Wie macht Ihr das wenn Ihr krank seid?

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von arvid-2007 07.03.10 - 20:53 Uhr

Hallo,

Also die Frage steht ja schon oben. Ich würd gern mal wissen wie das andere alleinerziehende so organisieren. Ich krieg grad wieder ne Angina und bin davon total genervt. Jetzt wo man langsam auch mal wieder länger rausgehen könnte...#schmoll

Der Kleine ist ganz fürsorglich und lieb, aber ich hab ihm gegenüber schon ein schlechtes Gewissen und richtig auskurieren kann ich mich auch nicht ... ach mensch - ich hasse Angina!

LG

Beitrag von ciocia 07.03.10 - 21:07 Uhr

Hallo,

zum Glück wohnen meine Eltern ganz in der Nähe, sonst wüsste ich auch nicht wie ich das packen sollte.

Hast du niemanden, der den Kleinen mal versorgen könnte oder mit ihm rausgehen könnte?

gute Besserung #liebdrueck

Beitrag von rosegarden2004 07.03.10 - 21:12 Uhr

Hallo, wie alt ist denn dein Kind? Geht sie in den KiGa, oder zur Schule. Arbeitest du oder nicht?

Je nachdem händelt man das.

Hängt einfach von den Umständen ab.

LG
Rosegarden

Beitrag von dore1977 07.03.10 - 21:30 Uhr

Hallo,

ich bin nicht alleinerziehend aber mein Mann ist nur am WE zu Hause und meine Eltern und SE wohnen weit weg. Andre Familie habe ich auch nicht.
Letzte Woche lag ich flach.
Meine Tochter ging zu Schule und danch habe ich versucht sie mit Freundinnen zu verabreden.
Ansonsten habe ich sie gebeten allein zu spielen oder habe sie vor den TV gesetzt.

Ich kann Dich gut verstehen ich war auch total angenervt von allem und jedem mit meiner Magen, Darm Geschichte.

Ich wünsch Dir gute Besserung !

LG dore

Beitrag von hedda.gabler 07.03.10 - 21:37 Uhr

Guten Abend.

Man muss da einfach durch ... so hart es klingt.
Der Hund muss halt ausnahmsweise in den Garten und das Kind darf mal ein bißchen mehr fernsehen (und was Essen anbelangt, ist immer was im Haus, was man ganz schnell fertig machen kann) ... dazu muss man sich halt mit Medikamenten ein bißchen pimpen.

Ich hatte 1x die Situation, dass ich meine Familie angerufen habe, so dass die Kleine zumindest über Tag fort war, so dass ich mich ein bißchen kurieren konnte ... wenn sie bei der Tagesmutter ist und ich krank bin, habe ich zumindest einen halben Tag (vorausgesetzt ich kann mir gerade beruflich leisten, auch mal einen Tag Auszeit zu haben) ... als es 1x gar nicht ging, hat die Tagesmutter die Kleine von mir abgeholt.

Ansonsten sehe ich zu, dass ich nicht krank werde ... so gut es eben geht.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von rosegarden2004 07.03.10 - 21:52 Uhr

Ich hatte die Erfahrung: wir hattn beide ne echte Grippe.

Wir beide, Tochter und Ich waren krank, ohne Witz: ich hab für sie gesorgt und sie für mich. Dazwischen fuhr ich noch mit einem Freund ins Krankenhaus weil sie über 40 Grad Fieber hatte.

Dazwischen waren mal kurz Oma und Opa da.

Wir haben beide viel geschlafen, jeder durfte essen auf was er Lust hatte. Den Kühlschrank hatte ich durch Oma und Opa vollmachen lassen.

Und bei aller Liebe zum Job, ich hätte nicht arbeiten gehen können, und meine Tochter nicht in die Schule.

Heut noch sagen wir, es war auch schön, aber so krank wollen wir erst mal nicht wieder sein.

Geht alles. Aber ich denke, es kommt wirklich darauf an, wie alt das Kind ist, und in welchen Arbeitgeber die Mutter hat.

Deswegen fehlen mir ein paar Infos.

VG
Rosegarden

Beitrag von october 07.03.10 - 21:58 Uhr

Hallo,

ich hab meine Eltern hier wohnen, die dann einspringen.
Einmal hats mich so erwischt, da ging gar nichts mehr. Ich hab meine Mutter angerufen. Sie hat dann vor der Arbeit meine Tochter in die Krippe gebracht, weil ich mich dazu nicht mehr in der Lage fühlte (und wir haben nur 3 Minuten Fußweg zur Krippe). An dem Tag hat sie sie auch nach der Arbeit dort abgeholt und mitgenommen.
Ansonsten bringe ich meine Tochter in die Krippe und erhol mich tagsüber und hoffe, dass ich ab Nachmittag soweit fit bin, das Nötigste zu erledigen.

LG Annika

Beitrag von maschm2579 08.03.10 - 07:36 Uhr

Hallo,

Augen zu und durch .... letzte Woche hatte ich eine Lebensmittelvergiftung und mußte das erste Mal nach 2 Jahren um Hilfe fragen. Eine Freundin mußte kommen und meine Tochter fertig machen und in die Krippe bringen. Ich konnte keine 2 Sek aufrecht stehen... am nahcmittag habe ich sie selber abgeholt und mich um sie gekümmert.

In der Regel kämpfe ich mich durch und decke mich mit Medis ein. Ich habe keine Verwandschaft oder Familie hier, Freunde arbeiten alle genauso wie ich auch.

Ich bin aber auch nicht zimperlich und wenn ich nicth gerade mit erbrechen flach liege gehe ich immer arbeiten!

lg

Beitrag von polar99 08.03.10 - 08:06 Uhr

Hallo,

ich kenn das #schmoll

Dann hab ich wirklich alles liegen gelassen. Die kurze durfte länger fernsehen und hat sich sogar um mich "gekümmert" #schein

Da war sie erst 3, knapp 4 Jahre. Ich hab auf der Couch gelegen und wir haben ausnahmsweise im Wohnzimmer am Couchtisch gegessen. Ich war so platt durch Fieber, dass ich auch auf der Couch eingeschlafen bin über Nacht, als ich dann nachts mal raus musste, lag sie mit ihrer Kuscheldecke neben mir und hatte sich sogar den Schlafanzug etc. selbst angezogen, ich hatte nichts mitgeschnitten #schock

Ich hatte damals aber eine ältere Nachbarin gebeten, uns vom Bäcker mal was mitzubringen. Die war auch ganz hilfsbereit und hat uns noch eine leckere Hühnersuppe gekocht und vorbeigebracht und meinte: "Hach, wie sie das immer so alleine alles schaffen find ich gut".

Seitdem weiß ich auch, dass ich mich auf meine "alten" Damen im Haus (3 Mietparteien sind alleinstehende Rentnerinnen) verlassen kann. Wenn irgendetwas ist, können meine Kinder dort klingeln.

Im Gegenzug finden die älteren Damen zum Nikolaus oder Ostern dann auch mal was selbstgebasteltes auf ihren Abtreter ;-)

lg polar

Beitrag von arienne41 08.03.10 - 08:31 Uhr

Hallo
Als ich mal richtig krank war (ein Tag dank Medis)
war mein Sohn 1,5 Jahre und lernte den Fernseher kennen und er lernte auf den Tisch zu krabbelt :-).
Da ich immer vorkochte gab es was ordentlichen zu essen für ihn :-).

Heute ist er 5 Jahre und ich würde ihn spielen lassen und zu essen würde es eine frische Dose Erbsensuppe geben nicht ideal aber auch mal ok.

Wenn es ganz schlimm wäre würde ich ihn zur Freundin bringen.
Wenn ich ins Krankenhaus muß geht er zu seiner Patentante oder zu meiner Freundin.

LG

Beitrag von kruemlschen 08.03.10 - 09:27 Uhr

Hallo,

wenn ich merke, dass ich krank werde stopf ich mich mit Medikamenten voll und hoffe, dass ich nicht am Ende eine fette Lungenentzündung bekomm.

Bisher war ich erst 2x so krank das ich nicht zur Arbeit konnte. Beim 1. Mal musste ich irgendwann notgedrungen meine Mutter bitten für mich einzukaufen und vorbei zu kommen um sich ein bisschen um meinen Sohn zu kümmern (da war er so 13 Monate alt)
Beim 2. mal hab ich ihn morgens in die Krippe gebracht und dann geschlafen, geschlafen, geschlafen und am Nachmittag gings schon besser als ich ihn abgeholt hab. Dann eben Abends früh ins Bett und noch einen Tag hinten dran gehängt zum auskurieren.

Glücklicherweise wurde ich ansonsten gut verschont von Krankheiten und hoffe auch, das bleibt noch ein Weilchen so.

Ansonsten eben auch mal das Kind vorm Fernseher parken.

Gruß Krüml

Beitrag von mini-bibo 08.03.10 - 09:37 Uhr

Hallo,

ich hatte das bisher glaube ich 2 mal, das ich wirklich völlig fertig war.

Das erste mal war meine Maus noch klein, da wurde eben TV eingeschaltet, sie bekam Essen (da ich vorgekocht habe), sonst einfach ein bisschen Gemüse/Obst schnippeln und hinstellen und Brote schmieren.

Beim zweiten Mal ging sie bereits in den Kiga, da habe ich eine andere Mama angerufen, ob sie sie morgens mitnimmt und nachmittags wieder herbringt. Das klappte, so konnte ich den ganzen Tag wirklich auskurieren...

LG und gute Besserung!

mini

Beitrag von nicole9981 08.03.10 - 12:57 Uhr

Hallo!

Ich bin nicht allein erziehend aber musste auch ab und zu krank den Tag überstehen, als der Kleine noch daheim war und mein Mann nicht da. Als ich noch gestillt habe war es einfach nur Sch..... Danach habe ich mich mit Medis über Wasser gehalten und seit der Kleine in den Kiga geht kann ich mich tagsüber ins Bett legen. Nachmittags ein paar Pillen und dann bin ich wenigstens den Nachmittag fit um für meinen Sohn dazusein. Inzwischen darf er dann auch mal bissel Fernsehen schauen. Die Tierparksendungen mag er da schaut er dann bei uns im Bett und ich liege daneben und döse.

LG Nicole

Beitrag von janamausi 08.03.10 - 14:41 Uhr

Hallo!

Da muss man leider durch. Zum Glück bin ich nicht oft krank. Als meine Tochter noch kleiner war, hat sich meistens meine Mutter um sie gekümmert, oder wir haben uns ruhig daheim beschäftigt (sie durfte dann mehr Fernseh schauen, wenn es mir ganz schlecht ging, wir lagen zusammen im Bett haben viel Bücher angeschaut etc.).

Seit dem sie in den Kiga geht, ist es einfacher. Da kann sie dann Nachmittags zu einer Freundin etc. und ich kann in Ruhe mich auskurieren.

Gute Besserung!
LG janamausi

Beitrag von aeternum 08.03.10 - 23:48 Uhr

Aloha,

ich bin erst seit letztem Mai getrennt von meinem Mann, aber ich wohne glücklicherweise nah an meinen Eltern und der gesamten Familie mütterlicherseits.

Ich war bisher nur einmal so krank, dass ich nicht mehr konnte.. mein Sohn hatte aus dem Krankenhaus (da waren wir zwei zur Medikamenteneinstellung für ihn) einen Magen-Darm-Virus mitgebracht und hat sich 10 Tage und Nächte nur wirklich extrem übergeben und alles flüssig vollge***, der Ärmste.

Drei Tage lang hab ich auch nur über der Toilette gehangen, im wahrsten Sinne des Wortes. Den ersten Tag haben wir noch bei mir in der Wohnung verbracht, abends war meine Mutter da und entsetzt, wie ich ausgesehen hab.. der Kleine ist glücklicherweise immer mopsfidel, war nur den ersten Tag angeschlagen bei diesem Virus..

Wir haben dann jedenfalls zwei Tage bei meiner Omi verbracht, die uns am liebsten länger dabehalten hätte ;-) - ich war unendlich dankbar, ich war sowas von fertig durch die permanente Übergeberei (20mal am Tag?), das ich einfach nur froh war, dass sie mit Aeneas gespielt hat und spazieren gegangen ist..

Ansonsten medikamentier ich mich wie irre, das machen scheinbar viele Frauen hier so #schein, und halte einfach durch, ich bin normalerweise recht hart im Nehmen.

Liebe Grüße und gute Besserung,

Ae

Beitrag von tweety12_de 09.03.10 - 18:56 Uhr

hallo,

mein mann hat bei vollem lohnausgleich anspruch auf 20 tage frei zur betreuung naher angehöriger.....

diese 20 tage brauchte er bis jetzt erst einmal.

da hatte ich influenza und danach lungenendzündung.

gruß alex

Beitrag von arvid-2007 10.03.10 - 21:55 Uhr

Hi Mädels,

danke für die Antworten. Offensichtlich gibt es kein Patentrezept. Als Mama darf man wohl einfach nicht krank sein. #kratz Bin ja auch noch nicht so lange alleinerziehend.

Die Angina geht jetzt schon langsam wieder dank Antibiotika, aber ich muß mich Ende des Monats am Knie operieren lassen, das dauert dann mindestens 3 Wochen bis ich wieder einsatzfähig bin. Traumhafte Aussichten!

Ich kann ja nicht meinen Eltern dauernd den Kleinen (bald 2,5 Jahre) aufs Auge drücken. Komm mir schon vor wie so eine 80-jährige pflegebedürftige Oma...

Auf die Gesundheit #glas