schmusebär...

Daheim haben wir uns insgesamt 5 Jahre lang immer wieder mit der Rasse beschäftigt, zwischendurch mal ganz kurz auf andere Rassen (Bobtail, Bearded Collie) geschaut, aber kamen immer wieder auf den Neufundländer zurück. Seine Charaktereigenschaften, Vorlieben und Rassemerkmale passten einfach wie die berühmte Faust aufs Auge zu unserer Familie und zum "Zeitbudget", ebenso seine "Wetterfühligkeit" dahingehend weniger im Hochsommer in den Süden zu wollen, dafür lieber im Norden und möglichst kühl und am Meer. Eigenes Haus und Garten ist auch vorhanden - ideale Bedingungen für Hund und uns.
Dann haben wir intensiv nach einem Neufundländermädchen gesucht, leider kein passendes gefunden, nur am anderen Ende Deutschlands und dann auf einmal sprang uns unsere Farina ins Auge, die im Oktober 1999 bei uns eingezogen ist und leider 2008 im Januar gestorben ist. Und am 2.11.2008 konnten wir unsere Arwenn nach Hause holen - dieses so ganz andere dickköpfige, unbestechliche, unwiderstehliche großes kleines Teufelchen, das all das anstellt, was Farina nie gemacht hat. Aber beide Mädchen sind so liebenswerte Geschöpfe, da sind wir um jeden Tag froh, den sie bei uns sein dürfen / durften...

Liebe Grüße
Und 1999 haben wir

Beitrag von smr 07.03.10 - 20:29 Uhr

Guten Abend!
Ich hatte als Kind eine Schäferhündin. Aber das war eher Zufall, ich hab sie sehr geliebt.

Als Erwachsene wollte ich immer einen eigenen Hund haben, aber die Situation war noch nicht reif dafür. Eines Morgens ging ich Brötchenholen und traf einen Mann mit einem Bullterrier und es machte einfach KLICK. Ich fand sein markantes Äußeres klasse und seine offene liebe Art klasse. Ging nach Hause und sagt zu meinem Mann, damals noch Freund: wenn wir uns mal einen Hund anschaffen, muß es ein Bullterrier sein.
2 Jahre später erlaubte uns unsere Lebenssituation einen Hund. Wir haben uns genauer über div. Rassen informiert, weil wir bestimmte "Wünsche" an den Charakter hatten. Nicht zu klein, robust, lieb, schmusig, aber auch mit eigenem Kopf, belastbar, aber kein Sportler.
Wir waren dann bei div. Züchtern, um uns die ausgewählten Rassen live anzuschauen.
Zu der Zeit hatten wir noch Meerschweinchen und waren gerade auf einer Ausstellung, als Vereinskollegen mit ihrem Wagen voller Bullis vorfuhren und wir uns spontan entschlossen, eine Gassirunde mit zu drehen. Die eine Hündin war gerade trächtig. Wir sind dann noch ein paar Mal zu den inzwischen Freunden gefahren, erlebten die Hunde richti und wußten dann endgültig, daß dies die Rasse ist, die zu uns paßt.
Unseren Slash kannten wir seit seiner 2. Lebenswoche. Leider mußten wir ihn letztes Jahr viel zu früh mit nur 11 Jahren gehen lassen und es tut mir immer noch sehr weh. Geblieben ist seine Freundin, inzwischen auch schon knapp 10 und unser Jungspund von 2,5 Jahren. Wir können uns inzwischen keine andere Rasse mehr vorstellen.
LG
Sandra

Beitrag von sandra--herz 07.03.10 - 20:50 Uhr

Also, wir haben einen Do Khyi. Im Tv gesehen, verliebt, informiert und gekauft. Was besseres hätte uns nicht passieren können....#huepf

Sandra

Beitrag von kja1985 07.03.10 - 21:11 Uhr

Ich hätte wohl einen Boxer oder etwas in der Richtung adoptiert, wenn ich so könnte wie ich wollte, mein Herz schlug für Molosser und alles was in die Richtung geht. Vor dem Beagle hatte ich eine Dogge.

Aber wir haben uns viele Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir mit kleinen Kindern keinen Schutzhund haben möchten. Außerdem hat mich mein Mann überzeugt dass in unserer Lebenssituation ein kleiner Hund vernünftiger ist (kleine Wohnung, kleines Auto, kleine Kinder).

Wichtig war uns also ein maximal kniehoher Nichtschutzhund, der für seine Freundlichkeit und Verträglichkeit bekannt ist.

Auf meiner Liste standen neben dem Beagle noch Boston Terrier, Französische Bulldogge und einige andere. Mein Mann hat letztendlich die Wahl getroffen und den Beagle augesucht und da es für ihn schwer genug war überhaupt einen Hund haben zu müssen hab ich eingewilligt. Der Beagle hat als Familienhund auch fast nur Vorteile, der einzige Nachteil ist der extreme und teils unkontrollierbare Jagdtrieb, den ich zugegebenermaßen unterschätzt habe. Ich übe aber sehr viel mit dem Hund, er ist bisher nicht jagen gegangen und steht ganz gut im Grundgehorsam. Mal gucken wie sich das entwickelt.

Mein Herz schlägt jetzt eher für diverse Jagdhunderassen ;-)

Beitrag von minimal2006 07.03.10 - 21:12 Uhr

Hallo

Das ist ja mal eine schöne Umfrage ;-)

Ich / wir haben einen Parson Russell Terrier und Jack Russell Terrier.

Den (damals) noch PJRT, habe ich zum ersten mal bei meiner Kosmetikerin im Jahr 1995 (?) gesehen.
Sie hatte den Hund immer im Laden dabei.
Ich war begeistert von dem Wesen.
Im Laden ruhig, draußen sehr temperamentvoll, selbstsicher, nicht zu groß, nicht zu klein, optisch hat sie mir gut gefallen...sie war gelehrig und hatte Freude an allem, was man ihr bot ;-)

Dann haben wir ein Buch gekauft.
Die Rasse hieß damals noch Parson Jack Russell Terrier.
Der "Jack Russell" so sagte mir meine heutige Züchterkollegin sei ein Bastard, als Rasse nicht anerkannt, krumme, viel zu kurze Beine.

So habe ich mich im Jahr 2000 für einen Parson entschieden.
Meilo maß eine Schulterhöhe von 37,5 cm, sein Fell war rauh, braun-weiß.
Meilo war eine "Wildsau", zu Hause verschmust, treu, anhänglich, verspielt.. draußen ein Horror!
Wir arbeiteten mit einer Hundetrainerin.
Meilo wurde sehr krank und musste mit sieben Jahren eingeschläfert werden.

Kurz darauf zog Nina hier ein.
Sie ist eine Jack Russell Terrier Hündin.
Im Nov.2000 trennte die F.C.I. die Rassen und der Jack Russell wurde als eigenständige Rasse anerkannt.

Dennoch bin ich im November 2009 wieder zu meiner Ursprungsrasse, dem Parson zurückgekehrt.

Ich finde die Parson's sehr edel, anmutig, robust, schwer zu erziehen (aber ich liebe Herausforderungen) treu und als Familienhunde geeignet.
Für mich ist es nicht vorstellbar, das ich zu einer anderen Rasse umschwenke! Dafür bin ich zu sehr Parson Fan ;-)

LG Tanja

Beitrag von twins 07.03.10 - 21:33 Uhr

Hi,
uns war wichtig, das der Hund nicht haart, da ich zu Allergien neige.
Außerdem sollte er ein Familienhund sein und ......alles was dazu gehört.

Wir haben und informiert und sind auf Airedale Terrier gelandet. Wir fanden ihn von Anfang an super toll und haben dann gesucht. Denn der Hund sollte schon älter sein da wir keinen Welpen zu den Kleinkindern (damals waren die Zwillis 2 Jahre alt) haben wollten.

Haben gesucht und gefunden. Ein Züchter hat einen Hund abgegeben, da er nicht zum Züchten geeignet war, da das Fell zu hell war. Egal, wir haben uns sofort verliebt und der Züchter ist auch OK, haben immer noch Kontakt und die informieren sich auch regelmäßig, wie es unserer Cora geht.

Ich hätte die Rasse auch nicht gewechselt....Liebe von Anfang an.

Grüße
Lisa

Beitrag von ratatouille 08.03.10 - 00:32 Uhr

Hallo,

erstmal: schöne Umfrage.:-)

1995 habe ich in Griechenland in einem Hotel an der Poolbar gejobbt...war eine klasse Zeit.;-)
Ich war damals mit meinem Auto dort. Nach der Arbeit fuhr ich so durch die Gegend, um mir ein paar Dörfer, Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Ich landete in einem Dorf und parkte mein Auto. An einer Mülltonne fiel mir eine Hündin auf...Liebe auf den ersten Blick!#verliebt
Sie war abgemagert, hatte einen leeren Blick und sah allgemein total verwarlost aus.
Nach einer schlaflosen Nacht holte ich sie am nächsten Tag. Sie war eine Collie-Windhund-Mix Dame, sah aber eher aus wie ein Collie, allerdings größer und kürzeres Fell und sie hatte eine wunderhübsche "Maske".
WAS für ein Windhund "drin war" konnte mir allerdings niemand sagen. Manche tippten auf Barsoi, andere auf Saluki (war das erste Mal, daß ich von dieser Rasse gehört hatte, hatte allerdings keine Ahnung, was ich mir unter einem Saluki vorstellen sollte.;-))
Nach 3 weiteren gemeinsamen Monaten in Griechenland kam der große Tag: die Rückreise nach Deutschland -mit meinem neuen Hund.:-)
11 Jahre war sie bei mir, es war eine tolle Zeit, bis ich sie vor 3 1/2 Jahren gehen lassen mußte.:-(

Der Schmerz saß so tief, daß ich erstmal überhaupt keinen Hund mehr haben wollte (noch "sowas" -sprich die Einschläferung- dachte ich nicht noch einmal verkraften zu können).
Nach über einem Jahr hundeloser Zeit erwischte ich mich immer öfter dabei, wie ich in Zeitungen den Tiermarkt studierte oder im Internet "rein zufällig"#schein auf Tiervermittlungsseiten landete...
irgendwie sprang aber nie "der Funke" über...

...irgendwann besuchte ich eine Freundin, sie hatte einen Hundekalender an der Wand hängen...ich sah quasi das Ebenbild meiner Hündin!!
Links unten stand der Name der Rasse...Saluki. Ich googelte, informierte mich umfassend über die Rasse, Charaktereigenschaften, usw.
Ich war echt besessen!#schock Meine damalige Kollegin drohte mir, den Locher nach mir zu schmeißen, wenn sie noch einmal das Wort "Saluki" von mir hört.#rofl
Ich fand eine Züchterin, überredete meinen Mann "nur mal schauen zu gehen"#schein, schließlich kannte ich Salukis nur von Bilder her (verschwieg ihm allerdings, daß die Züchterin ZUFÄLLIG gerade einen Wurf Welpen hatte;-)#schein)...tjaaa, nach einer Stunde hatten wir unseren Hund gefunden und durften ihn 3 Wochen später holen.#huepf#fest

Beitrag von 3mm 08.03.10 - 01:46 Uhr

Oh mein Gott - ich habe bei uns mal eine Frau mit 3 Salukis gesehen - und ich fand sie wunderschön!
Mein Mann meint, sie sehen aus wie Frauenhunde #gruebel - ich finde sie einfach toll.

Du hast ein Glück - ich bin neidisch. :-p#verliebt

Beitrag von ratatouille 08.03.10 - 03:14 Uhr

"Frauenhunde"?#rofl

Mein Mann hatte anfangs ähnliche Bedenken...#augen...bis unser Hund eine Katze gesichtet hat und dermaßen angezogen hat, daß mein Mann fast "Staub gefressen hätte"#rofl...da ist der Respekt gewachsen.;-)

3 Salukis...ja, ein Traum.#verliebt
Aber "wir arbeiten" immerhin am Zweiten...;-) Sohn unseres Hundes soll es werden, die perfekte Hündin schon "erspäht"#verliebt...willst du einen Welpen?;-)

LG

Beitrag von 3mm 08.03.10 - 14:52 Uhr

Ohhh...habt ihr vor zu züchten?

Ja!:-p

Aber höchstwahrscheinlich bin ich dann obdachlos, mit 2 Hunden, 2 Katzen und 2 Aquarien. #schwitz

Ich glaub ich muss mal ein ernstes Wörtchen mit meinem Mann reden. #schein

Beitrag von 3mm 08.03.10 - 01:51 Uhr

Hm. Ich liebe Border Collies - allerdings traue ich mir keinen zu. Seitdem habe ich diese Rasse verworfen.

Seit wir 2006 unsere Schäferhündin geholt haben, bin ich den Altdeutschen Schäfis verfallen - auch wenn wir Fenja leider nicht mehr besitzen. (Lange Geschichte...wer neugierig ist, bitte per PN ;-) )

Seit Oktober 2009 haben wir nun einen Mischling - Tibet Terrier x Rauhaardackel, eine witzige Mischung die wir sicher nicht gesucht haben.
Wir haben Chui zufällig im Internet entdeckt, uns verliebt und er zog ein. Der tollste Hund der Welt - an ihm gibt es nichts auszusetzen.

Dennoch gehört mein Herz den Schäfis und irgendwann wir auch wieder einer bei uns einziehen. #verliebt

Warum? Ganz einfach - Schäferhund haben alles, und von allem nur ein bisschen. Sie sind tolle, vielseitige Hunde, die mit der entsprechenden Auslastung die perfekten Familienhunde sind.

  • 1
  • 2