Brauche dringend Hilfe

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von star82 08.03.10 - 08:42 Uhr

Hallo,

ich brauche ganz dringend Eure Hilfe.

Wir haben einen Golden Retriever Rüden (fast 6 Jahre alt), den wir leider aus zeitlichen Gründen abgeben müssen.
Mein Mann ist beruflich sehr viel unterwegs, u. a. auch auf Montage. Wir haben einen fast 10 Wochen alten Sohn. Ich schaffe es nicht mehr beide unter einen Hut zu bekommen. Bisher haben meine Eltern mich unterstützt, da aber beide gesundheitlich angeschlagen sind, geht es leider nicht mehr.

Dazu kommt noch, dass unser Hund auch einige gesundheitliche Probleme hat.

- er bekommt Krampfanfälle und muss daher Medis nehmen
- er hat leichte HD
- er hat chronische Magen-Darm-Probleme (hat als Welpe das falsche Futter vom Züchter bekommen und hatte daher zu wenig Darmbakterien)

Es ist also nicht so einfach ihn unterzubekommen und ins Tierheim soll er auf keinen Fall.

Uns fällt es unheimlich schwer ihn abzugeben. Deshalb suchen wir ein schönes zu Hause für ihn, wo er vielleicht noch ein paar schöne Jahre verbringen darf und kann.

Wisst Ihr vielleicht an wen man sich da wenden kann?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

LG

Beitrag von bienchensg 08.03.10 - 08:53 Uhr

Annoncen aufgeben!

www.markt.de

Tierschutzvereine Kontaktieren:

http://tierschutzverein-datteln.de/

http://www.tierschutzverein-oe.de/


Im Supermarkt Zettel aushängen,. vielleicht finden sich jha doch ein Rentnerpaar oder so, die sich keinen Hund leisten können aber gerne und breitwillig zeitweise ihn bei sich aufnehmen oder ausführen, dann könnte er bei euch bleiben.

Trotzdem mecker ich, ihr wusstet, das euer Hund sehr anstrengend ist und wusstet auch wie anstrengend ein Säugling ist. Aber nun muss der Hund wieder weichen....das ist scheisse, ich denke man sollte vorher sich im Klaren sein, was man sich für ne Verantwortung ans Bein bindet.

Beitrag von krokolady 08.03.10 - 08:54 Uhr

Was ich darüber denke behalt ich nu mal für mich.

aber versuch es hier:

http://www.retriever-in-not.de/

http://www.retriever-forum.net/

http://www.retriever-care-europe.de/

Beitrag von sora76 08.03.10 - 09:10 Uhr

Hmm.....Hund und Kind ist so eigentlich kein Problem. Hatte ich auch. Hund war vor Kind da und hat alles gut geklappt. Machbar ist das auf jeden Fall. Ich war im Übrigen richtig alleine. Bei mir gabs keine Eltern, die mich unterstützt haben.
Mein Mann war auch viel unterwegs. Teilweise hab ich den Wochenlang nicht gesehen......

Doch ich denk mal es wird nicht leicht sein den Hund 'loszuwerden', da er so starke Gesundheitliche Probleme hat.
Was man machen kann, ist ja schon gesagt worden. Kannst auch einen Zettel bei Tierärzten aushängen.
Meistens ist das Nahliegendste am Besten. Aber ich denke nicht das es so schnell machbar ist.

Noch eine Möglichkeit ist, das du dir einen Gassigeher/in suchst. Es gibt immer Leute, die gerne mit Hunden laufen.
Ich würde zumindest erstmal in dieser Richtung auf die Suche gehen. Wäre mir zumindest lieber als den Hund abzuschieben. Vielleicht reicht das ja dann auch.

LG Sonja

Beitrag von sindy1340 08.03.10 - 09:11 Uhr

Verstehe ich nicht!

unser labbi war 1 1/2 als lukas auf die welt kam. hatte also noch alle flausen im kopf.
ein 1/2 jahr später kam unsere dogge dazu.
ich hatte also baby (oder kleinkind) einen welpen und einen verrückten jungen hund.
na und?

ich kann doch nicht nur weil mir mal der furz querhängt, immer die hunde (tiere) darunter leiden lassen.
wenn er eh schon angeschlagen, soll er noch in eine neue familie?
sowas werde ich nicht verstehen.

und im übrigen mein mann war 3 wochen am stück weg und dann eine woche zu hause.
wir haben ein rießen haus mit 1500qm garten.
das habe ich auch noch gemacht.

also wegen einem 10 wochen alten baby???
echt lächerlich!

Beitrag von dominica 08.03.10 - 13:11 Uhr

Hi,

hab zwar keinen Hund, aber ne Menge anderer Tiere und auch einen Mann, der oft mal nicht da ist.

Was ich sagen wollte ist, es gibt immer Zeiten, wo ein Baby sehr anstrengend ist und einem alles über den Kopf wächst und man nicht mehr weiter weiß. Aber das sind nur Phasen, glaub mir. Die Entwicklung von Babys geht rasend schnell und von Woche zu Woche wird es sich alles wieder ändern. Mit 10 Wochen kannst Du nicht sagen, daß es zu anstrengend ist, einen Hund und ein Baby zu versorgen.

Laß Dir doch noch ein Bißchen Zeit mit Deiner Entscheidung und handle nicht voreilig. Du wirst sehen, es wird bald vieles leichter werden und sich alles einspielen, wenn Du und der Kleine Euren Tages-Rhytmus gefunden habt.

Und denke auch an später, wieviel Du dem Kleinen nimmst, wenn Du den Hund jetzt weggibst. Es gibt nichts schöneres, wenn kleine Kinder mit Hunden oder Katzen aufwachsen können.

LG

Beitrag von maryalex 08.03.10 - 13:24 Uhr

Hallo!
Ich glaube kaum, dass es jemanden gibt, der einen 6 Jahre alten Hund nimmt, der so krank ist. Zudem würde ich ihn dann auch erst recht nicht abgeben, weil ich mich für mein Tier verantwortlich fühle. Mein Hund hat ebenfalls Epilepsie und ich würde ihn schon allein deswegen unter keinen Umständen irgendwohin abgeben (er ist aus dem Tierheim und er saß da über ein Jahr zum zweiten Mal und kein Mensch wollte ihn wegen seiner Epi haben), selbst wenn ich auf einmal alleinerziehend wäre mit meinen 2 Kindern. Auch die Kosten für ihn haben sich mittlerweile vervierfacht, weil ich hochwertiges Futter gebe und die Tabletten immer teurer werden, aber lieber tanke ich einmal weniger, als dass ich meinen geliebten Vierbeiner in fremde Hände gebe.
Dein Kind ist mit 10 Wochen noch wirklich sehr gut kompatibel mit Hund, zum spazierengehen kanns Zwergl in ne Trage und schon gibts keine Probleme mehr. Innen stört der Hund doch erst recht nicht, da liegt er auf seinem Platz und freut sich dran, dass du da bist.
Ihn abzugeben stellt erstmal nen Riesenstress für ihn dar und der neue Besitzer kann sich mehr oder weniger neben das Tier setzen und warten, dass ein oder mehrere neue Anfälle kommen werden.
Der Hund kann sich aber sicherlich damit anfreunden, dass erstmal wenig Zeit ist für ihn. Geh halt morgens und mittags ne kurze Pieselrunde mit ihm und abends gehst du ne große Runde über ne Stunde. Zuhause dann 2 Streicheleinheiten mehr und das Tier ist glücklich.
Überlegs dir doch einfach nochmal, dem Tier zuliebe, leb dich mit Baby und Hund ein, denn ich glaube, dass du ne kurze Zeit Stress besser vertragen kannst, als dein krankes Tier.
LG Mary

Beitrag von inchen76 08.03.10 - 15:50 Uhr

Hallo,

ich denke mal, Adressen hast du ja schon bekommen...

Auch ich kann Euer Verhalten nicht verstehen.
Ich habe drei Kinder, das Jüngste ist gerade 2 Jahre alt geworden. Gehe seit über einem Jahr stundenweise wieder arbeiten und haben auch zwei Hunde- Tibet Terrier, die sehr viel Pflege brauchen, zwei und ein Jahr alt.
Man schafft sich doch keine Tiere an und gibt sie, wenn es mal stressig wird, wieder ab.
Ausserdem ist es verdammt schwierig, ein krankes Tier zu vermitteln?!
Was denkst du, fühlt Euer Hund, wenn er einfach abgeschoben wird?
Auch Kinder kommen in stressige Phasen, gibst du sie dann auch ab?

Man man man, auch für ein Tier hat man VERANTWORTUNG!

Schämt Euch!!

*kopfschüttel*

Beitrag von maxundjan 08.03.10 - 16:50 Uhr

Hallo,

du hast hier ja nun viele super Antworten bekommen, die dir mit Sicherheit dein schlechtes Gewissen noch vermehrt haben.

Und ich bekomme wahrscheinlich auch gleich eins drauf, aber

wenn es nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr.

Niemand kann sich in die Lage von anderen hineinversetzen, auch wenn man ein ähnliches Leben hat usw...

Ich denke (hoffe) du hast dir bestimmt lange genug Gedanken gemacht und bist letztendlich zu dieser Entscheidung gekommen.

Tipps und Adressen hast du schon bekommen, mehr weiß ich dazu auch nicht. Nur soviel: es wurde schon öfter in diesem Forum kritisiert das man bei einer "solchen" Frage keine oder nur sehr wenige vernünftige bzw. brauchbare Antworten bekommt.

Lange Rede kurzer Sinn: wenn es bei euch nicht ander geht, dann versucht für euren Hund ein gutes neues zu Hause zu finden, denn sonst gehts immer schlechter und dem Hundi auch, denn der merkts ja auch.

Viel Glück,

Sandra
(die auch schon einen Hund weggeben mußte, weils eben nicht mehr ging!)