Stillen Ja oder Nein???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lunaninchen 07.03.10 - 19:59 Uhr

Hallo Ihr lieben!

Ich bin nun noch nicht so weit aber ich möchte gerne stillen. Nun hab ich bei meiner freundin alles miterlebt. Sie konnte ihren Sohn nicht stillen und nun mit ihrer kleinen ging das ganz super. Die kleine ist nun 6monate.

Am anfang hat sie immer gesagt das es super ist und nun mittlerweile rät sie mir davon ab. Die kleine nimmt kein Nucki, trinkt nicht aus flaschen auch kein Tee oder saft. Und sie schreit bei jedem anderen wenn sie sie mal kurz abgibt wegen toilette. Weil die kleine zu anhänglich ist an Mama.

Meine freundin meint das macht jedes Stillkind so, weil sie das so gelesen hat in einem Forum und rät mir unbedingt davon ab und bereut es.

Ist wirklich jedes Stillkind so ist und sind die probleme so schwer? Ich konnte meine tochter leider auch nicht lange stillen weil meine Milch von heute auf morgen weg war und mir da irgendwas gefehlt hat.

Aber durch Ihre aussagen mach ich mir gedanken?

Ich freue mich auf eure Erfahrung, die Ihr hoffentlich mit mir teilt.

LG Anika 22ssw

Beitrag von blucki 07.03.10 - 20:05 Uhr

hallo anika,

naja, die hellste scheint deine freundin ja nicht zu sein. dass das baby weint beim abgeben hat was mit dem fremdeln zu tun und ist ganz normal in dem alter. das machen auch flaschenkinder.

das mit dem stillen musst du ganz alleine für dich entscheiden. ich habe meine beiden kinder gestillt. den sohn 10 monate voll und dann abends und nachts noch bis er knapp 2 war (der ließ sich nicht abstillen, was ich aber nicht schlimm fand). und die tochter ist jetzt knapp 10 monate alt und wird auch noch sehr viel gestillt (hat vor 4 wochen erst die erste beikost akzeptiert).

ich finde stillen toll. aber wie gesagt, entscheiden muss das jeder für sich selbst.

probier es doch erstmal und schau dann, wie es läuft. flasche geben kann man ja immer noch.

und einen schnuller haben meine kinder auch nie genommen. das hat aber auch den vorteil, dass man den dann nicht abgewöhnen muss.

lg
anja

Beitrag von mutschki 07.03.10 - 20:09 Uhr

hi

also das ist absoluter quatsch!
ich habe zwar auch nur um die 6 wochen gestillt ( noch ne woche lang nachts...) aber mein sohn hat ganz normal den schnuller genommen ,hat auch aus der flasche abgepumpte mumi getrunken und war nicht nur mama bezogen..das haben später ab einem gewissen alter alle babys mal,das is ne phase und hat nix mit dem stillen zu tun.
ich kenne einige die viel länger gestillt haben als ich und bei keinem trifft die aussage deiner freundin zu.
ich werde diesmal wieder stillen und habe fest vor,es diesmal auch lange zu machen bzw eben so um die 6 monate,mal sehn wie es dann weiter geht ;-)
lass dich nicht verunsichern,nur weil deine freundin es so empfindet,muss sie es nicht jedem so aufzwängen oder einreden.

lg carolin

Beitrag von eresa 07.03.10 - 20:09 Uhr

Nein, das macht nicht jedes Stillkind so.

Das kann ganz unterschiedlich sein.
Mein Sohn (7 Monate) nimmt keinen Schnuller und trinkt nicht aus der Flasche. Dafür trinkt er jetzt super aus der Trinklerntasse und aus dem Becher. Er hat keine Probleme, ein paar Stunden bei meinem Mann, den Omas/Opas, der Tante... zu bleiben. Und das war bisher immer unproblematisch. Achja, er beruhigt sich auch ohne Brust ;-)

Meine Nichte (8 Monate) wurde auch voll gestillt. Schläft nur mit Schnuller ein und trinkt auch aus der Flasche. Auch sie ist total pflegeleicht, was das aufpassen angeht.

Ich denke, dass es viel mehr mit dem Verhalten der Mutter zu tun hat. Das Flasche-Trinken muss gelernt werden und das kann auch ein paar Tage/Wochen dauern. Damit sollte man auch nicht zu spät anfangen und es immer wieder üben. Auch, dass andere Personen auf das Kind aufpassen, muss meiner Meinung nach geübt werden.

Ich würde immer wieder stillen, auch wenn es natürlich eine gewisse Beeinträchtigung bedeutet und man mehr ans Kind gebunden ist.
Dafür muss man keine Flaschen desinfizieren und hat immer sofort die passende Nahrung griffbereit. ;-)

Wenn du stillen willst, dann tu es!

lg

eresa

Beitrag von plaume81 07.03.10 - 20:09 Uhr

Hallo,

ob Stillen ja oder nein, muss jeder für sich entscheiden.

Zwergi ist wird noch immer gestillt (nur mehr 1-2 Mal am Tag), aber trinkt und trank auch ohne Probleme aus der Flasche (nicht nur Mumi, auch Pre), auch Wasser und Tee sind kein Problem. Schnuller nimmt er auch, was ich aber jetzt nicht unbedingt als positiv bewerten würde ;-). Und natürlich hat(te) auch er Phasen, wo jeder doof ist ausser Mama und ev. noch Papa, aber das hat m.M. nix mit Stillen oder nicht zu tun.

LG

Beitrag von tria-asteria 07.03.10 - 20:11 Uhr

hallo anika

also ich kann dir nur zum stillen raten. unsere tochter ist jetzt etwas mehr als ein jahr alt und ich stille sie noch immer. ich finde die nähe total schön und wir geniessen die stillzeit immer sehr. es gibt so viele frauen, die gerne stillen würden und es nicht können. aber das bleibt zum glück jedem selber überlassen :-)
ich glaub weniger, dass die anhänglichkeit nur mit dem stillen zusammen hängt, ok bei uns ist es schon auch so, aber das liegt, meiner meinung nach, eher am wesen unserer tochter.
sicher gibt es auch nachteile, man ist halt doch eher gebunden, aber mit etwas geduld gewöhnen sich auch stillbabys an die flasche (unsere hat es lange komplett verweigert, nimmt sie nun aber problemlos, wenn ich arbeiten bin oder mal weg gehe)
ich denke, am ende musst du für dich selber entscheiden, was für dich wichtig ist und dir von niemandem reinreden lassen :-) hast ja noch etwas zeit :-)
alles gute und viel glück

asteria#stern

Beitrag von alessa-tiara 07.03.10 - 20:12 Uhr

hallo

also ich liebe stillen

ich habe meinen sohn 6 monate voll und jetzt ( 8 monate) stille ich neben der beikost auch noch viel.
ich hab mit keinem dieser sacehn ein problem. mein kurzer leibt seinen nucki , er trinkt mittags sein wasser brav aus der flascche bzw trinklernbecher..

mein kurzer ist zwar ein totales mama kind , aber ich kann ihn ohne probleme abgeben.


LG

Beitrag von koersche 07.03.10 - 20:13 Uhr

huhu!

also ich weiß ja nicht wie sich deine freundin das mit einem kind vorgestellt hat,aber es ist ganz normal das ein baby mit 6 monaten an mama hängt., egal ob es gestillt wird oder die flasche bekommt.

mein sohn ist 6 monate alt, ich stille ihn, seit kurzem nicht mehr voll und es ist meiner meinung nach das beste für ihn. du wirst denke ich viele verschiedene meinungen hierüber bekommen, aber sein wir mal ehrlich...es ist von der natur so vorgesehen und deswegen wird es nunmal immer das beste für jedes baby sein...ansonsten würde bei der geburt ne flasche und pre-nahrung mit raus kommen:-p

wenn du stillen möchtest...das lass dirauf keinen fall von jedem etwas anderes einreden. jeder empfindet es anders und wenn deine freundin es als lästig empfindet, dann ist das ihr problem!!!

mein sohn trinkt auch nicht aus der flasche. er bekommt jetzt eine trinklerntasse und wird schritt für schritt dran gewöhnt...und es klappt super. alles eine frage der geduld!!!
mein sohn ist manchmal auch sehr anhänglich...aber hallo er ist 6 monate alt und ich bin nunmal bezugspeson nr. 1 und das sollte jede mama für ihr kind sein. und auch wenn er öfter mit anderen fremdelt und sich nur von mir beruhigen lässt, stört es mich nicht im geringsten, weil das nunmal zum mama-sein dazu gehört;-)

also lass dir so ein schwachsinn nicht einreden....ich versteh ehrlich gesagt dein "freundin" nicht das sie dir so etwas erzählt....denn anscheinend hat sie wenig ahnung davon...:-(

lg
körsche

Beitrag von wafr 07.03.10 - 20:13 Uhr

Hallo,

ich hab' meine 3 Jungs gestillt, bzw. den Kleinen stille ich noch.
Grundsätzlich würde ich jedem zum Stillen raten. (gut für's Kind, und bei mir zumindest, auch für die Mutter)

Klar, jedes Kind ist anders, aber ich denke, solche Phasen hat jedes Kind, ob gestillt, oder nicht, dass nur die Mama gilt, vor allem, wenn sie da ist.
Du weißt ja nicht wie das Kind wäre, wenn es nicht gestillt würde.

Ich kann nur aus vollstem Herzen zum Stillen raten, auch wenn es nicht immer leicht ist. Aber Kinder zu haben ist halt so.

VG
wafr

Beitrag von lissi83 07.03.10 - 20:17 Uhr

Hi!

Haha, wie geil der ertse Satz von blucki ist.....genau DAS habe ich auch gedacht...deine Freundin scheint nicht besonders helle.....;-)

Also, nein, nicht jedes Stillkind ist so! Meine Stilltochter:-) hat nen Nucki genommen und... naja ok, erst viel später auch ne Flasche! Aber das ist auch egal, denn ein Stillkind muss keine Flasche nehmen auch keine mit Tee! Dass deine Freundin nicht in Ruhe pinkeln gehen kann, liegt sicher nicht daran, dass sie ihr Kind gestillt hat und es deshalb so anhänglich ist! Das sind viele verschiedene Faktoren, die ausmachen ob ein Kind sehr anhänglich der Mutter gegenüber ist, oder ob es sich auch von anderen Menschen tragen lässt usw.!

Das Stillen stärkt die Beziehung zwischen Mutter und Kind und das Kind fühlt sich nun mal bei der Mutter am wohlsten...na und? Das ist doch für eine Mutter wunderschön und vorallem von der Natur genau SO gewollt! Jedes Kind nabelt sich in seinem eigenen Tempo von der Mutter ab und jedes Kind ist anders, was das Fremdeln angeht! Das kann einem auch mit nem Flaschenkind passieren, dass man es niemand anderem in den Arm geben kann!

Nur ganz wenig Mütter können aus medizinischen Gründen nicht stillen....naja also was heisst, deine Milch war von heute auf morgen weg?

Stillprobleme liegen ganz oft an anderen Dingen! Du könntest dich ja vor der Geburt schon mal mit einer Stillberaterin zusammen setzen und die wird dir sicher noch gaaaaanz viel andere Dinge erzählen!

Sag der mal was deine Freundin dir gesagt hat#rofl die haste dann bestimmt da liegen;-)

Still und schau wie es klappt! Es ist das schönste was zwischen Mutter und ihrem Kind stattfinden kann!

lg

Beitrag von darkdragonsoule 07.03.10 - 20:20 Uhr

huhu

ich finde dass sich das kind ganz normal verhält.und flaschenkinder machen es auch so-zumindest die allermeißten.

eigentlich ist der schnulli ja brustersatz und sozusagen schummelei ;-) aber manchmal gehst nicht anderst (zb wenn das kind ein starkes saugbedürfnis hat-welches aber die ersten wochen nur durch die brust gestillt werden sollte um eine saugverwirrung zu vermeiden).

stillen ist so einfach (von der handhabung wenn sich alles erstmal eingespielt hat) und so schön für beide.die hormone nach der geburt helfen dir auch dabei ruhiger zu werden und das stillen zu genießen.
wenn das baby nach bedarf gestillt wird,d.h immer wenn es danach verlangt (was auch zeitweise alle stunde sein kann) klappt das mit der milchproduktion.es sind nur sehr wneige frauen die aus körperlichen gründen nicht genügend milch produzieren können.aber sogar dafür gibt es eine lösung sein kind an der brust zu haben (würde jetzt aber den rahmen sprengen).

ich sehe keinen sinn darin einem stillkind die flasche zu geben.die zeit in der die kinder so klein sind ist so kurz im vergleich zu unserem leben =)
übrigens trinken einige kinder andere flüssigkeiten wie muttermilch auch aus einem becher.klappt recht gut.

man wächst da auch einfach rein,glaube mir.

lg

Beitrag von sternenzauber24 07.03.10 - 20:25 Uhr

Hallo, Annika!

Hmm ich weiß nicht ob ich das jetzt so bestätigen würde, ich habe z.B. alle Kinder Gestillt, wenn auch einen Sohn nur 2 Wochen, und dann Flasche. Aber meinen anderen Sohn habe ich volle 13 monate gestillt, er hat schnell im eigenen Zimmer geschlafen, ist zwar sehr anhänglich aber mittlerweile 6 Jahre alt und trotzdem selbstständig und der Nucki ist auch weg #schein

Meine Große hat nie Schnuller genommen, wollte auch nicht lange gestillt werden. Meine Jüngste hingegen ist knapp 18 mon. und ein bißchen passt sie auf Deine Beschreibung. Sie wird noch gestillt zum einschlafen und Morgends, hat noch nie ne Flasche genommen, Arzttermine waren nie ohne Kind möglich. Das ging erst als sie selber aß, da half auch abpumpen nichts...
Schnuller war vielleicht mal 8 Wochen interessant, dann wollte sie ihn nie wieder. Sie hängt noch sehr am Stillen. Ich finde das aber nicht schlimm, was solls ich glaube auch nicht das es am Stillen liegt. Ich denke eher Kinder sind verschieden, sie und ihr Bruder sind extrem Mama fixiert.

Ich selber war ein Flaschenbaby und meine Mutter erzählt oft, das sie mich nur tragen konnte sonst #schrei, und das ich nur bei ihr hing und sehr anhänglich war. Das hat mit dem stillen nichts zu tun. Ein Stillkind mag vielleicht eine andere bindung haben, als Flaschenkinder, hab ich zumindest so erlebt. Aber ob es dann letztlich nicht eher Characktersache ist?

Mach Dich nicht verrückt, Stillen ist doch ein versuch wert :-)

LG, Julia

Beitrag von rmwib 07.03.10 - 20:29 Uhr

Deine Freundin ist ja witzig. Aber wenigstens kann sie lesen #rofl#rofl#rofl

Mein Keks ist sehr anhänglich, von Anfang an gewesen, aber er mag und akzeptiert auch andere Leute ;-) abgesehen von Fremdelphasen, die er sicher auch mit Flasche gehabt hätte.

Hier gibt es keine Flaschen und keinen Schnuller--- was andere anscheinend als schlimm empfinden, fand ich genial. #kratz

Also nach allem was wir bis jetzt durchhaben würde ich es immer wieder tun. Klar sind manche Sachen mit der Flasche vielleicht einfacher (z.B. das Kind mal ne Nacht zu Oma geben oder den Papa aufstehen lassen, das ging bei uns noch nie) aber die Vorteile für das Kind überwiegen dem jawohl deutlich.

Von mir ein #pro fürs Stilllen.

Beitrag von lunaninchen 07.03.10 - 20:41 Uhr

Vielen Lieben Dank für eure ehrlichen Antworten!

Ich hab meine kleine damals sehr oft angelegt und was in der brust noch war rausgepumpt damit die brust leer ist. So wurde mir das damals gesagt und auch meine Mutter meinte das ist wichtig. Aber dann kam immer weniger Milch, auch wenn ich öfter angelegt habe. Und als dann zum schluss nur noch knappe 50ml rauskamen musste ich dann pre nehmen und hab das gemischt mit dem bisschen milch was rauskam. Mein Kinderarzt meinte dann das ist nicht gut und hab dann komplett umgestellt so das es wenn es hoch kommt vielleicht 4 wochen waren wo ich es probiert habe. Und da hat sich leider nicht so viel eingespielt.

Deswegen hoffe ich das es diesmal besser wird und ich auch lange stillen kann, bzw weil es wegen der ganzen allergien die in der Familie Väterlicher seite sind, besser ist damit sich nicht so viele allergien auch beim dem kleinen entwickeln.

Ich meine das ist die meinung meiner freundin. Und klar ist es bestimmt nicht immer leicht weil man so immer nur nach dem Kind gehen kann und alles so gestalten muss dass das kind vorgeht. Aber schlimm finde ich das ja nicht.

Wenn es so klappt wie ich möchte, dann würde ich 6 monate voll stillen und dann erst mit beikost anfangen, allein schon wegen der Allergie gefährdung.

Ich danke euch Für eure Meinungen und bin nun ein ganzes stück schlauer und es sagt mir immer mehr zu es wieder zu probieren!

LG Anika

Beitrag von bibabutzefrau 07.03.10 - 21:33 Uhr

lass mal die Abpumperei.

Nach ca 6 Wochen stellt sich die Milchproduktion um,die Brust wird wieder weicher und man bekommt beim pumpen fast nichts mehr raus-was den Anschein erweckt dass man keien Milch mehr hat.

Man hat aber genug!Dein Kind saugt ganz anders und holt sich da ne Menge aus der Brust raus!

Beitrag von mansojo 07.03.10 - 21:14 Uhr

Hallo,


und nönönö

egal ob Still oder Flaschenkind jedes Kind hat seinen eigenen Kopf

mine beiden sind das absolute Gegenteil voneinander
Jonas hat nie gefremdelt/SOfie fremdelt was das Zeug hält

Jonas hat mit 4 Monaten alles gegessen was ihm vor die Luke kam/Sofie denkt nicht dran was zu essen

Jonas hatte einen Nuckel und gab ihn nicht mehr her/für Sofie bin ich der Nuckel

beide voll gestillt

laß es auf Dich zukommen

LG Manja

Beitrag von shorty23 07.03.10 - 21:29 Uhr

Hallo Anika,

ich denke, du kannst nicht alles von EINER Person und EINER Erfahrung abhängig machen, oder? Nur weil es bei deiner Freundin nun so war kann es bei dir doch ganz anders sein. Meine Tochter (auch Stillkind) liebt ihren Schnuller, aus Flaschen trank sie lange nicht, aber ich kenne genug Stillkinder, die das tun!

Es wird dir nichts übrigbleiben - probier's einfach selbst aus!
LG

Beitrag von a79 07.03.10 - 22:30 Uhr

Hallo,

ich habe meinen Großen auch nur kurz gestillt - er bekam dann Flasche und ist ein Papakind geworden. Mein Kleiner stillt jetzt schon 11,5 Monate. Er hat in den Anfangsmonaten sehr wohl ab und an mal ein Fläschchen mit Fencheltee genommen und er nimmt auch gerne einen SChnuller. Ja, er ist ein Mamakind, geht aber auch gern zu Papa und auch mal zu Oma und Opa, wenn sie zu Besuch sind. Sein erstes Wort war übrigens "Babba:-p" - soviel zu Mamakindern... Mit sechs Monaten habe ich übrigens schon Wasser aus dem Trinklernbecher gegeben - wir haben die von Tupper und Nuby...das ging von Angang an prima.

Wie Du siehst, ist jedes (STill)kind anders und die beschriebenen Probleme sind nicht vom Stillen sondern vom Kind abhängig!

Nur Mut und Kopf hoch! Wenn Du stillen möchtest, würde ich es auch versuchen - Du wirst schon sehen, ob es klappt und abstillen kannst Du immer noch, wenn es gar nicht gehen will...

LG

Andrea, die das Stillen immer noch sehr genießt

Beitrag von 440hz 07.03.10 - 23:23 Uhr

Hallo,

hast ja schon jede Menge Antworten, aber ich gebe auch noch mal meinen Senf dazu.

Ich habe hier zwei Kinder zu bieten, die beide die ersten 6 Monate gestillt wurden, und trotzdem komplett unterschiedlich waren.
Die Große nahm Schnuller und Fläschchen und hat nur minimalst gefremdelt. Die Kleine wollte das erste Jahr nur bei mir sein, fand Schnuller, Fläschchen und andere (nichtmama)Menschen einfach nur schlimm.

LG 440hz+Zwerginnen(10/05+04/08)

Beitrag von 6woche.1 08.03.10 - 08:00 Uhr

Hallo


Nö das ist quatsch.Jedes Kind hat mal ne Phase wo es anhänglich ist.Joel wurde gestillt nahm nur am Anfang einen Schnuller danach nicht mehr ist auhc heute mit 2,5 Jahren noch scheu anderen Menschen gegenüber.Alessa wird jetzt noch gestillt und wenn wir Besuch bekommen und sie sich so eine halbe Stunde an die Menschen gewöhnt hat geht sie auch zu dennen auf denn Arm.Sie nimmt auch keinen Schnuller hab ihn ihr aber auch fast nie gegeben.Zu denn Fläschchen warum solte ein Stillkind eine Flasche bekommen?Alessa hatte noch nie ein Fläschchen im Mund,Wasser/Tee geb ich ihr aus einem Becher.



Lg Andrea mit Kids

Beitrag von anis2008 08.03.10 - 09:18 Uhr

Absoluter Blödsinn!
Jedes Kind ist anders und deshalb solltest du es auf jeden Fall ausprobieren wenn du gerne stillen möchtest!
Abstillen kannst du immer noch, wenn es nicht klappt oder es dir dann nicht gefällt.
LG, von einer überzeugten Nicht-Still-Mami, die es aber auf jeden Fall probiert hätte wenn sie sich unsicher gewesen wäre :-)